Es ist schwer, ein Gott zu sein
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Arkadi (1925–1991) und Boris (1933–2012) Strugatzki zählen zu den bedeutendsten und erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Ihre Romane sind nicht nur faszinierende Parabeln über die Stellung des Menschen im Universum, sondern auch schonungslose Abrechnungen mit Ideologiegläubigkeit und Personenkult. Etliche ihrer Texte durften in der Sowjetunion nicht erscheinen. Inzwischen hat die Gesamtauflage ihrer Werke die fünfzig Millionen überschritten, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt – Andrei Tarkowskis Adaption von »Picknick am Wegesrand« unter dem Titel »Stalker« gehört zu den Klassikern der Filmkunst.
Beiträge
Ein Meisterwerk der Science-Fiction, und eine wichtige Botschaft an alle Kunstschaffenden.
Eine unglaubliche Abenteuerreise auf einen Planeten, der mit Problemen zu kämpfen hat, die wir auf der Erde – vermeintlich – längst überwunden haben. »Es ist schwer, ein Gott zu sein« von Arkadi und Boris Strugatzki ist oberflächlich betrachtet ein spannender Science-Fiction-Roman, spielt jedoch mit deutlich tiefgründigeren Gedanken. Im Rahmen einer Forschungsmission reist ein Wissenschaftler der Erde auf einen fremden Planeten, auf dem Menschen leben, die uns erstaunlich ähnlich sind. Der entscheidende Unterschied: Sie hinken in ihrer Entwicklung etwa 800 Jahre hinterher. Es herrschen feudale Strukturen, Gewalt, Aberglaube und politische Willkür prägen den Alltag. Wir begleiten den Forscher Anton, der getarnt als Adeliger unter dem Namen Don Rumata in diese Gesellschaft eingeschleust wurde. Als Angehöriger einer technisch und moralisch weit fortgeschritteneren Zivilisation erwächst zwangsläufig der Wunsch nach Aufklärung. Wie leicht wäre es für ihn, diese Menschen zu einem besseren, fortschrittlicheren Leben zu verhelfen? Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Er darf nicht eingreifen. Er darf den Lauf der Geschichte nicht verändern, niemanden ernsthaft verletzen oder töten und sich vor allem nicht als Fremder zu erkennen geben. Er muss fragwürdige Entscheidungen hinnehmen, Grausamkeiten mitansehen und die Augen vor Entwicklungen verschließen, die dieser Gesellschaft schaden. Ein Eingreifen würde bedeuten, Gott zu spielen und genau deshalb ist es ihm verboten. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten. Auf einer Metaebene lässt sich der Roman auch als große Kritik am sowjetischen System lesen. In einer Gesellschaft aus blinden, unwissenden Menschen, die weder die Möglichkeit noch den Mut haben, Dinge zu hinterfragen, haben es insbesondere Kunst- und Kulturschaffende schwer. Ein offenes Plädoyer für Kunstfreiheit in einer Moskauer Tageszeitung zu veröffentlichen, wäre selbstverständlich unmöglich gewesen. Für ihre Systemkritik mussten die Strugatzki-Brüder also kreativere Wege finden. Für mich ein absolutes Meisterwerk! Adnan

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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Arkadi (1925–1991) und Boris (1933–2012) Strugatzki zählen zu den bedeutendsten und erfolgreichsten russischen Autoren der Nachkriegszeit. Ihre Romane sind nicht nur faszinierende Parabeln über die Stellung des Menschen im Universum, sondern auch schonungslose Abrechnungen mit Ideologiegläubigkeit und Personenkult. Etliche ihrer Texte durften in der Sowjetunion nicht erscheinen. Inzwischen hat die Gesamtauflage ihrer Werke die fünfzig Millionen überschritten, sie wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Viele ihrer Romane wurden verfilmt – Andrei Tarkowskis Adaption von »Picknick am Wegesrand« unter dem Titel »Stalker« gehört zu den Klassikern der Filmkunst.
Beiträge
Ein Meisterwerk der Science-Fiction, und eine wichtige Botschaft an alle Kunstschaffenden.
Eine unglaubliche Abenteuerreise auf einen Planeten, der mit Problemen zu kämpfen hat, die wir auf der Erde – vermeintlich – längst überwunden haben. »Es ist schwer, ein Gott zu sein« von Arkadi und Boris Strugatzki ist oberflächlich betrachtet ein spannender Science-Fiction-Roman, spielt jedoch mit deutlich tiefgründigeren Gedanken. Im Rahmen einer Forschungsmission reist ein Wissenschaftler der Erde auf einen fremden Planeten, auf dem Menschen leben, die uns erstaunlich ähnlich sind. Der entscheidende Unterschied: Sie hinken in ihrer Entwicklung etwa 800 Jahre hinterher. Es herrschen feudale Strukturen, Gewalt, Aberglaube und politische Willkür prägen den Alltag. Wir begleiten den Forscher Anton, der getarnt als Adeliger unter dem Namen Don Rumata in diese Gesellschaft eingeschleust wurde. Als Angehöriger einer technisch und moralisch weit fortgeschritteneren Zivilisation erwächst zwangsläufig der Wunsch nach Aufklärung. Wie leicht wäre es für ihn, diese Menschen zu einem besseren, fortschrittlicheren Leben zu verhelfen? Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Er darf nicht eingreifen. Er darf den Lauf der Geschichte nicht verändern, niemanden ernsthaft verletzen oder töten und sich vor allem nicht als Fremder zu erkennen geben. Er muss fragwürdige Entscheidungen hinnehmen, Grausamkeiten mitansehen und die Augen vor Entwicklungen verschließen, die dieser Gesellschaft schaden. Ein Eingreifen würde bedeuten, Gott zu spielen und genau deshalb ist es ihm verboten. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten. Auf einer Metaebene lässt sich der Roman auch als große Kritik am sowjetischen System lesen. In einer Gesellschaft aus blinden, unwissenden Menschen, die weder die Möglichkeit noch den Mut haben, Dinge zu hinterfragen, haben es insbesondere Kunst- und Kulturschaffende schwer. Ein offenes Plädoyer für Kunstfreiheit in einer Moskauer Tageszeitung zu veröffentlichen, wäre selbstverständlich unmöglich gewesen. Für ihre Systemkritik mussten die Strugatzki-Brüder also kreativere Wege finden. Für mich ein absolutes Meisterwerk! Adnan







