Heimliche Fährten. Der sechste Fall für Gamache
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete als Rundfunkjournalistin und Moderatorin. Ihr erster »Gamache«-Krimi wurde weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert. Auch die folgenden Bände eroberten die Bestsellerlisten.
Beiträge
Ein atmosphärisch dichter und tiefgründiger Kanada-Krimi! 🇨🇦 🍁 ❄️
Heimliche Fährten von Louise Penny ist kein reiner „Page-Turner“, den man mal eben schnell wegsnackt. Es ist ein solider, tiefgründiger Krimi, der sich die Zeit nimmt, die er braucht – und der sie auch vom Leser fordert. Das hat mir besonders gut gefallen: Der einzigartige Schreibstil: Penny schreibt feinfühlig, poetisch und mit einem Blick für Details, der zum Nachdenken anregt. Die Erzählstruktur: Drei parallele Handlungsstränge und abrupte Perspektivenwechsel mitten in den Szenen waren anfangs gewöhnungsbedürftig, entpuppten sich am Ende aber als geniale Bereicherung. Die Charaktere: Jean-Guy Beauvoir (mein absoluter Favorit) liefert solide Krimiarbeit, während die psychologische Tiefe des traumatisierten Inspector Gamache tief bewegt. Der Schlusspunkt: Ein genialer Schachzug – die wichtigste Frage des gesamten Buches wird erst im allerletzten Satz geklärt! Kleine Kritikpunkte: Der Einstieg auf den ersten 40 Seiten ist recht holprig und man weiß nicht, wo die Reise hingeht. Zudem war mir der geschichtliche Background rund um die Suche im winterlichen Québec im Mittelteil stellenweise zu viel, was zu einigen Längen führte. Auch die Täterauflösung im Three-Pines-Strang konnte mich nicht ganz überzeugen. Fazit: Ein atmosphärisch dichter, melancholischer und anspruchsvoller Krimi mit viel psychologischer Tiefe, der trotz kleinerer Längen im Mittelteil ein außergewöhnliches Leseerlebnis bietet und definitiv nachwirkt.
Der 6. Band der Gamache Reihe fand ich wieder sehr gelungen. Neben der Aufklärung des Falles aus Band 5 - zu welchem Beauvoir entsandt wird - hat Gamache mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, da bei einem Einsatz unter seiner Verantwortung 4 Beamte ums Leben kamen. Nach und nach erfährt auch der Leser, was bei diesem Einsatz wirklich passiert ist. Um diese traumatische Erfahrung zu verarbeiten, zieht Gamache sich nach Québec zu seinem Mentor zurück und wird dort in einen Fall um den Mord an einen Sonderling einbezogen, der sich mit der Grabstätte des Gründers von Quebec beschäftigt hatte. Gut gefallen haben mit besonders Beauvoirs Nachforschungen in Three Pines und das er sich den Dorfbewohnern langsam geöffnet hat. Bisher war es immer Gamache, der zu diesen eine freundschaftliche Beziehung pflegte.
In diesem Teil wird es sehr persönlich. Dadurch, dass Gamache und die anderen Figuren nun schon über mehrere Bände bekannt sind, ist eine Form von Beziehung entstanden. Diese wird von der Autorin geschickt genutzt, um das Drama nahe an Leserinnen und Leser heranzutragen. Mich hat sie zum Weinen gebracht...
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete als Rundfunkjournalistin und Moderatorin. Ihr erster »Gamache«-Krimi wurde weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert. Auch die folgenden Bände eroberten die Bestsellerlisten.
Beiträge
Ein atmosphärisch dichter und tiefgründiger Kanada-Krimi! 🇨🇦 🍁 ❄️
Heimliche Fährten von Louise Penny ist kein reiner „Page-Turner“, den man mal eben schnell wegsnackt. Es ist ein solider, tiefgründiger Krimi, der sich die Zeit nimmt, die er braucht – und der sie auch vom Leser fordert. Das hat mir besonders gut gefallen: Der einzigartige Schreibstil: Penny schreibt feinfühlig, poetisch und mit einem Blick für Details, der zum Nachdenken anregt. Die Erzählstruktur: Drei parallele Handlungsstränge und abrupte Perspektivenwechsel mitten in den Szenen waren anfangs gewöhnungsbedürftig, entpuppten sich am Ende aber als geniale Bereicherung. Die Charaktere: Jean-Guy Beauvoir (mein absoluter Favorit) liefert solide Krimiarbeit, während die psychologische Tiefe des traumatisierten Inspector Gamache tief bewegt. Der Schlusspunkt: Ein genialer Schachzug – die wichtigste Frage des gesamten Buches wird erst im allerletzten Satz geklärt! Kleine Kritikpunkte: Der Einstieg auf den ersten 40 Seiten ist recht holprig und man weiß nicht, wo die Reise hingeht. Zudem war mir der geschichtliche Background rund um die Suche im winterlichen Québec im Mittelteil stellenweise zu viel, was zu einigen Längen führte. Auch die Täterauflösung im Three-Pines-Strang konnte mich nicht ganz überzeugen. Fazit: Ein atmosphärisch dichter, melancholischer und anspruchsvoller Krimi mit viel psychologischer Tiefe, der trotz kleinerer Längen im Mittelteil ein außergewöhnliches Leseerlebnis bietet und definitiv nachwirkt.
Der 6. Band der Gamache Reihe fand ich wieder sehr gelungen. Neben der Aufklärung des Falles aus Band 5 - zu welchem Beauvoir entsandt wird - hat Gamache mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, da bei einem Einsatz unter seiner Verantwortung 4 Beamte ums Leben kamen. Nach und nach erfährt auch der Leser, was bei diesem Einsatz wirklich passiert ist. Um diese traumatische Erfahrung zu verarbeiten, zieht Gamache sich nach Québec zu seinem Mentor zurück und wird dort in einen Fall um den Mord an einen Sonderling einbezogen, der sich mit der Grabstätte des Gründers von Quebec beschäftigt hatte. Gut gefallen haben mit besonders Beauvoirs Nachforschungen in Three Pines und das er sich den Dorfbewohnern langsam geöffnet hat. Bisher war es immer Gamache, der zu diesen eine freundschaftliche Beziehung pflegte.







