Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird

Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird

E-Book
4.223

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Beschreibung

Sommerliche Healing Fiction über die große Liebe und ein verborgenes Geheimnis Drei Jahre ist es her, seit Eliot ihre Familie gesehen hat. Drei Jahre, seit sie vor Manuel, ihrem besten Freund und heimlicher großer Liebe, nach New York geflohen ist. Nun ist sie hier, auf der kleinen Privatinsel mitten im kanadischen Huronsee, um die Hochzeit ihres älteren Bruders zu feiern. Eigentlich dachte Eliot, sie sei mental stabil genug, um die Tage mit ihrer Familie zu verbringen, ohne in ihre alten obsessiven Gewohnheiten zurückzufallen. Doch dann trifft sie bei ihrer Ankunft sofort auf Manuel. Seine Gegenwart droht die Mauern einstürzen zu lassen, die Eliot um ihr Herz errichtet hat – und das Geheimnis, das sie seit Langem verbirgt, schließlich ans Licht zu bringen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
432
Preis
12.99 €

Autorenbeschreibung

Emma Noyes schreibt Bücher über Liebe, Magie und Mental-Health-Themen für Jugendliche und Erwachsene. Ihre Werke wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt und umfassen unter anderem ›Unterwassertage‹ und ›Guy's Girl‹. Die Autorin hat einen schwedischen Ehemann und einen Pomeranian.

Beiträge

2
Alle
5

Sehr berührend.

Meine Meinung: Schon der Titel und der Klappentext haben mich sofort fasziniert, da es um ein absolutes Tabuthema geht, über das viel zu wenig geredet wird, nämlich um Zwangsstörungen. Obwohl ich auf den ersten 75 Seiten echte Anfangsschwierigkeiten hatte, hat mich dieses Buch letztendlich unglaublich tief berührt. Als ich erfuhr, dass der Schreibstil so verworren sein muss, um die Erkrankung widerzuspiegeln, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man muss am Anfang einfach etwas durchhalten, denn man wird mit einer Geschichte belohnt, die einen tief in Elliots Kopf hineinzieht. Die liebenswürdige Elliot leidet seit dem Tod ihres Bruders unter einer schweren Zwangsstörung, die man nicht mit normalem Händewaschen vergleichen kann. Bei ihr sind es reine Zwangsgedanken, ein sogenanntes Pure O. Sie hat ständig Angst, eine Gefahr für ihre Familie zu sein, und neutralisiert diese unsichtbar in ihrem Kopf durch abgebrochene Sätze oder Wortwiederholungen. Nach außen wirkt sie normal, doch in ihr drin herrschen Abgründe, weshalb sie sich komplett isoliert. Vor drei Jahren hat sie sogar den Kontakt zu ihrer Familie und ihrem besten Freund Manuel, ihrer heimlichen großen Liebe, abgebrochen und ist nach New York geflüchtet. Erst eine Hochzeit zwingt sie zur Rückkehr nach Cradle Island, wo das unaufhörliche Tickern in ihrem Kopf sofort wieder von vorne beginnt. Zudem quält sie sich seit Jahren mit einem großen Geheimnis und zerstörerischem Selbsthass. Das emotionale Wiedersehen mit Manuel wirbelt all ihre unterdrückten Gefühle und alten Ängste direkt wieder heftig auf. Das wunderschöne Setting bildet einen tollen Kontrast zu der anspruchsvollen Geschichte. Dieses Buch ist nichts für nebenbei, sondern ein Werk mit sehr viel Tiefgang und Liebe. Besonders bewegt hat mich, dass die Autorin selbst unter einer Zwangsstörung leidet und das Thema deshalb so authentisch vermittelt. Für mich ist dieses emotionale Buch eine absolute Herzensempfehlung, um diese Krankheit besser zu verstehen.

Sehr berührend.
4

Eine chaotische Großfamilie, vier sommerliche Tage voller Familie, Freundschaft und Liebe, aber auch Traurigkeit. Eine Hochzeit bringt die Familie nach langer Zeit wieder zusammen, während die sommerliche Stimmung im starken Kontrast zu Eliots Gedankenwelt steht. Sie ist die jüngste in der Familie und lebt mit OCD, was das Hauptthema dieser Geschichte ist. Ein Thema, das dank der eigenen Erfahrung der Autorin sehr real und sensibel umgesetzt wird. Ihr Schreibstil ist leicht, warmherzig und flüssig, gleichzeitig emotional und tiefgründig. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wodurch man Eliot, ihre Familie und ihren besten Freund Stück für Stück kennenlernt. Anfangs sind die vielen Namen etwas verwirrend, aber das legt sich schnell. Unterwassertage ist ein warmherziges, nachdenkliches Buch über Familie, Liebe, Heilung und Selbstfindung, das mich sehr berührt hat. Und Manuel ist einfach ein Schatz.

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