Starminster - Stadt in den Wolken

Starminster - Stadt in den Wolken

Hardcover
3.826

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Beschreibung

Bis zu ihrem elften Lebensjahr hat Astrid kaum etwas von der Welt gesehen. Ihre Mutter versteckt sie in einem kleinen Schuppen und warnt sie vor den Gefahren in der Außenwelt. Doch Astrid träumt von mehr: vom Sternenhimmel, von Freundschaften und davon, endlich frei zu sein. Eines Nachts erscheint eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln und bringt Astrid nach Starminster, einer magischen Schule hoch oben über den Wolken von Überlondon. Denn Astrid ist eine Librae und schon bald werden auch ihr Flügel wachsen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden ... und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Fantasy
Format
Hardcover
Seitenzahl
248
Preis
16.50 €

Beiträge

11
Alle
4

Über Starminster liegt etwas Geheimnisvolles, als würde die Stadt selbst ihre Geheimnisse hüten.

Ich habe Starminster – Stadt in den Wolken als Hörbuch gehört und war insgesamt wirklich begeistert. Die Geschichte handelt von Astrid, die unbedingt die Welt außerhalb ihres Schuppens kennenlernen möchte und davon träumt, endlich die Sterne zu sehen. Diesen Wunsch konnte ich sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – angenehm zu hören, lebendig und durchgehend spannend. Auch die Sprecherin war sehr passend gewählt und hat die Stimmung der Geschichte toll eingefangen. Besonders beeindruckt hat mich Astrids Entwicklung: Trotz vieler Hindernisse wächst sie zu einem starken und mutigen Mädchen heran. Ihre Neugier und ihr Drang, die Welt zu entdecken, machen sie zu einer sehr interessanten Hauptfigur. Weniger gefallen hat mir allerdings, dass sie stellenweise etwas sprunghaft wirkte, was mich manchmal ein wenig gestört hat. Insgesamt ein spannendes Hörbuch

4

Verborgene Welt

Bis ihr eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln erscheint und sie auf eine schwebende Schule in London namens Starminster bringt, wurde Astrid ihr ganzes Leben lang von ihrer Mutter in einem Schuppen verborgen gehalten. Nachdem sie zwischen Magie und Mitternachtsunttericht auf ein düsteres Geheimnis verschwundener Kinder stößt, beginnt sie zu begreifen, dass ihre Mutter sie nicht einsperren, sondern beschützen sollte. Von außen ist das Buch wunderschön. Ein Farbschnitt und ein Cover, die einem bereits einen kleinen Einblick in die Welt geben, die uns erwartet. Zu Beginn des Buches, empfand ich den Namen Astrid für die Protagonistin eines Kinderbuches sehr störend, weshalb ich auch schwierig in das reingefunden habe. Ich habe mich allerdings schnell an den Namen gewöhnt. Zudem hat mich Astrid am Anfang auch ein wenig genervt. Sie konnte sich nicht entscheiden und hat ewig ihre Meinung geändert. Dieses Verhalten ist aufgrund ihrer Situation zwar nachvollziehbar, aber trotzdem störend. Im Gegensatz dazu haben mir die anderen Charaktere sehr gut gefallen. Die Charaktere waren sehr vielschichtig, obwohl es wirklich viele Namen gab, sodass ich auch oft nicht wusste, wer gerade gemeint ist. Die Welt, die wir gemeinsam mit Astrid neu kennenlernen, ist wirklich vielschichtig mit einigen Lösungen, die auftreten könnten, wenn man über einer anderen Stadt lebt. Einige Szenen des Buches empfand ich persönlich als psychisch schwer verkraftbar, da die Szenen auch sehr emotional geschrieben waren. Dadurch konnte man zwar eine gute Emotionale Bindung aufbauen, trotzdem würde ich das Buch erst ab 14 Jahren empfehlen. Zudem werden wichtige Themen angesprochen, die man auch auf unsere Welt übertragen könnte. Ein weiterer Punkt war der Schreibstil. Es gab Situationen in denen man sich ein bisschen mehr Ausführung erhofft hätte und Situationen in denen man einiges hätte weglassen können. Es wirkte für mich fast wie zwei verschiedene Schreibstile und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben ist. Das Ende war zwar vorhersehbar, aber trotzdem gut als Ende geeignet, weshalb ich den zweiten Band sicherlich lesen werde.

Verborgene Welt
4

Sehr besonderes Setting - spannend und macht Lust auf mehr

Die 11 jährige Astrid lebt in einem Schuppen auf dem Hof der Mutter. Sie darf dort nicht raus, weil es zu gefährlich ist. Doch Astrid hat Wünsche und Träume! Eines Tages wird sie von einer Frau mit Flügeln aus dem Schuppen geholt und mitgenommen. Sie führt die in eine Stadt über London, in der besondere Menschen leben: die Libre. Sie alle haben ab einem gewissen Alter Flügel. Astrid will heim und ist gleichzeitig sehr fasziniert von dieser Welt, die ihre Mutter auch zu kennen scheint. Was hat es damit auf sich? Und dann verschwinden Kinder. So stolpert Astrid, die schnell Freunde findet direkt in ein riesen Abenteuer. Ihr mögt keine Reihen mit x Büchern? Dann seid ihr hier genau richtig, denn Starminster ist eine Dilogie und der zweite und letzte Band erscheint bereits im Mai. Astrid wird uns direkt sympathisch und wir fragen uns, warum ihre Mutter sie nie aus ihrem Schuppen raus lässt. Das erfahren wir im Laufe des Buchs natürlich. Die Welt der Libre ist toll dargestellt, sodass man sich als Leser*in direkt hineinversetzen kann. Die Charaktere sind eigenwillig und damit auch super für die Zielgruppe, nämlich Kids ab etwa 10 Jahren. Mir hat „Starminster“ gut gefallen und ich freue mich schon darauf, wie es mit Astrid und ihren Freunden weitergeht. Meine 11 Jährige hat das Hörbuch gehört und auch sie mochte es gern. Sie fühlte sich, wegen des „Schüler in magischer Welt“-Elements an einen Berühmten Zauberlehrling erinnert. Das habe ich so nicht empfunden, weil es außer dem nämlich nichts davon hatte. Müsst ihr also selbst rausfinden :) Fazit: Eine spannende Geschichte in einer fantasievollen Szenerie für Kids ab 10, die auch vom Fliegen träumen. Werbung für Bücher - Rezensionsexemplar

4

Starminster , Stadt in den Wolken Ein Buch das mich wirklich überrascht hat. Starminster entführt in eine faszinierende Welt über den Wolken, voller Magie, Geheimnisse und einer Heldin, mit der man sofort mitfiebert. Megan Hopkins schafft es eine detailreiche, lebendige Atmosphäre aufzubauen, ohne sich dabei in unnötigen Längen zu verlieren. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Spannung, Emotion und dem Gefühl, selbst Teil dieser außergewöhnlichen Stadt zu sein. Die Geschichte ist nicht nur fantasievoll, sondern trägt auch eine wichtige Botschaft über Mut, Zusammenhalt und das Über-sich-Hinauswachsen. Allerdings beinhaltet sie auch Themen wie Isolation, eingesperrt sein und Entführung. Daher würde ich das Buch erst ab 12-13 Jahren empfehlen. Dennoch ein tolles Abenteuer für alle die sich gerne mal ein kleines bisschen gruselig mögen oder jung gebliebe erwachsen.

Post image
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Willkommen in der Stadt über den Wolken…

Begleitet Astrid auf ihrem Weg, von einem langweiligen und eingesperrten Leben, zu einem Leben voller Magie und fliegender Menschen über den Wolken von London.  Dieses Buch ist wirklich ein absolut schönes Kinderbuch! Die Leser*innen setzen sich mit Themen, wie Gleichberechtigung, Zusammenhalt und Freundschaft auseinander.  Astrid ist ein absolut sympathischer und tiefgründiger Charakter mit vielen Emotionen. Der Schreibstil ist absolut anziehend, das Buch bis zu den letzten Seiten spannend, sodass man sehr viel Lust auf den zweiten Teil bekommt! Eine absolute Leseempfehlung für unsere kleinen Fantasy-Buchliebhaber, aber auch für die großen!

Willkommen in der Stadt über den Wolken…
4.5

Magie zwischen Himmel und Geheimnissen

Zwischen schwebenden Gärten und flüsternden Wolken entfaltet sich eine Welt, die sofort verzaubert und gleichzeitig ein leises Unbehagen mitschwingen lässt. Die ersten Seiten fühlten sich fast klaustrophobisch an, und genau in diesem Moment kam von der Seite ein leises „Das ist irgendwie traurig, oder?“ – ein Blick, ein Nicken, und wir waren beide sofort mitten in Astrids Geschichte. Mit dem Sprung nach Starminster öffnet sich die Handlung wie ein Fenster in den Himmel. Staunen, Neugier und dieses ganz besondere Kribbeln beim Entdecken einer neuen Welt begleiteten uns durch die Kapitel. Immer wieder hielten wir kurz inne, lasen uns einzelne Stellen gegenseitig vor und tauschten Blicke, wenn etwas besonders magisch oder auch unheimlich wirkte. „Ich würde da auch hinwollen… aber irgendwie auch nicht“, kam es leise, und genau dieses Gefühl beschreibt das Buch perfekt. Besonders berührend ist Astrids Entwicklung. Aus Angst wächst Mut, aus Unsicherheit entsteht Stärke. Diese Veränderung mitzuerleben fühlte sich intensiv und echt an. Gleichzeitig legt sich ein Schatten über die Geschichte, als das Geheimnis um die verschwundenen Kinder immer präsenter wird. Die Spannung steigt leise, fast schleichend, und plötzlich liest man schneller, als man eigentlich wollte. Ein Buch, das nicht nur eine fantastische Welt erschafft, sondern auch zeigt, wie wichtig Vertrauen, Wahrheit und der eigene Mut sind. Und während die letzte Seite näher rückte, kam dieses eine leise „Schon vorbei?“ – und genau das sagt eigentlich alles.

Magie zwischen Himmel und Geheimnissen
2

Ganz okay, war leider nicht meins

Wirklich umgehauen hat mich das Buch jetzt nicht. Ich weiß, nicht die beste Wortwahl um in eine Rezension zu starten, aber immerhin ehrlich. Tja, was soll ich sagen, weder auf der Handlungsebene, noch was Spannung betrifft, hat mich das Buch wirklich überzeugt, vielmehr hab ich hier gesessen und das ein oder andere mal darüber den Kopf geschüttelt, welche Werte hier eigentlich vermittelt werden. Denn hier wird gekonnt mit den anderen verschwundenen Kindern abgelenkt, worüber man fast vergisst, dass auch Astrid eine von ihnen ist, auch, wenn vielleicht nicht unter den gleichen Umständen. Den Großteil der Geschichte kehren wir den Fakt gekonnt unter den Teppich, dass sie mehr oder weniger gekidnappt wird. Ja, es gibt den ein oder anderen Moment in dem sie denkt ‚hm, seltsam, ich würd lieber nach Hause‘ aber wirklich das Gefühl, dass sie es meint, hat man dann irgendwie auch nicht, besonders wenn sie kurz darauf ihre Meinung wieder ändert. Sicher handelt es sich bei Astrid um ein elfjähriges Mädchen, aber genauso alt sind vielleicht auch die ein oder anderen Leser*innen und fragwürdige Entscheidungen aufzuzeigen seh ich jetzt nicht unbedingt als optimal an. Besonders weil auch zum Ende hin eher verschwiegen und durch die Blume verharmlost wird, was da anfangs eigentlich passiert ist. Vielleicht ist auch die Art und Weise, wie Astrid aufgewachsen ist problematisch, das möcht ich gar nicht anders sagen, aber auch, wenn ihr Leben jetzt vielleicht ‚freier‘ ist, ist es nicht weniger problematisch. Natürlich ist das Ansichtssache und nicht jeder wird hier meine Meinung teilen, aber das ist ja auch okay, ich wollte das nur vorweg einmal angesprochen haben. Da hört es, für mich, aber leider nicht auf. Viele Plotpunkte, die Spannung erzeugen sollen kamen für mich leider völlig aus dem Nichts und haben sich dann recht schnell wieder in Luft aufgelöst. Zwar führen viele davon zu Ende wieder zusammen, aber es wirkt beinahe so, als wäre das nicht geplant gewesen, sondern eher willkürlich. Nun aber auch positive Sachen: Mir gefällt der Weltenaufbau so weit ganz gut und auch der Schreibstil lässt sich recht flüssig lesen. Die Freundschaften, die unsere Protagonistin hier knüpft, gefallen wir ebenfalls, auch die kleinen Momente, in denen sie merkt, wie ihre Kindheit vielleicht hätte sein können. Fazit: War jetzt nicht so meins, um ehrlich zu sein, alles in allem eine ganz okaye Geschichte, allerdings finde ich die Werte fragwürdig, die hier vermittelt werden, da es sich noch immer um ein Kinderbuch handelt.

Ganz okay, war leider nicht meins
4

Der Mittelteil war kurz etwas schleppend, aber dann nahm das Buch wieder an Fahrt und Spannung auf. Etwas mehr Seiten wären besser gewesen.

Astrid lebt schon ihr ganzes Leben in einem Rhabarberschuppen, den sie nie verlassen darf. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als die Sterne betrachten zu können. Als Mrs. Wairi, eine Frau mit Flügeln ihr eröffnet, dass sie ebenfalls eine Librae ist und ihr anbietet, sie mitzunehmen, willigt sie ein und macht sich auf in ihr erstes Abenteuer. Gut gefallen hat mir, dass man lange nicht weiß, warum Astrid in dem Rhabarberschuppen wohnt und mit ihr immer wieder rätselt. Ihre Ankunft in Überlondon war sehr spannend und es fiel mir anfangs etwas schwer, mir das vorzustellen. Hier hat mir die Karte hinten im Buch sehr bei der Vorstellung wo was liegt geholfen. Anfangs war es etwas verwirrend, weil man, genau wie Astrid, mit vielen neuen Namen erschlagen wurde, aber durch einen Mangel an dazugehörigen Gesichtern bei der nächsten Situation nicht unbedingt noch wusste, wer das nun war. Nicht hilfreich war hier auch, dass die meisten Figuren durch die Seitenanzahl auch nicht sonderlich viel Tiefe bekamen. Nach einer Weile, die eher so dahinplätschert, kristallisierten sich aber die relevanten Figuren heraus, die man dann auch besser zuordnen kann. Schade fand ich, dass es, gerade als es spannend wurde, dann vor allem noch um Astrid ging und die anderen nicht mehr so vorkamen. Man merkt, dass es vor allem ein Kinder- und Jugendbuch ist, da es eher flacher ist, aber dennoch wird man gut unterhalten, hat etwas Spannung und es bleibt interessant, was die Truppe im nächsten Band erleben wird.

3

Die Welt der Flügel Ordentlicher Auftakt, aber es fehlt etwas das Besondere, das Fesselnde.

3

Wunsch zu fliegen ...

... den haben wir alle irgendwie und in diesem Kinderbuch wird das thematisiert. Die Idee hat mir gut gefallen, aber zu viele Ungerechtigkeiten und Fragen blieben für mich offen. Warum machen die Erwachsenen nichts? Warum werden Kinder so behandelt? Da es der erste Band einer Dilogie ist bin ich gespannt ob einige Fragen im letzten Band beantwortet werden.

2

Zu viel! Astrid hat noch nicht viel gesehen von der Welt, lediglich die Videos, die ihre Mutter ihr zeigt. Ansonsten verbringt sie den ganzen Tag im Schuppen und träumt davon, den Sternenhimmel zu sehen. Eines Tages taucht eine Frau mit Flügeln auf und zeigt Astrid nicht nur mehr von der Welt, sondern auch, dass sie eine Librae ist und verspricht ihr, dass auch ihr irgendwann Flügel wachsen werden. Starminster von Megan Hopkins wird Kindern ab 11 Jahren empfohlen, lässt sich für mich jedoch eher schwierig in ein Alter einordnen. Angesprochene Themen richten sich auf jeden Fall eher an ältere Kinder, aber Astrid hat sich für mein Lesekind (11J.) jünger angefühlt, weswegen die Protagonistin und damit auch die Geschichte für sie eher uninteressant war. Ich möchte mit dem positiven anfangen, das ist für mich eindeutig die Welt und die Besonderheit der Librae. Die grundsätzliche Idee gefällt mir ausgesprochen gut. Der Klappentext lässt auch erahnen, dass manche Themen schwierig sein können, darauf war ich daher vorbereitet, aber am Ende hatte ich nicht das Gefühl, dass ich eine magische Geschichte gelesen habe, sondern eine Sammlung aus Alltagsproblemen, die in die Welt der Librae übertragen und stumpf übermittelt wurden. Kinderbücher sollten definitiv gesellschaftskritische Themen beinhalten und Botschaften übermitteln, aber das eher feinfühlig, über die Geschichte und die Protagonist:innen. Starminster wählt jedoch die Brechstange, spricht alles sehr direkt an und verliert dadurch sich selbst. So werden u.a. Tierversuche, Umweltschutz/-verschmutzung, Diskriminierung, Unterdrückung und die Klassengesellschaft thematisiert und das meiste davon ganz unverblümt, ohne sich wirklich in der Geschichte um Astrid zu entfalten. Dann kommt noch das Thema hinzu, welches sich im Klappentext andeutet. Astrid wird von ihrer Mutter gefangen gehalten, von Mrs. Wairi befreit und doch entführt, denn Astrid möchte nicht gehen und gleichzeitig verschwinden andere Kinder, auch hier geht es um Entführung und potenzielle Misshandlung. Das hätte gut ausgearbeitet werden können und bleibt für mich leider an viel zu vielen Stellen nicht richtig auserzählt und daher problematisch. Klar ist, dass die Entführungen der Kinder als schlecht dargestellt werden, aber mir fehlte die Verdeutlichung, dass es bösartige Taten sind und dahinter auch noch viel Schlimmeres steckte. Hinzukommt, dass Mrs. Wairi mit Astrid ähnliches getan hat und auch das eher nicht reflektiert wird, zumal Astrid mitgeht und dieses Thema sicherlich keines ist, das Elternteile, die ihren Kindern predigen nicht mit Fremden mitzugehen, gerne lesen. Allein die Themen des Klappentextes hätten gereicht, um ein Buch mit knapp 250 Seiten zu füllen und die Leser:innen in die Welt von Starminster zu bringen, wenn man es reflektiert und die Figuren mit der Geschichte arbeiten. Hopkins hat sich leider dazu entschlossen, noch viele weitere Themen einzubringen und damit den Zauber der Welt verpuffen zu lassen. Auch hier, jedes einzelne Thema kann sich gut über die Geschichte erzählen lassen, aber aufgrund der geringen Seitenanzahl haben die Themen nicht genug Raum bekommen. Am besten gelang die Umsetzung noch beim Thema Klassengesellschaft, das sich über Arm und Reich, Flügge und Nicht-Flügge, sowie unterschiedliche Flügelarten präsentiert hat und in der Ausarbeitung gute Ansätze gezeigt hat, aber Wörter wie Steuern sind unerklärt noch viel zu groß für Kinder. So bleibt am Ende eine tolle Idee, die sich leider komplett verloren hat. Eine Reihe, die vermutlich nicht weiterverfolgt wird.

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