Die Meerglas-Schwestern

Die Meerglas-Schwestern

Taschenbuch
4.721

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Beschreibung

Geheimnisvolle Erbstücke führen vier junge Frauen zu großen Liebesgeschichten und einem schicksalhaften Geheimnis – zurück nach Schottland und in die farbenprächtigsten Winkel der Welt ...

Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Roz Australien den Rücken und trägt nur einen Ring mit einem leuchtenden Opal bei sich, ein Erbstück, das sie bei der Räumung ihres Zuhauses entdeckt hat. In London, zwischen den antiken Schätzen eines kleinen Ladens, fühlt sie sich auf beinahe mystische Weise von einem Gemälde angezogen, das vier Felsen an der Küste Schottlands zeigt. Von einer unstillbaren Sehnsucht getrieben, reist sie nach Skara, in die Heimat der verstorbenen Malerin. Gemeinsam mit Drew, einem charismatischen Inselbewohner, enthüllt Roz nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, sondern auch das tragische Geheimnis von vier Schwestern, das ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

Eine Familie mit einem uralten Geheimnis, rätselhafte Erbstücke und exotische Länder – wenn Sie Familiengeheimnis-Sagas lieben, dürfen Sie diese Reihe nicht verpassen!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
512
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Eleanor Buchanan hat schon früh einen unkonventionellen Karriereweg eingeschlagen und auf ihren Reisen den halben Erdball erkundet. Ihr Roman »Die Meerglas-Schwestern« ist der Auftakt einer vierbändigen Familiensaga, mit der sie ihre Leidenschaft für starke Liebesgeschichten, exotische Schauplätze und die Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart vereint. Eleanor Buchanan lebt und arbeitet in New York und möchte niemals aufhören, ihre Leser*innen zu begeistern.

Beiträge

11
Alle
5

Was für eine emotionale und gefühlvolle Geschichte auf zwei Zeitebenen Die Autorin nimmt den Leser in dem Auftaktroman zu einer neuen Familiensage mit nach Schottland. Dort erfährt der Leser von einem angeblichen Fluch der auf der Familie Blackmore seit den 30er Jahren lastet. Der Familienvater Charles Blackmore hat auf der Landzunge Rhuba Clachan auf der Halbinsel 4 massive Steine umstoßen lassen, damit er in dem neuen hochmodernen Haus einen ungestörten Blick auf die Landschaft und das Meer hat. Diese Steine sollen aber der Sage nach nicht angetastet werden und verflucht gewesen sein. Und hier beginnt die Geschichte um die 4 Töchter Blackmore. Die älteste Tochter Iris macht sich nach einem Schicksalsschlag auf nach Ceylon, um ihren Onkel Ralph ausfindig zu machen, damit er ihr und ihren Schwestern hilft. Die Reise per Schiff wird zu einem Abenteuer. Gleichzeitig erfährt der Leser in weiteren zwei Handlungssträngen im Jetzt von Roz, die sich magisch von einem Bild angezogen füllt, das die 4 Steine auf Schottland abbildet. Sie ist gerade von Australien nach London gekommen. In einem weiteren Handlungsstrang wird Finn, der Rechtsanwalt vorgestellt, der die Erben des Familientrusts der Blackmores ausfindig machen sollen. Roz macht sich auf den Weg nach Schottland, um mehr über die Steine zu erfahren, während Iris ihrem Ziel in Ceylon näher kommt. Diese Handlungsstränge im Jetzt werden genauso geschickt miteinander verwoben, wie auch die in der Vergangenheit von Iris und im Jetzt von Roz. Das fühlt sich als Leser alles sehr leicht und gekonnt an. Ich bin geradezu in diese Geschichte abgetaucht. Auch wenn der Anfang mich noch nicht ganz so gefesselt hatte, spätestens als die Reise von Iris losging, war es um mich geschehen. Ich wollte in jeder freien Minute weiterlesen und dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Auch die Liebe spielt bei Roz und Iris eine Rolle, was sehr schön von der Autorin beschrieben wurde. Die Protagonistinnen sind durchweg sympathisch und am Ende hat mich der Roman so bewegt, dass ich auch die ein oder andere Träne zerdrückt habe. Mich hat aber ganz besonders begeistert, dass ich beide Zeitebenen sehr spannend fand, was bei mir bei Büchern auf zwei Zeitebenen selten der Fall ist. Zumeist finde ich die Vergangenheit interessanter. Hier hat mir aber auch die Gegenwart sehr viel Lesefreude gebracht und ich fand sie beide gleich toll. Nachdem die letzte Seite gelesen war, hätte ich direkt mit dem nächsten Teil beginnen können. Jetzt muss ich voller Ungeduld auf den Fortgang der 4 Schwestern warten. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, für mich war es ein Jahreshighlight.

5

Ein toller Auftakt voller Geheimnisse, starker Frauen und wunderschöner Schauplätze

„Die Meerglasschwestern“ hat genau meinen Geschmack getroffen und mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Die Geschichte erinnerte mich stellenweise an die „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley – welche ich auch sehr geliebt habe! Im Mittelpunkt steht Roz, die nach dem Tod ihrer Mutter Australien verlässt und mit einem geheimnisvollen Ringnach London reist. Dort stößt sie auf ein Gemälde, das sie magisch anzieht und sie schließlich nach Schottland führt. Gemeinsam mit Drew kommt sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur, das eng mit vier Schwestern verbunden ist und bis in die Vergangenheit reicht. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Zeitebenen und die Geschichten starker Frauen, die sich durch den gesamten Roman ziehen. Genau solche Familiengeschichten liebe ich sehr. Die drei Erzählstränge waren alle unglaublich spannend und emotional erzählt, sodass ich mich jederzeit gut in die Figuren hineinversetzen konnte und richtig mitgefiebert habe. Auch die Schauplätze waren einfach traumhaft beschrieben, beim Lesen hatte ich das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die stimmungsvollen Beschreibungen haben die Geschichte für mich noch lebendiger gemacht. Der Schreibstil ließ sich wunderbar flüssig lesen und obwohl das Buch viele verschiedene Handlungsstränge umfasst, blieb die Geschichte jederzeit spannend und übersichtlich. Gegen Ende war ich tatsächlich richtig traurig, dass das Buch schon vorbei war. Dazu wurde das Finale noch einmal unglaublich spannend und hat meine Vorfreude auf die Fortsetzung nur noch größer gemacht. Fazit: „Die Meerglasschwestern“ ist für mich definitiv eines meiner Jahres-Highlights. Eine emotionale Familiensaga voller Geheimnisse, starker Frauen und wunderschöner Schauplätze. Große Leseempfehlung für alle Fans von Familiengeschichten – ich freue mich jetzt schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

Ein toller Auftakt voller Geheimnisse, starker Frauen und wunderschöner Schauplätze
5

Herzensbuch!

Genau danach habe ich so lange gesucht. Nach einem Buch das sich wie die Romane von Lucinda Riley anfühlt. Und genau das schafft diese Geschichte auf ihre ganz eigene und selbstständige Art und Weise. Es war eine pure Freude die Geschichte von Iris und Roz zu verfolgen. Ich habe mitgelacht, mitgefiebert und gerätselt. Habe aber auch ein paar Tränen verdrückt und ganz viel gefühlt. Zwischen diesen Seiten steckt auch ein ganz klein wenig Magie und ich freue mich, das noch 3 Bände folgen werden. Ich bin wirklich hin & weg!

4.5

Toller Auftakt ❤️

Also ich hab mich ja direkt in das Cover verliebt, das ist einfach so wunderschön 🥰 Aber auch der Rest vom Buch war ganz toll. Absolut empfehlenswert 🥰

5

Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und freue mich sehr auf die Fortsetzung!

4

Fesselnder Auftakt einer neuen Familiensaga

Der kurze Prolog spielt auf einer Landzunge in Schottland im Jahr 2800 v. Chr. wir als Leser erfahren die Hintergründe zu den dort stehenden vier großen Steinen, den Sisters of Skara. Dann landen wir im Jahr 1931 auf ebendieser schottischen Landzunge. Dort steht nun ein modernes Haus, Rubha Clachan, und die stehenden Steine wurden niedergerissen. Sie dienen nun vier Schwestern als Sitzgelegenheiten und jede von ihnen scheint eine besondere Beziehung zu einem der Steine zu haben. Iris, die älteste der Schwestern und eine der beiden Protagonistinnen der auf zwei Zeitebenen spielenden Geschichte ist grade im Begriff als Gesellschafterin einer Lady nach Ceylon aufzubrechen um dort ihren Onkel zu suchen. Denn die einstmals so reiche Familie ist fast ruiniert und sie will von ihm das Geld zurückfordern das ihre kürzlich verstorbene Mutter ihm einst geliehen hat. Im Gepäck hat sie viel Mut, ein paar Kleider und einen Opalring den ihre Mutter ihr schenkte. Ihre Reise führt sie ins exotische Ceylon und von dort weiter nach Australien, immer auf der Suche nach ihrem Onkel... Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart. Hier erzählen Roz, eine junge Australierin und Finn, ein Rechtsanwalt aus Edinburgh die Geschichte. Roz hat von ihrer ermordeten Mutter einen Opalring geerbt. Auf der Suche nach Entspannung und auf der Flucht vor ihrem Stiefvater den sie ins Gefängnis gebracht hatte reist sie von Ridgewell (Südaustralien) nach London. Dort lernt sie den alten Antiquar Hugo kennen und entdeckt in seinem Laden ein Gemälde das vier stehende Steine zeigt und von dem sie fasziniert ist. Auch ihr Ring scheint auf das Bild zu reagieren, er erwärmt sich und beginnt zu prickeln. Zusammen mit Hugo reist sie nach Edinburgh um mehr über die Malerin des Bildes, Amelia Blackmore, zu erfahren und trifft dort auf Finn der sich im Auftrag seiner Kanzlei mit der Stiftung Blackmore Trust und dem Herrenhaus Rubha Clachan befasst... Die Geschichte ist wunderschön geschrieben, spannend und gefühlvoll zugleich. Sie führt dem Leser in verschiedene Länder und an unterschiedliche Orte. Diese werden so detailreich und bildhaft beschrieben das man sich alles wunderbar vorstellen kann. Man spürt die tropische Atmosphäre Ceylons ebenso wie die trockene Hitze Australiens oder die nebelverhangene und windige Landschaft Schottlands. Auch die Personen haben mit sehr gut gefallen. Sie sind lebendig beschrieben und man kann sich, grade in die beiden sehr sympathischen Hauptpersonen Iris und Roz sehr gut hineinversetzen. Ich mochte beide sehr gerne, es sind starke Frauen die ihren Weg gehen und sich auch von Zweifeln und äußeren Umständen nicht davon abhalten lassen, das für sie Richtige zu tun. Die Geschichte wirkt durch die drei verschiedenen Erzählperspektiven und den Zeitenwechsel sehr lebendig. Der Schreibstil ist lebhaft und gefühlvoll. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt wissen wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Und auch das Ende fand ich sehr gelungen. Von mir bekommt das Buch eine dicke Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

5

Spannende Legende über vier Schwestern

Rezension 🏞"Die Meerglas-Schwestern" von Eleanor Buchanan ist ein historischer Roman mit Fantasy-Elementen. Es geht um einen uralten Fluch, vier Schwestern und vier Schmuckstücke. 🏞Ich liebe einfach Geschichten, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und bei denen sich die Geschehnisse aus Vergangenheit und Gegenwart wie ein Puzzle zusammenfügen lassen. 🏞Vor über 2000 Jahren v. Chr. wurden vier Schwestern verschleppt. Ihr Vater stellte daraufhin vier Steine als Erinnerung auf. Legenden zufolge wird jeder verflucht, der sie bewegt. Alte Legenden und Mythologien finde ich immer so spannend, besonders wie verschiedene Zeiten und Menschen miteinander verwoben sind. Hauptsächlich spielt die Geschichte in den 1930er-Jahren, wo ebenfalls vier Schwestern in der Nähe der Steine lebten, sowie in der Gegenwart, in der Roz versucht, einem uralten Geheimnis auf die Spur zu kommen. 🏞Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und konnte die Spannung die ganze Zeit aufrechterhalten, wie der raue Sturm in Schottland und Iris abenteuerliche Reise ins Unbekannte. Und doch war der Roman sehr ruhig, wie die weiten Landschaften Australiens. Ich konnte das Heimweh der Protagonistin deutlich fühlen und freue mich darauf, in den nächsten Bänden ihre Schwestern Daisy, Lilly und Rose kennenzulernen. 🏞Der Roman hatte etwas Melancholisches und war doch hoffnungsvoll. Ich empfehle das Buch allen, die Familiengeheimnisse und alte Legenden lieben.

Spannende Legende über vier Schwestern
5

Der großartige Auftakt der Töchter von Skara -Reihe

Das Taschenbuch der Meerglas Schwestern hat ein wunderschönes Cover und einige Details, die besonders erwähnt werden sollten. Zum einen werden uns auf der vorderen Klappe die vier Schwestern kurz namentlich vorgestellt und ein paar wichtige Details zu ihnen erzählt. Im Inneren ist noch ein Brief der Autorin abgedruckt, die sich direkt an uns Leser:innen richtet. Auf der hinteren Klappe ist ein Autorinnen Portraits und im Inneren ein abschließendes Zitat vor traumhafter Kulisse. Ein Fluch, ausgesprochen um 2800 v.Chr., bringt Unglück über viele Generationen der Familie Blackmore. Die vier Schwestern Iris, Rose, Lily und Daisy bekommen von ihrer Mutter, kurz vor ihrem Tod, einen Opal-Ring, einen Topas-Ring, einen Mondstein-Ring und einen Saphir-Ring. Jede Schwester soll ihren Ring für immer tragen, als Erinnerung an ihre Mutter. Doch bringen die Ringe den Schwestern Glück oder tragen sie den Fluch in die nächste Generation weiter? Im ersten Teil der 4-teiligen Reihe, heften wir uns sowohl an Iris und begleiten sie auf ihrem schweren Lebensweg in den 1930ern, als auch an die rastlose Roz und begleiten diese in der Gegenwart. Der 500 Seiten starke Auftakt hat mich augenblicklich in seinen Bann gezogen und ich kann es gar nicht erwarten, dass Band zwei erscheint.

5

Tolle Geschichte.Freue mich auf die nächsten Bände

5

Mitreißende Familiensaga Nach dem Tod ihrer Mutter fliegt Roz nach London. Auf ihrer Reise nach London entdeckt sie ein interessantes Gemälde und begibt sich auf die Spuren der Vergangenheit nach Schottland. Dort begegnet sie Finn und Drew und deckt eine spannende Familiengeschichte auf. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, wobei auch die Perspektiven wechseln. Besonders gut hat mir gefallen, dass beide Zeitebenen gleichermaßen interessant sind. Die Handlung ist abwechslungsreich und vielschichtig. Es gibt zudem einen hochspannenden Abschluss. Die unterschiedlichen Handlungsorte Schottland, Australien, London und Ceylon geben der Geschichte eine tolle Atmosphäre. Es gibt ein paar mystische Szenen, über die ich aber hinwegsehen kann. Insgesamt hat die Geschichte mich wirklich positiv überrascht. Ich freue mich auf die Fortsetzung dieser Geschichte von vier Schwestern.

Grandioser Reihenauftakt, absolut fesselnde Familiengeschichte auf zwei Zeitebebenen, die ich nicht aus der Hand lege

Mit „Die Meerglas-Schwestern“ ist Eleanor Buchanan ein grandioser Reihenauftakt gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte ist spannend, packend und zugleich sehr emotional erzählt und verbindet auf wunderbare Weise Familiengeheimnisse, Vergangenheit und Gegenwart. Im Prolog nimmt die Geschichte um die 4 großen Steine -Sisters of Skara- auf einer abgeschiedenen schottischen Landzunge, ihren Anfang. Der Legende nach wurden sie 2800 v. Chr. von einem Vater aufgestellt , nachdem seine 4 Töchter von Räubern verschleppt wurden, um ihnen den Weg nach Hause zu weisen. Ein Fluch sollte all jene treffen, die die Steine niederzureißen wagten : Ihre Familien sollten sich ebenfalls in alle Winde zerstreuen und nie nach Hause zurückfinden. Als Charles Blackmore 1919 mit seiner Frau Amelia und seinen 4 Töchtern nach Skara zieht und in Rubha Clachan ein modernes Haus errichtet, stören die Steine seine Aussicht auf das Meer ,daher lässt er sie kurzerhand umlegen. Trifft der Fluch nun seine Familie? Als Amelia 1931 stirbt, sieht die finanzielle Lage der Familie ganz schlecht aus. Daher macht sich die älteste Tochter Iris auf den Weg , um ihren Onkel zu suchen, von dem sie sich Hilfe erhofft. In der Gegenwart macht sich die Australierin Roz nach dem Tod ihrer Mutter aus Angst vor ihrem Stiefvater für einen Neuanfang auf den Weg nach Europa, . Mit nur wenig Gepäck kommt sie nach London. In einem Antiquariat entdeckt sie ein Landschaftsbild, bei dessen Anblick Roz sofort das Gefühl hat, den dargestellten Ort zu kennen, obwohl sie noch nie dort gewesen ist. Dieses Rätsel weckt sofort die Neugier und verleiht der Handlung eine geheimnisvolle Note. Ebenso faszinierend ist ein Erbstück ihrer Mutter, ein ungewöhnlicher und schöner Opal-Ring, der möglicherweise eine Verbindung zu ihren Vorfahren darstellt und dessen Bedeutung sich nach und nach entfaltet. Als Roz herausfinden möchte ,warum das Bild solche Empfindungen bei ihr auslöst , trifft sie auf den Anwalt Finn , der ebenfalls eine Recherche betreibt. Was werden sie herausfinden? Besonders gelungen fand ich die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sowie aus den drei unterschiedlichen Perspektiven von Iris, Roz und Finn. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der Handlung, und nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem faszinierenden Ganzen zusammen. Jede Perspektive trägt ihren Teil zur Geschichte bei und sorgt dafür, daß ie Spannung nicht nur hoch bleibt, sondern sich immer weiter steigerte. Die Erzählung hat mich so sehr in den Bann gezogen, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Autorin versteht es hervorragend, ihre Handlungsorte lebendig werden zu lassen. Die Beschreibungen sind so bildhaft und atmosphärisch, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein und die Schauplätze mit allen Sinnen zu erleben. Diese besondere Stimmung hat mich immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Ich habe jeden Augenblick in Schottland, London, Ceylon und Australien genossen Die Protagonisten sind durchweg sympathisch und authentisch gezeichnet. Ihre Gedanken, Gefühle und Entwicklungen wirken glaubwürdig, sodass man schnell eine Bindung zu ihnen aufbaut und mit ihnen mitfiebert. Ich habe mit ihnen Höhen und Tiefen erlebt, habe schöne Momente genossen und mit ihnen bei Schicksalsschlägen geweint. „Die Meerglas-Schwestern “ vereint Spannung, Emotionen, Familiengeschichte und ein Hauch von Geheimnis zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis. Für mich war dieser Roman ein echtes Highlight und ein vielversprechender Auftakt einer Reihe, die noch 3 weitere Bände und Geschichten bereithalten dürfte. Die Vorfreude auf die Fortsetzung , in der es um den nächsten geheimnisvollen Ring, geht , ist riesig – ich kann es kaum erwarten, wieder in diese faszinierende Familiengeschichte und fremde Orte einzutauchen. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen grandiosen Reihenauftakt, der mich mit jeder Seite begeistert hat.

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