Warhammer 40.000 - Wallfahrt des Feuers

Warhammer 40.000 - Wallfahrt des Feuers

Paperback
4.17

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Beschreibung

Unter allen gläubigen Kriegerinnen des Adepta Sororitas sind keine so angesehen oder kampfwütig wie die Schwestern vom Orden der heiligen Märtyrerin. Doch während andere lediglich nach dem Ruhm des Märtyrertods streben, ist Schwester Helewise entschlossen, ihr Leben, so der Gott-Imperator es will, einem höheren Zweck zu widmen.

Als sich Helewise und ihre Schwestern der Quintus-Flotte des Indomitus-Kreuzzugs anschließen, folgen sie einer alten Pilgerroute zur Schreinwelt Cion, um diese ehemalige Bastion ihres Ordens wiederzuentdecken und zu befreien. Sie treten in die Fußstapfen der Heiligen Katharina selbst und versuchen herauszufinden, was aus ihren Schwestern in den von Dämonen befallen Sektoren jenseits der Cicatrix Maledictum geworden ist, doch ihr Glaube wird auf eine harte Probe gestellt.

Während sie auf ihrer Mission von einem Unglück ins nächste geraten und die Stimme des Imperators nur noch eine ferne Erinnerung ist, müssen die Sororitas auf Bolter, Schwert und ihre Verbundenheit vertrauen, um gegen die Dunkelheit des Imperium Nihilus zu bestehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
400
Preis
18.50 €

Beiträge

3
Alle
4.5

Ein Warhammer40k - Sister Sororitas Roman

Der Roman „Wallfahrt des Feuers“ spielt zeitlich unmittelbar vor und nach dem Fall von Cadia sowie dem Aufbrechen des Großen Risses, der Cicatrix Maledictum, und ist damit fest im Zeitalter des Fall von Cadia und des Indomitus Kreuzzug verankert. Diese Einbettung in eine der einschneidendsten Epochen des Warhammer 40.000-Universums verleiht der Geschichte von Beginn an ein enormes Gewicht und eine spürbare Dramatik. Stilistisch ist das Buch hervorragend geschrieben. Die düstere, hoffnungsarme Atmosphäre der Galaxis nach dem Aufbrechen der Cicatrix Maledictum wird eindrucksvoll eingefangen. Besonders gelungen sind die intensiven Charakterdarstellungen und die Einblicke in den fanatischen Glauben der Sororitas. Auch wenn die Handlung selbst nicht in jedem Moment vollständig überzeugen kann und stellenweise etwas vorhersehbar wirkt, bleibt die Geschichte durchgehend spannend und sehr unterhaltsam. Für mich war es der erste Roman über die Adepta Sororitas – und definitiv nicht der letzte. Die Darstellung der kompromisslosen, religiösen Inbrunst dieser „heiligen Kriegerinnen“ hat mich nachhaltig beeindruckt. Ihr unerschütterlicher Glaube, gepaart mit brutaler Entschlossenheit, macht sie zu faszinierenden Protagonistinnen innerhalb des 40k-Settings. Insgesamt ist „Wallfahrt des Feuers“ ein atmosphärisch dichter und gut geschriebener Beitrag zur Ära des Indomitus-Kreuzzugs. Trotz kleiner erzählerischer Schwächen bietet der Roman spannende Unterhaltung und einen packenden Einblick in die Welt der Sisters of Battle – und hat definitiv mein Interesse geweckt, mehr über diese religiösen Fanatikerinnen zu lesen.

3.5

Eine schwere Bewertung. Mir war lange Zeit nicht so richtig klar, wohin dieser Roman führt. Das hat sicherlich bis zur Hälfte gedauert. Dann wurde es klar und insgesamt ist es ein stimmiger Roman. Es gibt - wie auch schon bei Minka Lesk - Charaktere, die nach und nach weiter mit Leben gefüllt werden. Außerdem erhält man wirklich einen tiefen Einblick in das Leben und den Kampf innerhalb der Sororitas. Bin auf die Fortsetzung der Serie gespannt.

3

"Wallfahrt des Feuers" habe ich mir direkt vorbestellt, als ich von diesem Buch erfuhr. Die Schwestern haben es mir seit Längerem angetan und Justin D. Hill hat mich mit dem letzten Werk, das ich von ihm gelesen habe, vollends überzeugt. Zwar mag dieses Buch nicht ganz mit dem ersten mithalten, dennoch ist es ein gelungenes Warhammer 40K-Werk. Wir erleben mit, was der Orden der Sororitas ausmacht, was sie antreibt und wie sie denken. Natürlich wird auch auf Schlachten und das Schlachten nicht verzichtet. Die Szenen sind wie gewohnt blutig und brutal. Dennoch ist die Handlung an und für sich eher langsam aufgebaut. Hill nimmt sich Zeit, um alles genau zu beschreiben und auch genug Zeit mit den Figuren zu verbringen. Deswegen hatte ich auch kaum Mühe, sie auseinanderzuhalten, obwohl die Schwestern alle in ihrer einheitlichen Tracht daherkommen. Die Wallfahrt schloss mein Lesejahr 2023 ab und ich muss sagen, es war ein guter Abschluss.

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