Der Nobelpreis

Der Nobelpreis

Hardcover
3.859
TodeskünstlerKommissarKirchen Und KlösterVerschwörung

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Beschreibung

Das alljährliche Auswahlverfahren, das die zu kürenden Nobelpreisträger bestimmt, nimmt seinen Lauf wie immer, als ein Flugzeug der Scandinavian Airline auf dem Flughafen von Milano mit einem Business-Jet kollidiert. Alle Passagiere finden den Tod. Mit an Bord waren drei Mitglieder des Gremiums, das den Nobelpreis in Medizin vergibt. Kurz vor der Abstimmung erhält Professor Hans-Olof Andersson, ebenfalls Mitglied der Nobelversammlung, Besuch von einem Unbekannten, der ihm viel Geld bietet, damit er eine bestimmte Kandidatin wählt, die für den Schweizer Pharmakonzern Rütlipharm arbeitet. Er lehnt das Angebot entrüstet ab. Doch bald darauf entführen die Unbekannten Anderssons vierzehnjährige Tochter Kristina und erpressen ihn nun auf diesem Weg, die gewünschte Stimme abzugeben. Verzweifelt beschließt Andersson, sich dem Willen der Unbekannten zu beugen. Allerdings merkt er schnell, dass er Teil einer viel größeren Verschwörung ist und dass offenbar zahlreiche andere Komiteemitglieder auf der Soldliste seiner Erpresser stehen. Er weiß nur einen Ausweg: Er wendet sich an seinen Schwager Gunnar Forsberg. Der sitzt gerade eine mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Einbruchs und Industriespionage ab. Andersson erreicht die vorzeitige Freilassung Gunnars, der sich sofort auf die Suche nach den Entführern macht. Die Widerstände, gegen die Gunnar anrennt, wachsen stetig. Dass er sich auch noch in die Klassenlehrerin seiner Nichte verliebt, erleichtert seine Suche nicht gerade. Die Uhr beginnt zu ticken - und das immer lauter, denn bis zur Nobelfeier sind es nur noch wenige Tage -

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
555
Preis
23.60 €

Beiträge

4
Alle
4

Spionagethriller mal anders

Nicht der beste Eschbach, aus rein unterhaltender Sicht stellenweise zu wenig Dynamik, es kommt im Verlauf zu selten echte Fallhöhe auf, die einen packt. Erzählerisch mit einigen interessanten Wendungen und Stilmitteln, Masterclass in Sachen Red-Herring und unzuverlässigem Erzähler. Der Plot an sich bietet alles, was ein Sponage-/Politthriller braucht. Die Charaktere bleiben leider durch die Bank wenig sympathisch, oft distanziert und emotional auf einer leider sehr oberflächlichen Ebene - das ändert sich erst auf den allerletzten 5-10 Seiten. Das Ende habe ich so nicht erwartet, ist aber konsistent und plausibel. Sprache: 4/5 Plot: 5/5 Charaktere: 3/5 Macht in total 4/5

2

Der interessante und spannende Anfang gipfelt in einer haarsträubenden „fitzektypischen“ Auflösung, die das titelgebende Thema obsolet macht!

Abbruch nach 157 Seiten weil mich die Handlung nicht fesseln kann.

3.5

Der Nobelpreis - Der Preis der Wahrheit ist manchmal eine perfekt inszenierte Lüge

Dieser Wissenschafts-Thriller führt tief in die verschlossenen Korridore der Schwedischen Akademie und hinter die Kulissen der prestigeträchtigsten Preisverleihung der Welt. Die Geschichte beginnt als klassisches Entführungsszenario: Ein verzweifelter Professor bittet seinen kriminellen Schwager Gunnar um Hilfe, da seine Tochter entführt wurde, um eine bestimmte Entscheidung des Nobelpreis-Komitees zu erzwingen. Besonders hervorzuheben ist das detailliert gezeichnete Setting. Die Atmosphäre in Stockholm, die rituellen Abläufe der Preisfindung und die moralischen Grauzonen der Pharmaindustrie wirken extrem fundiert. Die Dynamik zwischen dem intellektuellen Hans-Olof und dem instinktgetriebenen Gunnar sorgt für eine stetige Grundspannung, die den Handlungsverlauf vorantreibt. Allerdings zieht sich der Mittelteil etwas in die Länge. Manche Szenen rund um die Arbeit im Komitee bremsen das Tempo unnötig aus. Für einen Spitzenplatz fehlt es zwischendurch ein wenig an Fahrt, auch wenn das Finale vieles wieder herausholt. Fazit: Ein intelligenter Plot mit einer unvorhersehbaren Wendung, der jedoch durch einige Längen im Aufbau eine noch höhere Punktzahl einbüßt. Von mir 7 von 10 P.

Der Nobelpreis - Der Preis der Wahrheit ist manchmal eine perfekt inszenierte Lüge
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