Erwählte der Ewigkeit
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Beschreibung
Der Orden der Vampire wird von einem finsteren Widersacher bedroht, der immer mehr an Macht gewinnt. Der Vampir Sterling Chase, der mit den dunklen Abgründen seines Wesens ringt, beschließt, sich zu opfern, um dem gefährlichen Gegner ein für allemal das Handwerk zu legen. Doch seine Pläne werden durchkreuzt, als eine junge Sterbliche zwischen die Fronten des wachsenden Konfliktes gerät. Eine Frau, die ein ungeahntes Geheimnis verbirgt ...
Der zehnte Band der erfolgreichen Vampirsaga "Midnight Breed" von Bestseller-Autorin Lara Adrian!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.
Beiträge
Der erste richtige Abschluss dieser Reihe - genau so hat sich dieses Buch für mich angefühlt. Ich habe Erwählte der Ewigkeit vor ein paar Jahren gelesen und höre die Reihe jetzt über Audible - und genau dieser Teil ist der letzte, den Simon Jäger spricht. Seine Stimme hat die Welt der Midnight Breed für mich zum Leben erweckt - danke dafür! Obwohl ich Chase nie besonders mochte, wurde er mir in diesem Teil endlich sympathisch. Und bei Tavia kamen mit der Zeit die Erinnerungen zurück - sie ist viel mehr, als man anfangs denkt!

Tolles vormaliges Finale
In „Erwählte der Ewigkeit“ bleiben die Charakter und auch die Story so toll wie eh und je. Dieses Mal sind Chace, der mit seiner eigenen Dunkelheit zu kämpfen hat und Tavia, die ihr ganz eigenes Geheimnis birgt als Protagonisten ausgewählt. Und die beiden konnten mich mal wieder begeistern. Wobei auch die bereits bekannten Charaktere wieder toll mit eingebunden wurden. Auch der Schreibstil bleibt einfach phänomenal. Und die Story ist ebenfalls so spannend wie bereits in den vorigen Teilen, wobei sie dieses Mal einen Höhepunkt , also ein Finale beinhaltet, das das Ganze nochmal steigert. Dieses Buch stellt einen sehr fesselnden und guten erstmaligen Größen Höhepunkt in der bisherigen Geschichte des Stammes in der Reihe dar.
Irgendwie wollte ich noch nicht, dass die Serie endet. Oder zumindest, dass wir die Charaktere jetzt so verlassen wie wir sie kennen gelernt haben. Zudem hatte ich am Anfang Zweifel, ob ich diesen Band so lesen kann, da doch die Blutgier als Sucht ein ziemliches Hauptthema sein würde. Aber es hat sich gelohnt, es ist ein guter Abschluss, wir haben ein Happy End und es werden sogar Familien gegründet. Dabei fand ich die Darstellung von der Besorgnis ob man Kinder in so einer Zeit zeugt ziemlich passend. Trotzdem hätte ich mir gerne auch mal ein Homo-Pärchen bei den ganzen Heten gewünscht :P
Erwählte der Ewigkeit (Midnight Breed, #10) ♦ Lara Adrian | Rezension[b:Erwählte der Ewigkeit|13446998|Erwählte der Ewigkeit (Midnight Breed, #10)|Lara Adrian|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1334564498l/13446998._SX50_.jpg|12985451] kommt mit jeder Menge überraschender Wendungen, Action und frischer Ideen für die gesamte Reihe daher. Für mich gehört dieser Band zu einem der besten und wichtigsten der Midnight Breed – Reihe. Erwählte der Ewigkeit ♦ [a:Lara Adrian|375626|Lara Adrian|https://images.gr-assets.com/authors/1490013860p2/375626.jpg]MeinungEs wäre eine Untertreibung zu behaupten, dass Sterling Chases Reise steinig und voller Ängste war, wenn man bedenkt, über wie viele Bände sich seine Geschichte aufgebaut hat. Er hat die Frau seines Bruders geliebt und musste mitansehen, wie sie sich mit einem anderen Mitglied des Ordens verbunden hat. Auch hat er hat den Tod seines Bruders miterlebt. All diese Verluste und verpassten Chance nagten an Chase, bis auch er kurz davor stand, alles an den Blutdurst zu verlieren. Obwohl er seinen einzigen Neffen töten musste, als dieser von Blutdurst überwältigt wurde, hervorgerufen durch eine Überdosis der Droge Crimson.Als wir das letzte Mal mit Chase unterwegs waren, opferte er sich, obwohl er aus dem Orden ausgeschlossen wurde. Doch um seine Ordensbrüder und deren Gefährtinnen zu retten, muss er als Einzelgänger agieren. Er wird in Gewahrsam genommen, aber er bleibt nicht lange dort, bevor er Tavia begegnet, einer Frau, die überhaupt nicht das ist, was sie vorgibt zu sein.Auch wenn ich mit meiner Meinung hier so detailliert, wie möglich sein möchte, werde ich doch darauf achten, nicht zu viel über Tavia preiszugeben. Denn ich möchte auf Spoiler so gut es geht verzichten. Vorwegnehmen kann ich, dass Tavia persönlich von Dragos’ grausamen Taten betroffen ist. Im Laufe des Buches entdeckt sie allerdings, dass alles, was sie über sich selbst, die Welt und die Menschen, die ihr am meisten bedeuten, wusste, gelogen war. Mit Chases Hilfe kann sie schließlich Licht ins Dunkel dieser Lügen bringen.Genau wie Chases Reise zu sich selbst, hat sich auch Dragos’ Aufstieg zur Macht und dem letztendliche Kampf zwischen ihm, seiner erschaffenen Armee und dem Orden von Anfang an aufgebaut. Und Dragos hält sich nicht zurück, wenn er seine Jäger und gewaltige Mengen an Zerstörung über die Welt entfesselt, und so Tod und Verderben in einer Geschwindigkeit verursacht, mit der der Orden fast nicht Schritt halten kann. Ich habe gespannt auf den Moment gewartet, in dem Dragos seiner gerechten Strafe zugeführt wird, doch dies kommt mit einem hohen Preis für Tavia und Chase. Außerdem verändert es alles für die Menschen und die bisher versteckt lebenden Stammesvampire und ihrer Gefährtinnen grundlegend.Tavia ist eine sehr starke Frau, und das muss sie sein, um mit Chase klarzukommen. Noch immer kämpft er gegen den Blutdurst an und hegt noch viel Selbsthass. Tavia wird zu seiner Retterin, der Person, an die er sich klammern kann und die ihn in seinen dunkelsten Stunden unterstützt. Sie bietet ihm jeden Anreiz, den diese Welt zu bieten hat, um sein Leben zu ändern. Ich verehre einen Helden, der so viel Verlust und Kummer durchgemacht hat und miterleben darf, wie er langsam daraus hervorkommt und wieder zu leben beginnt.Doch bevor wir die süßen Momente, zwischen den beiden mitfühlen dürfen, welche sich aus einer intensiven Anziehungskraft ergibt, der beide nicht widerstehen können, müssen wir Tavia ihre Unsicherheit für diese Gefühle zustehen. Chase hingegen ist sich seiner Gefühle für sie recht sicher, aber während eines Großteils des Buches ist ihre Verbundenheit einseitig, da er sich weigert, sich von ihr zu ernähren. Denn er hat Angst, nicht aufhören zu können. Während Chase mit seinem Hunger zu kämpfen hat, kann sich Tavia durch die Blutsverbindung in ihn hineinfühlen, und ihm so helfen sich zu zentrieren und voranzutreiben.Während sich der Orden auf den Kampf mit Dragos vorbereitet, wird allen vorherigen Charakteren, einschließlich Helden, Heldinnen und Kindern, richtig viel Seitenzeit gegeben. Die Geschichte der Stammesvampire und ihrer Gefährtinnen wird neu geschrieben, und für die jüngere Generation, darunter Mira, Kellan und Nathan gibt es wohl auch bald viel zu tun. Am Ende des Buches übernimmt Lucan endlich die offizielle Rolle des Anführers. Aber nicht nur den seiner Krieger, sondern der gesamten Spezies der Stammesvampire, um sie einer neuen Zeit entgegenzuführen.Nachdem alles gesagt und getan ist, ist meine einzige kleine Beschwerde, dass die Reise von Chase und Tavia ein wenig zu plötzlich endete. Der Höhepunkt der Schlacht erstreckt sich über einige Seiten. Es fühlte sich fast so an, als würde zwischen dem Ende der Geschichte und dem Beginn des Epilogs ein Kapitel fehlen. Der, aber trotz allem, fantastische Epilog, führt uns ein Jahr in die Zukunft und lässt noch viele neue Aufgaben für unsere Heldinnen und Helden offen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Auflösung für Chase und Tavia gewünscht.Fazit⭐⭐⭐⭐Obwohl Erwählte der Ewigkeit zu einem zufriedenstellenden Abschluss kommt, gibt es noch viele ungelöste Probleme, die den nächsten Teilen dieser Reihe – mit einer neuen Weltordnung – vor unseren ProtagonistInnen liegen. Während ich von neuen Charakteren erfahre, die es im Midnight Breed – Universum geben wird und die wir kennenlernen werden, hoffe ich, dass mir meine alten Freunde erhalten bleiben und ich mit neuen Helden und Heldinnen Schritt halten kann.This review was first published at The Art of Reading.
Mit "Erwählte der Ewigkeit" geht die Midnight Breed Reihe in die zehnte Runde. Diesmal kommen die Leser endlich in den Genuss der Geschichte von Sterling Chase, dem Stammesvampir, der schon für viele negative Geschehnisse in Boston gesorgt, und die Leser in Lager gespalten hat - welche, die an ihn glauben und welche, die sein Ende immer näher rücken sehen. Als ich das erste Mal die Kurzbeschreibung zu diesem Buch las und der Name Sterling Chase vorkam, dachte ich nur: Endlich!! Denn das dieser besondere Stammesvampir schon lange seine eigene Geschichte verdient hat, steht außer Frage. Zum ersten Mal wurde er im zweiten Band erwähnt. Er kam als geschäftlicher Vertreter der Agentur, die zu der Zeit dem Orden nicht gut gegenüberstand und dennoch hat man gemerkt, dass ein Krieger in ihm steckt und es unter seiner Haut voller gezügelter Wut brodelt. Im Laufe der Bücher war er immer eine Randfigur, die dennoch wichtig war und sich entwickelt hat. Er erschoss seinen eigenen Neffen und verlor die Frau, die er begehrte an einen Anderen. An der Seite des Ordens - mittlerweile als voll aufgenommenes Mitglied - kämpfte er Nacht für Nacht, nicht nur für die Mission des Ordens, sondern auch gegen sich selbst. Seine Blutgier holte ihn immer weiter ein... Der Krieg zwischen Dragos - einem Stammesältesten, der die Welt unterwerfen, und die Vampire auf ihren rechtmäßigen Thron zurück führen will - und dem Orden der Stammeskrieger geht in die nächste, brutale Runde. Das Gerüst, welches Dragos in vielen, vielen Jahren aus Lügen und Intrigen gesponnen hat, holt den Orden jetzt auf gewaltige Weise ein. Die menschliche Regierung ist dem Orden auf den Fersen, weil sie ihm unterstellt eine Terrororganisation, und für diverse Anschläge verantwortlich zu sein. Während der Orden gezwungen ist, abzutauchen und sein Hauptquartier zu räumen, aalt sich Dragos in seiner Siegeslaune. Und er hat noch viel mehr in Petto... Sterling Chase macht Jagd auf Dragos Lakaien. Und wird dabei leider unfreiwillig zum neuen Medienstar Bostons, als Terrorist angeprangert. Als er sich der Polizei ausliefert, um dem Orden zur Flucht zu verhelfen, spielt er das Spielchen mit um nicht weiter ins Visier der Ermittler zu geraten. Als Tavia Fairchield ihn als den Attentäter identifzieren soll, spürt er, dass diese Frau in Gefahr ist. Sie ist die Assistentin des Senators gewesen und irgendwie scheint Dragos schon hinter ihr her zu sein. Sein Instinkt, sie zu beschützen, ist übermächtig. Welche Seite wird gewinnen? Die gute in ihm, die der Menschheit helfen will, oder die, die ihn in den Blutwahnsinn treiben kann? Die weibliche Hauptprotagonistin Tavia hingegen ist froh ihr Leben im Griff zu haben, denn trotz ihrem knallharten Arbeitseifer, quält sie sich seit frühester Kindheit. Laut ihrer Tante Sarah, bei der sie lebt, sind ihre Eltern bei einem Hausbrand ums Leben gekommen und auch Tavia hat am ganzen Körper Narben davongetragen. Seit sie denken kann, ist sie in ärtzlicher Behandlung und bekommt Medikamente, die lebenswichtig für sie sind. Als sie mitten in den Krieg hineingerät, der schon lange nicht mehr nur im Untergrund tobt, erfährt Tavia über sich eine schreckliche Wahrheit. Ihr ganzes bisheriges Leben war eine einzige Lüge und an allem ist nur Dragos Schuld... Wenn die Midnight Breed Bücher bisher eher darauf ausgelegt waren zwei Menschen zueinander zu führen, damit sie gemeinsam einem Krieg ins Auge blicken können, dann wird es mit diesem Buch eine kleine Wendung geben. Der Krieg von Dragos gilt nicht mehr nur dem Orden, sondern der ganzen Menschheit und mittendrin sind zwei Charaktere, die sich erst wegen dieser ganzen Grausamkeiten kennen lernen. Bisher waren Dragos' Machenschaften spürbar, aber erst in diesem Buch explodiert die Welt - im wahrsten Sinne des Wortes - und stellt die Romanze etwas in den Schatten, auch wenn die Autorin besonderen Wert darauf legt den Beiden einen gewissen Raum einzugestehen. Im zehnten Buch gibt es kein Antasten mehr, die Gefahr ist gewachsen und mehr als greifbar für alle Charaktere. Erst jetzt bekommt man als Leser Antworten auf lange gestellte Fragen und diese sind düster, aber verdammt spannend. Den inneren Konflikt des Anführers Lucan Thorne spürt man sehr deutlich und es hat mich gefreut, dass er mal wieder näher im Lesemittelstunkt steht. Der ruhige Gen Eins ist für die Sicherheit eines gesamten Volkes verantwortlich, er hat einen Krieg zu gewinnen und an seine Familie denken. An seine Waffenbrüder, die Stammesgefährtinnen und deren bereits geborener und ungeborener Kinder. Die Welt ist gefährlich und seiner Ansicht nach müssen Frauen und Kinder besonders geschützt werden. Doch alle Gefährtinnen haben unverzichtbare Stärken und sie alle hält das Band der Liebe stark zusammen. Diese Emotionalität kam sehr gut bei mir an und hat den Reiz des Buches noch gesteigert. Es waren viele schöne Szenen zu erleben, die die Grausamkeiten für einen Moment in den Schatten stellen konnten. Doch wie auch in jedem anderen guten Buch gilt es erst durch die Hölle zu gehen, bevor man das Gute richtig zu schätzen weiß. Fazit: Mit jeder geblätterten Seite wurde der Trommelwirbel lauter, bis das packende Finale mir den Atem geraubt, und sich eine Gänsehaut gefühlt über meinen ganzen Körper ausgebreitet hat. Dabei ist "Erwählte der Ewigkeit" noch nicht das letzte Buch dieser Reihe, und dennoch hatte ich das Gefühl eine Ära wäre abgeschlossen und im Epilog wird man darauf vorbereitet, dass das nächste Buch zwar noch die selben Charaktere zeigen wird, aber dennoch ein völlig neuer Abschnitt beginnt. Ich kann es kaum erwarten, endlich das elfte Buch dieser Reihe in die Hände zu bekommen!
Kurz-Meinung: Die Midnight Breed Reihe sollte man unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, ansonsten versteht man nichts von der Hintergrundgeschichte. Die Welt die hier erschaffen wurde ist tolle Urban Fantasy. Die Vampire sind hier stammen von Aliens ab und es gibt noch so einige Besonderheiten, die ich hier nicht mehr alle aufzähle. Wer diese noch nicht kennt, sollte dringend die ersten Bände lesen. Auch wenn sich die Kombination Alien und Vampir sehr merkwürdig anhört, passt es hier wirklich toll. In diesem 10. Band kommt die Grundhandlung, um die Stammesvampire und den großen Feind Dragos nun zum Ende. Viel kann ich dazu nicht sagen ohne zu spoilern. Ich war mit dem Ausgang zufrieden. Der Endkampf war actionreich und spannend, aber nicht zu sehr, was für mich ideal ist. In diesem Band geht es um Tavia und Sterling Chase. Tavia ist die Sekretärin oder Assistentin eines wichtigen Politikers, den Dragos (der Bösewicht der Reihe) unter seine Kontrolle bringen will. Es gab noch eine weitere Überraschung Tavia betreffend, die ich genial inszeniert fand, hier aber aus Spoilergefahr nur vage erwähne. Chase kennen wir schon aus einigen Vorgängerbänden und gerade im letzten ist er mir immer sympathischer geworden und ich habe sehr für ein gutes Ende für ihn gehofft. Ob er das kriegt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Sterling hat ja seit dem letzten Buch deutlich mit der Blutgier zu tun. Er kann sich kaum noch kontrollieren und verlässt den Orden. Auf sich allein gestellt kämpft er gegen seine 'Krankheit' und versucht gleichzeitig noch auf eigene Faust gegen Dragos vorzugehen. Die Liebesgeschichte rückte hier aus meiner Sicht eher in den Hintergrund. Ich fühlte mit Chase mit und ich mag seinen Charakter. Merkwürdig fand ich allerdings, dass das Thema Blutgier und 'zum Rogue' werden erst so groß thematisiert wird und am Ende eher unbefriedigt abgehandelt wird. Auch ein anderes großes Thema, nämlich die Wirkung der Droge, die bereits aus anderen Teilen der Reihe bekannt ist, wird merkwürdig abgehackt am Ende behandelt. Irgendwie wirkte es als wolle die Autorin das Buch auf den letzten Seiten nur noch schnell beenden, nach dem der große ShowDown abgeschlossen war. Das hätte sie wirklich besser lösen können. Die Reihe ist schon sehr erotisch und manchmal auch sehr dick aufgetragen. Mir gefällt es aber es ist sich nicht jedermanns Sache. Das Hörbuch wird von Simon Jäger gelesen und der macht seine Arbeit wie immer super. Er spricht vor allem die männlichen Charaktere sehr sexy, aber auch die weiblichen Charaktere spricht er gut. Man kann die Charakter daher immer auseinander halten. Die Reihe geht ja nun mit der nächsten Generation weiter und ich werde sie auf jeden Fall weiterverfolgen. Meine Wertung: 4,6 von 5 Sternen
Er hat sich geopfert, damit der Orden sich vor Dragos in Sicherheit bringen kann. Jetzt wird er von der Polizei gejagt. Chase hatte schon damit abgeschlossen, seinen Verstand an die Blutgier zu verlieren, doch bevor es dazu kommt, bricht Tavia in sein Leben und seine Pläne wie ein blonder Wirbelwind. Eigentlich sollte sie ihn identifizieren, als den Attentäter auf den Senator, doch irgendetwas zieht sie magisch zu dem gutaussehenden Wilden an. Als er sie zu ihrem eigenen Schutz entführt, werden die Bande zwischen ihnen stärker, ohne das einer der beiden das wirklich wollen würde. Doch Tavia muss seit ihrer Kindheit mit Medikamenten behandelt werden, die den Ausbruch einer schweren Krankheit verhindern sollen. Als sie diese aufgrund der Entführung nicht nehmen kann, offenbart sich ihr und Chase ein unglaubliches Geheimnis. Aber es bleibt keine Zeit sich diesen Entdeckungen ausgiebig zu widmen, denn Dragos hat zum finalen Schlag gegen den Orden ausgeholt. Seine Machenschaften offenbart die Existenz der Vampire vor den Menschen und fordert blutige Opfer. Das langersehnte Finale, um Dragos Machenschaften. Neun Bände lang habe ich dem entgegengefiebert und gehofft dass es dem Orden gelingt seinen finsteren Plänen Einhalt zu gebieten. Aber Dragos ist ein wundervoller Fiesling, weil so perfide, verschlungene und folgenreiche Pläne, kann sich nicht jeder Bösewicht auf die Fahne schreiben. Neben der Geschichte um Chase und Tavia, trifft man auch gute alte Bekannte wieder. Aber wer denkt, die Story sei ausgelutscht und erzählt, der irrt, denn Frau Adrian hat noch zwei, drei Asse im Ärmel. Wer hätte schon damit gerechnet, dass es da draußen auch weibliche Vampire gibt, galt das doch bisher als unmöglich, oder das alle Stammesgefährtinnen Väter haben, die einer langlebigen Rasse angehören, die die ursprünglichen außerirdischen Invasoren bekämpft haben. Ich meinerseits bin froh, mich noch nicht endgültig vom Orden verabschieden zu müssen und Band 11 liegt schon bereit. Denn hinter den altbewährten grimmigen Kriegern, wächst eine neue Generation heran, bereit sich ins Abenteuer aus Erotik, Blutgier, Gewalt und Liebe zu stürzen. Ich bin auf alle Fälle dabei.
Beschreibung
Der Orden der Vampire wird von einem finsteren Widersacher bedroht, der immer mehr an Macht gewinnt. Der Vampir Sterling Chase, der mit den dunklen Abgründen seines Wesens ringt, beschließt, sich zu opfern, um dem gefährlichen Gegner ein für allemal das Handwerk zu legen. Doch seine Pläne werden durchkreuzt, als eine junge Sterbliche zwischen die Fronten des wachsenden Konfliktes gerät. Eine Frau, die ein ungeahntes Geheimnis verbirgt ...
Der zehnte Band der erfolgreichen Vampirsaga "Midnight Breed" von Bestseller-Autorin Lara Adrian!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.
Beiträge
Der erste richtige Abschluss dieser Reihe - genau so hat sich dieses Buch für mich angefühlt. Ich habe Erwählte der Ewigkeit vor ein paar Jahren gelesen und höre die Reihe jetzt über Audible - und genau dieser Teil ist der letzte, den Simon Jäger spricht. Seine Stimme hat die Welt der Midnight Breed für mich zum Leben erweckt - danke dafür! Obwohl ich Chase nie besonders mochte, wurde er mir in diesem Teil endlich sympathisch. Und bei Tavia kamen mit der Zeit die Erinnerungen zurück - sie ist viel mehr, als man anfangs denkt!

Tolles vormaliges Finale
In „Erwählte der Ewigkeit“ bleiben die Charakter und auch die Story so toll wie eh und je. Dieses Mal sind Chace, der mit seiner eigenen Dunkelheit zu kämpfen hat und Tavia, die ihr ganz eigenes Geheimnis birgt als Protagonisten ausgewählt. Und die beiden konnten mich mal wieder begeistern. Wobei auch die bereits bekannten Charaktere wieder toll mit eingebunden wurden. Auch der Schreibstil bleibt einfach phänomenal. Und die Story ist ebenfalls so spannend wie bereits in den vorigen Teilen, wobei sie dieses Mal einen Höhepunkt , also ein Finale beinhaltet, das das Ganze nochmal steigert. Dieses Buch stellt einen sehr fesselnden und guten erstmaligen Größen Höhepunkt in der bisherigen Geschichte des Stammes in der Reihe dar.
Irgendwie wollte ich noch nicht, dass die Serie endet. Oder zumindest, dass wir die Charaktere jetzt so verlassen wie wir sie kennen gelernt haben. Zudem hatte ich am Anfang Zweifel, ob ich diesen Band so lesen kann, da doch die Blutgier als Sucht ein ziemliches Hauptthema sein würde. Aber es hat sich gelohnt, es ist ein guter Abschluss, wir haben ein Happy End und es werden sogar Familien gegründet. Dabei fand ich die Darstellung von der Besorgnis ob man Kinder in so einer Zeit zeugt ziemlich passend. Trotzdem hätte ich mir gerne auch mal ein Homo-Pärchen bei den ganzen Heten gewünscht :P
Erwählte der Ewigkeit (Midnight Breed, #10) ♦ Lara Adrian | Rezension[b:Erwählte der Ewigkeit|13446998|Erwählte der Ewigkeit (Midnight Breed, #10)|Lara Adrian|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1334564498l/13446998._SX50_.jpg|12985451] kommt mit jeder Menge überraschender Wendungen, Action und frischer Ideen für die gesamte Reihe daher. Für mich gehört dieser Band zu einem der besten und wichtigsten der Midnight Breed – Reihe. Erwählte der Ewigkeit ♦ [a:Lara Adrian|375626|Lara Adrian|https://images.gr-assets.com/authors/1490013860p2/375626.jpg]MeinungEs wäre eine Untertreibung zu behaupten, dass Sterling Chases Reise steinig und voller Ängste war, wenn man bedenkt, über wie viele Bände sich seine Geschichte aufgebaut hat. Er hat die Frau seines Bruders geliebt und musste mitansehen, wie sie sich mit einem anderen Mitglied des Ordens verbunden hat. Auch hat er hat den Tod seines Bruders miterlebt. All diese Verluste und verpassten Chance nagten an Chase, bis auch er kurz davor stand, alles an den Blutdurst zu verlieren. Obwohl er seinen einzigen Neffen töten musste, als dieser von Blutdurst überwältigt wurde, hervorgerufen durch eine Überdosis der Droge Crimson.Als wir das letzte Mal mit Chase unterwegs waren, opferte er sich, obwohl er aus dem Orden ausgeschlossen wurde. Doch um seine Ordensbrüder und deren Gefährtinnen zu retten, muss er als Einzelgänger agieren. Er wird in Gewahrsam genommen, aber er bleibt nicht lange dort, bevor er Tavia begegnet, einer Frau, die überhaupt nicht das ist, was sie vorgibt zu sein.Auch wenn ich mit meiner Meinung hier so detailliert, wie möglich sein möchte, werde ich doch darauf achten, nicht zu viel über Tavia preiszugeben. Denn ich möchte auf Spoiler so gut es geht verzichten. Vorwegnehmen kann ich, dass Tavia persönlich von Dragos’ grausamen Taten betroffen ist. Im Laufe des Buches entdeckt sie allerdings, dass alles, was sie über sich selbst, die Welt und die Menschen, die ihr am meisten bedeuten, wusste, gelogen war. Mit Chases Hilfe kann sie schließlich Licht ins Dunkel dieser Lügen bringen.Genau wie Chases Reise zu sich selbst, hat sich auch Dragos’ Aufstieg zur Macht und dem letztendliche Kampf zwischen ihm, seiner erschaffenen Armee und dem Orden von Anfang an aufgebaut. Und Dragos hält sich nicht zurück, wenn er seine Jäger und gewaltige Mengen an Zerstörung über die Welt entfesselt, und so Tod und Verderben in einer Geschwindigkeit verursacht, mit der der Orden fast nicht Schritt halten kann. Ich habe gespannt auf den Moment gewartet, in dem Dragos seiner gerechten Strafe zugeführt wird, doch dies kommt mit einem hohen Preis für Tavia und Chase. Außerdem verändert es alles für die Menschen und die bisher versteckt lebenden Stammesvampire und ihrer Gefährtinnen grundlegend.Tavia ist eine sehr starke Frau, und das muss sie sein, um mit Chase klarzukommen. Noch immer kämpft er gegen den Blutdurst an und hegt noch viel Selbsthass. Tavia wird zu seiner Retterin, der Person, an die er sich klammern kann und die ihn in seinen dunkelsten Stunden unterstützt. Sie bietet ihm jeden Anreiz, den diese Welt zu bieten hat, um sein Leben zu ändern. Ich verehre einen Helden, der so viel Verlust und Kummer durchgemacht hat und miterleben darf, wie er langsam daraus hervorkommt und wieder zu leben beginnt.Doch bevor wir die süßen Momente, zwischen den beiden mitfühlen dürfen, welche sich aus einer intensiven Anziehungskraft ergibt, der beide nicht widerstehen können, müssen wir Tavia ihre Unsicherheit für diese Gefühle zustehen. Chase hingegen ist sich seiner Gefühle für sie recht sicher, aber während eines Großteils des Buches ist ihre Verbundenheit einseitig, da er sich weigert, sich von ihr zu ernähren. Denn er hat Angst, nicht aufhören zu können. Während Chase mit seinem Hunger zu kämpfen hat, kann sich Tavia durch die Blutsverbindung in ihn hineinfühlen, und ihm so helfen sich zu zentrieren und voranzutreiben.Während sich der Orden auf den Kampf mit Dragos vorbereitet, wird allen vorherigen Charakteren, einschließlich Helden, Heldinnen und Kindern, richtig viel Seitenzeit gegeben. Die Geschichte der Stammesvampire und ihrer Gefährtinnen wird neu geschrieben, und für die jüngere Generation, darunter Mira, Kellan und Nathan gibt es wohl auch bald viel zu tun. Am Ende des Buches übernimmt Lucan endlich die offizielle Rolle des Anführers. Aber nicht nur den seiner Krieger, sondern der gesamten Spezies der Stammesvampire, um sie einer neuen Zeit entgegenzuführen.Nachdem alles gesagt und getan ist, ist meine einzige kleine Beschwerde, dass die Reise von Chase und Tavia ein wenig zu plötzlich endete. Der Höhepunkt der Schlacht erstreckt sich über einige Seiten. Es fühlte sich fast so an, als würde zwischen dem Ende der Geschichte und dem Beginn des Epilogs ein Kapitel fehlen. Der, aber trotz allem, fantastische Epilog, führt uns ein Jahr in die Zukunft und lässt noch viele neue Aufgaben für unsere Heldinnen und Helden offen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Auflösung für Chase und Tavia gewünscht.Fazit⭐⭐⭐⭐Obwohl Erwählte der Ewigkeit zu einem zufriedenstellenden Abschluss kommt, gibt es noch viele ungelöste Probleme, die den nächsten Teilen dieser Reihe – mit einer neuen Weltordnung – vor unseren ProtagonistInnen liegen. Während ich von neuen Charakteren erfahre, die es im Midnight Breed – Universum geben wird und die wir kennenlernen werden, hoffe ich, dass mir meine alten Freunde erhalten bleiben und ich mit neuen Helden und Heldinnen Schritt halten kann.This review was first published at The Art of Reading.
Mit "Erwählte der Ewigkeit" geht die Midnight Breed Reihe in die zehnte Runde. Diesmal kommen die Leser endlich in den Genuss der Geschichte von Sterling Chase, dem Stammesvampir, der schon für viele negative Geschehnisse in Boston gesorgt, und die Leser in Lager gespalten hat - welche, die an ihn glauben und welche, die sein Ende immer näher rücken sehen. Als ich das erste Mal die Kurzbeschreibung zu diesem Buch las und der Name Sterling Chase vorkam, dachte ich nur: Endlich!! Denn das dieser besondere Stammesvampir schon lange seine eigene Geschichte verdient hat, steht außer Frage. Zum ersten Mal wurde er im zweiten Band erwähnt. Er kam als geschäftlicher Vertreter der Agentur, die zu der Zeit dem Orden nicht gut gegenüberstand und dennoch hat man gemerkt, dass ein Krieger in ihm steckt und es unter seiner Haut voller gezügelter Wut brodelt. Im Laufe der Bücher war er immer eine Randfigur, die dennoch wichtig war und sich entwickelt hat. Er erschoss seinen eigenen Neffen und verlor die Frau, die er begehrte an einen Anderen. An der Seite des Ordens - mittlerweile als voll aufgenommenes Mitglied - kämpfte er Nacht für Nacht, nicht nur für die Mission des Ordens, sondern auch gegen sich selbst. Seine Blutgier holte ihn immer weiter ein... Der Krieg zwischen Dragos - einem Stammesältesten, der die Welt unterwerfen, und die Vampire auf ihren rechtmäßigen Thron zurück führen will - und dem Orden der Stammeskrieger geht in die nächste, brutale Runde. Das Gerüst, welches Dragos in vielen, vielen Jahren aus Lügen und Intrigen gesponnen hat, holt den Orden jetzt auf gewaltige Weise ein. Die menschliche Regierung ist dem Orden auf den Fersen, weil sie ihm unterstellt eine Terrororganisation, und für diverse Anschläge verantwortlich zu sein. Während der Orden gezwungen ist, abzutauchen und sein Hauptquartier zu räumen, aalt sich Dragos in seiner Siegeslaune. Und er hat noch viel mehr in Petto... Sterling Chase macht Jagd auf Dragos Lakaien. Und wird dabei leider unfreiwillig zum neuen Medienstar Bostons, als Terrorist angeprangert. Als er sich der Polizei ausliefert, um dem Orden zur Flucht zu verhelfen, spielt er das Spielchen mit um nicht weiter ins Visier der Ermittler zu geraten. Als Tavia Fairchield ihn als den Attentäter identifzieren soll, spürt er, dass diese Frau in Gefahr ist. Sie ist die Assistentin des Senators gewesen und irgendwie scheint Dragos schon hinter ihr her zu sein. Sein Instinkt, sie zu beschützen, ist übermächtig. Welche Seite wird gewinnen? Die gute in ihm, die der Menschheit helfen will, oder die, die ihn in den Blutwahnsinn treiben kann? Die weibliche Hauptprotagonistin Tavia hingegen ist froh ihr Leben im Griff zu haben, denn trotz ihrem knallharten Arbeitseifer, quält sie sich seit frühester Kindheit. Laut ihrer Tante Sarah, bei der sie lebt, sind ihre Eltern bei einem Hausbrand ums Leben gekommen und auch Tavia hat am ganzen Körper Narben davongetragen. Seit sie denken kann, ist sie in ärtzlicher Behandlung und bekommt Medikamente, die lebenswichtig für sie sind. Als sie mitten in den Krieg hineingerät, der schon lange nicht mehr nur im Untergrund tobt, erfährt Tavia über sich eine schreckliche Wahrheit. Ihr ganzes bisheriges Leben war eine einzige Lüge und an allem ist nur Dragos Schuld... Wenn die Midnight Breed Bücher bisher eher darauf ausgelegt waren zwei Menschen zueinander zu führen, damit sie gemeinsam einem Krieg ins Auge blicken können, dann wird es mit diesem Buch eine kleine Wendung geben. Der Krieg von Dragos gilt nicht mehr nur dem Orden, sondern der ganzen Menschheit und mittendrin sind zwei Charaktere, die sich erst wegen dieser ganzen Grausamkeiten kennen lernen. Bisher waren Dragos' Machenschaften spürbar, aber erst in diesem Buch explodiert die Welt - im wahrsten Sinne des Wortes - und stellt die Romanze etwas in den Schatten, auch wenn die Autorin besonderen Wert darauf legt den Beiden einen gewissen Raum einzugestehen. Im zehnten Buch gibt es kein Antasten mehr, die Gefahr ist gewachsen und mehr als greifbar für alle Charaktere. Erst jetzt bekommt man als Leser Antworten auf lange gestellte Fragen und diese sind düster, aber verdammt spannend. Den inneren Konflikt des Anführers Lucan Thorne spürt man sehr deutlich und es hat mich gefreut, dass er mal wieder näher im Lesemittelstunkt steht. Der ruhige Gen Eins ist für die Sicherheit eines gesamten Volkes verantwortlich, er hat einen Krieg zu gewinnen und an seine Familie denken. An seine Waffenbrüder, die Stammesgefährtinnen und deren bereits geborener und ungeborener Kinder. Die Welt ist gefährlich und seiner Ansicht nach müssen Frauen und Kinder besonders geschützt werden. Doch alle Gefährtinnen haben unverzichtbare Stärken und sie alle hält das Band der Liebe stark zusammen. Diese Emotionalität kam sehr gut bei mir an und hat den Reiz des Buches noch gesteigert. Es waren viele schöne Szenen zu erleben, die die Grausamkeiten für einen Moment in den Schatten stellen konnten. Doch wie auch in jedem anderen guten Buch gilt es erst durch die Hölle zu gehen, bevor man das Gute richtig zu schätzen weiß. Fazit: Mit jeder geblätterten Seite wurde der Trommelwirbel lauter, bis das packende Finale mir den Atem geraubt, und sich eine Gänsehaut gefühlt über meinen ganzen Körper ausgebreitet hat. Dabei ist "Erwählte der Ewigkeit" noch nicht das letzte Buch dieser Reihe, und dennoch hatte ich das Gefühl eine Ära wäre abgeschlossen und im Epilog wird man darauf vorbereitet, dass das nächste Buch zwar noch die selben Charaktere zeigen wird, aber dennoch ein völlig neuer Abschnitt beginnt. Ich kann es kaum erwarten, endlich das elfte Buch dieser Reihe in die Hände zu bekommen!
Kurz-Meinung: Die Midnight Breed Reihe sollte man unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, ansonsten versteht man nichts von der Hintergrundgeschichte. Die Welt die hier erschaffen wurde ist tolle Urban Fantasy. Die Vampire sind hier stammen von Aliens ab und es gibt noch so einige Besonderheiten, die ich hier nicht mehr alle aufzähle. Wer diese noch nicht kennt, sollte dringend die ersten Bände lesen. Auch wenn sich die Kombination Alien und Vampir sehr merkwürdig anhört, passt es hier wirklich toll. In diesem 10. Band kommt die Grundhandlung, um die Stammesvampire und den großen Feind Dragos nun zum Ende. Viel kann ich dazu nicht sagen ohne zu spoilern. Ich war mit dem Ausgang zufrieden. Der Endkampf war actionreich und spannend, aber nicht zu sehr, was für mich ideal ist. In diesem Band geht es um Tavia und Sterling Chase. Tavia ist die Sekretärin oder Assistentin eines wichtigen Politikers, den Dragos (der Bösewicht der Reihe) unter seine Kontrolle bringen will. Es gab noch eine weitere Überraschung Tavia betreffend, die ich genial inszeniert fand, hier aber aus Spoilergefahr nur vage erwähne. Chase kennen wir schon aus einigen Vorgängerbänden und gerade im letzten ist er mir immer sympathischer geworden und ich habe sehr für ein gutes Ende für ihn gehofft. Ob er das kriegt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Sterling hat ja seit dem letzten Buch deutlich mit der Blutgier zu tun. Er kann sich kaum noch kontrollieren und verlässt den Orden. Auf sich allein gestellt kämpft er gegen seine 'Krankheit' und versucht gleichzeitig noch auf eigene Faust gegen Dragos vorzugehen. Die Liebesgeschichte rückte hier aus meiner Sicht eher in den Hintergrund. Ich fühlte mit Chase mit und ich mag seinen Charakter. Merkwürdig fand ich allerdings, dass das Thema Blutgier und 'zum Rogue' werden erst so groß thematisiert wird und am Ende eher unbefriedigt abgehandelt wird. Auch ein anderes großes Thema, nämlich die Wirkung der Droge, die bereits aus anderen Teilen der Reihe bekannt ist, wird merkwürdig abgehackt am Ende behandelt. Irgendwie wirkte es als wolle die Autorin das Buch auf den letzten Seiten nur noch schnell beenden, nach dem der große ShowDown abgeschlossen war. Das hätte sie wirklich besser lösen können. Die Reihe ist schon sehr erotisch und manchmal auch sehr dick aufgetragen. Mir gefällt es aber es ist sich nicht jedermanns Sache. Das Hörbuch wird von Simon Jäger gelesen und der macht seine Arbeit wie immer super. Er spricht vor allem die männlichen Charaktere sehr sexy, aber auch die weiblichen Charaktere spricht er gut. Man kann die Charakter daher immer auseinander halten. Die Reihe geht ja nun mit der nächsten Generation weiter und ich werde sie auf jeden Fall weiterverfolgen. Meine Wertung: 4,6 von 5 Sternen
Er hat sich geopfert, damit der Orden sich vor Dragos in Sicherheit bringen kann. Jetzt wird er von der Polizei gejagt. Chase hatte schon damit abgeschlossen, seinen Verstand an die Blutgier zu verlieren, doch bevor es dazu kommt, bricht Tavia in sein Leben und seine Pläne wie ein blonder Wirbelwind. Eigentlich sollte sie ihn identifizieren, als den Attentäter auf den Senator, doch irgendetwas zieht sie magisch zu dem gutaussehenden Wilden an. Als er sie zu ihrem eigenen Schutz entführt, werden die Bande zwischen ihnen stärker, ohne das einer der beiden das wirklich wollen würde. Doch Tavia muss seit ihrer Kindheit mit Medikamenten behandelt werden, die den Ausbruch einer schweren Krankheit verhindern sollen. Als sie diese aufgrund der Entführung nicht nehmen kann, offenbart sich ihr und Chase ein unglaubliches Geheimnis. Aber es bleibt keine Zeit sich diesen Entdeckungen ausgiebig zu widmen, denn Dragos hat zum finalen Schlag gegen den Orden ausgeholt. Seine Machenschaften offenbart die Existenz der Vampire vor den Menschen und fordert blutige Opfer. Das langersehnte Finale, um Dragos Machenschaften. Neun Bände lang habe ich dem entgegengefiebert und gehofft dass es dem Orden gelingt seinen finsteren Plänen Einhalt zu gebieten. Aber Dragos ist ein wundervoller Fiesling, weil so perfide, verschlungene und folgenreiche Pläne, kann sich nicht jeder Bösewicht auf die Fahne schreiben. Neben der Geschichte um Chase und Tavia, trifft man auch gute alte Bekannte wieder. Aber wer denkt, die Story sei ausgelutscht und erzählt, der irrt, denn Frau Adrian hat noch zwei, drei Asse im Ärmel. Wer hätte schon damit gerechnet, dass es da draußen auch weibliche Vampire gibt, galt das doch bisher als unmöglich, oder das alle Stammesgefährtinnen Väter haben, die einer langlebigen Rasse angehören, die die ursprünglichen außerirdischen Invasoren bekämpft haben. Ich meinerseits bin froh, mich noch nicht endgültig vom Orden verabschieden zu müssen und Band 11 liegt schon bereit. Denn hinter den altbewährten grimmigen Kriegern, wächst eine neue Generation heran, bereit sich ins Abenteuer aus Erotik, Blutgier, Gewalt und Liebe zu stürzen. Ich bin auf alle Fälle dabei.















