Warum glücklich statt einfach nur normal?

Warum glücklich statt einfach nur normal?

Hardcover
3.823
KomikLesbischLebensgeschichteKinder

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Beschreibung

Die Adoptivmutter, eine Pfingstlerin, hatte Jeanette Winterson zur Missionarin bestimmt. Doch mit 16 verliebt sie sich. In eine Frau. Als Jeanette auszieht, um mit ihrer Geliebten glücklich zu werden, stellt die Mutter ihr die Frage: „Warum glücklich statt einfach nur normal?“ Viele Jahre später trifft Jeanette Winterson auf ihre leibliche Mutter und fragt sich, was aus ihr geworden wäre ohne die hungrigen Stunden im Kohlenkeller, ohne die stets dräuende Apokalypse, vor allem aber ohne das allgegenwärtige Wort der King-James-Bibel. Wintersons scharfer Witz und die kraftvolle poetische Sprache machten bereits ihren autobiographischen Debütroman zum Bestseller - hier übertrifft sie sich selbst.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
19.50 €

Beiträge

3
Alle
4.5

depressioncore meets poetische selbstrettung

📚 4,5/5 Sterne Warum glücklich statt einfach nur normal? – Jeanette Winterson Jeanette Winterson erzählt in dieser autobiografischen Erzählung von ihrer Kindheit und Jugend als adoptiertes Kind in einem streng religiösen, emotional kalten Umfeld und von dem Versuch, trotz Ausgrenzung, Enge und Verlust den eigenen Platz im Leben zu finden. Im Zentrum steht dabei immer wieder dieselbe Frage: Reicht es, einfach „normal“ zu sein – oder darf man mehr vom Leben wollen? Dieses Buch war für mich ein absolutes Highlight auch wenn oder vielleicht gerade weil es kein leichtes Buch ist. Die Atmosphäre ist fast durchgehend düster, bedrückend und traurig. Winterson beschreibt ein Aufwachsen unter prekären Bedingungen und in einem lieblosen, engstirnigen Umfeld, und dieses Gefühl zieht sich durch das gesamte Buch: dieses permanente Kämpfen, dieses Suchen nach einem Ort, an dem Glück überhaupt möglich scheint. Selbst als das Ende versöhnlicher wird, bleibt etwas zurück nicht Hoffnungslosigkeit, aber das Gefühl eines Lebens, das sich vieles hart erkämpfen musste. Winterson schreibt gleichzeitig schonungslos direkt und überraschend poetisch. Manche Sätze treffen mit voller Wucht, andere sind so schön formuliert, dass man kurz innehält obwohl sie oft etwas sehr Schmerzhaftes beschreiben. Gerade diese Kombination aus Authentizität, Klarheit und literarischer Kraft macht das Buch für mich so eindrücklich. Es ist stellenweise verstörend, oft traurig, aber nie beliebig. Durch die autobiografische Perspektive entsteht eine Nähe, die manchmal fast unangenehm intensiv wirkt. Kein Buch, das „Spaß“ macht. Aber eines, das lange nachhallt. ⭐ 4,5/5 Habt ihr es gelesen?

depressioncore meets poetische selbstrettung
4

I have never read anything by Jeanette Winterson but I need to get my hands on Oranges are not the only fruit ASAP. Her writing is flawless and considering that novel is semi-biographical as well I feel like it would give someone a better reading experience knowing her most famous work.

She jumps around to much to random thoughts and opinions. Little of what is written is actually memoir

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