Arrowood - In den Gassen von London
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Die High Society hat Holmes - alle anderen gehen zu Arrowood
Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton.
Beiträge
Entspannte Lektüre & super für gemütliche Stunden zum Lesen
Habe den zweiten Band letztes Jahr gelesen und mir war nicht so richtig klar, dass es noch einen vorherigen gab. Hab mich irgendwie mit den schon gewöhnungsbedürftigen Charakteren angefreundet und wollte deswegen gerne Band 1 noch nachholen. Es ist eine Detektivgeschichte ohne total viel Spannung, aber lässt sich so gut weglesen. Allerdings sollte man kein Problem mit rauerem Umgang haben, wie er durchaus häufig im Buch vorkommt, ganz passend zur Zeit in der das ganze spielt.

“Arrowood” machte mich ehrlich gestanden wegen seines Covers neugierig. Die Silhouette des Herrn mit Zylinder und Stock und der Zusatz “In den Gassen von London” ließen mich auf einen Krimi schließen, der im historischen London spielt :). Der Klappentext tat dann sein Übriges dazu, mich zu überzeugen, diesem Buch eine Chance zu geben. Der Klappentext: Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel. Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise … Meine Meinung: Die Idee, einen direkten Konkurrenten zu Sherlock Holmes zu schaffen, der aber offensichtlich auf andere Methoden als der bekannte Detektiv setzt, faszinierte mich von Anfang an. Und ein klein wenig bedient sich der Autor auch der Methodik eines Sir Arthur Conan Doyle, indem er dem kauzigen Arrowood einen Assistenten namens Norman Barnett zur Seite stellt, der aus der Ich-Person die Geschichte erzählt. Zugegeben: Als Sherlock-Fan zu lesen, dass jemand Sherlock und seine Methoden nicht mag, ist schon ein bisschen harter Tobak. Aber gleichzeitig amüsierte mich dies auch und ich war gespannt darauf, welche Geschichte uns und welchen Fall seinen beiden Helden der Autor servieren würde. Der Auftakt liest sich auch sehr gut, denn die Klientin scheint Arrowood und Barnett gegenüber von Anfang an nicht ganz aufrichtig zu begegnen. Das Problem an diesem Buch ist in meinen Augen leider die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Es gibt immer wieder einzelne spannende Momente, aber keiner davon war für mich sooo fesselnd, dass ich das Buch nicht dazwischen für einige Zeit weglegen konnte. Wobei das Buch eigentlich beste Voraussetzungen hätte, eine tolle Geschichte zu erzählen, denn der Autor hat das Talent, das frühere London in seiner ganzen Vielfalt auferstehen zu lassen. Armut, Gewalt, Verbrechen – dies war in einigen Vierteln der Stadt an der Tagesordnung. Ein Schmelztiegel an Kulturen und Interessen trug wohldazu bei, die Stadt zeitweise in einen Hexenkessel an Emotionen zu verwandeln. Sehr gut gefallen haben mir auch die Figuren, die der Autor geschaffen hat. Angefangen bei dem zeitweise recht jähzornigen William Arrowood, der zwar ein guter Menschenkenner ist, aber ab und zu auch seinen Gefühlen einmal zu oft freien Lauf lässt, über den sympathischen Assistenten Norman Barnett, der mehr ein Partner als ein Assistent für Arrowood ist, bis hin zu Neddy, dem Straßenjungen, der für Arrowood und Barnet immer wieder kleine Aufträge erledigt. Auch Ettie, Arrowoods Schwester, konnte mir das eine oder andere Schmunzeln entlocken. Das Ende fand ich persönlich ein wenig durchwachsen. Zwar werden alle offenen Fragen zur Zufriedenheit des Leser beantwortet, nur kam es für meinen Geschmack ein wenig abrupt. Ein klein wenig Tempo hier rauszunehmen, wäre nicht verkehrt gewesen. Auch fand ich das Schicksal des Antagonisten ein wenig schade, das war für meinen Geschmack ein wenig … unspektakulär. Mein Fazit: “Arrowood” ist für meinen Geschmack eine Geschichte mit einer guten (und witzigen) Idee, die aber beim Ausarbeiten ein wenig ins Straucheln geraten ist. Das authentische Setting und die sympathischen Figuren haben für mich allerdings das Buch trotzdem lesenswert gemacht.
Wer braucht schon Sherlock Holmes, wenn man auch Mr. William Arrowood haben kann. So jedenfalls sieht Mr. Arrowood es selbst. Aber kommen wir zu den Basics. Der Kriminalroman spielt im viktorianischen London 1895 und wird in der Ich-Perspektive von Norman Barnett erzählt. Ihr seht also die Parallelen zu Sherlock Holmes kommen nicht von ungefähr. Arrowoods erster Fall beginnt mit dem Besuch eines jungen französischen Mädchens, die ihn anfleht, ihren vermissten Bruder zu finden. Sie befürchtet bereits das Schlimmste. Und natürlich geraten Arrowood und Barnett schneller, als sie gucken können in akute Lebensgefahr. Ich finde die Idee eines zweiten Detektivs im viktorianischen London richtig gelungen, da vor allem Arrowood in den berühmten Sherlock Holmes so etwas wie seinen Erzfeind sieht. Wobei man sagen muss, es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass Sherlock Holmes überhaupt weiß, wer Mr. Arrowood ist. Mr. Arrowood hingegen hält Sherlock Holmes für absolut überbewertet, seiner Meinung nach ist Holmes überhaupt nur bekannt, da Dr. Watson die besten Fälle biografisch aufarbeitet und veröffentlicht. Was mir hier vor allem positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das die Figur Arrowood alles andere als perfekt ist. Er macht Fehler, denkt oft nicht nach und ist sehr dem Alkohol und seiner (Ex-)Frau verfallen. Er ist also absolut authentisch, glaubwürdig und sympathisch.
Siento que llevo una eternidad con esta lectura. Esperaba algo al estilo Sherlock Holmes, siendo que además ocurre en la misma época, pero ha sido dar vueltas y más vueltas a lo mismo una y otra vez. Hay un cóctel entre los fenianos, Sherlock e incluso Jack el destripador que no llega a sacarle provecho por intentar juntar todo en un mismo libro. El Inspector Arrowood no ha estado mal como personaje, me recordó un poco a Backstrom y Barnett no ha logrado convencerme del todo.
Das Setting zu Arrowood spielt in 1895 in London. Ich liebe ja Krimis die in dieser Zeitepoche spielen. Alles daran ist faszinierend für mich, die Zeit, die Sprache und die Charaktere. Arrowood ist sowas wie der Konkurrent von Sherlock Holmes. Eher unbekannt meist auch unbeliebt löst er mit seinem Partner Barnett die Fälle. Ich empfand die beiden Ermittler als authentisch, chaotisch und herzlich. Mit eigenen Schwächen und Problemen kämpfen sie sich durch verstrickte Fälle. Mit unkonventionellen, eher illegalen Methoden, etwas Psychologie und viel Glück sind die beiden Ermittler zu Gange. Mich konnte das Buch von Anfang bis Ende fesseln und ich hab danach auch direkt Band 2 gelesen. Mystery in einer faszinierenden Zeitepoche mit historischem Hauch, viel Chaos und Glück.
Im Großen und Ganzen ein gutes Buch
Es war interessant aus der Sicht des Assistenten die Geschehnisse zu verfolgen. Muss aber sagen das ich länger als gewöhnlich zum lesen gebraucht habe. Es waren spannende Situationen da, gepackt hat es mich aber erst im letzten Drittel des Buches. Für jemand der gerne Sätze überliest/ überfliegt war es erstmal eine Umstellung. Etwas was tendenziell nicht schlimm ist. Am Ende hat mir das mich Gefallen und dem der gerne Kriminalromane liest, würde ich das Buch auch empfehlen.
Zugegeben, beim Thema Sherlock Holmes ist es ziemlich einfach mich zum Lesen zu bringen. Ich lese schlichtweg einfach alles, was mir irgendwie dazu in die Hände fällt. Jedes noch so abwegige Pastiche - wird Holmes erwähnt bin ich dabei *g* Arrowood ist eines dieser Bücher, die im Holmes Universum spielen wollen und daher war ich neugierig. Ich gebe aber auch zu, meine Erwartungen waren dadurch auch etwas hoch gegriffen. Den Klappentext habe ich übrigens nur mal schnell im Original überflogen, den Roman dann auf meine Wunschliste gepackt. Der Detektiv sieht Holmes als einen größten Rivalen und hasst ihm im Grunde - vor allem deshalb weil Holmes so berühmt ist und er ihm Vorwirft das seine Methode der Deduktion zu sehr vom Zufall abhängt. Der Roman ist sehr bemüht Lücken in den Original Geschichten von Doyle aufzuzeigen und ein paar sind durchaus eine Überlegung wert, der Fall Irene Adler etwa. Aber ich gebe zu, mir persönlich hat es weniger Spaß gemacht, Arrowoods Komplexe gegenüber Holmes zu folgen. Denn das ist es, was er hauptsächlich tut, während eigentlich sein Kompagnion Barnett und die Erzählstimme des Romans, die meiste Arbeit macht. Er scheint trotzdem ein ganz passabler Detektiv zu sein. Aber so richtig kann ich das ehrlich gesagt nicht einschätzen. Ich fand gut das er auch ein Privatleben hat (auch wenn ich das eher etwas klischeehaft fand) und ich fand auch interessant das sein Assistent ein Geheimnis vor ihm hat und wie er damit umgeht, um es zu verbergen. Aber ich gebe zu, so recht gepackt hat mich der Roman insgesamt nicht. Er ist irgendwie so stark darauf ausgelegt nur ja ein Anti-Holmes Roman zu sein, das hat mich richtig genervt. Auch der Kriminalfall hat mir nicht so ganz gefallen, das liegt aber in dem Punkt an meinen eigenen Vorlieben. Da das Ganze ab einem bestimmten Punkt in eine Richtung drängt, die mich thematisch einfach nicht angesprochen hat. Ich habs nicht so mit Regierungsverschwörungen. Ich mag lieber einen schönen Mordfall mit einem interessanten Mörder. Gut in dem Punkt, klingt das Ganze wieder eher nach einem klassischen Sherlock Holmes Fall** denn eben stattdessen Arrowood löst. Hinzu kommt auch, das mir persönlich die Handlung etwas überfrachtet ist. Da kam mir einfach zu viel zusammen. Ich gebe zu, das Ganze hätte keine Sherlock Holmes Verbindungen gebraucht, aber so hat man eben eine recht einfache Erklärung dafür, weshalb der Detektiv die hälfte der Zeit cholerisch und verbittert ist. Ich gebe zu, er und sein Assistent waren mir eher egal. Aber mir gefiel das dreckige, schmutzige London, das London der Halbwelt und der Kneipenschlägereien. Es war alles in allem ganz unterhaltsam, aber irgendwie habe ich mich Stellenweise auch ein wenig gelangweilt. Mich hätte dagegen durchaus interessiert weshalb Holmes hier so schlecht wegkommt. Mag der Autor den Detektiv nicht? *ggg* Alles in allem, ich denke Arrowood wird seine Leser*innen finden, mich persönlich hat er nicht so überzeugt, auch wenn es kein absoluter Flop war. Das liegt sicher daran, das der Roman vor allem meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat. Vielleicht lese ich trotzdem sogar die Fortsetzung.
Beschreibung
Die High Society hat Holmes - alle anderen gehen zu Arrowood
Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton.
Beiträge
Entspannte Lektüre & super für gemütliche Stunden zum Lesen
Habe den zweiten Band letztes Jahr gelesen und mir war nicht so richtig klar, dass es noch einen vorherigen gab. Hab mich irgendwie mit den schon gewöhnungsbedürftigen Charakteren angefreundet und wollte deswegen gerne Band 1 noch nachholen. Es ist eine Detektivgeschichte ohne total viel Spannung, aber lässt sich so gut weglesen. Allerdings sollte man kein Problem mit rauerem Umgang haben, wie er durchaus häufig im Buch vorkommt, ganz passend zur Zeit in der das ganze spielt.

“Arrowood” machte mich ehrlich gestanden wegen seines Covers neugierig. Die Silhouette des Herrn mit Zylinder und Stock und der Zusatz “In den Gassen von London” ließen mich auf einen Krimi schließen, der im historischen London spielt :). Der Klappentext tat dann sein Übriges dazu, mich zu überzeugen, diesem Buch eine Chance zu geben. Der Klappentext: Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel. Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise … Meine Meinung: Die Idee, einen direkten Konkurrenten zu Sherlock Holmes zu schaffen, der aber offensichtlich auf andere Methoden als der bekannte Detektiv setzt, faszinierte mich von Anfang an. Und ein klein wenig bedient sich der Autor auch der Methodik eines Sir Arthur Conan Doyle, indem er dem kauzigen Arrowood einen Assistenten namens Norman Barnett zur Seite stellt, der aus der Ich-Person die Geschichte erzählt. Zugegeben: Als Sherlock-Fan zu lesen, dass jemand Sherlock und seine Methoden nicht mag, ist schon ein bisschen harter Tobak. Aber gleichzeitig amüsierte mich dies auch und ich war gespannt darauf, welche Geschichte uns und welchen Fall seinen beiden Helden der Autor servieren würde. Der Auftakt liest sich auch sehr gut, denn die Klientin scheint Arrowood und Barnett gegenüber von Anfang an nicht ganz aufrichtig zu begegnen. Das Problem an diesem Buch ist in meinen Augen leider die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Es gibt immer wieder einzelne spannende Momente, aber keiner davon war für mich sooo fesselnd, dass ich das Buch nicht dazwischen für einige Zeit weglegen konnte. Wobei das Buch eigentlich beste Voraussetzungen hätte, eine tolle Geschichte zu erzählen, denn der Autor hat das Talent, das frühere London in seiner ganzen Vielfalt auferstehen zu lassen. Armut, Gewalt, Verbrechen – dies war in einigen Vierteln der Stadt an der Tagesordnung. Ein Schmelztiegel an Kulturen und Interessen trug wohldazu bei, die Stadt zeitweise in einen Hexenkessel an Emotionen zu verwandeln. Sehr gut gefallen haben mir auch die Figuren, die der Autor geschaffen hat. Angefangen bei dem zeitweise recht jähzornigen William Arrowood, der zwar ein guter Menschenkenner ist, aber ab und zu auch seinen Gefühlen einmal zu oft freien Lauf lässt, über den sympathischen Assistenten Norman Barnett, der mehr ein Partner als ein Assistent für Arrowood ist, bis hin zu Neddy, dem Straßenjungen, der für Arrowood und Barnet immer wieder kleine Aufträge erledigt. Auch Ettie, Arrowoods Schwester, konnte mir das eine oder andere Schmunzeln entlocken. Das Ende fand ich persönlich ein wenig durchwachsen. Zwar werden alle offenen Fragen zur Zufriedenheit des Leser beantwortet, nur kam es für meinen Geschmack ein wenig abrupt. Ein klein wenig Tempo hier rauszunehmen, wäre nicht verkehrt gewesen. Auch fand ich das Schicksal des Antagonisten ein wenig schade, das war für meinen Geschmack ein wenig … unspektakulär. Mein Fazit: “Arrowood” ist für meinen Geschmack eine Geschichte mit einer guten (und witzigen) Idee, die aber beim Ausarbeiten ein wenig ins Straucheln geraten ist. Das authentische Setting und die sympathischen Figuren haben für mich allerdings das Buch trotzdem lesenswert gemacht.
Wer braucht schon Sherlock Holmes, wenn man auch Mr. William Arrowood haben kann. So jedenfalls sieht Mr. Arrowood es selbst. Aber kommen wir zu den Basics. Der Kriminalroman spielt im viktorianischen London 1895 und wird in der Ich-Perspektive von Norman Barnett erzählt. Ihr seht also die Parallelen zu Sherlock Holmes kommen nicht von ungefähr. Arrowoods erster Fall beginnt mit dem Besuch eines jungen französischen Mädchens, die ihn anfleht, ihren vermissten Bruder zu finden. Sie befürchtet bereits das Schlimmste. Und natürlich geraten Arrowood und Barnett schneller, als sie gucken können in akute Lebensgefahr. Ich finde die Idee eines zweiten Detektivs im viktorianischen London richtig gelungen, da vor allem Arrowood in den berühmten Sherlock Holmes so etwas wie seinen Erzfeind sieht. Wobei man sagen muss, es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass Sherlock Holmes überhaupt weiß, wer Mr. Arrowood ist. Mr. Arrowood hingegen hält Sherlock Holmes für absolut überbewertet, seiner Meinung nach ist Holmes überhaupt nur bekannt, da Dr. Watson die besten Fälle biografisch aufarbeitet und veröffentlicht. Was mir hier vor allem positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das die Figur Arrowood alles andere als perfekt ist. Er macht Fehler, denkt oft nicht nach und ist sehr dem Alkohol und seiner (Ex-)Frau verfallen. Er ist also absolut authentisch, glaubwürdig und sympathisch.
Siento que llevo una eternidad con esta lectura. Esperaba algo al estilo Sherlock Holmes, siendo que además ocurre en la misma época, pero ha sido dar vueltas y más vueltas a lo mismo una y otra vez. Hay un cóctel entre los fenianos, Sherlock e incluso Jack el destripador que no llega a sacarle provecho por intentar juntar todo en un mismo libro. El Inspector Arrowood no ha estado mal como personaje, me recordó un poco a Backstrom y Barnett no ha logrado convencerme del todo.
Das Setting zu Arrowood spielt in 1895 in London. Ich liebe ja Krimis die in dieser Zeitepoche spielen. Alles daran ist faszinierend für mich, die Zeit, die Sprache und die Charaktere. Arrowood ist sowas wie der Konkurrent von Sherlock Holmes. Eher unbekannt meist auch unbeliebt löst er mit seinem Partner Barnett die Fälle. Ich empfand die beiden Ermittler als authentisch, chaotisch und herzlich. Mit eigenen Schwächen und Problemen kämpfen sie sich durch verstrickte Fälle. Mit unkonventionellen, eher illegalen Methoden, etwas Psychologie und viel Glück sind die beiden Ermittler zu Gange. Mich konnte das Buch von Anfang bis Ende fesseln und ich hab danach auch direkt Band 2 gelesen. Mystery in einer faszinierenden Zeitepoche mit historischem Hauch, viel Chaos und Glück.
Im Großen und Ganzen ein gutes Buch
Es war interessant aus der Sicht des Assistenten die Geschehnisse zu verfolgen. Muss aber sagen das ich länger als gewöhnlich zum lesen gebraucht habe. Es waren spannende Situationen da, gepackt hat es mich aber erst im letzten Drittel des Buches. Für jemand der gerne Sätze überliest/ überfliegt war es erstmal eine Umstellung. Etwas was tendenziell nicht schlimm ist. Am Ende hat mir das mich Gefallen und dem der gerne Kriminalromane liest, würde ich das Buch auch empfehlen.
Zugegeben, beim Thema Sherlock Holmes ist es ziemlich einfach mich zum Lesen zu bringen. Ich lese schlichtweg einfach alles, was mir irgendwie dazu in die Hände fällt. Jedes noch so abwegige Pastiche - wird Holmes erwähnt bin ich dabei *g* Arrowood ist eines dieser Bücher, die im Holmes Universum spielen wollen und daher war ich neugierig. Ich gebe aber auch zu, meine Erwartungen waren dadurch auch etwas hoch gegriffen. Den Klappentext habe ich übrigens nur mal schnell im Original überflogen, den Roman dann auf meine Wunschliste gepackt. Der Detektiv sieht Holmes als einen größten Rivalen und hasst ihm im Grunde - vor allem deshalb weil Holmes so berühmt ist und er ihm Vorwirft das seine Methode der Deduktion zu sehr vom Zufall abhängt. Der Roman ist sehr bemüht Lücken in den Original Geschichten von Doyle aufzuzeigen und ein paar sind durchaus eine Überlegung wert, der Fall Irene Adler etwa. Aber ich gebe zu, mir persönlich hat es weniger Spaß gemacht, Arrowoods Komplexe gegenüber Holmes zu folgen. Denn das ist es, was er hauptsächlich tut, während eigentlich sein Kompagnion Barnett und die Erzählstimme des Romans, die meiste Arbeit macht. Er scheint trotzdem ein ganz passabler Detektiv zu sein. Aber so richtig kann ich das ehrlich gesagt nicht einschätzen. Ich fand gut das er auch ein Privatleben hat (auch wenn ich das eher etwas klischeehaft fand) und ich fand auch interessant das sein Assistent ein Geheimnis vor ihm hat und wie er damit umgeht, um es zu verbergen. Aber ich gebe zu, so recht gepackt hat mich der Roman insgesamt nicht. Er ist irgendwie so stark darauf ausgelegt nur ja ein Anti-Holmes Roman zu sein, das hat mich richtig genervt. Auch der Kriminalfall hat mir nicht so ganz gefallen, das liegt aber in dem Punkt an meinen eigenen Vorlieben. Da das Ganze ab einem bestimmten Punkt in eine Richtung drängt, die mich thematisch einfach nicht angesprochen hat. Ich habs nicht so mit Regierungsverschwörungen. Ich mag lieber einen schönen Mordfall mit einem interessanten Mörder. Gut in dem Punkt, klingt das Ganze wieder eher nach einem klassischen Sherlock Holmes Fall** denn eben stattdessen Arrowood löst. Hinzu kommt auch, das mir persönlich die Handlung etwas überfrachtet ist. Da kam mir einfach zu viel zusammen. Ich gebe zu, das Ganze hätte keine Sherlock Holmes Verbindungen gebraucht, aber so hat man eben eine recht einfache Erklärung dafür, weshalb der Detektiv die hälfte der Zeit cholerisch und verbittert ist. Ich gebe zu, er und sein Assistent waren mir eher egal. Aber mir gefiel das dreckige, schmutzige London, das London der Halbwelt und der Kneipenschlägereien. Es war alles in allem ganz unterhaltsam, aber irgendwie habe ich mich Stellenweise auch ein wenig gelangweilt. Mich hätte dagegen durchaus interessiert weshalb Holmes hier so schlecht wegkommt. Mag der Autor den Detektiv nicht? *ggg* Alles in allem, ich denke Arrowood wird seine Leser*innen finden, mich persönlich hat er nicht so überzeugt, auch wenn es kein absoluter Flop war. Das liegt sicher daran, das der Roman vor allem meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat. Vielleicht lese ich trotzdem sogar die Fortsetzung.













