Empire of Storms - Pakt der Diebe

Empire of Storms - Pakt der Diebe

von Jon Skovron·Buch 1 von 3
Taschenbuch
4.452
Empire Of StormsNew LavensKirchen Und KlösterRed

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Beschreibung

Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Episch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
592
Preis
14.09 €

Autorenbeschreibung

Jon Skovron wurde in Columbus, Ohio, geboren. Er arbeitete unter anderem als Schauspieler, Musiker und Webdesigner, doch seine wahre Leidenschaft gehörte schon immer dem Schreiben. In seiner Heimat Amerika hat er sich mit verschiedenen Jugendbüchern und Kurzgeschichten bereits einen Namen gemacht, bevor er mit Empire of Storms – Der Pakt der Diebe seinen ersten Fantasy-Roman für Erwachsene veröffentlichte. Der Autor lebt mit seinen beiden Söhnen in der Nähe von Washington, D.C.

Beiträge

16
Alle
4

Ich war im Imperium der Stürme unterwegs und ich muss sagen, ich hatte eine gute Zeit. Meinen Beitrag muss ich allerdings in zwei Aspekte aufteilen und möchte mit der eigentlichen Geschichte beginnen. Hope ist ein Waisenmädchen, das, nach der Ermordung ihrer Eltern durch die imperialen Magier, in einem Kloster Zuflucht findet. Dort nimmt sie eine der Mönche unter ihre Fittiche und bildet sie verbotenerweise in den Kampfkünsten der Vinchen aus, was traditionell nur Jungen und Männern erlaubt ist. Red, ebenfalls Waise, wächst hingegen als Straßenjunge in den Armenvierteln auf, verdingt sich als Taschendieb und schlägt sich so von Tag zu Tag durch. Wie man bereits zu Beginn vermuten kann, treffen diese beiden Charaktere dann irgendwann auf schicksalhafte Weise aufeinander und das Abenteuer kommt so richtig in Fahrt. Die Geschichte zieht einen durch den rasanten Schreibstil absolut in ihren Bann und ich fand die sehr eigene und manchmal ziemlich derbe Sprache passte extrem gut zum Setting und hat mir ein ums andere Mal ein Schmunzeln entlockt. Während wir Hope und Red auf ihrem Abenteuer folgen, treffen wir auf Magier, Piraten, Diebesbanden, Huren und viele weitere Gruppierungen, die jede für sich erstaunlich gut in diese düstere Welt eingebettet sind. Das Worldbuilding ist spannend und gut durchdacht und mir gefiel es sehr, dass das Imperium der Stürme aus vielen kleinen Inseln zusammengesetzt ist, die alle eine eigene Funktion haben. Jede ist wie eine Welt für sich und das fand ich sehr authentisch, ebenso wie die Andeutungen, dass es eventuell Reiche außerhalb des Imperiums geben könnte, die jedoch für die Einwohner aufgrund ihrer Abgeschiedenheit so weit entfernt scheinen, dass sie sich nur wenig Gedanken darüber machen. Die Handlung an sich ist recht klassisch, aber trotzdem zu keinem Zeitpunkt abgedroschen oder langweilig und ich hatte (meistens) großen Spaß beim Lesen. Warum „meistens“? Da käme nun der bereits erwähnte zweite Aspekt ins Spiel, denn ich habe mich stellenweise unfassbar über die deutsche Ausgabe geärgert. Falsch oder schlampig übersetzte Sätze, fehlende Worte oder Buchstaben, falsche Benennung der Figuren… das macht mich beim Lesen wütend und nimmt mir den Spaß. Insbesondere bei diesem Verlag fällt mir das häufig auf, dass hier scheinbar mit wenig Sorgfalt vorgegangen wird und gefühlt nicht fertig korrigierte Bücher in den Verkauf gehen. Ich möchte hier eigentlich nicht rumnörgeln, denn das hier ist sowas wie mein Happy Place, trotzdem möchte ich es erwähnen, damit man sich im Voraus darauf einstellen kann. Aktuell lese ich den zweiten Band und auch hier rege ich mich über diese Dinge wieder auf, sodass ich überlege, den dritten Teil im Original zu lesen. Ich möchte wirklich gerne deutsche Verlage unterstützen, aber das macht es mir nicht leicht. So, genug gemotzt. Abschließend sei nochmal gesagt, dass die Geschichte an sich wirklich sehr episch, unterhaltsam und spannend ist und es sich definitiv lohnt, das Buch zu lesen. Nur vielleicht nicht die deutsche Ausgabe.

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5

⚓️🗡 Ihr Lieben, wie einige vielleicht in unserer Story gesehen haben, war ich einige Wochen in einem merkwürdigen Leseloch. Ich habe zwar gelesen, aber nichts hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Und das lag sicher nicht immer an den Büchern, sondern einfach an mir. Einige von euch haben mir dann Bücher empfohlen und am meisten hat mich Empire of Storms von @jonnyskov angesprochen. Das hatte mir die liebe Corinna @buecherliebe1501 vorgeschlagen. Danke dir dafür von Herzen! ❤️ Das ist mit ein Grund, warum ich Bookstagram so liebe. Und dieser erste Band war grandios! Es handelt von Hope & Red, die durch schicksalshafte Weise zueinander finden und einen gemeinsamen Weg einschlagen! Um dorthin zu gelangen, wo sie hin möchten, müssen sie allerdings viel kämpfen, begegnen merkwürdigen Kreaturen und müssen einige Steine aus dem Weg räumen. Dabei werden sie von einigen Nebencharakteren begleitet, die so großartig sind. Man muss die Truppe einfach ins Herz schließen. ❤️ . Die Welt habe ich direkt lieben gelernt, doch vor allem die Sprache des Buches! Ich musste sooft lachen, weil Begriffe einfach anders benutzt werden. Kater & Mieze sind zum Beispiel das Traumpaar. Die ganze Geschichte war einfach sonnig, ihr müsst es lesen und darauf werdet ihr den Eimer leeren. So sicher wie Sorgen, dass ich ganz bald Band 2 lesen werde. 😉 Habt ihr nichts verstanden? Dann lest es und ihr werdet mich verstehen 🙌🏻😂 . Eure Giovanna 🦋 PS: Verpisste Hölle ist ab sofort mein Lieblingsfluch . #buch #bücherliebe #booknerd #bookstagram #bücher #reading #lesen #lesenmachtglücklich #leseratte #bücherwurm #booklover #books #bookish #lesestoff #büchersucht #buchliebe #büchernerd #booksofinstagram #bookaddict #instabook #igreads #read #reader #empireofstorms #jonskovron #heyneverlag @heyne.verlag

5

Halb Piratengeschichte, halb gute alte Diebesgeschichte - in der Kombi ein fantastisches Buch!

Wir folgen einer Mischung aus den verrücktesten Charakteren wie Sadie der Ziege, Red dem besten Dieb New Lavens oder der im Vinchen-Kloster ausgebildeten Kriegerin Hope von schicksalhaften Ereignissen übers Meer mittels Piratenschiff bis hin in das dreckigste Loch der Küste, der Paradieskehre - die weniger Paradies als vielmehr Rotte ist. Weg vom Hafen, vorbei an Bordellen und Schwarzpulverhallen in Tavernen, in denen der Grog fließt und zwielichtige Geschäfte ausgehandelt werden. Viel weniger Magie - wie sonst üblich - sondern kleine Raub- und Diebeszüge, Kämpfe mit den Imperialen, angezettelte Aufruhen und Jagd nach Biomanten stehen hier im Vordergrund, vor allem aber Freundschaft , Vertrauen und Loyalität. Ein fantastisches Buch, einmal fernab von der typischen Fantasie-Magiergilde-Bösewicht-Story, hin auf die weite See und in die dreckige Kehre. Sonnig!

4.5

Geniale Erwachsenen Fantasy

4

Empire of Storms - Pakt der Diebe von Jon Skovron Zum Inhalt: Hope war noch ein junges Mädchen als ihr Dorf von Biomanten angegriffen wurde. Sie war die einzige die diesen Angriff überlebte. Anschliessend wurde Hope von den Mönchen des Vinchen Ordens aufgezogen und von ihrem Anführer heimlich zur Kriegerin ausgebildet. Auch Red war noch jung als er seine Eltern verloren hat und auf der Strasse gelandet ist. Er hat sich seitdem als Dieb durchgeschlagen und einen Namen gemacht. Als Hope und Red in New Laven aufeinandertreffen, merken sie schnell, dass sie zusammen ein tolles Team abgeben und vielleicht sogar einiges verändern können... Meine Meinung: Empire of Storms ist hauptsächlich aus zwei Sichtweisen erzählt, aus der Sicht von Hope und aus der Sicht von Red. Anders als ich erwartet hatte dauert es ziemlich lange bis sich Hope und Red das erste Mal treffen und leider hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte erst ab diesem Punkt wirklich spannend wurde. Sowieso merkt man dem Buch insgesamt an, dass es der Auftakt einer Trilogie ist, denn die Geschichte ist alles andere als abgeschlossen.  Hope und Red sind beide ziemlich interessante Charaktere, die keine einfache Vergangenheit haben und daher hatte ich grundsätzlich auch nichts dagegen etwas mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren, doch es dauert fast bis zur Hälfte des Buches bis die beiden aufeinandertreffen. Auch wenn es den Figuren Tiefe gibt und es hilft sie zu verstehen, wenn man ihre Vergangenheit kennt, zogen sich diese ersten ungefähr 250 doch teilweise ziemlich.  Wie schon erwähnt, sind Hope und Red jedoch wirklich interessante Figuren. Beide befinden sich, wie eigentlich die meisten Figuren in der Geschichte, in einer Art Grauzone zwischen Gut und Böse. Hope wurde zur Kriegerin ausgebildet und ihr grösstes Ziel ist es Rache zu nehmen am dem Biomanten, der ihr Dorf ausgelöscht hat, sie verfolgt dieses Ziel ziemlich skrupellos. Red wurde nach dem er auf der Strasse gelandet ist ein ziemlich talentierter Dieb und kann auch gut mit seinen Wurfmessern umgehen. Die beiden bilden aber besonders zusammen ein tolles Team, Hope die ernst und entschlossen ihr Ziel verfolgt und Red mit seinem Humor und seinen Tricks und Beziehungen.  Ich mochte insbesondere die Nebenfiguren wie Sadie, Nessel, Filler oder auch Hurlo total. Auch sie fallen in diese Grauzone. Sie sind alles andere als perfekt, oftmals fragt man sich, ob man sie sogar als gut bezeichnen könnte, aber dafür sind sie umso interessanter. Auch hier blieben jedoch zu einigen Figuren lange viele Fragen offen, was die Geschichte zwar spannend und überraschend machte, doch teilweise auch etwas frustrierend. Womit ich teilweise auch etwas Probleme hatte, war der Schreibstil. Ich fand es zwar echt cool, dass es in der Welt, welche der Autor erschaffen hat, eigene Ausdrücke gibt, welche auch in einem Glossar hinten im Buch erklärt werden, doch teilweise fand ich wirkte die Verwendung dieser Redeweisen im Text etwas gezwungen und hat mich eher irritiert. Auch sonst gab es immer Mal wieder Stellen, die ich mehrmals lesen musste, da die Formulierungen irgendwie kompliziert waren oder meinem Gefühl nach beim ersten Lesen keinen Sinn machten.  Die Welt dieses Buches fand ich sehr interessant und man merkt, dass sich der Autor viel dazu überlegt hat. Besonders die Biomanten sind extrem gruslig, gefährlich und mysteriös und ich fand es interessant gegen Ende des Buches etwas mehr über sie zu erfahren und hoffe auch das da im nächsten Teil noch mehr kommt. Sowieso hoffe ich, dass in den nächsten Teilen die Welt noch etwas mehr erforscht wird, denn im Moment scheint man erst einen sehr kleinen Teil davon gesehen zu haben.  Fazit: Man merkt dem Buch an, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist und es dauert leider anfangs ziemlich lange bis die Geschichte wirklich spannend wird. Während ich Hope und Red wirklich mochte und ihre jeweilige Hintergrundgeschichte durchaus interessant war, passierte doch im ersten Teil des Buches für meinen Geschmack einfach zu wenig. Danach nimmt die Geschichte aber richtig an Fahrt auf und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, da man merkt, dass diese Welt noch einiges zu bieten hat. 3,5/5*

5

Definitiv ein Highlight 🤩 Ich habe mitgelacht, mitgeweint und konnte es nicht aus der Hand geben. Die Sprache ist oft sehr derb, aber absolut passend und hat mich überhaupt nicht gestört. Ich freue mich auf den zweiten Band ⭐

2

Die Geschichte beginnt mit Hope, deren erste Jahre bei den Mönchen und ihre heimliche Ausbildung zu einer Kriegerin erzählt werden. Die Perspektive wechselt auf den Jungen Red, einem Waisen und seinen ersten Lebensjahren. Wir folgen beiden Figuren einzeln, bis das Schicksal sie zusammenführt und nun ihr gemeinsamer Weg beschrieben wird. Es ist eine Welt voller Gefahren, in der die Protagonisten immer wieder um ihr Leben kämpfen und ihr Können unter Beweis stellen müssen. Händler, zwielichtige Gesellen, betrunkene Schläger, Piraten und nicht zuletzt Biomanten prägen die Atmosphäre des Buches. Über kurze, hastige Sätze und einer teilweise vulgären Gossensprache, die in einem Glossar näher erläutert wird, eilen wir durch die actionreiche Story im „Königreich der Stürme“. Mich hat dieser Schreibstil nicht zu überzeugen vermocht, Der Slang wirkt etwas gezwungen und aufgesetzt, was eventuell der Übersetzung geschuldet ist. „Verpisst“, „sonnig“, „leck sein“, „Kater“ und „Mietze“ sind nicht die kreativsten Wortschöpfungen und störten meinen Lesefluss sehr. Mir fehlten darüber hinaus Erläuterungen zum Imperium, in dem wir uns befinden und insbesondere zu den Biomanten, der meiner Meinung nach besten Idee des Romans. Ich hätte gern erfahren, wer sie sind, woher sie kommen und wie ihre Pläne aussehen. Doch vielleicht erfährt man im zweiten Band der Serie mehr über sie. Ausgesprochen gut gefallen hat mir die untypische Rollenverteilung: Frauen sind Kriegerinnen, Kapitäne, mutig und stark, Männer sind gerissen, verletzbar und arbeiten als Huren. Wirklich überrascht hat mich die Figur Brigga Lin, der ich so in noch keinem Fantasyroman begegnet bin. Ich würde allerdings spoilern, würde ich hier mehr über sie erzählen. „Empire of Storms – Pakt der Diebe“ ist auf jeden Fall ein interessantes Buch mit guten Ideen, eine Piratengeschichte mit Fantasy- und SciFi-Elementen. Für mich hat es wegen der Sprache leider nicht funktioniert.

5

So muss Fantasy sein! Endlich wieder ein Buch, das mich völlig überzeugt hat u. mit seinen vielen tollen Szenen und liebevoll ausgedachten Figuren im Gedächtnis bleibt. Aus dieser faszinierenden Welt, möchte man gar nicht mehr auftauchen. Der Haupthandlungsort - das heruntergekommene Viertel "Die Kehre" - wird durch die passend derbe Sprache und die neuen Wortschöpfungen atmosphärisch perfekt dargestellt und wirkt, als wäre man direkt dort. Ich liebe die vielen außergewöhnlichen Charaktere wie "Sadie die Ziege", den "Vermissten Finn" und und und ... Ich würde dieses Meisterwerk am liebsten jedem in die Hand drücken, weil es einfach keiner verpassen sollte!

Nach rund 120 Seiten und einigem Querlesen doch abgebrochen ...

3

Es war mir teilweise zu langatmig erzählt, um wirklich packend zu sein. Außerdem fand ich die Dialoge bzw das ewige Gefluche ziemlich nervig - wirklich viel zu viel.

4

"Die, die alles verloren haben, sind frei, jemand zu werden. Sie bezahlen einen hohen Preis, aber so verhält es sich immer mit wahrer Größe." - S.7 Dieser erster Teil einer Reihe hat mich in manchen Punkten überrascht, trotz Klischees und war sehr amüsant und spannend zu lesen gewesen, dank der verschiedenen Settings und der Sprache, die der Autor verwendet. Wir begleiten in diesem fast 600 Seiten langen Wälzer, einmal Hope und Red von Kindesbeinen bis zu ihrem Zusammentreffen, dass erst fast bei der Hälfte des Buches kommt. Sie haben es Beide nicht leicht im Leben, wachsen in vollkommen verschiedenen Situationen, aber ähnlichen, auf und unterschiedlich sind auch ihre Wege, bis sie aufeinander treffen. Schlag auf Schlag werden unsere Protagonisten ein Team und es wird chaotischer um sie herum! Hope hat Rache geschworen. Sie will diesen einen Biomanten (Magier) umbringen, der ihr ganzes Dorf vernichtet hat und sie wächst zu einer Kriegerin der Vinchen auf, wobei sie heimlich unterrichtet wird, denn ein Vinchenkrieger dürfen nur Männer sein. Sie bricht ein Tabu mit ihrer Ausbildung und muss über die Jahre viel im Kloster der Vinchen erdulden, bis es zu einer Eskalation kommt...Und ist Rache wirklich alles? Red ist ein Wunder. Er hat überlebt, nicht nur auf der Straße, sondern auch seine ersten Jahre, da seine Mutter eine Kraut geraucht hat, wodurch viele Babys gestorben sind. Ganz allein auf sich gestellt lernt er die verschiedensten Leute, auch Freunde, auf der Straße kennen und plötzlich reißt ihn sein Handeln in unvorstellbare Probleme... Die Beiden geben ein umwerfendes Team ab und ergänzen sich sehr leicht in ihrer Art, dazu kommt noch ein zusammengewürfelte Mannschaft von treuen Freunden, die ebenso spannend zu lesen sind. Hope fiel mir im Roman viel mehr auf, als Red, er wirkte dagegen oftmals blass und seine Entwicklung war, im Gegenzug zu Hope ihrer, nicht sehr bedeutungsvoll. Wiederum hat das Ende einen Ausblick gezeigt, der viel für beide Charaktere verspricht und ich bin gespannt wie das Auftreten von Red im zweiten Band wird. Die Sprache, die der Autor hier verwendet gefällt nicht jedem, da es oftmals derb zugeht, durch Wörter wie "angepisst", "Eier und Schwänze", "Schwanzspritzer", "verpisste Hölle" und "Mietze" (Bezeichnung für junge Frau - Kater für den jungen Mann), dabei muss man aber erwähnen, dass diese Wörter und manch andere eine besondere Bedeutung für den Roman haben (Glossar im Anhang). Denn der Autor versucht hier eine ruppige Welt zu schaffen und die Sprache anzupassen. Auch unser Setting ist keine schöne heile Welt, von einem Slum zum anderen und auf den Schiffen, wo wir einen Teil der Geschichte verbringen läuft es auch nicht immer gesittet zu. Mir haben viele Dinge an dem Buch gefallen, wie die rasante Action und das es voll ist mit Handlung, denn es passiert bis zum Ende hin wirklich viel und auch noch ein paar Überraschungen. Aber ich musste immer wieder darüber stutzen, wie leicht die Beiden es hatten, egal was sie gebraucht haben, Kleidung oder sogar ein Schiff (!), es hatte sich in wenigen Seiten schnell erledigt. Ernsthaft? "Die Sommerhitze lag wie eine Decke über New Laven, aber wie eine, die man zuvor noch in kochendes Wasser getaucht hatte." - S. 183 In meinen Augen bietet der erste Band viele amüsante und aufregende Stunden, für den richtigen Leser. Hier kommt nicht viel kitschige Liebe vor, hier wird gekämpft und getötet. Die Protagonisten geraten immer wieder in waghalsige Momente und in dieser Welt experimentieren die Magier auf furchtbare Art und Weise mit den Menschen... Und neben unseren Helden bekommen wir ein ganze Mannschaft aus aufregenden Charakteren (da verrate ich nicht mehr), auf die ich mich jetzt schon riesig freue! Und das Ende... "Seine Haut wurde blass. seine Venen waren deutlich zu erkennen - blaue Spinnweben, die über seine Finger und sein Gesicht schossen. Sein Körper wurde steif und schüttelte sich. Seine Augen verschleierten sich und wurden zu Kugeln aus Eis." - S. 345

2

Hat mich leider nicht abgeholt.

5

Jon Skovron erschafft eine sehr spannende Welt. Diebe, Piraten, imperiale Truppen und nicht zuletzt die Biomanten, eine Art magisch begabter Frankensteins, ergeben eine spannende Mischung. Dazu eine Gruppe von Helden, die nicht unbedingt auf den Mund gefallen sind. Manchmal hätte ich mir fast ein bisschen weniger gewünscht, denn jede Form des Wortes »Pisse« wird wirklich inflationär genutzt. In der deutschen Übersetzung klingt es irgendwie unrund und nicht besonders schön. Trotz oder vielleicht auf gerade aufgrund dieser etwas schnoddrigen Art, hat mir das Buch dennoch sehr gut gefallen und ist zu einem echten Pageturner mutiert. Sprachlich befindet sich das Buch auf einem lockeren Niveau und lässt sich leicht weglesen. Ich bin gespannt, wohin die Geschichte die Protagonisten Hope und Red noch führen wird. Wer ohne blumige Sprache zu überleben vermag, der und ein Herz für Diebe hat, der sollte hier unbedingt zuschlagen.

5

(Hörbuch Rezension) Das Cover hat mich von Beginn an in den Bann gezogen und der Klappentext klang einfach mal nur wahnsinnig abenteuerlich. Der Einstieg in die Geschichte viel mir wirklich leicht, das lag auch an dem umwerfenden Sprecher. Mit einer Raffinesse werden die beiden Protagonisten in die Geschichte geführt. Die Protagonisten begleitet man seit dem 8 Lebensjahr. Es gibt zwei Zeitsprünge einen von 2 und einen von 8 Jahren. Dadurch erleidet man ihr Schicksal, hat Angst, fasst Mut und sinnt auf Rache. Zu Beginn ist ihr Leben noch nicht miteinander verwoben. Man wächst mit den beiden auf, lernt dazu, kämpft und wird erwachsen. Ich finde es eine grandiose Idee die beiden Protagonisten über die Jahre zu begleitet, so fühlte ich mich ihnen gleich noch mehr verbunden. Die beiden Hauptcharaktere (Hope und Red) sind wundervoll dargestellt und sehr authentisch. Ich finde die beiden einfach umwerfend und die Charakterentwicklung hat mich begeistert. Zudem sind die Nebencharaktere sehr schön dargestellt. Während dem Hören sind mir so viele Charaktere ans Herz gewachsen, ich kann gar nicht genug von ihnen bekommen. Durch den umwerfenden Sprecher, hört man nicht nur die Geschichte, man LEBT sie Der Sprecher hat mich so sehr in den Bann gezogen das ich oftmals vergass meinen eigentlichen Aufgaben nachzugehen. Ich saß da und lauschte dem Abenteuer bis in die Nacht. Man ist durchgehend gefesselt von der Geschichte. Mathias Lühn hat eine Gabe eine Geschichte zu etwas bildgewaltigem zu machen. Er spricht die einzelnen Charaktere einzigartig und beeindruckend. Jede Emotion wurde so authentisch dargestellt, als würde man alles am eigenen Leib erleben. Ich habe geweint, gelacht, gezweifelt, geliebt und gekämpft. Die Geschichte ist voller Wendungen und Überraschungen, es war durchgehend spannend. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zuhören. Auch die weiteren Hörbücher von Mathias Lühn werde ich mir mal näher betrachten. Ein Hochspannendes, Bilgewaltiges Abenteuer voller Spannung, Action, Freundschaft und der perfekten Prise Humor Absolute Hörempfehlung!!

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