Wir ... denke ich
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Wir ... denke ich Oder nicht?
Der Titel ist zugleich auch irgendwo die Frage, zugleich auch irgendwo eine Feststellung, zugleich auch irgendwo ... alles und Nichts. Ich hatte am Anfang etwas gebraucht reinzufinden, danach wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen 😁 Gekonnt und ohne sich in zu vielen Nebensträngen zu verlieren begleitet man in diesem Buch den Protagonisten und "seine" Gruppe, wobei keiner von ihnen uns mit Namen vorgestellt wird. Sie alle haben Namen, aber nicht so, wie wir es gerne gewohnt sind. Und doch sagen diese Namen so viel und zugleich auch gar nichts über die Charaktere aus. Gerade der Twist am Ende hat mich sehr gefreut, vor allem aber auch die Fragen, die man sich als Leser mit der Zeit selbst zu stellen beginnt. Für das Thema und den Schwerpunkt dieses Buches hat es auf jeden Fall die richtige Länge. Nicht zu wenig, nicht zu viel. Ich danke der Autorin für dieses Leseerlebnis und ziehe respektvoll meinen Hut vor ihr! 😊
Das wieder auferstehen von Kafka
Eine Gruppe von Leuten ohne Namen, ein ominöser „falscher“, der aber eigentlich die Frau der Gruppe sein sollte, wird gefangen genommen und landet in einer Art von Gefängnis. Dem Autor ist hier eine sehr mysteriöse Geschichte, gelungen, zugegeben der Stil ist nicht jedermanns Sache , wer aber die Bücher von Kafka mochte, dem kann man dieses Buch wärmstens empfehlen. Der Autor bietet dem Leser ein offenes Ende, das jedem die Möglichkeit einer eigenen Interpretation bietet. Das Cover ist sehr gut gewählt und spiegelt ziemlich gut den Inhalt wieder.

Was passiert, wenn aus einem „Wir“ ein „Ich“ wird ?
Wer sind wir, wenn wir alleine sind? Sind wir so, wie uns alle immer wahrnehmen? Sind wir vielleicht ganz anders? Verstellen wir uns, wenn wir uns in einer Menschengruppe befinden? Und nehmen wir uns als „wir“ alle gleich wahr, oder denkt man ganz alleine, dass ein „wir“ existiert? Diese Fragen habe ich mir während des Lesens des Debütromans „Wir…denken ich“ gestellt. Dieser Roman ist anders, als alles, was ich bisher gelesen habe. Er ist spannend, düster, wirft viele Fragen auf, stellt die Gesellschaft, aber auch einen selbst in Frage. Er spielt mit dem Verstand. Und nutzt dabei Moral, Philosophie und die menschliche Psyche als Stilmittel. Doch worum geht es überhaupt? Wir begleiten einen namenlosen Protagonisten, der innerhalb der Geschichte seinen eigenen Platz in der Welt und sich selbst zu hinterfragen scheint. Dieser Protagonist befindet sich in einer Gruppe aus Menschen, bestehend aus dem Ersten und dem Zweiten, auch genannt, die Zwei. Einem Mädchen. Dem Anderen. Und dem Unsichtbaren. Ihr seid verwirrt? War ich auch. Denn dieses Buch ist so besonders und anders geschrieben. Auf eine gute Art und Weise. Wir begleiten diese Gruppe in eine Art Gefängnis, welches optisch aber nicht immer an ein solches erinnert. Es ist ein Gebäudekomplex, welches dazu führt, dass diese Gruppe sich neuen Herausforderungen stellen muss. Herausforderungen, die auch dazu führen, dass das Konstrukt „Wir“ hinterfragt wird. Gibt es ein „Wir“? Und was passiert, wenn aus einem „Wir“ ein „Ich“ wird? Ich fand das Buch überaus spannend und interessant. Es regt zum Nachdenken an. Doch es hat mich vor allem am Anfang sehr verwirrt zurückgelassen. Ich musste mich anfangs mit dem Schreibstil anfreunden, weil er sehr komplex ist und man erst man in die Erzählweise des Buches finden muss. Doch als ich dann einmal drin war, konnte ich nicht mehr aufhören. Wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. So viel möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten, weil ich finde, dass jeder selbst die Reise in dieses merkwürdige, gefängnisartige Gebäude unternehmen sollte, in dem man sich ganz schnell fragt, wer man eigentlich wirklich ist und wer nicht. Die Autorin hat einen ganz besonderen Debütroman geschrieben und ich lege euch dieses Buch ganz ganz doll ans Herz! So ein besonderes Buch, fernab vom Mainstream, verdient es gesehen und gelesen zu werden. Also greift zu und taucht ein eine Welt, die euch nachdenklich zurücklassen wird und euch vieles hinterfragen lässt.
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Wir ... denke ich Oder nicht?
Der Titel ist zugleich auch irgendwo die Frage, zugleich auch irgendwo eine Feststellung, zugleich auch irgendwo ... alles und Nichts. Ich hatte am Anfang etwas gebraucht reinzufinden, danach wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen 😁 Gekonnt und ohne sich in zu vielen Nebensträngen zu verlieren begleitet man in diesem Buch den Protagonisten und "seine" Gruppe, wobei keiner von ihnen uns mit Namen vorgestellt wird. Sie alle haben Namen, aber nicht so, wie wir es gerne gewohnt sind. Und doch sagen diese Namen so viel und zugleich auch gar nichts über die Charaktere aus. Gerade der Twist am Ende hat mich sehr gefreut, vor allem aber auch die Fragen, die man sich als Leser mit der Zeit selbst zu stellen beginnt. Für das Thema und den Schwerpunkt dieses Buches hat es auf jeden Fall die richtige Länge. Nicht zu wenig, nicht zu viel. Ich danke der Autorin für dieses Leseerlebnis und ziehe respektvoll meinen Hut vor ihr! 😊
Das wieder auferstehen von Kafka
Eine Gruppe von Leuten ohne Namen, ein ominöser „falscher“, der aber eigentlich die Frau der Gruppe sein sollte, wird gefangen genommen und landet in einer Art von Gefängnis. Dem Autor ist hier eine sehr mysteriöse Geschichte, gelungen, zugegeben der Stil ist nicht jedermanns Sache , wer aber die Bücher von Kafka mochte, dem kann man dieses Buch wärmstens empfehlen. Der Autor bietet dem Leser ein offenes Ende, das jedem die Möglichkeit einer eigenen Interpretation bietet. Das Cover ist sehr gut gewählt und spiegelt ziemlich gut den Inhalt wieder.

Was passiert, wenn aus einem „Wir“ ein „Ich“ wird ?
Wer sind wir, wenn wir alleine sind? Sind wir so, wie uns alle immer wahrnehmen? Sind wir vielleicht ganz anders? Verstellen wir uns, wenn wir uns in einer Menschengruppe befinden? Und nehmen wir uns als „wir“ alle gleich wahr, oder denkt man ganz alleine, dass ein „wir“ existiert? Diese Fragen habe ich mir während des Lesens des Debütromans „Wir…denken ich“ gestellt. Dieser Roman ist anders, als alles, was ich bisher gelesen habe. Er ist spannend, düster, wirft viele Fragen auf, stellt die Gesellschaft, aber auch einen selbst in Frage. Er spielt mit dem Verstand. Und nutzt dabei Moral, Philosophie und die menschliche Psyche als Stilmittel. Doch worum geht es überhaupt? Wir begleiten einen namenlosen Protagonisten, der innerhalb der Geschichte seinen eigenen Platz in der Welt und sich selbst zu hinterfragen scheint. Dieser Protagonist befindet sich in einer Gruppe aus Menschen, bestehend aus dem Ersten und dem Zweiten, auch genannt, die Zwei. Einem Mädchen. Dem Anderen. Und dem Unsichtbaren. Ihr seid verwirrt? War ich auch. Denn dieses Buch ist so besonders und anders geschrieben. Auf eine gute Art und Weise. Wir begleiten diese Gruppe in eine Art Gefängnis, welches optisch aber nicht immer an ein solches erinnert. Es ist ein Gebäudekomplex, welches dazu führt, dass diese Gruppe sich neuen Herausforderungen stellen muss. Herausforderungen, die auch dazu führen, dass das Konstrukt „Wir“ hinterfragt wird. Gibt es ein „Wir“? Und was passiert, wenn aus einem „Wir“ ein „Ich“ wird? Ich fand das Buch überaus spannend und interessant. Es regt zum Nachdenken an. Doch es hat mich vor allem am Anfang sehr verwirrt zurückgelassen. Ich musste mich anfangs mit dem Schreibstil anfreunden, weil er sehr komplex ist und man erst man in die Erzählweise des Buches finden muss. Doch als ich dann einmal drin war, konnte ich nicht mehr aufhören. Wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. So viel möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten, weil ich finde, dass jeder selbst die Reise in dieses merkwürdige, gefängnisartige Gebäude unternehmen sollte, in dem man sich ganz schnell fragt, wer man eigentlich wirklich ist und wer nicht. Die Autorin hat einen ganz besonderen Debütroman geschrieben und ich lege euch dieses Buch ganz ganz doll ans Herz! So ein besonderes Buch, fernab vom Mainstream, verdient es gesehen und gelesen zu werden. Also greift zu und taucht ein eine Welt, die euch nachdenklich zurücklassen wird und euch vieles hinterfragen lässt.






