Schwarzer Winter

Schwarzer Winter

Taschenbuch
3.75
TodMordHistorischer RomanAnspruchsvolle Romane

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

„Außerordentlich spannend, wunderschön geschrieben und unbedingt zu empfehlen.“ Bestsellerautor Lee Child über "Schwarzer Winter" Lappland 1717: In der Nähe des abgelegenen Dorfes Blackåsen finden die beiden Mädchen Frederika und Dorotea ihren Nachbarn Eriksson tot im Wald. War es wirklich ein Bär, der den Mann angegriffen hat? Während der unendliche skandinavische Winter mit seinen kurzen Tagen und stürmischen Nächten über das Dorf hereinbricht, reiben sich die Dörfler an dieser Frage auf. Denn Eriksson wusste viel über die dunklen Geheimnisse der Einwohner, und mit Kälte und Hunger schleicht sich auch das Misstrauen in die Herzen der Menschen. Vollkommen von der Außenwelt abgeschottet, dreht sich die Spirale aus Argwohn, Hass und Angst immer weiter, bis ausgerechnet Frederika, die ein besonderes Gespür für alles Verborgene hat, ins Zentrum des aufziehenden Orkans gerät.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Historisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
464
Preis
14.01 €

Autorenbeschreibung

Cecilia Ekbäck wurde in Schweden geboren, ihre Eltern stammen selbst aus Lappland. Schon als Jugendliche arbeitete sie als Journalistin und gewann bereits als Jugendliche ihren ersten literarischen Preis.Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie für Unternehmen in Russland, Portugal, Frankreich und Deutschland und spricht seitdem fließend deutsch. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in London. „Schwarzer Winter“ ist ihr erster Roman.

Beiträge

2
Alle
4.5

Schweden 1717. Armut, Hunger, karges Land, rohe Natur, ein dunkler Winter, ein gefährliches Leben, viele Geheimnisse und Lügen, Geister, mystische Geschehnisse und starke Frauenfiguren.

Das Leben ist nicht einfach, wenn man ein einfaches Leben führt und den Widrigkeiten der Natur trotzen muss, um zu überleben. Eine Zeit, zu der Frauen nicht viel zu sagen hatten und es auch nicht durften. Aber wenn die Männer "zu schwach" waren, aus verschiedenen Gründen, nahmen die Frauen das Zepter in die Hand. Ein Bergdorf, seine Menschen und all ihre schrecklichen Geheimnisse. Frauen und Mädchen mit besonderen Gaben, denn sie können Geister sehen und mit ihnen sprechen, zu einer Zeit der Hexenverfolgung und die Kirche zeigt sich von ihrer schlimmsten Seite. Düstere, geheimnisvolle Atmosphäre und ein tiefer erbarmungsloser Winter. Mochte ich sehr.

2

Ein schwarzer Winter leider auch für den Leser Das Buch: Es ist das Jahr 1717. Frederika zieht mit ihrer Familie in die Einsamkeit der Berge Lapplands. Doch kaum ist sie dort, findet sie einen Nachbarn ermordet im Wald. Zusammen mit ihrer Mutter und dem Dorfpfarrer begibt sie sich auf Spurensuche. Auch zu den mystischen Lappen… Fazit: 1717. Dieses Jahr sollte man sich unbedingt vom Buchrücken merken. Denn sonst würde man nicht wissen, dass diese Zahl einen wichtigen Aspekt zum Schluss bildet. Denn bis dorthin ist es ein langer Weg und die Story um Frederika könnte auch Anfang des 19. Jahrhunderts stattgefunden haben. Genauso ist der Ort (Schweden) sehr, sehr austauschbar. Es hätte genauso gut in den USA spielen. Man weiß es nicht. Zu keinem Zeitpunkt konnte man sich in die Umgebung hineinversetzen. Denn auf die Umgebung und die Umstände legt Ekbäck hier keinen Wert. Gleich zu Beginn wird ohne Umschweife die Leiche gefunden. Und nicht Frederika sucht den Mörder. Nein, eigentlich ihre Mutter Maija sucht die Zusammenhänge zwischen den Lappen und den Dorfbewohnern. Zusammen mit einem neugierigen Pfarrer ermittelt diese munter herum und bringt sich und die Kinder auch noch in Gefahr eines Schneesturmes. Warum sie das macht? Keine Ahnung. Auch Frederika muss mit ermitteln. Aber eher zwangsweise. Denn hier kommt der absolute Knackpunkt der Geschichte: Frederika sieht Geister. Oder eher die Toten können mit Frederika reden und sie auch verletzen. Die Geister sind in ständen Interaktionen mit der Tochter. Und das macht dieses Buch zu einem bunten Potpourri aus Kriminalroman, ländliches Leben, Intrigen und Fantasy. Das ist leider viel zu viel des Guten. Geschrieben ist es anständig. Kurze Kapitel schwenken immer zwischen Frederika, Maija und dem Pfarrer hin und her. Langweilig wird es nicht. Aber die aktiven Geister verderben das schnöde Landleben – oder ich hatte einfach etwas ganz anderes erwartet. Zusammenfassend ist dieses Buch für Krimifans geeignet, die nicht vor übersinnlichen Geschehnissen zurückschrecken. Daher leider nur sehr bedingt zu empfehlen.

Beitrag erstellen