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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joseph Ponthus, 1978 geboren, studierte Literatur und Soziale Arbeit in Reims und Nancy. Nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Sozialarbeiter in Pariser Vororten zog er 2015 in die Bretagne und arbeitete dort zweieinhalb Jahre in Fischfabriken und Schlachthöfen. 2019 erschien sein Roman À la ligne. Feuillets d’usine, der in Frankreich überaus erfolgreich war und bis dato in acht Sprachen übersetzt wurde. Für À la ligne erhielt Joseph Ponthus mehrere Preise u. a. den Grand Prix RTL Lire 2019, den Prix Jean Amila-Meckert und den Prix Eugène Dabit du roman populiste. Joseph Ponthus starb im Februar 2021 im Alter von 42 Jahren an Krebs.
Beiträge
Fabrikarbeit in Poesie verwandelt
Aussagekräftige Umsetzung einer bisher wenig beachteten und interessanten Thematik. Es lässt vermuten, dass bei der Übersetzung Teile des poetischen Zaubers verloren gegangen sind, anders kann ich mir Abschnitte wie den folgenden wenig erklären: „Heimkommen Trinken Vögeln Weinen Lachen Sein Leben woanders leben als bei den Garnelen Schlafen Den Wecker stellen schlafen wie ein Stein Morgen zurück zu den Garnelen“ Bewusst spiegelt der stakkatohafte Schreibstil gepaart mit wiederholenden Wörtern und Themen aber auch eindrücklich den eintönigen Ablauf der Fliesband-Arbeit wider. Auf die Dauer sehr bedrückend.
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Autorenbeschreibung
Joseph Ponthus, 1978 geboren, studierte Literatur und Soziale Arbeit in Reims und Nancy. Nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Sozialarbeiter in Pariser Vororten zog er 2015 in die Bretagne und arbeitete dort zweieinhalb Jahre in Fischfabriken und Schlachthöfen. 2019 erschien sein Roman À la ligne. Feuillets d’usine, der in Frankreich überaus erfolgreich war und bis dato in acht Sprachen übersetzt wurde. Für À la ligne erhielt Joseph Ponthus mehrere Preise u. a. den Grand Prix RTL Lire 2019, den Prix Jean Amila-Meckert und den Prix Eugène Dabit du roman populiste. Joseph Ponthus starb im Februar 2021 im Alter von 42 Jahren an Krebs.
Beiträge
Fabrikarbeit in Poesie verwandelt
Aussagekräftige Umsetzung einer bisher wenig beachteten und interessanten Thematik. Es lässt vermuten, dass bei der Übersetzung Teile des poetischen Zaubers verloren gegangen sind, anders kann ich mir Abschnitte wie den folgenden wenig erklären: „Heimkommen Trinken Vögeln Weinen Lachen Sein Leben woanders leben als bei den Garnelen Schlafen Den Wecker stellen schlafen wie ein Stein Morgen zurück zu den Garnelen“ Bewusst spiegelt der stakkatohafte Schreibstil gepaart mit wiederholenden Wörtern und Themen aber auch eindrücklich den eintönigen Ablauf der Fliesband-Arbeit wider. Auf die Dauer sehr bedrückend.




