Was alles war

Was alles war

Hardcover
3.88
AdoptivelternTontaubenRomantikerMeeresbiologin

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Beschreibung

Wahlverwandtschaften – der große Familienroman für unsere Zeit

Für ihre Eltern war Susa das lange ersehnte Kind, es fehlte ihr an nichts. Dass sie adoptiert wurde, hat sie nie gestört. Als erwachsene Frau verspürt sie zwar eine leichte Neugier auf die leibliche Mutter, aber als sie Viola kennenlernt, ist diese für sie eine Fremde. Doch das Treffen setzt mehr in Bewegung als vermutet. Die Frage, was Familie eigentlich ausmacht, erhält für Susa eine neue Bedeutung, auch, weil sie sich in Henryk verliebt, der zwei Töchter mit in die Beziehung bringt.

In ihrem neuen Roman begibt sich Annette Mingels literarisch auf die Spur unseres prägendsten und faszinierendsten Beziehungsgeflechts: der Familie. Sie erzählt von den vielen Spielarten moderner Beziehungen und davon, was Familie heute ausmacht, von Nähe und Geborgenheit, von Distanz und Konkurrenz, von der Unmöglichkeit, einander ganz und gar zu verstehen, von der Brüchigkeit des Ganzen, aber auch von seiner Belastbarkeit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
288
Preis
18.73 €

Autorenbeschreibung

Annette Mingels, geboren 1971 in Köln, studierte Germanistik und promovierte über Dürrenmatt und Kierkegaard. Danach arbeitete sie als Dozentin und Journalistin. 2003 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, dem drei weitere und ein Erzählband folgten. Nach Aufenthalten in Zürich und New York lebt Annette Mingels seit 2011 mit ihrer Familie in Hamburg. Für ihren Familienroman "Was alles war" erhielt sie den Buchpreis 2017 der Stiftung Ravensburger Verlag.

Beiträge

1
Alle
4

Durchhalten, es zahlt sich aus!

AUSZUG, Seite 256: "Mein Herz klopft plötzlich in meinem Hals, siehst du das, dieses Pochen zwischen Ohr und Schlüsselbein? Vielleicht werde ich mich später an diese Situation erinnern : Dies war der Moment, werde ich vielleicht denken, in dem alles auseinanderbrach - du und ich, der ganze Kosmos. Der Moment, in dem sich der Wechsel vollzog von einem Vorher zu einem Nachher, dieser Sekunde, die, wenn man zurückblickt, ganz folgerichtig am Ende einer Kausalkette steht, nur erkennt man das eben erst mit einigem Abstand. Jetzt ist da erst mal die Überraschung. Und die Angst. Und ich möchte dich aufhalten, du sollst nicht weitersprechen, lass uns hier eine kurze Pause machen, denn du weißt ja wie das ist, was einmal gesagt wurde, kann man nicht zurücknehmen,..." Die erste Hälfte ein wenig schwerfällig, liest sich wie eine wissenschaftliche Notiz, recht unemotional... nimmt es dann ab der Hälfte an Fahrt auf, wird spannend und wirklich gut!

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