Der See

Der See

Taschenbuch
3.730
VerletzungNaher OstenBardameMedizin

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Beschreibung

Zwei junge Menschen, die in der Großstadt Tokio zueinander- und dabei zu sich selbst finden. Eine Reise führt sie zunächst an einen geheimnisvollen See, wo all die Verletzungen wieder zu schmerzen beginnen, die ihnen das Leben schon zugefügt hat. Eine zarte Reifungs- und Liebesgeschichte.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
224
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.

Beiträge

6
Alle
4

Poetisch-feinsinniger und melancholischer Liebesroman aus Japan

Ein wenig fremd, zart und melancholisch. So habe ich dieses Buch empfunden. Es handelt von zwei jungen Leuten, Nachbarn in der Stadt, die sich verlieben. Aber immer bleibt eine gewisse Distanz, ein gewisser Zweifel, was für eine Art Beziehung es ist und sein soll. Sie erzählen sich gegenseitig ihre Familiengeschichten aber statt Antworten für ihre eigene Beziehung, tauchen immer mehr Fragen auf. Man muss sich auf dieses besondere Buch einlassen. Es ist langsam und poetisch. Schön eher auf den 2. Blick. Feinsinnig und tiefgründig.

5

Ich denke mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Zunächst geht es vordergründig um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen in Tokio, beide schon früh durch Lebensnarben gekennzeichnet. Die Handlung entwickelt sich immer dichter und webt Lebensabschnitte ein, die ich nicht für möglichgehalten hätte. Und dennoch ist eine gewisse Leichtigkeit und die Lust am Leben zu spüren. Man liest es wie im Rausch, da es keine Kapitel gibt und die Geschichte auch so dahinfließt. Außerdem gerate ich beim Lesen in einen absoluten Wohlfühlzustand, ihre Art zu schreiben umhüllt mich wie eine Kuscheldecke.

5

Nach "Tsugumi" und "Lebensgeister" das dritte Buch von Banana Yoshimoto in meinem Bücherregal. "Der See" handelt vom erwachsen werden von Chihiro und Nakajima. Die beiden verbindet eine Unsicherheit über ihre Rolle in der Welt, die von Yoshimoto präzise eingefangen und mit graziler Hand aufgezeichnet wird. Wer sich in der Welt ein bisschen verloren fühlt, der wird diesem Buch einiges abgewinnen können. "Kein Mensch legt es darauf an, erwachsen zu werden; dies geschieht allein dadurch, dass man in den unterschiedlichsten Situationen gezwungen ist, Entscheidungen zu treffen."

3.5

Sehr schön.

Die Dialoge waren irgendwie random, aber ich glaube das lag an der Übersetzung, einige Worte fand ich ein bisschen fehl am Platz.

2

Leider konnte ich dem Buch so gar nichts abgewinnen. Die Charaktere waren nervig, die Geschichte war merkwürdig und langgezogen.

2

Leider konnte ich dem Buch so gar nichts abgewinnen. Die Charaktere waren nervig, die Geschichte war merkwürdig und langgezogen.

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