Das Unheimliche

Das Unheimliche

Taschenbuch
3.010

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Beschreibung

Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, hat bei der Entwicklung seiner Lehre immer wieder auf literarische Werke zurückgegriffen und Dichter als 'wertvolle Bundesgenossen' bezeichnet. Mehrfach hat sich Freud auch mit der phantastischen Literatur beschäftigt, vor allem in dem 1919 veröffentlichten brillanten Essay 'Das Unheimliche'. Freud untersucht die deutsche romantische Literatur, namentlich E.T.A. Hoffmann, und gelangt über die Herleitung des Wortes unheimlich aus dem Heimischen zu der verblüffenden Erkenntnis, dass unheimlich nur ist, was uns einst nah vertraut, also heimisch war. Im deutschen Sprachraum weniger bekannt, gilt Freuds Essay in der angelsächsischen Welt als der zentrale Text zum Verständnis der literarischen Phantastik.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
68
Preis
18.80 €

Beiträge

2
Alle
4

Kompliziert doch unerwartet interessant.

Für einen Neuling von Freud und für eine Person mit wenig Erfahrung mit der Theorie der Psychoanalyse sowie literarischen Textanalysen war ich, der dieses Buch nur wegen des mystischen Titels und dessen Zusammenhang mit dem Werk Der Sandmann von E. T. A. Hoffmann, das ich kurz davor gelesen hatte, gekauft hatte, positiv überrascht von dem Interesse, das Freuds Text, aber besonders auch das Nachwort, in mir erweckt hat. Punkte, die ich so nie verknüpft hätte, wurden in genialer Weise verknüpft, und es wurden mir Ideen in den Kopf gesetzt, die ich sonst nie erwartet, gar erwartet haben hätte können. Nur 4 Sterne gibt es wegen der durchaus schwierigen Schreibweise und des ständigen Nachschlagens von Wörtern und Konzepten, wodurch, teils selbst verschuldet, mein Lesefluss etwas erschwert wurde.

3

Bißchen zäh, aber durchaus sehr interessant. Ich kann niemandem empfehlen, nebenbei ein Fantasybuch parallel zu lesen. Man fängt an, wirklich alles zu hinterfragen. Stellt sich mir nur die Frage, was ich als Nächstes von Herrn Freud lesen soll oder ob ich das besser bleiben lasse ;). Wie ich mich kenne, wird die Neugier siegen.

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