Kein leichtes Buch
Gerade am Anfang war ich ziemlich verwirrt von der Erzählung. Mit der Zeit wurde es besser, aber der sprunghafte Schreibstil bei dem auch nicht immer klar beschrieben wird um wen oder welche Zeit es gerade geht, brauchte aktives Mitdenken. Der Schreibstil hat für die Geschichte auch Sinn gemacht, weil man erst mit der Zeit den Kontext verstehen soll. Thematisch war das Buch harte Kost. Es ging um verschiedenen Umgang mit Trauer, das Schweigen über das Leid und die Gewalt, dass den Protagonisten widerfahren ist und das Leid das auch das Schweigen wiederum verursacht. Keiner der Protagonisten ist ein Held. Alle haben komplexe Hintergründe und handeln oft nicht moralisch. Aber das macht sie zu vielfältigen Persönlichkeiten in einer dramatischen Geschichte.


