Asklepios
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Geboren wurde Charlotte Chronne in der Nähe vom Kölner Dom. Nach dem trockenen Studium der Betriebswirtschaftslehre tauchte sie in die bunten Wellen der Werbung ein und arbeitete bis zur Geburt ihrer drei Kinder in verschiedenen internationalen Werbeagenturen. 2002 wehte der Wind die fünfköpfige Familie in das "Land des Lächelns", wo sie bis 2010 in Pattaya lebte. 2006 lockte sie das Fernstudium "Das Lyrische Schreiben". Seitdem wurden ihre Gedichte und Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Von 2013 bis 2018 lebte sie mit ihrer Familie in der Drachenkopf-Metropole Shanghai und kehrte schließlich zurück an den Dom.
Beiträge
𝗛𝗜𝗚𝗛𝗟𝗜𝗚𝗛𝗧
gelesen 24.06.2019 - 12.07.2019 Was ist gerecht? Gibt es für manche Taten überhaupt so etwas wie Gerechtigkeit? Ist es gerecht mit dem Opfer kein Mitleid zu haben weil es selbst Täter war / ist?. Spannende Fragen die das Buch von Charlotte Charonne aufwirft und die jeder fur sich beantworten muss... Dieses Buch regt zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit an und greift ein sehr emotionales Thema auf - Kindesmissbrauch mit anschließender Tötung und kommt ohne blutige Details aus, was das Buch aber nicht minder spannend oder lesenswert macht - ganz im Gegenteil! Die Handlung setzt eher da ein, wo andere Bücher enden würden . Das Ermittlerteam ist sympathisch und ich habe Ruby und Spike sofort in mein Herz geschlossen und hoffe noch viele Fälle mit den beiden gemeinsam verfolgen zu dürfen Ich hatte bis zuletzt nur Vermutungen wer Asklepios tatsächlich ist die Auflösung hat mich dann aber doch überrascht - und das finde ich immer toll Erwähnen möchte ich auch den wunderbaren Erzählstil von Charlotte Charonne der mich trotz des sehr ernsten Themas immer wieder zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat - ich liebe ihre fast poetischen Beschreibungen wie zB: "Ihre Stimme war cremig und süß wie ein Karamellbonbon" Fazit: lest dieses Buch - UNBEDINGT

Mega
Meine Meinung zu „Asklepios“ von Charlotte Charonne Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ganz sich nicht mein letztes Buch. Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort gefesselt, genau wie die Story. Dieser Thriller hat es in sich. Das Thema Kindesmissbrauch ist heftig. Auch was es mit den Verwandten macht, wenn ein Kind missbraucht und getötet wird erfährt man sehr eindrucksvoll. Was ich persönlich sehr gut fand und auch hervorheben möchte ist, dass der Kindesmissbrauch nicht näher beschrieben wird. Dieser Thriller hat mich auch auf emotionaler Ebene voll abgeholt. Eine Geschichte, die äusserst spannend und genial ist und mich emotional sehr bewegt hat. Dies ist ein Thriller, der mich tief beeindruckt hat. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wer ist Asklepios und habe meine Vermutungen immer und immer wieder verworfen. Die Auflösung fand ich persönlich absolut genial. Ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde. Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 5 Sterne. Von dieser Autorin werde ich definitiv noch weitere Bücher lesen. Ich freue mich jetzt schon auf jedes einzelne Buch. Und hier kommt der Klappentext: Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie. Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst ... Unbezahlte Werbung. Selbst gekauft.
Irgendwie bin ich zu Anfang nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen. Ich hatte schon ziemlich früh eine Vermutung in welche Richtung es gehen könnte und mich haben die vielen kleinen Nebenhandlungen im Lesefluss extrem ausgebremst. Es passieren so nebenbei so viele Kleinigkeiten. Dadurch lernt man jedoch die Charaktere wunderbar kennen aber es hält eben auch die Geschichte auf und es passiert allgemein nicht ganz so viel und so zog mich meine Neugierde nur schwierig und schwach zurück zu dem Buch, wenn ich es zur Seite gelegt hatte. Gut gefallen hat mir, das der Kindesmissbrauch kaum thematisiert wurde. Der Verlust des Kindes ist zwar der Auslöser für die Story aber eben nicht DIE Story. In diesem Thriller geht es eindeutig um etwas anderes. Der Schreibstil und die Wortwahl der Autorin ist einwenig gewöhnungsbedürftig und ich bin über einige Sätze gestolpert. Aber es gibt keine Kritik an Korrektorat und/oder Lektorat. Es ist ein Schreibstil und ich fand diese sehr erfrischend und mal etwas anders. Doch leider konnte mich die Handlung und die Wendungen kaum überraschen. Die Verdächtigen die aufgeführt wurden waren für mich kaum relevant, alles in allem fand ich den Verlauf sehr vorhersehbar und ich war von der Kostellation am Ende wenig überrascht. Das Buch ist aber trotzdem gut geschrieben und kann für jeden anderen Leser eine Überraschung sein. Ich kann jedoch nur 3 Sterne vergeben.
Charlotte Charonne Asklepios Edition Krimi Autor: Charlotte Charonne wurde in der Nähe des Kölner Doms geboren. Nach dem trockenen Studium der Betriebswirtschaftslehre tauchte sie in die bunten Wellen der Werbung ein und arbeitete in verschiedenen internationalen Werbeagenturen. 2002 wehte der Wind sie in das ‚Land des Lächelns‘, wo sie bis 2010 in Pattaya lebte. 2006 lockte sie das Fernstudium ‚Das Lyrische Schreiben‘. Seitdem wurden ihre Gedichte und Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Von 2013 bis 2018 lebte sie mit ihrer Familie in Shanghai und kehrte schließlich zurück an den Dom. (Quelle: Edition Krimi) Die Eltern Sophie und Paul, geben ihre Tochter Emma, bei der Oma ab, damit sie sich einen schönen Abend machen können. Emma spielt im Garten auf der Schaukel, während ihre Oma mit dem Kochen beschäftigt ist. Als sie Emma ruft und keine Antwort erhält, schaut die Oma im Garten nach. Doch von Emma fehlt jede Spur. Wenig später, findet man Emma tot auf und auch den Mörder kann man fassen. Nach seiner Haftstrafe wird dieser wieder freigelassen, verschwindet kurz darauf allerdings spurlos. Der Thriller Asklepios von Autorin Charlotte Charonne wird in 52 Kapitel (plus Prolog und Epilog) erzählt und ist in mehrere Teile unterteilt. Zusätzlich zu der Angabe des Kapitels, bekommt der Leser auch noch eine zeitliche Information, welche recht hilfreich ist, da sich die Handlung über mehrere Jahre zieht. Der Prolog befördert den Leser direkt in die Handlung, ohne das man weiß, worum es gerade wirklich geht (dies wird im Laufe des Buches allerdings klar). Hier wird der Leser schon gleich zu Beginn motiviert, dass Buch weiterzulesen. Auch die Stimmung, ist gleich zu Beginn eher düster/kühl gehalten, was im weiteren Verlauf, besonders in den Folterszenen immer wieder zu spüren ist. Gerade die Interaktion des Entführers mit seinem Opfer, ist der Autorin gut gelungen. Man kann kaum Gefühle heraushören, wenn sie jeden ihrer Eingriffe erklärt. Eben diese Erklärungen sind es auch, die dem Leser die Eingriffe so verständlich wie möglich erklären. Dadurch muss man kein Mediziner sein, um diese Szenen und deren Folgen, verstehen zu können. Bei den Eingriffen selbst, ist der Leser meistens nicht dabei. Hierdurch ist der Thriller nicht gerade blutig, was allerdings weniger schlimm ist. Gefühle werden allerdings dann geweckt, wenn die Eingriffe und ihre Folgen, erklärt werden. Hier habe ich mit dem Opfer mitgelitten, obwohl er selbst kein Heiliger ist (für manche Leser, wird er diese Eingriffe sicherlich auch verdient haben). Neben den Szenen der Entführung bekommen wir auch einen Einblick in die Polizeiarbeit. Hier gabe es zumindest an einer Stelle, für mich eine Fragwürdige Situation, wo es um die Befragung eines Zeugen ging. Hier haben die Polizisten etwas merkwürdig gehandelt, was allerdings mit der Autorin geklärt werden konnte. Die Ermittler, werden von der Autorin im Laufe der Handlung, auch mit Leben gefüllt. So bekommt man neben den Arbeitsmethoden, auch einen Einblick, in das Privatleben. Allerdings ist hier noch einiges an Luft nach oben, ich konnte noch kein 100 % “Verhältniss” mit den beiden aufbauen, weshalb ein Wiedersehen mit den Ermittlern ein Muss ist. Für einen weiteren Band spricht ebenfalls das Ende, denn dieses ist doch recht offen gestaltet und lädt zu weiteren Bänden ein. Cover: Das Cover von Asklepios ist weiß gehalten und wirkt ein wenig dreckig an den Rändern des Buches. Weiß ist bekannt als Farbe der Ärzte/Medizin und das passt zum Inhalt des Buches. Der Titel des Buches steht mittig auf dem Cover und hebt sich, durch seine schwarz-rote Farbe, perfekt vom Hintergrund ab. Auch der Titel passt perfekt zum Inhalt des Buches und hätte nicht besser gewählt werden können (Asklepios als Gott der Heilkunst). Getrennt wird der Titel durch den Äskulapstab, welcher ebenfalls für die Medizin steht. Unter dem Titel sieht man noch ein Skalpell, an welchem Blut klebt, welches schon auf den Untergrund tropft. Sobald man das Buch liest, wird man merken, wofür dieses genutzt wurde. Das Cover ist sehr einfach gehalten und sticht kaum ins Auge, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist. Das, was man nämlich sieht, passt gut zum Inhalt des Buches. Hier ist weniger, eben mehr. Fazit: Charlotte Charonne erzählt in ihrem Thriller “Asklepios” eine Story, die mich wirklich gefesselt hat. Besonders die Folterszenen, haben es mir dabei angetan und wurden wirklich gut erzählt. Durch den tollen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin habe ich das Ende vom Buch, recht schnell erreicht. Hier war ich enttäuscht, denn ich hätte gerne mehr gelesen. Allerdings bleibt so die Vorfreude, auf weitere Bände der Reihe. Von mir bekommt “Asklepios” 5/5 Sterne. Klappentext: Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie. Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder schon in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst … (Quelle: Edition Krimi) Autor: Charlotte Charonne Titel: Asklepios Verlag: Edition Krimi Genre: Thriller Seiten: 348 Preis: Taschenbuch: 13,00 // eBook: 8,99 Erstveröffentlichung: 2019 ISBN: 978-3946734697
Mit "Asklepios" schaffte Charlotte Charonne einen Thriller, der nicht nur die Auswirkungen der Taten eines Kindermörders aufzeigt, sondern der Selbstjustiz eine neue Ebene verleiht. "Als die funfjährige Emma entführt und brutal ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Kaum haben die Angehörigen sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, wird Emmas Mörder aus dem Gefängnis entlassen und verschwindet kurz darauf spurlos. Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Wurde er entführt? Wer außer Emmas Familie hätte einen Grund zur Vergeltung? Um die Kommissare Ruby und Spike legt sich ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Während das Ermittlerduo die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst, der ihn einer perfiden Therapie unterzieht..." Inhaltlich nimmt dieser Thriller ein Thema auf, welches sich sicherlich schon öfter bedient wurde. Doch während sich die meisten Autoren noch überlegen, wie sie die Taten an den Kindern beschreiben, ohne hier eine gewisse Grenze zu überschreiten, spart dich Charlotte Charonne diesen Weg und legt ihr Augenmerk lieber auf das "danach". Dabei denkt sie sich in eine Welt, in der ein solcher Täter seine Freiheitsstrafe abgebüßt und nach positiver psychologischer Gutachten resozialisiert werden könnte. Und damit kommen wir in den Bereich der Selbstjustiz, der im übrigen auf verschiedenen Ebene angebahnt bzw auch durchgeführt wird. Während die Nachbarn lediglich den Weg der Überwachung wählen, gibt es eine uns unbekannte Person, die sich den pädophilen schnappt und ganz andere Dinge mit ihm vorhat, um ihn von seiner pädophilie zu "heilen". Die Wahl des Gottes der Heilkunst hat dabei für mich eine geniale Doppeldeutung. Während wir die Medizin als notwendig und dem Patienten gönnerhaft empfinden, wird es hier als Machtinstrument genutzt, ohne die Rechte des Menschen zu beachten. Figuren tauchen in diesem Thriller einige auf, was durchaus zur Verwirrung des Lesers verhilft, gleichzeitig aber auch zum Mitdenken anregt und Hinweise als Brotkrümel reicht, um selbst auf die Spur zu kommen, bevor es die Kommissare tun. Wer hier klar bleibt und die leichten Versuche der Ablenkung auch als diese wahrnimmt, wird hier schnell auf des Rätsels Lösung kommen. Allerdings tut dies keinen Abbruch für die Geschichte. Die Figurenzeichnungen wirken auf den Leser blass und unausgereift. Dies liegt daran, dass sich die Autorin unnötige Gefühlsbeschreibungen spart, die der Leser in den Gesprächen ausreichend wahrnimmt. (Wie gesagt: Das Thema ist bekannt und der Leser wird hier als Mensch mit Vorwissen angesehen, was hier definitiv der richtige Weg ist!) Die einzigen, dessen Privatleben und Vergangenheit wir in vollen Zügen genießen dürfen, sind Ruby und Spike, die beiden Kommissare, die Sympathieträger sind und für den einen oder anderen Lachmoment sorgen. Dabei liefern beide gewisse Charakterzüge, bei den ich mir wünsche, noch mehr Fälle mit den beiden genießen zu dürfen. Zumal hier eigenes im Privatleben nur angedeutet wird und einige Fragen aufwirft, die ich zu gerne beantwortet hätte. Kommen wir zum Schreibstil der Autorin, die dieses Buch erst zu einem vollkommenden Werk macht. Selten erlebe ich eine Geschichte, die so locker leicht im Schreibstil daher kommt und dabei so viel Inhalt mit sich trägt. Hier schreibt eine Poetin, die es versteht, diese Ebene so geschickt zu verpacken, dass es weder schwerfällig noch unverständlich wird. Ich empfinde das Buch als perfekte Form eines Thrillers, die Ebenen einnimmt, auf die andere noch zu wenig eingegangen sind. Für mich ein absolutes Lesehighlight, welches die 5 Sterne verdient.
Zum Buch: Die kleine Emma verschwindet spurlos. Ihre Oma hat das Mädchen nur kurz auf ihrer Schaukel allein gelassen. Kurze Zeit später wird Emmas Leiche von einer Spaziergängen gefunden. Grausam zugerichtet. Kaum hat die Familie sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, kommt der Triebtäter auf Bewährung frei. Und verschwindet selbst ohne eine Spur. Während die Kommissare "Ruby" und "Spike" ermitteln, ist der Ex-Häftling in der Gewalt eines Racheengels. Er nennt sich Asklepios. Wie der griechische Gott der Heilkunst. Meine Meinung : Wer sich ein klein wenig mit griechischer Mythologie auskennt, wird schon beim Cover einen kleinen Freudenhüpfer machen. Auch im Verlauf des Buches werden die Zusammenhänge der Mythologie treffend und richtig dargestellt. Und zudem auch vernünftig eingebaut! Was Recherche angeht, bleiben hier keine Wünsche offen. Ein großes Lob an die Autorin. Die Figuren "Ruby" und "Spike" sind außerdem toll gestaltet. Man erfährt häppchenweise von ihrem privaten Umfeld, wird aber nicht damit "belästigt". Die dargestellte Ermittlungsarbeit ist schlüssig, der Schreibstil manchmal unkonventionell aber sehr sehr spannend. Der Gebrauch nicht ganz alltäglicher Begriffe wie "pfriemeln" oder "giggeln" lockern die Geschichte unglaublich auf, ohne es kindisch wirken zu lassen. Dieses Buch ist ein Genuss und sollte in keinem Thriller-Regal fehlen.
Von der ersten Seite an wurde ich in den Bann von „Asklepios“ gezogen. Charlotte Charonne hat hier einen fantastischen und vor alle sehr spannenden Thriller geschaffen. Schon im Prolog beginnt der Spannungsbogen, der sich durch das ganze Buch hindurch immer weiter aufbaut, um sich zum Ende hin zu entladen. Das tolle ist, dass man sehr schnell weiß wer der Täter ist, jedoch nicht wer der Entführer des Täter ist. Man kann einiges spekulieren und wird am Ende trotzdem von der Genialität überrascht. Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten. Ich habe dieses Buch verschlungen, auch weil das Thema unheimlich packend und mitfühlend ist. Gerade als Mutter sind die Geschehnisse hinter der ursprünglichen Tat einfach unfassbar. Für mich ist Charlottes Thriller zu einem Jahreshighlight geworden, vor allem weil er brilliant erzählt und einfach beispiellos spannend ist. 5 Sterne für dieses tolle Buch. Zum Inhalt: Die fünfjährige Emma wird entführt, misshandelt und bestialisch ermordet. Die Verurteilung des Täters gibt der Familie keine wirkliche Genugtuung. Als er dann auch noch aus der Haft entlassen wird, ist alles wieder präsent. Kurz darauf verschwindet der Mörder und die Ermittler Ruby und Spike versuchen das Netz aus Lügen und Geheimnissen aufzuklären. Doch Emmas Mörder befindet sich da schon in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst und erhält seine eigene, ihm zustehende Therapie.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Geboren wurde Charlotte Chronne in der Nähe vom Kölner Dom. Nach dem trockenen Studium der Betriebswirtschaftslehre tauchte sie in die bunten Wellen der Werbung ein und arbeitete bis zur Geburt ihrer drei Kinder in verschiedenen internationalen Werbeagenturen. 2002 wehte der Wind die fünfköpfige Familie in das "Land des Lächelns", wo sie bis 2010 in Pattaya lebte. 2006 lockte sie das Fernstudium "Das Lyrische Schreiben". Seitdem wurden ihre Gedichte und Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Von 2013 bis 2018 lebte sie mit ihrer Familie in der Drachenkopf-Metropole Shanghai und kehrte schließlich zurück an den Dom.
Beiträge
𝗛𝗜𝗚𝗛𝗟𝗜𝗚𝗛𝗧
gelesen 24.06.2019 - 12.07.2019 Was ist gerecht? Gibt es für manche Taten überhaupt so etwas wie Gerechtigkeit? Ist es gerecht mit dem Opfer kein Mitleid zu haben weil es selbst Täter war / ist?. Spannende Fragen die das Buch von Charlotte Charonne aufwirft und die jeder fur sich beantworten muss... Dieses Buch regt zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit an und greift ein sehr emotionales Thema auf - Kindesmissbrauch mit anschließender Tötung und kommt ohne blutige Details aus, was das Buch aber nicht minder spannend oder lesenswert macht - ganz im Gegenteil! Die Handlung setzt eher da ein, wo andere Bücher enden würden . Das Ermittlerteam ist sympathisch und ich habe Ruby und Spike sofort in mein Herz geschlossen und hoffe noch viele Fälle mit den beiden gemeinsam verfolgen zu dürfen Ich hatte bis zuletzt nur Vermutungen wer Asklepios tatsächlich ist die Auflösung hat mich dann aber doch überrascht - und das finde ich immer toll Erwähnen möchte ich auch den wunderbaren Erzählstil von Charlotte Charonne der mich trotz des sehr ernsten Themas immer wieder zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat - ich liebe ihre fast poetischen Beschreibungen wie zB: "Ihre Stimme war cremig und süß wie ein Karamellbonbon" Fazit: lest dieses Buch - UNBEDINGT

Mega
Meine Meinung zu „Asklepios“ von Charlotte Charonne Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ganz sich nicht mein letztes Buch. Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort gefesselt, genau wie die Story. Dieser Thriller hat es in sich. Das Thema Kindesmissbrauch ist heftig. Auch was es mit den Verwandten macht, wenn ein Kind missbraucht und getötet wird erfährt man sehr eindrucksvoll. Was ich persönlich sehr gut fand und auch hervorheben möchte ist, dass der Kindesmissbrauch nicht näher beschrieben wird. Dieser Thriller hat mich auch auf emotionaler Ebene voll abgeholt. Eine Geschichte, die äusserst spannend und genial ist und mich emotional sehr bewegt hat. Dies ist ein Thriller, der mich tief beeindruckt hat. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wer ist Asklepios und habe meine Vermutungen immer und immer wieder verworfen. Die Auflösung fand ich persönlich absolut genial. Ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde. Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 5 Sterne. Von dieser Autorin werde ich definitiv noch weitere Bücher lesen. Ich freue mich jetzt schon auf jedes einzelne Buch. Und hier kommt der Klappentext: Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie. Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst ... Unbezahlte Werbung. Selbst gekauft.
Irgendwie bin ich zu Anfang nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen. Ich hatte schon ziemlich früh eine Vermutung in welche Richtung es gehen könnte und mich haben die vielen kleinen Nebenhandlungen im Lesefluss extrem ausgebremst. Es passieren so nebenbei so viele Kleinigkeiten. Dadurch lernt man jedoch die Charaktere wunderbar kennen aber es hält eben auch die Geschichte auf und es passiert allgemein nicht ganz so viel und so zog mich meine Neugierde nur schwierig und schwach zurück zu dem Buch, wenn ich es zur Seite gelegt hatte. Gut gefallen hat mir, das der Kindesmissbrauch kaum thematisiert wurde. Der Verlust des Kindes ist zwar der Auslöser für die Story aber eben nicht DIE Story. In diesem Thriller geht es eindeutig um etwas anderes. Der Schreibstil und die Wortwahl der Autorin ist einwenig gewöhnungsbedürftig und ich bin über einige Sätze gestolpert. Aber es gibt keine Kritik an Korrektorat und/oder Lektorat. Es ist ein Schreibstil und ich fand diese sehr erfrischend und mal etwas anders. Doch leider konnte mich die Handlung und die Wendungen kaum überraschen. Die Verdächtigen die aufgeführt wurden waren für mich kaum relevant, alles in allem fand ich den Verlauf sehr vorhersehbar und ich war von der Kostellation am Ende wenig überrascht. Das Buch ist aber trotzdem gut geschrieben und kann für jeden anderen Leser eine Überraschung sein. Ich kann jedoch nur 3 Sterne vergeben.
Charlotte Charonne Asklepios Edition Krimi Autor: Charlotte Charonne wurde in der Nähe des Kölner Doms geboren. Nach dem trockenen Studium der Betriebswirtschaftslehre tauchte sie in die bunten Wellen der Werbung ein und arbeitete in verschiedenen internationalen Werbeagenturen. 2002 wehte der Wind sie in das ‚Land des Lächelns‘, wo sie bis 2010 in Pattaya lebte. 2006 lockte sie das Fernstudium ‚Das Lyrische Schreiben‘. Seitdem wurden ihre Gedichte und Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Von 2013 bis 2018 lebte sie mit ihrer Familie in Shanghai und kehrte schließlich zurück an den Dom. (Quelle: Edition Krimi) Die Eltern Sophie und Paul, geben ihre Tochter Emma, bei der Oma ab, damit sie sich einen schönen Abend machen können. Emma spielt im Garten auf der Schaukel, während ihre Oma mit dem Kochen beschäftigt ist. Als sie Emma ruft und keine Antwort erhält, schaut die Oma im Garten nach. Doch von Emma fehlt jede Spur. Wenig später, findet man Emma tot auf und auch den Mörder kann man fassen. Nach seiner Haftstrafe wird dieser wieder freigelassen, verschwindet kurz darauf allerdings spurlos. Der Thriller Asklepios von Autorin Charlotte Charonne wird in 52 Kapitel (plus Prolog und Epilog) erzählt und ist in mehrere Teile unterteilt. Zusätzlich zu der Angabe des Kapitels, bekommt der Leser auch noch eine zeitliche Information, welche recht hilfreich ist, da sich die Handlung über mehrere Jahre zieht. Der Prolog befördert den Leser direkt in die Handlung, ohne das man weiß, worum es gerade wirklich geht (dies wird im Laufe des Buches allerdings klar). Hier wird der Leser schon gleich zu Beginn motiviert, dass Buch weiterzulesen. Auch die Stimmung, ist gleich zu Beginn eher düster/kühl gehalten, was im weiteren Verlauf, besonders in den Folterszenen immer wieder zu spüren ist. Gerade die Interaktion des Entführers mit seinem Opfer, ist der Autorin gut gelungen. Man kann kaum Gefühle heraushören, wenn sie jeden ihrer Eingriffe erklärt. Eben diese Erklärungen sind es auch, die dem Leser die Eingriffe so verständlich wie möglich erklären. Dadurch muss man kein Mediziner sein, um diese Szenen und deren Folgen, verstehen zu können. Bei den Eingriffen selbst, ist der Leser meistens nicht dabei. Hierdurch ist der Thriller nicht gerade blutig, was allerdings weniger schlimm ist. Gefühle werden allerdings dann geweckt, wenn die Eingriffe und ihre Folgen, erklärt werden. Hier habe ich mit dem Opfer mitgelitten, obwohl er selbst kein Heiliger ist (für manche Leser, wird er diese Eingriffe sicherlich auch verdient haben). Neben den Szenen der Entführung bekommen wir auch einen Einblick in die Polizeiarbeit. Hier gabe es zumindest an einer Stelle, für mich eine Fragwürdige Situation, wo es um die Befragung eines Zeugen ging. Hier haben die Polizisten etwas merkwürdig gehandelt, was allerdings mit der Autorin geklärt werden konnte. Die Ermittler, werden von der Autorin im Laufe der Handlung, auch mit Leben gefüllt. So bekommt man neben den Arbeitsmethoden, auch einen Einblick, in das Privatleben. Allerdings ist hier noch einiges an Luft nach oben, ich konnte noch kein 100 % “Verhältniss” mit den beiden aufbauen, weshalb ein Wiedersehen mit den Ermittlern ein Muss ist. Für einen weiteren Band spricht ebenfalls das Ende, denn dieses ist doch recht offen gestaltet und lädt zu weiteren Bänden ein. Cover: Das Cover von Asklepios ist weiß gehalten und wirkt ein wenig dreckig an den Rändern des Buches. Weiß ist bekannt als Farbe der Ärzte/Medizin und das passt zum Inhalt des Buches. Der Titel des Buches steht mittig auf dem Cover und hebt sich, durch seine schwarz-rote Farbe, perfekt vom Hintergrund ab. Auch der Titel passt perfekt zum Inhalt des Buches und hätte nicht besser gewählt werden können (Asklepios als Gott der Heilkunst). Getrennt wird der Titel durch den Äskulapstab, welcher ebenfalls für die Medizin steht. Unter dem Titel sieht man noch ein Skalpell, an welchem Blut klebt, welches schon auf den Untergrund tropft. Sobald man das Buch liest, wird man merken, wofür dieses genutzt wurde. Das Cover ist sehr einfach gehalten und sticht kaum ins Auge, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist. Das, was man nämlich sieht, passt gut zum Inhalt des Buches. Hier ist weniger, eben mehr. Fazit: Charlotte Charonne erzählt in ihrem Thriller “Asklepios” eine Story, die mich wirklich gefesselt hat. Besonders die Folterszenen, haben es mir dabei angetan und wurden wirklich gut erzählt. Durch den tollen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin habe ich das Ende vom Buch, recht schnell erreicht. Hier war ich enttäuscht, denn ich hätte gerne mehr gelesen. Allerdings bleibt so die Vorfreude, auf weitere Bände der Reihe. Von mir bekommt “Asklepios” 5/5 Sterne. Klappentext: Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie. Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder schon in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst … (Quelle: Edition Krimi) Autor: Charlotte Charonne Titel: Asklepios Verlag: Edition Krimi Genre: Thriller Seiten: 348 Preis: Taschenbuch: 13,00 // eBook: 8,99 Erstveröffentlichung: 2019 ISBN: 978-3946734697
Mit "Asklepios" schaffte Charlotte Charonne einen Thriller, der nicht nur die Auswirkungen der Taten eines Kindermörders aufzeigt, sondern der Selbstjustiz eine neue Ebene verleiht. "Als die funfjährige Emma entführt und brutal ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Kaum haben die Angehörigen sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, wird Emmas Mörder aus dem Gefängnis entlassen und verschwindet kurz darauf spurlos. Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Wurde er entführt? Wer außer Emmas Familie hätte einen Grund zur Vergeltung? Um die Kommissare Ruby und Spike legt sich ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Während das Ermittlerduo die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst, der ihn einer perfiden Therapie unterzieht..." Inhaltlich nimmt dieser Thriller ein Thema auf, welches sich sicherlich schon öfter bedient wurde. Doch während sich die meisten Autoren noch überlegen, wie sie die Taten an den Kindern beschreiben, ohne hier eine gewisse Grenze zu überschreiten, spart dich Charlotte Charonne diesen Weg und legt ihr Augenmerk lieber auf das "danach". Dabei denkt sie sich in eine Welt, in der ein solcher Täter seine Freiheitsstrafe abgebüßt und nach positiver psychologischer Gutachten resozialisiert werden könnte. Und damit kommen wir in den Bereich der Selbstjustiz, der im übrigen auf verschiedenen Ebene angebahnt bzw auch durchgeführt wird. Während die Nachbarn lediglich den Weg der Überwachung wählen, gibt es eine uns unbekannte Person, die sich den pädophilen schnappt und ganz andere Dinge mit ihm vorhat, um ihn von seiner pädophilie zu "heilen". Die Wahl des Gottes der Heilkunst hat dabei für mich eine geniale Doppeldeutung. Während wir die Medizin als notwendig und dem Patienten gönnerhaft empfinden, wird es hier als Machtinstrument genutzt, ohne die Rechte des Menschen zu beachten. Figuren tauchen in diesem Thriller einige auf, was durchaus zur Verwirrung des Lesers verhilft, gleichzeitig aber auch zum Mitdenken anregt und Hinweise als Brotkrümel reicht, um selbst auf die Spur zu kommen, bevor es die Kommissare tun. Wer hier klar bleibt und die leichten Versuche der Ablenkung auch als diese wahrnimmt, wird hier schnell auf des Rätsels Lösung kommen. Allerdings tut dies keinen Abbruch für die Geschichte. Die Figurenzeichnungen wirken auf den Leser blass und unausgereift. Dies liegt daran, dass sich die Autorin unnötige Gefühlsbeschreibungen spart, die der Leser in den Gesprächen ausreichend wahrnimmt. (Wie gesagt: Das Thema ist bekannt und der Leser wird hier als Mensch mit Vorwissen angesehen, was hier definitiv der richtige Weg ist!) Die einzigen, dessen Privatleben und Vergangenheit wir in vollen Zügen genießen dürfen, sind Ruby und Spike, die beiden Kommissare, die Sympathieträger sind und für den einen oder anderen Lachmoment sorgen. Dabei liefern beide gewisse Charakterzüge, bei den ich mir wünsche, noch mehr Fälle mit den beiden genießen zu dürfen. Zumal hier eigenes im Privatleben nur angedeutet wird und einige Fragen aufwirft, die ich zu gerne beantwortet hätte. Kommen wir zum Schreibstil der Autorin, die dieses Buch erst zu einem vollkommenden Werk macht. Selten erlebe ich eine Geschichte, die so locker leicht im Schreibstil daher kommt und dabei so viel Inhalt mit sich trägt. Hier schreibt eine Poetin, die es versteht, diese Ebene so geschickt zu verpacken, dass es weder schwerfällig noch unverständlich wird. Ich empfinde das Buch als perfekte Form eines Thrillers, die Ebenen einnimmt, auf die andere noch zu wenig eingegangen sind. Für mich ein absolutes Lesehighlight, welches die 5 Sterne verdient.
Zum Buch: Die kleine Emma verschwindet spurlos. Ihre Oma hat das Mädchen nur kurz auf ihrer Schaukel allein gelassen. Kurze Zeit später wird Emmas Leiche von einer Spaziergängen gefunden. Grausam zugerichtet. Kaum hat die Familie sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, kommt der Triebtäter auf Bewährung frei. Und verschwindet selbst ohne eine Spur. Während die Kommissare "Ruby" und "Spike" ermitteln, ist der Ex-Häftling in der Gewalt eines Racheengels. Er nennt sich Asklepios. Wie der griechische Gott der Heilkunst. Meine Meinung : Wer sich ein klein wenig mit griechischer Mythologie auskennt, wird schon beim Cover einen kleinen Freudenhüpfer machen. Auch im Verlauf des Buches werden die Zusammenhänge der Mythologie treffend und richtig dargestellt. Und zudem auch vernünftig eingebaut! Was Recherche angeht, bleiben hier keine Wünsche offen. Ein großes Lob an die Autorin. Die Figuren "Ruby" und "Spike" sind außerdem toll gestaltet. Man erfährt häppchenweise von ihrem privaten Umfeld, wird aber nicht damit "belästigt". Die dargestellte Ermittlungsarbeit ist schlüssig, der Schreibstil manchmal unkonventionell aber sehr sehr spannend. Der Gebrauch nicht ganz alltäglicher Begriffe wie "pfriemeln" oder "giggeln" lockern die Geschichte unglaublich auf, ohne es kindisch wirken zu lassen. Dieses Buch ist ein Genuss und sollte in keinem Thriller-Regal fehlen.
Von der ersten Seite an wurde ich in den Bann von „Asklepios“ gezogen. Charlotte Charonne hat hier einen fantastischen und vor alle sehr spannenden Thriller geschaffen. Schon im Prolog beginnt der Spannungsbogen, der sich durch das ganze Buch hindurch immer weiter aufbaut, um sich zum Ende hin zu entladen. Das tolle ist, dass man sehr schnell weiß wer der Täter ist, jedoch nicht wer der Entführer des Täter ist. Man kann einiges spekulieren und wird am Ende trotzdem von der Genialität überrascht. Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten. Ich habe dieses Buch verschlungen, auch weil das Thema unheimlich packend und mitfühlend ist. Gerade als Mutter sind die Geschehnisse hinter der ursprünglichen Tat einfach unfassbar. Für mich ist Charlottes Thriller zu einem Jahreshighlight geworden, vor allem weil er brilliant erzählt und einfach beispiellos spannend ist. 5 Sterne für dieses tolle Buch. Zum Inhalt: Die fünfjährige Emma wird entführt, misshandelt und bestialisch ermordet. Die Verurteilung des Täters gibt der Familie keine wirkliche Genugtuung. Als er dann auch noch aus der Haft entlassen wird, ist alles wieder präsent. Kurz darauf verschwindet der Mörder und die Ermittler Ruby und Spike versuchen das Netz aus Lügen und Geheimnissen aufzuklären. Doch Emmas Mörder befindet sich da schon in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst und erhält seine eigene, ihm zustehende Therapie.














