Die Feuerbraut
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Beschreibung
Der Dreißigjährige Krieg: Wie so viele andere müssen auch die 17jährige Irmela von Hochberg und ihr Vater ihr Heim verlassen, um sich vor den heranrückenden Schweden zu retten. Doch der Flüchtlingstreck, mit dem sie aufgebrochen sind, fällt einer feindlichen Patrouille in die Hände. Irmela kann mit einigen Frauen und Kindern in den Wald fliehen. Die Männer jedoch finden den Tod, und die Frauen, darunter auch die schöne Ehrentraud von Lexenthal, werden geschändet. Sie behauptet, Irmela habe sich nur durch einen Hexenzauber retten können ...
Buchinformationen
Beiträge
Was muss Frau ertragen und überleben..... - Brutaler Ausflug in den 30jährigen Krieg
Mich hat die Feuerbraut sehr überrascht. Du bekommst einen mehr als brutalen Einblick in die Zeit des 30jährigen Kriegs, Hexenverbrennung und Religionskrieg. Historienfans kommen mehr auf ihre Kosten. Die Story gibt einen guten Rundumschlag von Flucht, Krieg, Liebe, Misshandlung, Missgunst, Verzweilfung und Freundschaft (um nur ein paar zu nennen). Sprachlich eher anspruchsvoll, aber sehr angenehm zu lesen. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass ich die Prota Irmela zwischendurch immer wieder ein bisschen verloren habe und sie total in den Hintergrund rückte. Da war mir der Fokus zu sehr auf den Nebencharakteren. Auch wenn alles sehr vorhersehbar ist, kann die Spannung einigermaßen aufrechterhalten werden. Einige Längen gibt es zwischendurch, die alles leider ein bisschen zäh machen. Insgesamt ein schonungsloser Einblick in die Welt und harte Los der Frauen zur damaligen Zeit.

Spannender Ausflug in den 30-jährigen Krieg
Anfangs hatte die Geschichte einige Längen, steigerte den Spannungsbogen aber dann ab ca. der Hälfte des Buches. Teilweise Sind die Szenen Relativ brutal beschrieben, das Ende der Geschichte ist leicht vorhersehbar. Dennoch ein unterhaltsames Buch welches von mir 3,5 Sterne bekommt.
Deutschland im dreißigjährigen Krieg...Flucht, Kampf, Überleben und das als Frau in einer männerdominierten Welt
Ich liebe diese historischen Mittelalterromane. Was kann und muss man als Frau alles aushalten um in einer Welt überleben zu können, die von der Kirche und machthungriger Männer dominiert wird? Wo ein Schritt alleine außerhalb des Hauses mit einer Vergenusswurzelung und Tot enden kann. Wo du gleichzeitig unschuldig und rein sein musst und niemals so sein darfst, wie du bist. Lesen, schreiben, eine eigene Meinung? Gott bewahre. .... und trotzdem musst du überleben, wenn dein Oheim bestialisch abgeschlachtet wird. Schreibstil flüssig, historisch literarisch ausgeschmückte Fakten, altertümlicher Sprachgebrauch
Ein neuerliches Lieblingsbuch von mir. Irgendwie habe ich dieses Mal Glück was die Bücher von Iny und Elmar Lorentz betrifft. :) Spannend und mitreißend von Seite eins an. Die Zeit der Religionskriege und der Hexenverfolgungen ist wahrlich kein Zuckerschlecken, was auch hier klar gezeigt wird. Aufgrund der Drastigkeit mancher Darstellungen wäre es gut, wenn künftige Auflagen eine Liste an Triggerwarnungen bekämen. Meine Lieblingsfiguren sind Abdur, Irmela und Fanny. Hier mag ich gerade bei den Frauen die charakterliche Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchmachen. Mit Ehrentraud habe ich trotz ihres grausamen Schicksal nur bedingtes Mitleid. Klar könnte man jetzt argumentieren: „Verletzte verletzen und Traumatisierte traumatisieren Andere.“, aber sie macht es sich m.E. viel zu einfach, indem sie hingeht und alle Schuld auf Irmela schiebt. Aber ich will hier nicht zu viel verraten. :) Fazit: Neuzugang auf meine Lieblingsbücher-Liste.
Beschreibung
Der Dreißigjährige Krieg: Wie so viele andere müssen auch die 17jährige Irmela von Hochberg und ihr Vater ihr Heim verlassen, um sich vor den heranrückenden Schweden zu retten. Doch der Flüchtlingstreck, mit dem sie aufgebrochen sind, fällt einer feindlichen Patrouille in die Hände. Irmela kann mit einigen Frauen und Kindern in den Wald fliehen. Die Männer jedoch finden den Tod, und die Frauen, darunter auch die schöne Ehrentraud von Lexenthal, werden geschändet. Sie behauptet, Irmela habe sich nur durch einen Hexenzauber retten können ...
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Was muss Frau ertragen und überleben..... - Brutaler Ausflug in den 30jährigen Krieg
Mich hat die Feuerbraut sehr überrascht. Du bekommst einen mehr als brutalen Einblick in die Zeit des 30jährigen Kriegs, Hexenverbrennung und Religionskrieg. Historienfans kommen mehr auf ihre Kosten. Die Story gibt einen guten Rundumschlag von Flucht, Krieg, Liebe, Misshandlung, Missgunst, Verzweilfung und Freundschaft (um nur ein paar zu nennen). Sprachlich eher anspruchsvoll, aber sehr angenehm zu lesen. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass ich die Prota Irmela zwischendurch immer wieder ein bisschen verloren habe und sie total in den Hintergrund rückte. Da war mir der Fokus zu sehr auf den Nebencharakteren. Auch wenn alles sehr vorhersehbar ist, kann die Spannung einigermaßen aufrechterhalten werden. Einige Längen gibt es zwischendurch, die alles leider ein bisschen zäh machen. Insgesamt ein schonungsloser Einblick in die Welt und harte Los der Frauen zur damaligen Zeit.

Spannender Ausflug in den 30-jährigen Krieg
Anfangs hatte die Geschichte einige Längen, steigerte den Spannungsbogen aber dann ab ca. der Hälfte des Buches. Teilweise Sind die Szenen Relativ brutal beschrieben, das Ende der Geschichte ist leicht vorhersehbar. Dennoch ein unterhaltsames Buch welches von mir 3,5 Sterne bekommt.
Deutschland im dreißigjährigen Krieg...Flucht, Kampf, Überleben und das als Frau in einer männerdominierten Welt
Ich liebe diese historischen Mittelalterromane. Was kann und muss man als Frau alles aushalten um in einer Welt überleben zu können, die von der Kirche und machthungriger Männer dominiert wird? Wo ein Schritt alleine außerhalb des Hauses mit einer Vergenusswurzelung und Tot enden kann. Wo du gleichzeitig unschuldig und rein sein musst und niemals so sein darfst, wie du bist. Lesen, schreiben, eine eigene Meinung? Gott bewahre. .... und trotzdem musst du überleben, wenn dein Oheim bestialisch abgeschlachtet wird. Schreibstil flüssig, historisch literarisch ausgeschmückte Fakten, altertümlicher Sprachgebrauch











