Das Jahr der Schmetterlinge
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Beschreibung
Ein magisches Buch über ein lebensveränderndes Jahr in der Natur
In der Dunkelheit des Winters, am ersten Tag des Jahres, erstellt Lea Korsgaard eine Liste. Sie hat sich vorgenommen, alle heimischen Schmetterlingsarten innerhalb eines einzigen Jahres zu sehen. Sie weiß nichts über Schmetterlinge. Sie weiß nicht, was sie antreibt. Sie spürt nur, dass etwas sie ruft. Es ist wie ein Sog.
Ihre Suche führt sie zu Landschaften, von deren Existenz sie nie geahnt hätte, geprägt vom Wind und vom Meer. Sie wandert über uralte Meeresböden und Hügel aus Algenschalen. Menschen, die ihre Hilfe anbieten, geleiten sie zu verborgenen Orten. Und je mehr sie über Schmetterlinge erfährt, desto unumwundener stößt sie auf die großen philosophischen Fragen: Warum leben wir? Und wofür leben wir wirklich?
»Lesen Sie dieses Buch und Ihr Blick auf die Welt wird danach ein anderer sein.« Jyllands-Posten
„ Das Jahr der Schmetterlinge ist ein inspirierender Liebesbrief an die Magie der Natur in all ihrer Schönheit, Komplexität und Freude – eine intime Begegnung mit den Geheimnissen der Natur und des Lebens und eine unvergessliche Erinnerung daran, dass Wunder das Herz wiedererwecken.“ Amy Tan, New York Times-Bestsellerautorin von The Backyard Bird Chronicles
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lea Korsgaard (geb. 1979) ist Journalistin, Autorin, Mitbegründerin und Chefredakteurin von Zetland, einer preisgekrönten dänischen, digitalen Nachrichtenplattform, und Vorstandsvorsitzende der Danish School of Media and Journalism. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit ihrem neuesten Buch, dem Bestseller Before the Year Is Out, gelang ihr der internationale Durchbruch als Autorin.
Beiträge
Lea Korsgaard, Journalistin und Mutter von drei Kindern wagt ein Experiment: „Das neue Jahr war noch nicht zwanzig Stunden alt, aber in dem kleinen Zeitfenster, zwischen dem, was war, und dem, was uns erwartete (…) - erschien es auf einmal möglich, etwas zu machen, was ich nie zuvor ausprobiert hatte. Ich wollte alle dänischen, tagaktiven Schmetterlinge innerhalb einer einzigen Saison sehen.“ Systematisch liest sie sich in die Thematik ein und nimmt mit dänischen Schmetterlingsforschern und Experten Kontakt auf. Total gut gefällt mir, wie sie auch ihre Familie in ihr Vorhaben mit einbezieht und mit ihnen, gemeinsame Reisen in ihr unbekannte Landschaften, unternimmt. Die Enttäuschung, dass sie einige Arten bei einer Reise nicht entdeckt, ist verständlich und löst Mitgefühl aus. Eindrücklich, wie sie die Gefühle des zusehr Wollens wahrnimmt und beschreibt. „Ich musste mich der Aufgabe mit mehr strenger Hingabe widmen. Auch Nabokovs Leidenschaft war weder schwärmerisch noch ziellos gewesen, sie hatte etwas äußerst Diszipliniertes, fast Asketisches in ihrer Kompromisslosigkeit. Diese Art von Disziplin musste ich in mir entdecken.“ Die Abschnitte Ihrer persönlichen Schmetterlingsjagd haben mich jeweils am besten unterhalten. Sie hätten auch noch detaillierter sein können, insbesondere die Informationen über einzelne Arten fand ich sehr spannend. Wie wohl all die Schmetterlinge zu ihrem Namen gekommen sind? Es ist eine sehr abwechslungsreiche Lektüre, die viele verschiedene Themen beleuchtet. Naturwissenschaftliche Fakten, philosophische Theorien, mythologische Wesen, Kunst und Literatur mit Bezug auf Schmetterlinge werden in die Erzählung eingeflochten. Auch das Artensterben wird eindrücklich beschrieben. Erschreckend dabei, dass bereits Humboldt im Jahr 1799 darauf hingewiesen hat! Ob Lea ihr Ziel erreicht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber: es lohnt sich sehr, sich auf diese sehr persönliche und emotionale Reise mit ihr einzulassen!
Wunderbar leicht und schwer und einfach bezaubernd
Ein Buch, das mich tief bewegt und begeistert hat. Eine Frau mit einer Leidenschaft! Lea möchte innerhalb eines Jahres alle dänischen Schmetterlinge sehen. Und sie ist dabei so wunderbar nahbar und sympathisch. Sie packt diese Leidenschaft zwischen das Schulbroteschmieren und den Sommerurlaub, denn immerhin ist sie nicht nur eine Frau mit einer Leidenschaft, sondern auch Mutter. Und dann muss halt beides gehen. Und es geht. Sie nimmt sich diesen Raum, später scheint es, immer mehr und selbstverständlicher, und findet dabei Erfüllung. Es tat gut ihre weibliche Perspektive zu lesen! Auch ihre Gedanken zum Artensterben, zur Schmetterlingsforschung und ihre Naturbeobachtungen waren klar und oft einfach schön formuliert. Auch der Aufbau hat mir gut gefallen, ich bin nur so durch das Buch geflogen und es lässt mich nachdenklich zurück.
Manchmal liegt zwischen einem guten Konzept und einem wirklich guten Buch genau diese eine Frage, nämlich ob es einem gelingt, den Leser auch emotional hineinzuziehen. Bei "Das Jahr der Schmetterlinge" von Lea Korsgaard war das für mich nicht ganz der Fall, und ich finde es wichtig, das zu benennen, auch wenn das Buch handwerklich wirklich Stärken hat. Die Grundidee hat mich sofort überzeugt. Alle heimischen Schmetterlingsarten innerhalb eines Jahres suchen, das klingt zunächst nach einem naturkundlichen Projekt und entpuppt sich dann als Suche nach dem Sinn des Lebens. Diese Metaebene funktioniert, und besonders die philosophischen Passagen sind Korsgaard richtig gut gelungen, sie wirken nie konstruiert oder aufgeklebt. Was mich aber immer wieder aus dem Lesefluss geworfen hat, waren die langen Beschreibungspassagen und eine Innenwelt der Erzählerin, die für mich zu wenig greifbar wurde. Ich konnte ihre Gedanken lesen, aber ich konnte sie nicht nachfühlen. Und bei einem Buch, das so viel über persönliche Transformation verspricht, ist das eine entscheidende Lücke. 3 von 5 Sternen, vergeben mit echtem Respekt für das Vorhaben und mit der Empfehlung an alle, die Naturbücher in kleinen Häppchen genießen und sich für Artenschutz und Naturphilosophie begeistern können.

Beschreibung
Ein magisches Buch über ein lebensveränderndes Jahr in der Natur
In der Dunkelheit des Winters, am ersten Tag des Jahres, erstellt Lea Korsgaard eine Liste. Sie hat sich vorgenommen, alle heimischen Schmetterlingsarten innerhalb eines einzigen Jahres zu sehen. Sie weiß nichts über Schmetterlinge. Sie weiß nicht, was sie antreibt. Sie spürt nur, dass etwas sie ruft. Es ist wie ein Sog.
Ihre Suche führt sie zu Landschaften, von deren Existenz sie nie geahnt hätte, geprägt vom Wind und vom Meer. Sie wandert über uralte Meeresböden und Hügel aus Algenschalen. Menschen, die ihre Hilfe anbieten, geleiten sie zu verborgenen Orten. Und je mehr sie über Schmetterlinge erfährt, desto unumwundener stößt sie auf die großen philosophischen Fragen: Warum leben wir? Und wofür leben wir wirklich?
»Lesen Sie dieses Buch und Ihr Blick auf die Welt wird danach ein anderer sein.« Jyllands-Posten
„ Das Jahr der Schmetterlinge ist ein inspirierender Liebesbrief an die Magie der Natur in all ihrer Schönheit, Komplexität und Freude – eine intime Begegnung mit den Geheimnissen der Natur und des Lebens und eine unvergessliche Erinnerung daran, dass Wunder das Herz wiedererwecken.“ Amy Tan, New York Times-Bestsellerautorin von The Backyard Bird Chronicles
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lea Korsgaard (geb. 1979) ist Journalistin, Autorin, Mitbegründerin und Chefredakteurin von Zetland, einer preisgekrönten dänischen, digitalen Nachrichtenplattform, und Vorstandsvorsitzende der Danish School of Media and Journalism. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit ihrem neuesten Buch, dem Bestseller Before the Year Is Out, gelang ihr der internationale Durchbruch als Autorin.
Beiträge
Lea Korsgaard, Journalistin und Mutter von drei Kindern wagt ein Experiment: „Das neue Jahr war noch nicht zwanzig Stunden alt, aber in dem kleinen Zeitfenster, zwischen dem, was war, und dem, was uns erwartete (…) - erschien es auf einmal möglich, etwas zu machen, was ich nie zuvor ausprobiert hatte. Ich wollte alle dänischen, tagaktiven Schmetterlinge innerhalb einer einzigen Saison sehen.“ Systematisch liest sie sich in die Thematik ein und nimmt mit dänischen Schmetterlingsforschern und Experten Kontakt auf. Total gut gefällt mir, wie sie auch ihre Familie in ihr Vorhaben mit einbezieht und mit ihnen, gemeinsame Reisen in ihr unbekannte Landschaften, unternimmt. Die Enttäuschung, dass sie einige Arten bei einer Reise nicht entdeckt, ist verständlich und löst Mitgefühl aus. Eindrücklich, wie sie die Gefühle des zusehr Wollens wahrnimmt und beschreibt. „Ich musste mich der Aufgabe mit mehr strenger Hingabe widmen. Auch Nabokovs Leidenschaft war weder schwärmerisch noch ziellos gewesen, sie hatte etwas äußerst Diszipliniertes, fast Asketisches in ihrer Kompromisslosigkeit. Diese Art von Disziplin musste ich in mir entdecken.“ Die Abschnitte Ihrer persönlichen Schmetterlingsjagd haben mich jeweils am besten unterhalten. Sie hätten auch noch detaillierter sein können, insbesondere die Informationen über einzelne Arten fand ich sehr spannend. Wie wohl all die Schmetterlinge zu ihrem Namen gekommen sind? Es ist eine sehr abwechslungsreiche Lektüre, die viele verschiedene Themen beleuchtet. Naturwissenschaftliche Fakten, philosophische Theorien, mythologische Wesen, Kunst und Literatur mit Bezug auf Schmetterlinge werden in die Erzählung eingeflochten. Auch das Artensterben wird eindrücklich beschrieben. Erschreckend dabei, dass bereits Humboldt im Jahr 1799 darauf hingewiesen hat! Ob Lea ihr Ziel erreicht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber: es lohnt sich sehr, sich auf diese sehr persönliche und emotionale Reise mit ihr einzulassen!
Wunderbar leicht und schwer und einfach bezaubernd
Ein Buch, das mich tief bewegt und begeistert hat. Eine Frau mit einer Leidenschaft! Lea möchte innerhalb eines Jahres alle dänischen Schmetterlinge sehen. Und sie ist dabei so wunderbar nahbar und sympathisch. Sie packt diese Leidenschaft zwischen das Schulbroteschmieren und den Sommerurlaub, denn immerhin ist sie nicht nur eine Frau mit einer Leidenschaft, sondern auch Mutter. Und dann muss halt beides gehen. Und es geht. Sie nimmt sich diesen Raum, später scheint es, immer mehr und selbstverständlicher, und findet dabei Erfüllung. Es tat gut ihre weibliche Perspektive zu lesen! Auch ihre Gedanken zum Artensterben, zur Schmetterlingsforschung und ihre Naturbeobachtungen waren klar und oft einfach schön formuliert. Auch der Aufbau hat mir gut gefallen, ich bin nur so durch das Buch geflogen und es lässt mich nachdenklich zurück.
Manchmal liegt zwischen einem guten Konzept und einem wirklich guten Buch genau diese eine Frage, nämlich ob es einem gelingt, den Leser auch emotional hineinzuziehen. Bei "Das Jahr der Schmetterlinge" von Lea Korsgaard war das für mich nicht ganz der Fall, und ich finde es wichtig, das zu benennen, auch wenn das Buch handwerklich wirklich Stärken hat. Die Grundidee hat mich sofort überzeugt. Alle heimischen Schmetterlingsarten innerhalb eines Jahres suchen, das klingt zunächst nach einem naturkundlichen Projekt und entpuppt sich dann als Suche nach dem Sinn des Lebens. Diese Metaebene funktioniert, und besonders die philosophischen Passagen sind Korsgaard richtig gut gelungen, sie wirken nie konstruiert oder aufgeklebt. Was mich aber immer wieder aus dem Lesefluss geworfen hat, waren die langen Beschreibungspassagen und eine Innenwelt der Erzählerin, die für mich zu wenig greifbar wurde. Ich konnte ihre Gedanken lesen, aber ich konnte sie nicht nachfühlen. Und bei einem Buch, das so viel über persönliche Transformation verspricht, ist das eine entscheidende Lücke. 3 von 5 Sternen, vergeben mit echtem Respekt für das Vorhaben und mit der Empfehlung an alle, die Naturbücher in kleinen Häppchen genießen und sich für Artenschutz und Naturphilosophie begeistern können.








