Kojengrab: Frau Scholles Gespür für Mord

Kojengrab: Frau Scholles Gespür für Mord

Taschenbuch
4.210

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Eine Leiche auf Amrum – und viele Inselgeheimnisse. Polizeisekretärin Frau Scholle, Kapitän Behrendsen und Hündin Dolores ermitteln. Unterhaltsame Inselspannung von einer Bestsellerautorin, die mit ihren Wohlfühlromanen das zauberhafte Insel- und Küstenflair einfängt.
Polizeisekretärin Gabriele Scholle macht mit ihrer Hündin Dolores Urlaub auf Amrum. Als sie das Museum Öömrang Hüs in Nebel besucht, läuft Dolores auf direktem Weg zu einer Frauenpuppe, die in einem traditionellen Kojenbett sitzt. Gabriele schaut genauer hin und stellt fest: Es ist eine Tote! Sie trägt eine blau-rote Friesentracht und hält einen Blumenstrauß und einen Zettel in den Händen. Gabriele Scholle kann nicht ruhen, bis sie weiß, was geschehen ist, genauso wenig wie Kapitän Behrendsen, der die Insel und ihre Menschen wie kein anderer kennt. Die Ermordete ist die Journalistin Greta Jansen. Musste sie sterben, weil sie in ihrer Recherche über Amrum und Sylt etwas herausgefunden hat, das jemand unbedingt geheimhalten will?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Cosy Mystery
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
320
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Sophie Tammen ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Anne Barns, deren Erfolgsromane (u.a. "Apfelkuchen am Meer") oft an der deutschen Küste spielen. Auch in ihren Wohlfühlkrimis mit Frau Scholle spürt man die frische Meeresbrise und den Sand unter den Füßen. Wann immer die Autorin eine Auszeit braucht, reist sie nach Amrum. Dort hat sie längere Zeit gewohnt. Dabei hat sie Insel und Menschen ins Herz geschlossen.

Beiträge

4
Alle
5

Die Miss Marple von Amrum „Ich hatte mich auf einen ruhigen Urlaub gefreut. Stattdessen saß ich im Streifenwagen und wusste nicht, warum.“ (S. 78) Vier Monate nach ihrem ersten Urlaub auf Amrum sind die Wiesbadener Polizeisekretärin Gabriele Scholle und ihr Hündin Dolores wieder zur Erholung auf der Insel. Auf Anraten ihres Vermieters und Freundes Frerk will Gaby die letzte Führung der Journalistin Greta Jansen im Museum „Öömrang Hüs in Nebel“ besuchen, doch die kommt nicht. Als die Besuchergruppe im Haus nach ihr sucht, schlägt Dolly vor einer lebensgroßen Puppen in einer der Schlafkoje an – nur dass es keine Puppe ist, sondern die tote Journalistin, die eine Friesentracht trägt und einen Strauß weißer Rosen in der Hand hält. Gaby ruft die Inselpolizei und will sich eigentlich aus den Untersuchungen heraushalten. Doch dann erzählt ihr Frerk, dass Greta an einem Bericht über eine alte Fehde zwischen Sylt und Amrum gearbeitet und ihn mehrfach um ein Gespräch gebeten hat. Außerdem sei sie kein Kind von Traurigkeit gewesen und soll eine Affäre mit dem verheirateten Pastor Rungholt gehabt. Bei Rungholt muss Gaby sofort an die Sage der von Mythen umrankten Stadt und deren unermesslichen Reichtum denken. Ist Greta bei ihrer Recherche auf einen neuen Hinweis dazu gestoßen oder war doch Eifersucht im Spiel? Und warum benimmt sich Frerk so merkwürdig? Gaby überlegt, ob er etwa wusste, was sie im Museum erwartet, schließlich hat er sie hingeschickt. Wie schon beim ersten Fall „Harpunentod“ verbreitet sich Gabys Fund wie ein Lauffeuer auf der Insel und jeder hat eine Meinung zu Motiv und Täter. „… Greta war gut darin, sich immer wieder in Dinge einzumischen, die sie nichts angingen – zumindest nach Meinung einiger Leute. Sie war neugierig, manchmal zu sehr. Und als Journalistin hatte sie gelernt, hartnäckig zu sein.“ (S. 126) Gaby muss nur zuhören und die richtigen Fragen stellen. Viele tippen auf Eifersucht, weil sich der Pastor zu gut die Insulanerinnen „gekümmert hat“. War es seiner Frau jetzt doch mal zu viel oder Greta einer Rivalin im Weg? Und Gaby hat noch eine Spur: Die Tracht, die Greta getragen hat, lässt ihr einfach keine Ruhe. Gaby und Dolly sind ein Herz und eine Seele. Dollys Bettelblick auf belegte Brötchen erinnern mich sehr an meinen Hund, und Gaby wird auch genauso schnell schwach wie ich. Doch Dolly ist nicht nur verfressen, sondern auch ein guter Spürhund. Sie findet Gretas Leiche und stellt später sogar noch einen Verdächtigen. Frerk, von Gaby liebevoll Kapitän Ahab genannt, unterstützt sie wieder mit seinen Kenntnissen von Land und Leuten. Die drei sind ein echtes Dreamteam und deutlich erfolgreicher als die Polizei. „Kojengrab“ von Anne Barns alias Sophie Tammen ist ein spannender Krimi mit sympathischen Ermittlern, einem tollen, unerwarteten Twist und interessanten Fakten zu Amrum und Sylt. Ahab sagt an mehreren Stellen den Satz: „Die Insel entscheidet, wer zu ihr gehört – und nicht umgekehrt“, was mich (und ihn) hoffen lässt, dass Gaby bald wieder auf Amrum ermittelt oder vielleicht sogar dorthin umzieht. 5 Sterne für diese unterhaltsame Cosycrime mit Nordseefeeling.

Post image
5

Ein toller zweiter Band!

Gabriele Scholle, wieder auf Amrum und wieder eine Leiche Die Wiesbadener Polizeisekretärin Gabriele Scholle kehrt nach vier Monaten in ihrer Heimat wieder auf die Nordseeinsel Amrum zurück. Kaum ist sie dort angekommen, findet sie schon wieder eine Leiche. Diesmal im berühmten Öömrang Hüs, wo sie eigentlich auf eine interessante Führung durch das Haus gewartet hat. Leider wurde die ehrenamtliche Gästeführerin und Journalistin Greta Jansen ermordet und in ein Alkovenbett im Museumshaus drapiert. Und schon steckt Gaby wieder mitten in den Ermittlungen, denn ohne sie und Frerk geht irgendwie nichts vorwärts. Doch die Spuren sind uneindeutig und die beiden Hobbyermittler tappen lange im Dunkeln. Sophie Tammen setzt die Cosy Crime-Reihe rund um Gabriele Scholle und die Insel Amrum mit einem spannenden und undurchsichtigen zweiten Teil fort. Sehr sympathisch, wagemutig und klug ermitteln die beiden Freunde Frerk und Gaby, natürlich gemeinsam mit Labradoodle-Hündin Dolores. Die Insel Amrum ist eine perfekte Kulisse für diese Reihe und wird von der Autorin voller Liebe zu diesem Ort sehr authentisch beschrieben. Sophie Tammen alias Anne Barns gehört zu meinen liebsten Autorinnen und sie hat mich mit ihrer Amrum-Liebe mittlerweile auch schon infiziert, sodass mein nächster Nordseeurlaub mich definitiv auf diese Insel führen wird. Dieser zweite Fall von Gabriele Scholle ist wieder sehr gelungen, denn ich mag es, wie der Fall bis zum Ende fesselnd und unklar bleibt. Daher wünsche ich mir sehr, dass es in Zukunft noch weitere Fälle von ihr und ihrem zauberhaften Hund Dolores geben wird.

Ein toller zweiter Band!
5

Auch der zweite Teil hat mir gut gefallen, hoffe es gibt noch mehr davon

3

Süßer Krimi für zwischendurch

Die Story war ganz nett, der Fall nicht allzu spannend und die Auflösung für mich leider zu dürftig. Da hätte ich gerne noch mehr Informationen gehabt. Die Protagonisten waren sympathisch und der Schreibstil sehr angenehm. Insel- und Urlaubsfeeling sind vorprogrammiert.

Beitrag erstellen