Familienleben
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Beschreibung
»Von den Schwierigkeiten, ein Trauma zu begreifen, handelt mit Witz, Bildkraft und Wärme dieser deutsch-jüdische Familienroman.«
DIE ZEIT
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.
Beiträge
Einblicke in eine deutsch-jüdische Familie und die Weitergabe der Traumata aus der Nazizeit an die nächste Generation aus der Sicht eines dreizehnjährigen Mädchens. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, da Gedanken und Handlungen ineinander übergehen, aber ich konnte mich nach einer Weile gut einlesen. Die Familie ist gut gezeichnet, man kann sich alle Familienmitglieder und Freunde gut vorstellen. Sehr schade fand ich den für mich zu abrupten Schluss, daher nur 3,5 Sterne
Sehr besonderer Erzählstil
Wir begleiten hier eine Familie in den 60er Jahren in Hamburg. Die Mutter ist Jüdin, der Vater nicht. Sie leben mit 2 Töchtern und der jüdischen Großmutter zur Miete in einem schönen Viertel, auch wenn das Haus etwas heruntergekommen ist. Erzählt wird aus Sicht der 13jährigen Tochter Fania. Sie ist ein sehr typischer Backfisch, in ihrem Hirn geht es drunter und drüber und genau so liest sich das Buch. Es ist anstrengend zu lesen, da sie sehr viel hin und her hüpft gedanklich. Wir erfahren viel über die Familie, über die Umstände, wie die Eltern zueinander gefunden haben und auch über das Leben jetzt. Die Familientraumata kommen gut durch und auch der Druck, der dadurch auf Fania lastet. Leider verliert das Buch am Ende den roten Faden und endet - zumindest aus meiner Sicht - sehr abrupt. Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht.
Beschreibung
»Von den Schwierigkeiten, ein Trauma zu begreifen, handelt mit Witz, Bildkraft und Wärme dieser deutsch-jüdische Familienroman.«
DIE ZEIT
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.
Beiträge
Einblicke in eine deutsch-jüdische Familie und die Weitergabe der Traumata aus der Nazizeit an die nächste Generation aus der Sicht eines dreizehnjährigen Mädchens. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, da Gedanken und Handlungen ineinander übergehen, aber ich konnte mich nach einer Weile gut einlesen. Die Familie ist gut gezeichnet, man kann sich alle Familienmitglieder und Freunde gut vorstellen. Sehr schade fand ich den für mich zu abrupten Schluss, daher nur 3,5 Sterne
Sehr besonderer Erzählstil
Wir begleiten hier eine Familie in den 60er Jahren in Hamburg. Die Mutter ist Jüdin, der Vater nicht. Sie leben mit 2 Töchtern und der jüdischen Großmutter zur Miete in einem schönen Viertel, auch wenn das Haus etwas heruntergekommen ist. Erzählt wird aus Sicht der 13jährigen Tochter Fania. Sie ist ein sehr typischer Backfisch, in ihrem Hirn geht es drunter und drüber und genau so liest sich das Buch. Es ist anstrengend zu lesen, da sie sehr viel hin und her hüpft gedanklich. Wir erfahren viel über die Familie, über die Umstände, wie die Eltern zueinander gefunden haben und auch über das Leben jetzt. Die Familientraumata kommen gut durch und auch der Druck, der dadurch auf Fania lastet. Leider verliert das Buch am Ende den roten Faden und endet - zumindest aus meiner Sicht - sehr abrupt. Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht.





