Wenn die Wale fortziehen
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Juri Rytchëu, geboren 1930 als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens, war der erste Schriftsteller dieses nur zwölftausend Menschen zählenden Volkes. Mit seinen Romanen und Erzählungen wurde er zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur. Juri Rytchëu starb 2008 in St. Petersburg.
Beiträge
Tragisch schöne Erzählung
Rytchëu erzählt uns hier die Entstehungsgeschichte des Menschen nach der alten Legende der Tschuktschen. Nau, die Urmutter der Menschen, und Rêu, der Wal, der aus Liebe zu ihr zum Menschen wird, zeugen zusammen sowohl Wale als auch Menschen. Deshalb werden sie Brüder sein und bleiben. Doch mit den Generationen geht der Glaube daran verloren und die Gemeinschaft stürzt sich so ins Elend. Eine poetisch tragische Geschichte, die aktueller nicht sein könnte. Durch Gier, Überheblichkeit und die fehlende Liebe zu Anderen nehmen die Menschen sich hier selbst ihre Lebensgrundlage weg. Hatte zunächst etwas Mühe in die Geschichte einzusteigen, da alles etwas archaisch und für uns Europäer ungewohnt erzählt wird. Es ist aber eine sehr fein geschrieben Geschichte, die eine Parabel auf sie ganze Menschheit darstellt.
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Autorenbeschreibung
Juri Rytchëu, geboren 1930 als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens, war der erste Schriftsteller dieses nur zwölftausend Menschen zählenden Volkes. Mit seinen Romanen und Erzählungen wurde er zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur. Juri Rytchëu starb 2008 in St. Petersburg.
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Tragisch schöne Erzählung
Rytchëu erzählt uns hier die Entstehungsgeschichte des Menschen nach der alten Legende der Tschuktschen. Nau, die Urmutter der Menschen, und Rêu, der Wal, der aus Liebe zu ihr zum Menschen wird, zeugen zusammen sowohl Wale als auch Menschen. Deshalb werden sie Brüder sein und bleiben. Doch mit den Generationen geht der Glaube daran verloren und die Gemeinschaft stürzt sich so ins Elend. Eine poetisch tragische Geschichte, die aktueller nicht sein könnte. Durch Gier, Überheblichkeit und die fehlende Liebe zu Anderen nehmen die Menschen sich hier selbst ihre Lebensgrundlage weg. Hatte zunächst etwas Mühe in die Geschichte einzusteigen, da alles etwas archaisch und für uns Europäer ungewohnt erzählt wird. Es ist aber eine sehr fein geschrieben Geschichte, die eine Parabel auf sie ganze Menschheit darstellt.




