Unsere Frau in Pjöngjang
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jean Echenoz wurde 1947 in Orange (Provence) geboren, er lebt in Paris. Für seinen Roman Ich gehe jetzt wurde er 1999 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien zuletzt der Roman 14 (2014) sowie der Band Die Caprice der Königin (2016).
Beiträge
Oberflächlich, sinnlos, trivial
Die Agentengeschichte "Unsere Frau in Pjöngjang" ließ mich bis zum Schluss hoffen, noch irgendwo einen sinnvollen Hintergrund oder ein nachvollziehbares Motiv für die absurden Handlungsstränge zu identifizieren, doch die halbgare "Auflösung" am Ende unterstreicht nur den sich durchziehenden Eindruck von Oberflächlichkeit. Die Charaktere handeln abwegig und unreflektiert, die [ACHTUNG SPOILER] Gehirnwäsche scheint mir bei aller Plausibilität des "Stockholm-Syndroms" irrsinnig unglaubwürdig. Überhaupt ist nichts wirklich ausgearbeitet – weder Figuren noch Plot. Außerdem ist der plumpe Male Gaze auf die weiblichen Figuren kaum zu ertragen. Die wenigen rhetorischen Spitzen und humorvollen Meta-Kommentare des Erzählers können hier leider das Ruder auch nicht mehr herumreißen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jean Echenoz wurde 1947 in Orange (Provence) geboren, er lebt in Paris. Für seinen Roman Ich gehe jetzt wurde er 1999 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien zuletzt der Roman 14 (2014) sowie der Band Die Caprice der Königin (2016).
Beiträge
Oberflächlich, sinnlos, trivial
Die Agentengeschichte "Unsere Frau in Pjöngjang" ließ mich bis zum Schluss hoffen, noch irgendwo einen sinnvollen Hintergrund oder ein nachvollziehbares Motiv für die absurden Handlungsstränge zu identifizieren, doch die halbgare "Auflösung" am Ende unterstreicht nur den sich durchziehenden Eindruck von Oberflächlichkeit. Die Charaktere handeln abwegig und unreflektiert, die [ACHTUNG SPOILER] Gehirnwäsche scheint mir bei aller Plausibilität des "Stockholm-Syndroms" irrsinnig unglaubwürdig. Überhaupt ist nichts wirklich ausgearbeitet – weder Figuren noch Plot. Außerdem ist der plumpe Male Gaze auf die weiblichen Figuren kaum zu ertragen. Die wenigen rhetorischen Spitzen und humorvollen Meta-Kommentare des Erzählers können hier leider das Ruder auch nicht mehr herumreißen.




