Die unsterbliche Familie Salz
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Beschreibung
Ein Bierkeller, ein fürstliches Hotel und eine Großmutter, die zweimal stirbt
Reich an Glanz und voller Schatten ist die Geschichte der Familie Salz – im Zentrum dabei immer: das prächtige Hotel Fürstenhof in Leipzig. Herr Salz, der ehemalige Pächter des Löwenbräukellers in München, kauft es 1914; seine Tochter, die Schauspielerin Lola aber wird es lange nicht betreten – nicht im Zweiten Weltkrieg, nicht danach, als das Hotel Staatseigentum der DDR ist und Lola mit ihrer fragilen Tochter Aveline in München lebt. Erst Kurt Salz holt es nach 1989 wieder in den Familienbesitz zurück. Lola regiert endlich über das Hotel und immer noch über eine Familie, die zerrüttet ist – vom Wandel der Zeiten und den Versuchen, ein Leben jenseits des Fürstenhofes zu führen. Der überraschende, faszinierende Roman einer höchst eigenwilligen Familie, in der sich die Schatten einer Generation auf die nächste legen – auch wenn jeder versucht, sein Leben in ein ganz neues Licht zu rücken.Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christopher Kloeble wuchs in Oberbayern auf und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste Romandebüt 2008, ›Unter Einzelgängern‹, und für das Drehbuch zu ›Inklusion‹ den ABU-Prize für das beste TV-Drama. Er war Gastprofessor in Cambridge (GB) sowie an diversen Universitäten in den USA, zuletzt am Dartmouth College. 2012 veröffentlichte er viel beachtet den Roman ›Meistens alles sehr schnell‹, der u.a. auch in Israel und den USA erschien. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung. Kloeble lebt in Berlin und Delhi.
Beiträge
3,5 Sterne Das Cover ist sehr schön, schlicht aber hübsch gemacht. Bevor es losgeht gibt es zwei Zitate über Schatten, was sehr gut zur Geschichte passt, denn Schatten spielen eine, wenn nicht sogar DIE Hauptrolle. Wie der Titel bereits verrät, geht es in dem Buch um die Familie Salz und zwar um 5 Generationen zwischen Beginn des 20. Und Beginn des 21. Jahrhunderts. In dieser Familie scheinen Probleme und labile Emotionen vererbbar zu sein, oder sind sie eher anerzogen? Das Buch zeigt wunderbar wie sehr Familie und vor allem Eltern ihre Kinder prägen. Die Geschichte wird auf diverse Weise, etwa in Briefen, Gesprächen, Rückblicken und abwechselnd von den einzelnen Charakteren erzählt, auch mal die selben Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven, was ein ganz anderes Bild auf die Charaktere wirft, gerade im letzten Teil des Buchs. Was sie gemeinsam haben, ist dass sie alle beschädigt sind, vor allem die Frauen, deswegen sind sie auch so einsam – und oft unsympathisch, aber nur weil sie so real sind. Das Ende schließt den Kreis zum Anfang und durch das ganze Buch zieht sich wie ein roter Faden das Thema der Schatten, das bringt einen guten Abschluss. Fazit: Das Buch hat sehr gut gefallen, es vermittelt eine triste Stimmung, schonungslos und ehrlich aber immer ein bisschen hoffnungsvoll.
Beschreibung
Ein Bierkeller, ein fürstliches Hotel und eine Großmutter, die zweimal stirbt
Reich an Glanz und voller Schatten ist die Geschichte der Familie Salz – im Zentrum dabei immer: das prächtige Hotel Fürstenhof in Leipzig. Herr Salz, der ehemalige Pächter des Löwenbräukellers in München, kauft es 1914; seine Tochter, die Schauspielerin Lola aber wird es lange nicht betreten – nicht im Zweiten Weltkrieg, nicht danach, als das Hotel Staatseigentum der DDR ist und Lola mit ihrer fragilen Tochter Aveline in München lebt. Erst Kurt Salz holt es nach 1989 wieder in den Familienbesitz zurück. Lola regiert endlich über das Hotel und immer noch über eine Familie, die zerrüttet ist – vom Wandel der Zeiten und den Versuchen, ein Leben jenseits des Fürstenhofes zu führen. Der überraschende, faszinierende Roman einer höchst eigenwilligen Familie, in der sich die Schatten einer Generation auf die nächste legen – auch wenn jeder versucht, sein Leben in ein ganz neues Licht zu rücken.Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christopher Kloeble wuchs in Oberbayern auf und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste Romandebüt 2008, ›Unter Einzelgängern‹, und für das Drehbuch zu ›Inklusion‹ den ABU-Prize für das beste TV-Drama. Er war Gastprofessor in Cambridge (GB) sowie an diversen Universitäten in den USA, zuletzt am Dartmouth College. 2012 veröffentlichte er viel beachtet den Roman ›Meistens alles sehr schnell‹, der u.a. auch in Israel und den USA erschien. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung. Kloeble lebt in Berlin und Delhi.
Beiträge
3,5 Sterne Das Cover ist sehr schön, schlicht aber hübsch gemacht. Bevor es losgeht gibt es zwei Zitate über Schatten, was sehr gut zur Geschichte passt, denn Schatten spielen eine, wenn nicht sogar DIE Hauptrolle. Wie der Titel bereits verrät, geht es in dem Buch um die Familie Salz und zwar um 5 Generationen zwischen Beginn des 20. Und Beginn des 21. Jahrhunderts. In dieser Familie scheinen Probleme und labile Emotionen vererbbar zu sein, oder sind sie eher anerzogen? Das Buch zeigt wunderbar wie sehr Familie und vor allem Eltern ihre Kinder prägen. Die Geschichte wird auf diverse Weise, etwa in Briefen, Gesprächen, Rückblicken und abwechselnd von den einzelnen Charakteren erzählt, auch mal die selben Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven, was ein ganz anderes Bild auf die Charaktere wirft, gerade im letzten Teil des Buchs. Was sie gemeinsam haben, ist dass sie alle beschädigt sind, vor allem die Frauen, deswegen sind sie auch so einsam – und oft unsympathisch, aber nur weil sie so real sind. Das Ende schließt den Kreis zum Anfang und durch das ganze Buch zieht sich wie ein roter Faden das Thema der Schatten, das bringt einen guten Abschluss. Fazit: Das Buch hat sehr gut gefallen, es vermittelt eine triste Stimmung, schonungslos und ehrlich aber immer ein bisschen hoffnungsvoll.





