Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird

Unterwassertage – Wie man wieder sichtbar wird

Paperback
4.317

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Beschreibung

Sommerliche Healing Fiction über die große Liebe und ein verborgenes Geheimnis

Eliot Beck kehrt mit gemischten Gefühlen an den Ort zurück, der früher nichts als Glück für sie verhieß. Cradle Island, die kleine Privatinsel im kanadischen Huronsee mit den felsigen Ufern.

Diesen Sommer ist es so weit. Sie kann sich nicht drücken vor der Hochzeit des Jahrhunderts und vor ihrer liebenswerten, aber dysfunktionalen Großfamilie: Eltern und ein Haufen Geschwister, die Eliot seit drei Jahren nicht gesehen hat – seit sie sich nach New York zurückgezogen hat, in eine Welt aus Arbeit und Überstunden. Denn dort, in ihrem strengen Korsett aus Regeln, kann Eliot die zwanghaften Gedanken ausblenden, die sie quälen. Denn Eliot hat OCD – obsessive Zwangsgedanken, die sie nur in Ruhe lassen, wenn sie sich mit Arbeit überschüttet.

Auf Cradle ist sie sofort wieder mittendrin. In dem Wust aus Stimmen, Umarmungen und Erinnerungen. Alles, was Eliot sorgfältig weggesperrt hat, kommt wieder hoch. Nicht zuletzt das große Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich trägt.

Einzig Manuel, ihr bester Freund aus Kindertagen, scheint Eliot zu sehen, wie sie ist, und weckt in ihr Gefühle, die sie eigentlich nie wieder zulassen wollte.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
432
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Emma V. R. Noyes wuchs in einem Vorort von Chicago auf. Sie studierte an der Universität von Harvard Geschichte und Literatur, bevor sie begann, Romane zu schreiben. Sie verfügt über eine große Fangemeinde in den sozialen Medien und lebt mit ihrem Mann in Chicago.

Beiträge

1
Alle
5

Sehr berührend.

Meine Meinung: Schon der Titel und der Klappentext haben mich sofort fasziniert, da es um ein absolutes Tabuthema geht, über das viel zu wenig geredet wird, nämlich um Zwangsstörungen. Obwohl ich auf den ersten 75 Seiten echte Anfangsschwierigkeiten hatte, hat mich dieses Buch letztendlich unglaublich tief berührt. Als ich erfuhr, dass der Schreibstil so verworren sein muss, um die Erkrankung widerzuspiegeln, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man muss am Anfang einfach etwas durchhalten, denn man wird mit einer Geschichte belohnt, die einen tief in Elliots Kopf hineinzieht. Die liebenswürdige Elliot leidet seit dem Tod ihres Bruders unter einer schweren Zwangsstörung, die man nicht mit normalem Händewaschen vergleichen kann. Bei ihr sind es reine Zwangsgedanken, ein sogenanntes Pure O. Sie hat ständig Angst, eine Gefahr für ihre Familie zu sein, und neutralisiert diese unsichtbar in ihrem Kopf durch abgebrochene Sätze oder Wortwiederholungen. Nach außen wirkt sie normal, doch in ihr drin herrschen Abgründe, weshalb sie sich komplett isoliert. Vor drei Jahren hat sie sogar den Kontakt zu ihrer Familie und ihrem besten Freund Manuel, ihrer heimlichen großen Liebe, abgebrochen und ist nach New York geflüchtet. Erst eine Hochzeit zwingt sie zur Rückkehr nach Cradle Island, wo das unaufhörliche Tickern in ihrem Kopf sofort wieder von vorne beginnt. Zudem quält sie sich seit Jahren mit einem großen Geheimnis und zerstörerischem Selbsthass. Das emotionale Wiedersehen mit Manuel wirbelt all ihre unterdrückten Gefühle und alten Ängste direkt wieder heftig auf. Das wunderschöne Setting bildet einen tollen Kontrast zu der anspruchsvollen Geschichte. Dieses Buch ist nichts für nebenbei, sondern ein Werk mit sehr viel Tiefgang und Liebe. Besonders bewegt hat mich, dass die Autorin selbst unter einer Zwangsstörung leidet und das Thema deshalb so authentisch vermittelt. Für mich ist dieses emotionale Buch eine absolute Herzensempfehlung, um diese Krankheit besser zu verstehen.

Sehr berührend.
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