Elf Minuten

Elf Minuten

Hardcover
3.9541
MalerSadomasochismusSeeleLiebesgeschichte

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Beschreibung

Wie berührt man die Seele? Durch Liebe oder durch Lust? Kann man die Seele wie einen Körper berühren und umgekehrt? Ein provozierendes modernes Märchen über die Alchimie der Liebe.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
384
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Seine Romane, darunter ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹ und ›Elf Minuten‹, wurden Weltbestseller, in 89 Sprachen übersetzt und über 320 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher regen zum Nachdenken an und dazu, den eigenen Weg zu suchen. Er lebt mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf.

Beiträge

53
Alle
2

Ich bin mit einer gewissen Skepsis an Elf Minuten herangegangen – nicht, weil ich Paulo Coelho grundsätzlich ablehne, sondern weil mich seine bisherigen Bücher selten wirklich überzeugen konnten. Leider hat sich dieses Gefühl hier nicht nur bestätigt, sondern eher noch verstärkt. Das Buch beginnt mit einer klaren Setzung: Maria ist Prostituierte. Damit ist das Ziel eigentlich schon vorgegeben – es geht nicht um das „Was“, sondern um das „Wie“. Das Problem ist nur: Dieser Weg dorthin wird nicht wirklich erzählt, sondern größtenteils zusammengefasst. Statt Marias Entwicklung mitzuerleben, bekommt man Ausschnitte, Bruchstücke und fertige Gedanken präsentiert. Vieles wirkt wie eine nachträgliche Reflexion, nicht wie ein gelebter Prozess. Entwicklung wird behauptet, aber selten spürbar gemacht. Besonders deutlich wird das bei Maria selbst. Sie wirkt stellenweise reflektiert und fast schon philosophisch – nur um im nächsten Moment Entscheidungen zu treffen, die sich nicht wirklich aus dieser Reflexion ableiten lassen. Der Übergang fehlt. Dadurch entsteht weniger der Eindruck eines widersprüchlichen, komplexen Menschen, sondern eher einer Figur, die je nach Bedarf Gedanken transportieren soll. Thematisch hätte das Buch unglaublich viel Potenzial gehabt: Liebe, Sexualität, Selbstwert, Kontrolle. Gerade in der zweiten Hälfte, wenn Maria sich mit BDSM auseinandersetzt, wird klar, in welche Richtung Coelho möchte – nämlich Sexualität als Weg zur Selbsterkenntnis zu nutzen. Das ist an sich ein spannender Ansatz. Nur bleibt auch hier vieles auf einer symbolischen Ebene. Es geht weniger darum, etwas wirklich erfahrbar zu machen, sondern darum, was es bedeuten soll. Dadurch erinnert das Ganze stellenweise eher an ein Modell als an eine echte Erfahrung. Was mich am meisten gestört hat, ist die Art, wie das Buch mit seinen eigenen Gedanken umgeht. Statt Fragen offen zu lassen oder Widersprüche auszuhalten, werden die „Erkenntnisse“ direkt mitgeliefert – sauber verpackt, klar formuliert und ohne echte Reibung. Das liest sich flüssig, ist zugänglich und vermutlich genau der Grund, warum so viele Leser etwas daraus mitnehmen können. Für mich wirkt es aber eher wie: Gedanken und Ergebnisse auf dem Silbertablett, ohne dass ich selbst wirklich etwas erarbeiten muss. Hinzu kommt eine gewisse Selbstreferenzialität, die stellenweise fast schon unangenehm wirkt. Das Buch bewegt sich stark in seinem eigenen Gedankenkreis und lässt wenig Raum für andere Perspektiven oder echte Gegenkräfte. Dadurch entsteht ein sehr geschlossenes System – und genau das nimmt ihm für mich die Tiefe, die es eigentlich haben möchte. Ich verstehe, warum viele Leser dieses Buch mögen. Es ist leicht zu lesen, emotional zugänglich und gibt klare Antworten auf komplexe Themen. Aber genau das ist für mich auch sein größtes Problem. Es ersetzt eigenes Nachdenken durch fertige Gedanken und bleibt dadurch hinter seinem Anspruch zurück. Am Ende bleibt für mich ein Buch mit interessanten Ansätzen und viel verschenktem Potenzial. Nicht schlecht geschrieben – aber so erzählt, dass es mich weder emotional noch gedanklich wirklich erreicht hat.

4.5

Das war ein wirklich interessantes Buch, dass sich mit dem Leben einer Prostituierten und mit dem Thema Sex beschäftigt. Ich mag Paulo Coelhos Herangehnsweise an die Geschichte und finde es toll, dass es auf einer wahre Lebensgeschichte basiert. Absolute Empfehlung für dieses Buch!

4

Tiefgründig & interessant

Das Buch handelt von Maria, welche in Brasilien aufwächst und dann in die Schweiz zieht. Dort arbeitet sie schließlich als Prostituierte & lernt sich selbst neu kennen. Der Roman behandelt die Themen Selbstfindung, Sexualität & Liebe. Es war sehr spannend Maria auf ihrem persönlichen Weg zu verfolgen & in ihre Welt einzutauchen. Zu dem regt das Buch zum Nachdenken an & ist philosophisch geschrieben, was ich sehr an Coelho schätze.

Tiefgründig & interessant
4

Die Liebe mal anders

Hier geht es um eine Frau, Die mit Sex viel Geld verdienen will, Allerdings findet sie die grosse Liebe und die Lust des Leben. Sehr realitätsnah! Eine Empfehlung an alle Die ihre Liebe noch nicht gefunden haben

Die Liebe mal anders
2

2/5 Sterne ✨️

Nicht so meins..🫠

5

Intensiv, poetisch, einprägsam.

"Als ich nichts zu verlieren hatte, hatte ich alles. Als ich aufhörte, die zu sein, die ich war, habe ich mich selbst gefunden." Die Erzählweise von Paulo Coelho hat mir schon vor Jahren bei "Veronika beschließt zu sterben" sehr gefallen. Auch "Elf Minuten" steht dem in nichts nach. Eine Geschichte zwischen Selbstfindung, Selbstverlust und Liebe. Die Arbeit als Prostituierte finde ich ein wenig zu blumig beschrieben, aber der Roman sollte eben auch kein reißerisches Enthüllungsbuch werden. Am Ende gibt einem das Buch dennoch viel.

Intensiv, poetisch, einprägsam.
3

Schade.

Ich fand das Buch anfangs spannend und interessant, allerdings hat es mich ab der Hälfte leider gelangweilt. Die Tagebucheinträge mit ihren Gedanken fand ich aber gut. Irgendetwas hat mir trotzdem im Buch gefehlt, weiss aber nicht was.

Schade.
3

Das ist definitiv ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. 🤨

Die Geschichte rund um Maria und ihren Weg ist ungewöhnlich und wirft viele Fragen über Liebe, Lust, Glück und das eigene Leben auf. Es ist kein klassischer Roman, sondern eher ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen immer wieder innehalten lässt. Besonders gut gefallen haben mir die Tagebucheinträge, die zwischendurch eingebaut sind. Sie geben einen sehr persönlichen Einblick in Marias Gedankenwelt und machen ihre Entwicklung greifbarer. Fazit: Ein interessantes, tiefgründiges Buch das sich stark mit Liebe, Selbstfindung und den eigenen Gefühlen beschäftigt.

Das ist definitiv ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. 🤨
4

Alles hat seine Zeit.

Die Zeit mit diesem Buch war ziemlich intensiv. Ich habe mir doch allerdings wirklich ein anderes Ende für Maria gewünscht…

4

Sehr schönes Buch über die Liebe und S*x

Der Schreibstil von dem Autor gefällt mir echt. Außerdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und gut beschrieben. Auch hat sich die Hauptfigur sehr viel und schön entwickelt. Wenn man mehr über die verschiedene Arten von Leidenschaft, Sex und Liebe erfahren möchte egal ob Mann oder Frau kann ich dieses Buch nur empfehlen.

3.5

„11 Minuten“ ist ein wirklich interessantes Buch und auch mein erstes von Paulo Coelho. Seine klare, fast schon poetische Art zu schreiben hat mir richtig gut gefallen und die Seiten gingen schnell dahin. Das fand ich angenehm, denn die eigentliche Handlung war für mich nicht immer spannend. Trotzdem hat mich das Buch auf einer anderen Ebene abgeholt. Coelho gibt einen sensiblen und unerwartet tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Frauen im ältesten Beruf der Welt. Gerade diese philosophischen Gedanken über Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung haben mich zum Nachdenken gebracht. Am Ende bleibt für mich: ein wichtiges Thema, überraschend einfühlsam erzählt und auf jeden Fall eine Erfahrung wert.

Post image
3.5

»Alle Sprachen der Welt kennen dieses Sprichwort: ›Aus den Augen, aus dem Sinn.‹ Nichts ist weniger wahr: Je weiter etwas weg ist, desto größer ist die Sehnsucht, desto stärker die Gefühle, die wir zu unterdrücken und zu vergessen versuchen. Leben wir im Exil, klammern wir uns mit jeder Faser unseres Gedächtnisses an unsere heimatlichen Wurzeln. Leben wir fern von unserer oder unserem Geliebten, erinnert uns jeder, der auf der Straße vorbeigeht, an sie [oder] ihn.«

Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️✨ In einem Song: Erkläre mir die Liebe — Philipp Poisel In einem Wort: ungeschönt Inhaltliches: Coelhos Elf Minuten stochern unaufhörlich herum im Eigenbrei menschlicher Schamgefühle, begleiten sie eine junge Brasilianerin auf ihrem Weg in die Prostitution und finden mit der wiederholt gestellten Frage nach unterdrückten sexuellen Bedürfnissen das Haar in der Suppe sozialer Normen. Coelho schreibt von der »Hausfrau, die davon träumt, Model zu werden, [vom] Bankangestellte[n], der eigentlich Musiker werden wollte, [vom] Zahnarzt, der heimlich ein Buch geschrieben hat und lieber Schriftsteller wäre, [vom] Mädchen, das davon geträumt hatte, als Fernsehschauspielerin Karriere zu machen, aber nur einen Job als Kassiererin in einem Supermarkt gefunden hat« (S.64) — »Träume sind sehr bequem, sofern wir nicht gezwungen sind, sie in die Tat umzusetzen« (S.35). Auf einem schmalen Grat zwischen Sadismus und Masochismus begegnet Maria durch ihre Freier dem Konzept der Bestrafung nach Vorbild der Heiligenlegenden: »So ging die heilige Rosa Barfuß durch Dornengestrüpp, der heilige Dominik Loricatus geißelte sich regelmäßig vor dem Schlafengehen, die Märtyrer wählten freiwillig den qualvollen Tod am Kreuz oder in den Fängen wilder Tiere« (S.202) und gelangt zur Schlussfolgerung, »daß man niemanden verlieren kann, einfach weil man niemanden besitzt. Das ist die wahre Erfahrung von Freiheit: das Wichtigste auf der Welt zu haben, ohne es zu besitzen« (S.101). »Kritisches«: Maria ist, in körperlicher und spiritueller Hinsicht, auf der Suche nach sich selbst. Coelho skizziert das kitschig-naive Bild, in welchem »wir jemandem begegnen und uns in ihn verlieben, [und] wir das Gefühl [haben], daß das ganze Universum einverstanden ist« (S.14) und stellt dann die Frage nach mehr. Denn »wer genau hinschaut und den Menschen entdeckt, von dem er immer geträumt hat, der weiß, dass die sexuelle Energie noch vor der körperlichen Vereinigung da ist. Die größte Lust ist nicht der Sex, es ist die Leidenschaft, mit der dieser praktiziert wird. Wenn diese Leidenschaft von hoher Qualität ist, vollendet der Sex den Tanz, aber er ist niemals das Wichtigste. […] Liebende machen die ganze Zeit Liebe, selbst wenn sie gerade nicht miteinander schlafen. Wenn die Körper sich finden, ist das nur wie ein überlaufendes Glas. Liebende können stundenlang, tagelang beieinander sein. Sie können den Tanz an einem Tag beginnen und am nächsten beenden oder aus übergroßer Lust sogar überhaupt nicht aufhören. Das hat nichts mit den elf Minuten zu tun« (S.177). Das Problem zwischenmenschlicher Begegnungen bestünde darin, dass »wir […] überhaupt nichts [verstehen]. […] Wir lernen nichts dazu, weil wir nicht den Mut haben, der Frau zu sagen: ›Lehr mich, deinen Körper zu verstehen.‹ Wir lernen nichts dazu, weil die Frau auch nicht den Mut hat, zu sagen: ›Lerne zu verstehen, wie ich bin.‹ Wir bleiben beim ursprünglichen Fortpflanzungstrieb stehen und das war’s dann« (S.270). Persönliches: Bin mir bei Coelhos Romanen nie ganz sicher, ob ich auch wirklich genau verstanden habe, was er mir mit seinem Buch sagen wollte. Bin mir aber auch nie ganz sicher, ob er das selbst weiß, deswegen ist das wahrscheinlich schon okay so.

»Alle Sprachen der Welt kennen dieses Sprichwort: ›Aus den Augen, aus dem Sinn.‹ Nichts ist weniger wahr: Je weiter etwas weg ist, desto größer ist die Sehnsucht, desto stärker die Gefühle, die wir zu unterdrücken und zu vergessen versuchen. Leben wir im Exil, klammern wir uns mit jeder Faser unseres Gedächtnisses an unsere heimatlichen Wurzeln. Leben wir fern von unserer oder unserem Geliebten, erinnert uns jeder, der auf der Straße vorbeigeht, an sie [oder] ihn.«
4.5

😏 Ein mutiges, poetisches Buch über Lust, Schmerz und Selbstfindung

Elf Minuten ist nicht das Buch, das ich erwartet habe; es ist so viel mehr. Die Geschichte entwickelt sich überraschend anders als gedacht und trifft mitten ins Herz. Der Einstieg hat mich sofort gepackt: „Es war einmal eine Prostituierte namens Maria.“ Ein Satz, der provoziert und zugleich neugierig macht – denn: Darf man ein Märchen mit dem Wort Prostituierte beginnen? Ja – wenn es von Paulo Coelho stammt. Coelho nimmt uns mit auf Marias Reise: zwischen Sex, Sehnsucht, Angst, Lust, Macht und Liebe. Zwischen dem Leben am Abgrund und Momenten voller Licht. Die Sprache ist poetisch, die Themen tiefgehend und dabei erschreckend ehrlich. Eine Zeile hat sich mir besonders eingebrannt: „Ich bin kein Körper mit einer Seele, ich bin eine Seele, die einen sichtbaren Teil besitzt, der Körper heißt.“ Ein Satz, der bleibt. Fazit: Ein intensives, kluges Buch über die vielen Gesichter der Intimität, über Verletzlichkeit und Selbstfindung. Nicht leicht, aber kraftvoll. 4,5 Sterne – für ein modernes Märchen voller Widersprüche und Wahrheiten.

5

das ist verrückt. es ist definitiv eins der besten bücher, die ich je gelesen habe. es ist unfassbar toll geschrieben und erzählt von einer tollen wahren geschichte. mit den tagebucheinträgen macht es das ganze noch magischer. es ist unfassbar inspirierend und regt sehr zum nachdenken an. thema liebe, sex, seele und körper und natürlich träume. sehr sehr toll!

4

Eine Sehnsuchtsreise, die uns zeigt, dass zwischenmenschliche Nähe mehr bedeuten kann, als wir vermuten.

„Ich habe gelitten, als ich die Männer verlor, in die ich mich verliebt hatte. Heute bin ich überzeugt, dass man niemanden verlieren kann, ganz einfach weil man niemanden besitzt. Das ist die wahre Erfahrung von Freiheit: das Wichtigste auf der Welt zu haben, ohne es zu besitzen.“ Die junge Brasilianerin Maria kommt nach Europa, um dort ihren innigsten Wünschen und Träumen nachjagen zu können. Schnell merkt sie jedoch, dass die Realität ganz anders aussieht. Gefangen in einer Schleife aus Sehnsucht und Wirklichkeit beginnt sie zu hinterfragen, ob das, was sie von körperlicher Nähe und Zuneigung bisher zu wissen glaubte, wirklich stimmt und begegnet besonderen Menschen, die sie an ihre eigenen Grenzen und darüber hinaus bringen. Ein modernes Märchen über Lust und Liebe, dass Paulo Coelho mal wieder wundervoll beschrieben hat. Besonders gefallen haben mir hier die Tagebucheinträge, die Maria während ihrer Zeit in Genf verfasst. Sie bringen uns ganz nah an das, was der Protagonistin auf dem Herzen liegt. Elf Minuten ist ein Roman für all diejenigen, die gerne über ihre Grenzen hinaus lesen. Achtung: Explizite Szenen enthalten. „Einige Bücher bringen uns zum Träumen, andere führen uns zur Realität, aber mit keinem Buch darf der Autor aufgeben, was ihm am Wichtigsten ist: die Aufrichtigkeit, mit der er schreibt.“

5

Wow

Die Geschichte hat mich von Anfang an gecatcht. Der erste Satz und der Schreibstil sind einfach wow. Die Geschichte hat sich ewig angefühlt – im positiven Sinne, weil ich immer wissen wollte, was als Nächstes passiert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe die Zeit völlig vergessen und geliebt, wohin mich die Reise geführt hat. Maria ist ein sehr interessanter Charakter mit vielen spannenden Gedanken. Ich liebe es!!

3

Am Anfang war ich total begeistert von der Story, allerdings hat mich das Buch ab der Hälfte gelangweilt.

3.5

Es war ein interessantes Buch. Ich denke in der heutigen Zeit sogar sehr wertvoll auf seine ganz eigene Art und Weise. Wir werden überflutet mit Möglichkeiten, Pornographie und Sex. Dieses Buch gibt einem definitiv etwas zum nach und überdenken. Ich liebe die Darstellung von Sex und wie heilig er sein soll. Aber es ist nicht nur ein Buch über Sex, es ist ein Buch über Liebe, Freiheit, und den Mut sich selbst zu discover. Und ich mochte das Ende. Denn im Grunde wollen wir wohl alle ein happy end. Selbst wenn die meisten Geschichten erst dann richtig anfangen. 😉

4

Wichtige Message.

Die Bücher von Paulo Coelho geben mir immer unglaublich viel und transportieren immer ganz viel und bringen mich zum Nachdenken. So auch die Geschichte um die Prostituierte, die man auf dem Weg zu sich selbst und ihrer Definition von Liebe begleitet.

5

Coelho gelingt es, über Sexualität, Spiritualität und Liebe auf eine Weise zu schreiben, die weder moralisch noch kitschig wirkt. Das Buch regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu sein, und bleibt mit seinen Fragen nach Sinn, Nähe und Selbstbestimmung lange im Kopf.

3

„Aber bei der Suche nach dem Glück geht es uns allen gleich - keiner ist glücklich.“

Auf eine Empfehlung hin angefangen (ist eigentlich nicht mein Genre) und innerhalb von der drei Tagen beendet, weil ich wissen wollte wie sich die Geschichte von Maria entwickelt. Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Einfach und verständlich geschrieben und ich lese bestimmt noch etwas von dem Autor. Regt an einigen Stellen zum nachdenken an. Das hat mir gefallen. Und zudem hat mich Das Buch mit einem guten Gefühl und der Hoffnung auf Liebe zurück gelassen. Mir hat das Ende gefallen. ☺️

„Aber bei der Suche nach dem Glück geht es uns allen gleich - keiner ist glücklich.“
5

Eine wundervoll erzählte Geschichte über die Bedeutsamkeit oder Unbedeutsamkeit von Sex, dessen Herabwürdigung und über die Liebe.

4

Bei Büchern von Paulo Choelo besteht grundsätzlich immer eine 50/50 Chance das ich sie entweder wirklich sehr mag oder gar nichts damit anfangen kann. '11 Minuten' lag zu meiner Überraschung irgendwo in der Mitte. Die Geschichte von Maria, einer jungen Frau, die sich auf der Suche nach Glück auf eine Reise in ein fremdes Land begibt, hat mich so abgeholt wie schon lange nichts mehr. Selten habe ich so mit einem Charakter, dessen Schicksal so unfassbar realistisch ist, mitgefiebert und gebangt. Mir persönlich ist das ganze leider innerhalb der letzten 100 Seiten leider ein bisschen zu gefühlsduselig und sehr abstrakt Selbstfinderisch geworden - klassischer Choelo an der Stelle halt. Meins ist es nicht, ich kann aber verstehen warum man das mögen könnte. Des weiteren bin ich unfassbar fasziniert von der Art und Weise, wie der Autor mit dem Thema Sexualität umgeht. Das ganze hat einen wahnsinnig lyrischen und gefühlvollen, aber doch im Kern sachlichen, ja ironischer Weise schon fast asexuellen Touch. Sehr angenehm und interessant zu lesen.

5

Ein sehr schönes Buch ❤

Ein sehr schönes Buch ❤
5

* Freiheit gibt es nur dort, wo Liebe ist *

Ein bewegendes Buch über die Selbstfindung und Leidenschaft. ✨

4

Ich entwickle wohl gerade eine Vorliebe für Paulo Coelho. Mir hat das Buch ausnehmend gut gefallen und ich möchte unbedingt noch mehr vom Autor lesen.

4

Eine Ode an die Liebe, den Schmerz und die Lust des Lebens, die tiefe Verbundenheit, die Menschen während des Geschlechtsverkehrs fühlen, wenn zwei Körper und zwei Seelen miteinander verschmelzen und Eins werden. Was ist die Liebe ohne Schmerz? Schmerz, der dich in eine Art Ekstase bringt. Maria probiert es aus und lernt sich selbst auf eine Art und Weise kennen, die ihr zuvor verborgen blieb.

5

Ein toller Mann und was für ein Leseerlebnis. Das Buch hat mich zum Umdenken gebracht.

Paulo Coelho schreibt ein Buch über die Lust der Frau, des Mannes, dem Sex an sich. Manch einer würde sich fragen, was Coelho sich herausnimmt, über die Perspektive der Weiblichkeit zu urteilen. Die Frage gerechtfertigt, aber nach Lesen des Buches total klar. Ein gewagtes Buch, ein wunderbares Ergebnis. ✨ Er „nimmt sich nichts heraus“, er scheint einfach zu machen und zu schreiben und dabei entstehen fantastische Dinge. Inhalt: Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die durch Möglichkeiten nach Europa kommt, um dort ihren Traum zu verwirklichen, sich dann aber der Prostitution zuwendet. Wir erfahren von ihrer Zeit in Europa, ihrer Auseinandersetzung mit der Sexualität und Liebe.

3

Insgesamt ganz interessant

[Als Hörbuch gehört] Nachdem mir "Untreue" von Paulo Coelho leider überhaupt nicht gefallen hat, wollte ich ihm dennoch eine weitere Chance geben, da viele seine Bücher so loben. Dieses hier hat mir um einiges besser gefallen. Es war kein absolutes Highlight, konnte mich aber gut unterhalten. Eine Stelle (Die Geschichte über den Vogel - wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, wovon ich rede) hat mich tatsächlich sehr zum Nachdenken angeregt und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ansonsten war es einfach interessante Unterhaltung.

2.5

Elf Minuten - Zwischen Körper und Gefühl

„Elf Minuten“ ist ein Roman, der eine eigentlich interessante Thematik behandelt, dabei aber einen eher gemischten Eindruck hinterlässt. In einer ruhigen Sprache wird die Geschichte der jungen Brasilianerin Maria erzählt, die in der Schweiz auf sich allein gestellt ist und aus Geldnot Entscheidungen trifft, die sie in die Prostitution führen. Das Buch bemüht sich, dieses schwierige Thema sachlich darzustellen, ohne dabei in eine billige Sprache abzugleiten. Ein zentraler Gedanke wird in einer Passage besonders deutlich: „Tatsächlich sind es 45 Minuten minus die Zeit, die zum Ausziehen, Zärtlichkeiten, etwas Small-Talk und wieder Anziehen draufgeht. Macht elf Minuten für den eigentlichen Sex. Elf Minuten! Die Welt drehte sich um etwas, was nur elf Minuten dauerte.“ Dieses Zitat zeigt den großen Unterschied zwischen der Bedeutung, die Menschen der körperlichen Liebe beimessen, und wie kurz und mechanisch sie sich in der Realität oft anfühlt. Die Geschichte gibt einen Einblick in das Rotlichtmilieu, der weniger auf Sensationen setzt, sondern eher den Alltag beschreibt. Es wird versucht, die Sicht einer Frau darzustellen, die inmitten von Routine und innerer Leere ihre Kontrolle behalten will. Das ist phasenweise nachdenklich, bleibt aber oft an der Oberfläche. Durch Tagebucheinträge sollen Marias Gedanken über Liebe und Selbstwert greifbar werden. Als sie schließlich einen Maler trifft, beginnt eine Entwicklung hin zu emotionaler Nähe, die im Kontrast zu ihren bisherigen rein körperlichen Erfahrungen stehen soll. Hier zeigen sich jedoch deutliche Schwächen. Man merkt der Erzählung an jeder Stelle an, dass hier ein männlicher Autor versucht, die tiefsten weiblichen Sehnsüchte und Fantasien zu interpretieren. Das wirkt oft wenig authentisch; vieles fühlt sich eher nach einer männlichen Vorstellung an als nach echter weiblicher Erfahrung. Zudem wirken die wiederholten Beschreibungen sexueller Erlebnisse mit der Zeit eher ermüdend als bereichernd. Auch der weitere Verlauf überzeugt nicht durchgehend. Was am Anfang noch einen gewissen Realismus hat, entwickelt sich gegen Ende zu einer eher kitschigen Liebesgeschichte. Das ist vorhersehbar und passt nicht recht zum ernsten Start des Buches. Zudem unterbrechen viele spirituelle und religiöse Gedanken immer wieder den Fluss der eigentlich bodenständigen Erzählung. Fazit: „Elf Minuten“ ist ein durchschnittlicher Roman, der vor allem an der mangelnden Authentizität der weiblichen Perspektive scheitert. Das Buch bietet zwar Ansätze, über Sex und Nähe nachzudenken, flüchtet sich am Ende aber zu sehr in Klischees. Für eine wirklich tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Thema ist die Geschichte zu glatt poliert. Von mir daher durchschnittliche 5 von 10 P. (abgeschlossen 03.04.2026)

Elf Minuten - Zwischen Körper und Gefühl
3.5

Dieses Buch ist sehr tiefgründig, verwirrend und doch irgendwie gut. Kann man sehr schlecht beschreiben. Der Autor ist aber einfach eine Klasse für sich.

Dieses Buch ist sehr tiefgründig, verwirrend und doch irgendwie gut. Kann man sehr schlecht beschreiben. Der Autor ist aber einfach eine Klasse für sich.
5

Buchliebe pur

Gehört zu meinen Lieblingsbüchern – ich würde es sofort noch einmal lesen! Ich habe dieses Buch so gern gelesen und es fast jedem weiterempfohlen. Eine ganz klare Kaufempfehlung!

Und wieder ein Buch meh von Paulo das ich liebe

5

Super

Eines der besten Bücher , die ich je gelesen habe. So viele Gedankengänge und Vergleiche zur Realität werden dort schwarz auf weiß gebracht. Toll.

5

Ohne Worte

Eine fesselnde und spannende Geschichte, die den Leser in Marias Abenteuer miteinleben und mitfühlen lässt! https://www.vinted.de/member/82662900-ilo9905

4

Was genau bedeutet Liebe und der zusammenhang mit Sex.

Eröffnet eine neue Welt zum Thema liebe, Leidenschaft und Sex. Geht es in der Liebe nur um Sex und Leidenschaft? Bedeutet Sex gleich Leidenschaft? Tiefgründige Gedanken zu den Heiligen Seiten des Sex. Dieses Buch ist kein Erotik Buch, auch wenn der Titel Elf Minuten (= 11 Minuten Sex) heißt. Es geht um dass, was dahinter steckt. Was macht dich Glücklich, was genau willst du? Wenn nicht, dann bist du noch nicht da wo du sein könntest! Es geht um viel mehr!

3.5

„Der Alchimist“ in einem modernen Setting?

Ich fand „Der Alchimist“ schöner. Die Story vom Jüngling war reiner und gewissermaßen weniger speziell, sodass man besser lebensphilosophische Schlüsse ziehen könnte - aus meiner Sicht. „Elf Minuten“ war teilweise eher deprimierend als inspirierend. Der Schreibstil ist jedoch toll und man kann es schnell weglesen. Einige Themen mochte ich leider gar nicht. Das erste Drittel des Buches hat mir am besten gefallen. Ich würde empfehlen, zuerst „Der Alchimist“ und dann „Elf Minuten“ zu lesen. Stellenweise hat mich die Geschichte nämlich an „Der Alchimist“ erinnert.

4

Ein Buch was unscheinbar aussieht...aber der Inhalt, einfach nicht unscheinbar ist :) ;)

Sehr interessant geschrieben.

4

Ich habe nichts von dem Buch erwartet, und es gefiel mir echt gut.

Die Geschichte geht um eine junge Frau, die in die Welt reisen will und Geld auf die Seite schaffen will. Denn sie hat einen Traum, den sie nach kurzer Zeit im Ausland irgendwie vergisst. Die Protagonistin ist auf der Suche, nach etwas, was sie nicht richtig beschreiben kann. Aber sie sehnt sich danach. Sie muss rausfinden was es ist. Den Job den sie macht ist gefährlich und nicht jeder sieht den Job als „angebracht“ und doch gefällt er ihr und sie wirft alte Pläne über Bord

5

Jahreshighlight ✨🧚🏻‍♀️

5

Wunderschönes Buch über Liebe und Sex

5

Nicht für jede Frau

Ich kann mir vorstellen dass es eventuell vllt manche Frauen triggert aber die Art und Weise wie coelho schreibt ist einfach angenehm und leicht seine Bücher öffnen einem immer wieder die Augen und leiten einen dazu die aus einer anderen Perspektive zu sehen

5

Ein Buch, für mich, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Gelesen und berührt vom Anfang mit zum Ende, samt Nachwort und Schlussbemerkung.

5

Unfassbar tolles, wunderschönes Buch! ❤️❤️❤️ Auch noch beim zweiten Mal lesen 😉

4

Anfangs war es sehr schwer in die Geschichte hinein zukommen. Maria, die Protagonisten ist sehr naiv und ich konnte an manchen Stellen nur den Kopf schütteln. Dennoch, vor allem zum Ende hin hat es mir sehr gut gefallen und hat mich sehr zum nachdenken gebracht. Mein erstes Coelho - Buch und bestimmt nicht das letzte :)

5

Es öffnet einem die Welt.

2.5

Hab schon mir besser vorgestellt durch den Hype

es ging überwiegend um die Prostitution und keinen anderen Themen, fand ich sehr schade

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