Über das Sterben

Über das Sterben

E-Book
3.96
PalliativmedizinTrauerbegleitungAngst Vor Dem SterbenIntensivstation

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Beschreibung

Der Tod gehört zum Leben #h3#Schweizer Ausgabe#/h3# Gian Domenico Borasio, einer der führenden Palliativmediziner Europas, steht seit vielen Jahren für eine Medizin am Lebensende, die das Leiden lebensbedrohlich Erkrankter lindert, ihre Lebensqualität und die ihrer Angehörigen verbessern will – statt künstlich den Sterbeprozess zu verlängern. In seinem Buch beschreibt er, was wir heute über das Sterben wissen und welche Mittel und Möglichkeiten wir haben, unsere Angst vor dem Tod zu verringern sowie uns auf das Lebensende vorzubereiten. Wie das Gesundheitswesen organisiert und geregelt ist, einschließlich der ärztlichen Ausbildung und der Patientenversorgung am Lebensende, unterscheidet sich von Land zu Land. Damit sind auch die Strukturen der Sterbebegleitung in der Schweiz ganz andere als in Deutschland. Das gilt für den Krankenhaussektor wie für den ambulanten Bereich, für die Patientenvertretung und Patientenverfügung sowie für den Umgang mit dem Thema Sterbehilfe. Mit der Nationalen Strategie Palliative Care wurden zudem in der Schweiz seit 2010 grundlegende Impulse für die weitere Entwicklung der Versorgungsstrukturen am Lebensende gesetzt. Um all dem Rechnung zu tragen, legt der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio jetzt eine komplett überarbeitete, auf die Situation in der Schweiz zugeschnittene Ausgabe vor.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Familie & Gesundheit
Format
E-Book
Seitenzahl
192
Preis
8.99 €

Autorenbeschreibung

Gian Domenico Borasio, geb. 1962, war Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2006-2011) und an der Universität Lausanne (2011-2023). In dieser Zeit hat er ein bisher einzigartiges Netzwerk an Professuren geschaffen, das alle Bereiche der physischen, psychosozialen und spirituellen Sterbebegleitung in die Lehre und Forschung integriert. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass sich heute jeder Medizinstudent in Deutschland und in der Schweiz in seiner Ausbildung mit der Begleitung Sterbender und ihrer Familien auseinandersetzen muss.

Beiträge

3
Alle
4.5

Sterben ist ein Tabu-Thema. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Wie redet man übers Sterben, welche Möglichkeiten des Suizids gibt es, wie sind die strafrechtlichen Fallstricke, was läuft in der Medizin falsch, welche Medikamente helfen, warum wird Spiritualität am Ende immer wichtiger? Sterben ist Teil des Lebens.

5

"Was uns allen zu wünschen ist, ist ein nüchterner und gelassener Blick auf die eigene Endlichkeit. Dies erfordert eine ruhige und wiederholte Reflexion, am besten im Dialog mit den Menschen, die uns am nächsten stehen. Das passiert leider im Leben eher selten, und wenn, dann oft sehr spät. Nehmen wir uns die Zeit dafür."

Der Sterbeprozess oder der Tod an sich ist in der heutigen Gesellschaft noch immer ein Tabuthema. Gian Domenico Borasio versucht in seinem Buch dem entgegenzuwirken und dem Thema die Angst und den Schrecken zu nehmen. Er beschreibt sehr eindrücklich, wie er die Thematik rund um Palliativmedizin in Deutschland erlebt und äussert dabei auch Kritik an der Ärzteschaft. Er räumt mit Mythen rund um das Thema auf und zeigt auch auf, welche Verbesserungen es noch geben muss damit eine flächendeckende Palliativversorgung entstehen kann. Es ist keine Lektüre nur für Mediziner oder Personen welche im Gesundheitswesen tätig sind. Dadurch, dass Hr. Borasio möglichst wenig Fachjargon nutzt, ist dies auch eine Lektüre für Betroffene, Angehörige oder einfach für Menschen, welche sich mit dieser Thematik auseinander setzen möchten geeignet.

3

Schon ne doofe Sache, das mit dem Sterben. Was muss, dass muss, also beschäftige ich mich Mal damit. "Über das Sterben" vermittelt im professionellen Ton Sachwissenn über die ganze Organisation am Lebensende mit Schwerpunkten auf Bürokratie, Gesetze und Dschungel im deutschen Gesundheitswesen. Mir war's dann alles in allem etwas zu nüchtern und empfand es dadurch distanziert. Etwas mehr Emotion und Ambiguität kann man den Lesenden schon zumuten.

Schon ne doofe Sache, das mit dem Sterben. Was muss, dass muss, also beschäftige ich mich Mal damit. "Über das Sterben" vermittelt im professionellen Ton Sachwissenn über die ganze Organisation am Lebensende mit Schwerpunkten auf Bürokratie, Gesetze und Dschungel im deutschen Gesundheitswesen. Mir war's dann alles in allem etwas zu nüchtern und empfand es dadurch distanziert. Etwas mehr Emotion und Ambiguität kann man den Lesenden schon zumuten.
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