Dust
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Beschreibung
Odidi Oganda, running for his life, is gunned down in the streets of Nairobi. His grief-stricken sister, Ajany, just returned from Brazil, and their father bring his body back to their crumbling home in the Kenyan drylands, seeking some comfort and peace. But the murder has stirred memories long left untouched and unleashed a series of unexpected events: Odidi and Ajany’s mercurial mother flees in a fit of rage; a young Englishman arrives at the Ogandas’ house, seeking his missing father; a hardened policeman who has borne witness to unspeakable acts reopens a cold case; and an all-seeing Trader with a murky identity plots an overdue revenge. In scenes stretching from the violent upheaval of contemporary Kenya back through a shocking political assassination in 1969 and the Mau Mau uprisings against British colonial rule in the 1950s, we come to learn the secrets held by this parched landscape, buried deep within the shared past of the family and of a conflicted nation.
Here is a spellbinding novel about a brother and sister who have lost their way; about how myths come to pass, history is written, and war stains us forever.
Buchinformationen
Beiträge
Puh, das war schwierig. Bin ich froh, es trotz allem ausgelesen zu haben? Ja! Die Geschichte hat mich direkt gepackt. Es geht um Familie, Tod, Verlust, Trauer... Viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Das Land, Afrika, die Menschen und das Leben dort. Vor, nach und während den Kriegen. Verschiedene Arten von Krieg. Aber der Schreibstil ist so anders. Schwierig, ich hatte immer mal das Gefühl, ich verliere den Faden. Viel ohne Zusammenhang. Beschreibungen der Gefühle der Menschen und der Landschaft. Bis man wieder auf Kurs war und die eigentliche Geschichte weiterverfolgen konnte. Eine anstrengende Lektüre, aber auch berührend und traurig.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Kein leichtes Buch
Gerade am Anfang war ich ziemlich verwirrt von der Erzählung. Mit der Zeit wurde es besser, aber der sprunghafte Schreibstil bei dem auch nicht immer klar beschrieben wird um wen oder welche Zeit es gerade geht, brauchte aktives Mitdenken. Der Schreibstil hat für die Geschichte auch Sinn gemacht, weil man erst mit der Zeit den Kontext verstehen soll. Thematisch war das Buch harte Kost. Es ging um verschiedenen Umgang mit Trauer, das Schweigen über das Leid und die Gewalt, dass den Protagonisten widerfahren ist und das Leid das auch das Schweigen wiederum verursacht. Keiner der Protagonisten ist ein Held. Alle haben komplexe Hintergründe und handeln oft nicht moralisch. Aber das macht sie zu vielfältigen Persönlichkeiten in einer dramatischen Geschichte.
Beschreibung
Odidi Oganda, running for his life, is gunned down in the streets of Nairobi. His grief-stricken sister, Ajany, just returned from Brazil, and their father bring his body back to their crumbling home in the Kenyan drylands, seeking some comfort and peace. But the murder has stirred memories long left untouched and unleashed a series of unexpected events: Odidi and Ajany’s mercurial mother flees in a fit of rage; a young Englishman arrives at the Ogandas’ house, seeking his missing father; a hardened policeman who has borne witness to unspeakable acts reopens a cold case; and an all-seeing Trader with a murky identity plots an overdue revenge. In scenes stretching from the violent upheaval of contemporary Kenya back through a shocking political assassination in 1969 and the Mau Mau uprisings against British colonial rule in the 1950s, we come to learn the secrets held by this parched landscape, buried deep within the shared past of the family and of a conflicted nation.
Here is a spellbinding novel about a brother and sister who have lost their way; about how myths come to pass, history is written, and war stains us forever.
Buchinformationen
Beiträge
Puh, das war schwierig. Bin ich froh, es trotz allem ausgelesen zu haben? Ja! Die Geschichte hat mich direkt gepackt. Es geht um Familie, Tod, Verlust, Trauer... Viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Das Land, Afrika, die Menschen und das Leben dort. Vor, nach und während den Kriegen. Verschiedene Arten von Krieg. Aber der Schreibstil ist so anders. Schwierig, ich hatte immer mal das Gefühl, ich verliere den Faden. Viel ohne Zusammenhang. Beschreibungen der Gefühle der Menschen und der Landschaft. Bis man wieder auf Kurs war und die eigentliche Geschichte weiterverfolgen konnte. Eine anstrengende Lektüre, aber auch berührend und traurig.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Kein leichtes Buch
Gerade am Anfang war ich ziemlich verwirrt von der Erzählung. Mit der Zeit wurde es besser, aber der sprunghafte Schreibstil bei dem auch nicht immer klar beschrieben wird um wen oder welche Zeit es gerade geht, brauchte aktives Mitdenken. Der Schreibstil hat für die Geschichte auch Sinn gemacht, weil man erst mit der Zeit den Kontext verstehen soll. Thematisch war das Buch harte Kost. Es ging um verschiedenen Umgang mit Trauer, das Schweigen über das Leid und die Gewalt, dass den Protagonisten widerfahren ist und das Leid das auch das Schweigen wiederum verursacht. Keiner der Protagonisten ist ein Held. Alle haben komplexe Hintergründe und handeln oft nicht moralisch. Aber das macht sie zu vielfältigen Persönlichkeiten in einer dramatischen Geschichte.






