Mein russisches Abenteuer

Mein russisches Abenteuer

Hardcover
3.34
St. PetersburgTschernobylUnterwegs In RusslandPorträt

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Beschreibung

Vor zehn Jahren lernt der Journalist Jens Mühling in Berlin den russischen Fernsehproduzenten Juri kennen. Die Begegnung verändert sein Leben. Juri verkauft deutschen Sendern erfundene Geschichten über Russland, er sagt: »Die wahren Geschichten sind noch viel unglaublicher als alles, was ich mir ausdenken könnte.« Seitdem reist Jens Mühling immer wieder nach Russland, getrieben von der Idee, diese wahren Geschichten zu finden. Die Menschen, denen er auf seinen Reisen begegnet, wirken wie ausgedacht. Aber sie sind das wahre Russland. Eine Einsiedlerin, die seit ihrer Geburt in der Taiga lebt und erst als Erwachsene erfahren hat, dass es jenseits der Wälder eine Welt gibt. Ein Mathematiker, der 1000 Jahre der russischen Geschichte für erfunden hält. Ein Priester, der in der atomar verseuchten Sperrzone von Tschernobyl predigt. ›Mein russisches Abenteuer‹ ist eine Reiseerzählung, die durch das heutige Russland führt. Aus sehr persönlicher Perspektive porträtiert Jens Mühling eine Gesellschaft, deren Lebensgewohnheiten, Widersprüche, Absurditäten und Reize im Ausland nach wie vor wenigen vertraut sind.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Reisen & Urlaub
Format
Hardcover
Seitenzahl
352
Preis
28.90 €

Autorenbeschreibung

Jens Mühling, geboren 1976 in Siegen, studierte Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der University of East Anglia, Norwich, England. Er war Redakteur der Moskauer Deutschen Zeitung und arbeitet seit 2005 beim Tagesspiegel. Für seine Reportagen und Essays über Russland wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Reportagepreis n-ost, dem Axel-Springer-Preis und dem Peter-Boenisch-Gedächtnispreis.

Beiträge

2
Alle
3

Zu wenig Russland und zu viel Religion

Jens Mühling nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch das wenig bekannte Russland, das weit hinter Moskau liegt. In „Mein russisches Abenteuer“ schildert er persönliche Begegnungen und Erlebnisse, die ein faszinierendes Bild der russischen Gesellschaft zeichnen. Mühling begegnet einer Einsiedlerin in der Taiga, einem Mathematiker mit ungewöhnlichen Ansichten zur Geschichte und einem Priester in der Sperrzone von Tschernobyl. Diese Geschichten sind ohne Zweifel eindrucksvoll und bieten Einblicke in die vielschichtige russische Seele. Allerdings empfand ich das Buch als etwas einseitig. Die Themen Glauben und Religion stehen stark im Vordergrund, was für meinen Geschmack die Vielfalt der russischen Kultur zu sehr einschränkt. Für Leser, die an spirituellen Aspekten interessiert sind, mag das ansprechend sein, jedoch vermisste ich eine breitere Perspektive, die auch andere Facetten des Lebens in Russland beleuchtet. Insgesamt würde ich „Mein russisches Abenteuer“ als mittelmäßig bewerten. Es ist gut geschrieben und informativ, aber die starke Fokussierung auf religiöse Themen machte es für mich weniger ansprechend. Für diejenigen, die sich für die spirituellen Dimensionen Russlands interessieren, könnte das Buch jedoch lohnenswert sein.

3

Die Story ist etwas in die Jahre gekommen. Buch wurde 2012 veröffentlicht. Das heutige Russland ist natürlich ein anders als im Buch geschrieben. An sich eine nette Geschichte über einen Journalisten und seine Reise durch Russland. Die privat Gespräche mit Personen die er auf der Reise traf, fand ich eher uninteressant. Ausschweifende Erzählungen oder Erklärungen über die Geschichte Russland fand ich hingegen gut.

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