Das Flüstern des Teufels

Das Flüstern des Teufels

Paperback
4.215
HorrorThrillerPsychothriller

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Beschreibung

»Kein Erwachsener hatte uns aufgehalten. Auch später nicht. Nur einer hätte gereicht. Großer Gott, warum hat keiner etwas getan?« Deutschland, Anfang der Neunzigerjahre. Zwei Jungs, zehn und elf Jahre alt, entführen ein Kleinkind aus einem Einkaufscenter. Was als harmloser Spaß beginnt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Inspiriert von einem wahren Verbrechen. »Jack Ketchum ist Arimonts größtes Vorbild – Das Flüstern des Teufels das Erbe, das er hiermit antritt.« Büchergnomen.de Leserstimmen: »Die deutsche Version von Jack Ketchums Evil.« »Dieses Buch werde ich nicht mehr vergessen!« »Gänsehaut beim Lesen!«.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Horror
Sub-Genre
Klassisch
Format
Paperback
Seitenzahl
150
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Andreas Arimont wurde im Jahrhundert-Winter 1979 in Norddeutschland geboren. Ursprünglich stammt seine Familie aus Belgien. Im Alter von zehn Jahren bekam er von seinem Onkel das erste Stephen King Buch geschenkt, was eine tief prägende Erfahrung war, ebenso wie die Horrorfilme der Achtzigerjahre. Er arbeitete schon als Zauberkünstler und Waschmaschinenverkäufer. Heute lebt er zusammen mit seiner Frau in einem Vorort von Hannover und liebt Katzen.

Beiträge

9
Alle
5

Dieses Buch zerfetzt einem das Herz. Der Autor zieht einen, mit seinem eindringlichen Erzählstil mitten hinein ins Grauen.

5

Diese Geschichte tut weh...sehr weh! 😢 Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, da hier alles auf einer leider wahren Begebenheit beruht. Ich gebe dem Autor für sein unglaubliches Talent genau das richtige Fingerspitzengefühl zu haben diese 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 Trotzdem ist es nur schwer zu ertragen da doch jede Minute so realitätsnah wiedergegeben wurde. Ich persönlich habe auf beiden Seiten, Opfer sowie auch Täter furchtbar mitgelitten. Daran werde ich noch eine Weile zu knabbern haben

1

Zur Geschichte:

"Kein Erwachsener hatte uns aufgehalten. Auch später nicht. Nur einer hätte gereicht. Großer Gott, warum hat keiner etwas getan?" Deutschland, Anfang der 1990er Jahre. Ein kühler Tag im Februar. Zwei Jungs, zehn und elf Jahre alt, entführen ein Kleinkind aus einem Einkaufscenter. Was als harmloser Spaß anfängt, entwickelt sich zu einemwahren Albtraum. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Inspiriert von einem wahren — Diese Novelle war für mich eine einzige Enttäuschung. Schon nach wenigen Seiten fiel auf, wie schlecht das Korrektorat der Selfpublishing-Ausgabe gearbeitet hat. Die Geschichte ist gespickt mit Rechtschreib-, Grammatik- und Ausdrucksfehlern, von denen einige so offensichtlich sind, dass sie den Lesefluss ständig unterbrechen. Dadurch wirkt die gesamte Handlung erschreckend amateurhaft – eher wie ein hastig verfasster Schulaufsatz als ein veröffentlichtes Buch. Besonders problematisch fand ich die Grundidee. Das Verbrechen, das als Inspiration diente, gehört für mich zu den grausamsten und erschütterndsten Fällen überhaupt. Umso weniger konnte ich nachvollziehen, warum der Fokus hier ausgerechnet auf einem der Täter liegt und darauf, wie es ihm während und nach der Tat ergangen sein soll. Selbst wenn er zum Tatzeitpunkt selbst noch ein Kind war, konnte ich dafür keinerlei Verständnis aufbringen. Mit zehn Jahren weiß man durchaus, was richtig und was falsch ist. Natürlich wäre es unmöglich gewesen, den Fokus auf das dreijährige Opfer zu legen. Das erwähnt der Autor auch selbst im Nachwort. Trotzdem erschließt sich mir der Sinn dieser Geschichte nicht, da die Täter für mich schlicht Abschaum sind. Wäre das Ganze rein fiktiv, hätte ich vermutlich weniger Probleme damit gehabt. Statt einer bewegenden oder tiefgründigen Auseinandersetzung mit dem Thema erhielt ich eine oberflächliche und handwerklich schwache Geschichte, die dem schrecklichen Hintergrund weder gerecht wird noch etwas Interessantes hinzufügt. Für mich wirkte das Ganze unnötig, geschmacklos und leider auch noch schlecht geschrieben. Zeitverschwendung.

Zur Geschichte:
5

Deutschland, Anfang der 90er. Zwei Jungs, kaum älter als zehn Jahre, entführen ein Kleinkind aus einem Einkaufszentrum. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, verwandelt sich schnell in einen Albtraum - inspiriert von einem wahren Verbrechen. Meine Meinung: Selten hat ein Buch mir so einen Klumpen im Magen beschert. Die Geschichte ist kurz, aber unfassbar intensiv und kaum zu ertragen. Der Autor versteht es, Bilder im Kopf zu erzeugen, die einen nicht mehr loslassen. „Das Flüstern des Teufels" ist für mich die deutsche Antwort auf Evil von Jack Ketchum - schmerzhaft gut geschrieben, zerstörerisch und absolut verstörend. ✨ Fazit: Eine Lektüre für starke Nerven. Nichts für Zartbesaitete, aber ein absolutes Muss für alle hartgesottenen Leser.

Post image
4

(schonungslos) gut, aufwühlende Geschichte, realitätsnaher Horror

Ich muss zugeben, erst durch meine aktuelle Feder & Buch Aktion bin ich so richtig auf den Autor A. M. Arimont aufmerksam geworden. Ich kannte ihn zwar schon vom Hörensagen, hatte jedoch noch keins seiner Bücher gelesen. Das habe ich nun schleunigst nachgeholt. Ich habe mich hierbei für "Das Flüstern des Teufels" entschieden, weil mich der Klappentext einfach neugierig gemacht hat. Im Nachhinein kann ich sagen, einen besseren Titel hätte die Geschichte tatsächlich nicht haben können... Und hiervon handelt das Buch: Deutschland, Anfang der Neunzigerjahre. Zwei Jungs, zehn und elf Jahre alt, entführen ein Kleinkind aus einem Einkaufscenter. Was als harmloser Spaß beginnt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Der Einstieg ins Buch fiel mir ziemlich leicht, ganz unscheinbar und ruhig taucht man direkt in die Geschichte ein. Der flüssige Schreibstil, in Verbindung mit dem gut eingefangenen 90er Jahre Setting, lässt die Seiten nur so dahinfliegen, sodass ich das Buch an einem Abend und in einem Rutsch durchgelesen hatte. Die gut gewählte Erzählperspektive, die es schafft, die kindliche Art aufzugreifen, tat ihr Übriges dazu. Gleich ein Hinweis vorweg: Die Handlung beinhaltet einiges an Gewalt und Brutalität und ist demnach nichts für sensible Personen, die auf solche Themen sehr empfindlich reagieren. Auch für Eltern ist dies eine Lektüre, die sicherlich schwer wiegt. Diese, auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, welche sich in den 90er Jahren in Großbritannien ereignet und weltweit für Aufsehen gesorgt hat, hat selbst bei mir ein flaues Gefühl im Magen hinterlassen. Dem ist hinzuzufügen, dass ich wirklich kein zart besaiteter Mensch bin, es gibt wenige (gute) Horrorfilme, die ich nicht gesehen habe und auch im Internet, sowie im realen Leben, bin ich schon dem blanken Horror begegnet... Dass die beiden Hauptprotagonisten, die selbst noch kleine Kinder sind, letztlich den wahren Horror dieses Buches dargestellt haben, war eine ganz andere (emotionale) Erfahrung für mich. Besonders die Gedanken des später erwachsenen Täters, der dann nicht an sich selbst, sondern an alle anderen "Betroffenen" denkt, versetzen den Leser in ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Der ein- oder andere Rechtschreibfehler ist zwar vorhanden, ich persönlich konnte diese aber getrost überlesen, weil ich voll und ganz von der Geschichte eingenommen war. Der Autor hat es geschafft, diesen nachdenklich stimmenden Kriminalfall vor meinem inneren Auge abspielen zu lassen. Pause, Stopp oder sonstiges war hierbei nicht möglich, als hilfloser Zuschauer muss man mitansehen, wie das Böse unaufhaltsam seinen Lauf nimmt. Man braucht nicht immer unzählige Splatterelemente, Unmengen von spritzendem Blut oder muss sich der Fäkalsprache bedienen, um von einem Horrorbuch zu reden. Oft reicht es, wie in diesem Fall, wenn man das Arglose und Unbefleckte mit dem Bösen vereint. Und schlussendlich bleibt nur noch die Schuldfrage, die Frage, die einen nicht mehr loslässt. Auch das Nachwort des Autors war meiner Meinung nach ziemlich persönlich gehalten und fällt hierbei ebenso aus dem Rahmen, wie die Story selbst. Fazit: Trotz der geringen Seitenzahl und trotz dem Aspekt, dass ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, war dieses kurze und knappe Buch einfach nur (schonungslos) gut! Kann ich das bei solch einer Story und solch einem heiklen Thema überhaupt in der Form schreiben? Ist es nicht eher ein gutes schlimmes Buch? Wie dem auch sei, die Geschichte hat mich aufgewühlt und schockiert und ja, sie ist grausam, doch dadurch ist es die Realität doch umso mehr! "Kein Erwachsener hatte uns aufgehalten. Auch später nicht. Nur einer hätte gereicht. Großer Gott, warum hat keiner etwas getan?"

5

Die Story fängt ganz harmlos an. Wir lernen Sebastian kennen und er erzählt von seiner Kindheit und seiner Freundschaft zu dem 1 Jahr älteren Nikolai. Immer wieder erzählt er, dass etwas schreckliches passiert war, aber der Leser wird bis knapp 40% hingehalten. Kurz war ich am zweifeln, ob das Buch bei Redrum Cuts richtig eingeordnet ist, als es plötzlich eine Veränderung in der Athmosphäre gab. Im Buch noch nicht, aber ich habe gespürt, dass die Auflösung naht. Was dann allein auf den nächsten 10 Seiten kam, brachte mich innerhalb kürzester Zeit an meine Grenzen und direkt darüber hinaus. Die Spannung, die Brutalität, die Selbstverständlichkeit und die furchtbar beklemmende Atmosphäre hielten mich bis zur letzten Seite bei der Stange. An diesem Punkt gehe ich nicht weiter ins Detail, das müsst ihr euch selbst erlesen! Der Schreibstil ist locker und leicht und sehr direkt. Arimont umschreibt nichts und erzählt das ganze mit der Nüchternheit eines 10 jährigen, die betroffen macht. Im Nachwort erzählt der Autor, dass die Sicht von 10 jährigen eine Herausforderung war. Ich finde es ist ihm zum größten Teil sehr gut gelungen. An 2-3 Stellen habe ich mich gewundert wie erwachsen die Denke ist. Aber die Charaktere habe mich hier auf voller Länge überzeugt. Das Tempo hat bis zur Hälfte des Buches gebraucht und hat dann richtig losgelegt. Ich bin ehrlich, ich bin jemand, der sehr schnell Bücher abbricht wenn kein Tempo vorhanden ist. Wäre dieses Buch nicht so dünn gewesen sondern hätte 600 Seiten gehabt, hätte es passieren können, dass der Autor mich im ersten Drittel verloren hätte. (und ich hätte mich dann um eine sehr spannende Geschichte gebracht – das geb ich zu!) Die Spannung hat genau wie das Tempo etwas gebraucht. Jeder der “durchhält” wird am Ende mit einer schockierenden Eröffnung belohnt, die an Brutalität kaum zu überbieten ist. Die Idee stammt leider aus einer wahren Begebenheit. Nichts ist brutaler als die Realität . Die Umsetzung der selbigen hat mich sehr gut unterhalten. Ich wollte mit diesem Buch an meine Grenzen gebracht werden und das hat es auf jeden Fall mehr als erreicht. Lasst euch nicht täuschen, hier ist mehr dahinter als ein “einfacher” Thriller! Und für die Redrum Cuts Reihe braucht man “Eier in der Büx”

4.5

»Kein Erwachsener hatte uns aufgehalten. Auch später nicht. Nur einer hätte gereicht. Großer Gott, warum hat keiner etwas getan?«

Story: Sebastian und Nikolai sind ganz normale Kinder. Sie testen ihre Grenzen, leben im Moment und brechen aus Spaß die Regeln. Bis die Beiden eines Tages die eine Regel brechen, die niemals gebrochen werden darf. Meinung: Der Autor wurde hier vom wahren Fall, der in den 90er in England passiert ist, inspiriert, nur wird das ganze nach Deutschland verlegt. Das Buch beginnt eigentlich relativ harmlos, hat aber von Anfang an eine beunruhigende Atmosphäre, man kann eigentlich kaum Lesen ohne ein ungutes Gefühl zuhaben. Auch wenn es nicht, ganz so extrem beschrieben ist, ist es ein heftiges Buch, zumindest wenn man den wahren Fall dahinter kennt, auf dem das Buch basiert. Ohne diese Kenntnisse, denke ich liest man es, man weiß, dass was passiert, aber man weiß nicht was. Da ich den wahren Fall schon kannte durch Dokumentationen und Bücher, hatte ich einfach dieses beunruhigende Gefühl beim Lesen, so erging es mir auch mit dem Film Playground, der ebenfalls auf dem wahren Fall basiert und fragt nicht, wie es meiner Frau erging @joker_collectibles . Das Buch ist aus der ich Perspektive geschrieben, und zwar aus der Sicht von Sebastian, einem der Jungs, die die schreckliche Tat begangen haben. Dadurch werden wir quasi zum Voyeur und erleben alles Hautnah mit und macht das ganze nur sehr schwer verdaulich. Bei, das Flüstern des Teufels, wird immer ein Vergleich zu Jack Ketchum's Evil gezogen, und ich finde auch das es passt. Man bekommt das gleiche unangenehme Gefühl beim Lesen und muss nach dem Lesen alles erst einmal sacken lassen. Von mir bekommt das Buch 09/10

4

Das Flüstern des Teufels ist mein erstes Buch aus dem Redrum-Verlag, obwohl ich schon öfter von den Büchern gehört habe und immer wieder recht neugierig war. Als A.M. Arimont uns fragte ob wir sein Buch rezensieren würden und ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich mehr als neugierig. Ich wusste, ich muss dieses Buch lesen. Das Buch zählt zu einer Sonderreihe den "Redrum Cuts" - das sind recht kurze Bücher. Das Flüstern des Teufels hat ebenso nur um die 120 Seiten. Worum gehts? Es geht um Sebastian einen ganz normalen 10-jährigen Jungen, der mit seiner Mutter und Schwester zusammen lebt. Wir lernen auch bald seinen besten Freund Nikolai kennen, mit dem er es faustdick hinter den Ohren hat. Sie reizt einfach alles, was verboten ist. Ob es Horrorfilme sind oder auch mal ein kleiner Diebstahl. Arimont lässt einen tief einblicken in Sebastians Kindheit und hat dabei keine Eile uns die Geschichte zu erzählen. Als die beiden Jungs irgendwann beschließen, dass sie einfach mal was anderes machen, beginnt eine verhängnisvolle Geschichte. Statt zur Schule zu gehen verstecken sie ihre Rucksäcke und gehen ins Einkaufszentrum. Dort spielen sie Videospiele und klauen die ein oder anderen Sachen. Als sie dann jedoch auf David stoßen, einen 3-jährigen Jungen, dessen Mutter gerade nicht aufpasst, treffen sie eine schwerwiegende Entscheidung: Sie nehmen ihn mit.  Mehr möchte ich euch hier definitiv nicht verraten, so viel sei gesagt: Es ist eine unfassbar schreckliche Geschichte. Sie ist geprägt von Gewalt und Schrecken. Entscheidungen, die weitreichender sind, als die beiden Jungs es sich vorstellen können.  Gänsehautmomente Ich muss sagen, mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Der Autor schafft es mit seinem Stil unwahrscheinlich gut das kindliche der Geschichte aufzugreifen und zu wahren. Man fühlt sich als Leser in Sebastian hineinversetzt, denkt zurück an seine eigene Kindheit und an die dummen Entscheidungen, die man selbst damals getroffen hat. Ich hatte an keiner einzigen Stelle Zweifel daran, dass es nicht genau so hätte passieren können, nahezu jedem von uns. Und genau das ist es auch, was mich an dem Buch wirklich nachhaltig fasziniert hat. Es ist alles absolut nachvollziehbar und packend geschrieben, dass man sich in die Geschichte hineinversetzt fühlt. Ich hatte immer wieder Momente, die mir Gänsehaut bescherten.  Etwas zu kurz... Was mich allerdings ein bisschen stört an dem Ganzen und es auch deshalb nicht die volle Punktzahl von mir gab, ist dass es einfach so unfassbar kurz ist. Zuerst gibt es lang ausschweifende Kapitel über die Kindheit, während der alles entscheidende Tag in wenigen Seiten zur Mitte des Buches abgehandelt wird und dann wieder ausführlich das danach beschrieben wird. Das Verhältnis hat mir einfach nicht richtig gepasst. Aus meiner Sicht führt der Klappentext und alles was man so darüber liest ja genau auf diesen Tag hin und dann ist man dort angekommen und er ist einfach sofort wieder vorbei. Dadurch wurde für mich irgendwie dieses Schreckliche sehr stark rausgenommen. Es ist einem bewusst welch grausame Geschichte hier erzählt wird, aber an der entscheidenden Stelle kommt sie nicht so ganz bei mir an, weil es nur wie ein Augenzwinkern ist. War es wirklich da?  Ich hätte mir einfach ein längeres Buch gewünscht. Den Anfang und das Ende empfand ich nicht als zu langatmig. Ich finde sie dennoch spannend erzählt und empfand sie sehr interessant zu lesen. Lediglich der Mittelteil hätte mindestens so lang sein sollen, wie Anfang und Ende.  Wirklich wie "Evil"? Das Buch wird auch auf dem Cover mit Jack Ketchums Werk "Evil" verglichen. Toller Schreibstil mit genialer AtmosphäreDieser Vergleich muss ich sagen hat es mir auch ein wenig kaputt gemacht. Evil ist tatsächlich eins der grausamsten Bücher, die ich je gelesen habe, wenn nicht das Schrecklichste. Und in Evil war es genau andersrum. Ich habe mir gewünscht, dass es endlich vorbei ist, dass die Qualen doch endlich ein Ende haben. Genau aus diesem Grund habe ich bei "Das Flüstern des Teufels" mehr von diesen Qualen erwartet, die dann mit einem leisen Puff direkt wieder vorbei waren.  Um aber nochmal auf die positiven Aspekte dieses Buchs einzugehen. Denn insgesamt war es wirklich gut. Es hatte einen unwahrscheinlich tollen Schreibstil. Ich lese zur Unterhaltung und deshalb liebe ich es, wenn die Bücher locker und leicht geschrieben sind und ich nur so durch die Seiten fliegen kann. Genau das hat Herr Arimont hier geschafft. Zudem ist es einfach ein genialer Schachzug, die Kindlichkeit des Protagonisten auch im Schreibstil einfließen zu lassen. Ich finde man merkt es sehr deutlich und bewirkt damit eine absolut authentische Atmosphäre. Alles wirkt äußerst real und greifbar, man selbst ist mitten im Geschehen.  Fazit Das Flüstern des Teufels ist ein sehr gutes Buch, in dem der Autor durchaus sein können beweist. Leider ist es für meinen Geschmack etwas zu kurz, was sich vor allem an den entscheidenden Stellen bemerkbar macht. Dennoch kann ich es wirklich empfehlen, A. M. Arimont erschafft hier eine grausige Atmosphäre und sorgt damit definitiv für Lesespaß!

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