Frag die Toten

Frag die Toten

Taschenbuch
3.725
TäuschungKirk NicholsonJustin WilcoxTrickbetrug

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Keisha schlägt sich als Medium durch. Die junge Frau studiert Todesanzeigen und gaukelt den trauernden Angehörigen vor, Verbindung zu den Verstorbenen aufnehmen zu können. Natürlich kostet das Geld: 5000 Dollar. Die meisten kaufen Keisha die Nummer ab. Auf den ersten Blick auch Wendell Garfield, der verzweifelt nach seiner verschwundenen Frau sucht. Doch der Schein trügt ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
304
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Linwood Barclay, geboren 1955, stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er studierte Englische Literatur an der Trent University in Peterborough, Ontario, und arbeitete bis 2008 als Journalist. Im »Toronto Star«, Kanadas größter Tageszeitung, hatte er eine beliebte Kolumne. Sein erster Thriller, »Ohne ein Wort« (2007), war auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto.

Beiträge

5
Alle
4

Keisha hat einen ungewöhnlichen "Job": Sie gaukelt Leuten vor, ein Medium zu sein, dass Kontakt zu Toten und Vermissten herstellen kann. Doch ihre Betrugsmasche läuft aus dem Ruder, als sie einem Mann dabei hilft, seine verschwundene Ehefrau zu finden … »Frag die Toten« war nach »Fenster zum Tod« meine zweite Begegnung mit Linwood Barclay und – so viel kann ich schon mal sagen – es wird defintiv nicht die letzte gewesen sein. Trotz Keishas bisweilen fragwürdiger Moral schließt man sie schnell ins Herz. Sie ist sympathisch und man wünscht ihr geradezu, dass die Leute ihr auf den Leim gehen. Und auch ihr Sohn Matthew ist eine tolle Figur, von der ich gerne noch ein wenig mehr gelesen hätte. Irgendwie hatte ich erwartet, dass das, was auf den ersten etwa 100 Seiten passiert, der gesamte Plot wäre, aber das war ein Irrtum. Nach einem Drittel geht die Sache nämlich erst richtig los. So wurde ich das ein oder andere Mal überrascht und habe mich des Öfteren gefragt: Was soll denn jetzt noch kommen? Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt und war durchweg gut unterhalten. Das Buch ist mit rund 300 Seiten extrem schnell weggelesen, was natürlich auch an Barclays Schreibstil liegt. Nicht ein einziges Mal bin ich uve holprige oder seltsame Formulierungen gestolpert, hatte im Gegenzug aber auch nicht das Gefühl, dass ich mir irgendein besonderes Zitat herausschreiben wollte. Der Schreibstil tut, was er bei einem Thriller in erster Linie tun soll: Er treibt einen durch die Seiten. An »Fenster zum Tod« reicht »Frag die Toten« für mich zwar nicht heran (v. a., was die Figurentiefe angeht), aber die Geschichte hat mich für ein paar Stunden gut unterhalten. Perfekte Lektüre für den Urlaub oder ein gemütliches Wochenende auf der Couch.

4.5

Spannend, hinterlistig, Visionen

Eine Mutter die verschwindet. Ein Vater und seine Tochter scheinen unglaublich aufgelöst. Eine Frau die „Visionen“ hat und der Familie „helfen“ will die Mutter wieder zu finden. Doch ist wirklich alles so wie es scheint? Begibt Keisha sich diesmal nicht mit ihrer „Hilfe“ in Gefahr? Ist es das Geld wirklich wert? Ihr Partner geht mir gewaltig gegen den Strich, unglaublich egoistisch und nur auf sich selbst bedacht, was mit der Partnerin ist geht ihm sonst wo vorbei. Hauptsache das Geld kommt. Doch dann gerät alles aus den Fugen und Keisha hat ein Problem nach dem andern, der Tag und die Probleme nehmen kein Ende. Bzw was nimmt es wohl für ein Ende? Die Kapitel sind schön kurz gehalten und es lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Super spannend!

Spannend, hinterlistig, Visionen
2

Plätschert so vor sich hin ..

So für zwischendurch ganz nett, aber nichts was man unbedingt gelesen haben sollte. Einfache Erzählweise, nette Geschichte und absolut vorhersehbares Ende. Zum Inhalt: Keisha schlägt sich als Medium durch. Die junge Frau studiert Todesanzeigen und gaukelt den trauernden Angehörigen vor, Verbindung zu den Verstorbenen aufnehmen zu können. Natürlich kostet das Geld: 5000 Dollar. Die meisten kaufen Keisha die Nummer ab. Auf den ersten Blick auch Wendell Garfield, der verzweifelt nach seiner verschwundenen Frau sucht. Doch der Schein trügt ...

3

Leider war das Buch von Anfang an nicht besonders spannend. Die Geschichte um die Frau, die im Eis mit dem Auto versinkt war nur eine Nebengeschichte, die nur kurz erwähnt und danach nie wieder aufgenommen wurde. Eigentlich kann man dieses Buch als eine Art "Spin-off" zum ersten Buch Barclays (Ohne ein Wort) betrachten, wo die Hauptfigur dieses Romans, eine kleine Nebenrolle spielte. Wieso er dieser kleinen Rolle ein ganzes Buch widmen wollte, ist mir unklar. Das Buch ließ sich zwar zügig lesen, aber es war wie gesagt, von Anfang an klar, worum es hier geht und das fand ich ein bisschen schade.

5

BÄÄÄÄM. Was war mal ein Pageturner: Einfach, aber wahnsinnig clever und bis ins letzte Detail bedacht! An das Ende hätte ich bei den Charakteren niemals gedacht. Linwood Barclay hats einfach drauf!

Beitrag erstellen