Als das Leben wieder schön wurde
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Beschreibung
Eine Schwedin im Hamburg der 1950er Jahre: Greta Bergström und ihre Freundinnen bringen mit einem mobilen Schönheitssalon Farbe in das Nachkriegsdeutschland.
Hamburg, 1954: Fast ihr gesamtes Leben hat Greta bei ihrer Großmutter in Stockholm verbracht, nun kehrt sie nach St. Pauli zurück, wo ihr Vater mit seiner neuen Familie lebt. Doch der empfängt die fremde Tochter eisig, eine Stelle als Kosmetikerin sucht Greta vergebens. Alles ändert sich, als Greta sich mit zwei Frauen anfreundet: Marieke, die den Nachbarinnen in den Altonaer Nissenhütten die Haare macht; und Trixie, die im feinen Blankenese lebt. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, einen mobilen Schönheitssalon zu eröffnen. Ihre Kundinnen sollen sich wieder wohl in ihrer Haut fühlen, das Leben endlich wieder genießen. Ein Stück vom Glück zu finden, davon träumen auch die drei Freundinnen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Kerstin Sgonina arbeitet als Autorin, Journalistin und Lektorin. Mit 18 Jahren kam sie nach Hamburg und schlug sich nach ihrem Abitur dort unter anderem als Türsteherin und Barfrau in Sankt Pauli durch. Nach wie vor liebt sie die Stadt an der Elbe heiß und innig, lebt aber heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern nahe Berlin.
Beiträge
Eine fesselnde Geschichte!
Dieses Buch lag schon länger auf meinem SuB und endlich habe ich es gelesen und ich habe es genossen. Die Geschichten dreier Frauen im Hamburg der 1950er Jahre war eine unterhaltsame und fesselnde Lektüre. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Sie hat das Hamburger der 1950er Jahre sehr lebhaft beschrieben und es kamen auch durchaus ernste Themen zur Sprache (Stichwort: Aufarbeitung der Verbrechen der NS Zeit). Trotzdem wurde die Geschichte auch immer durch eine gewisse Leichtigkeit bestimmt und ich musste oft schmunzeln. Die Charaktere sind mir alle ans Herz gewachsen und am Ende tat es mir richtig leid, sie verlassen zu müssen - ich hätte sie gerne noch etwas länger durch ihr Leben begleitet.🥹🥰
Greta kommt im Jahre 1954 nach Hamburg, um dort bei ihren Vater nach ihrer Mutter zu suchen. Kurz vor dem Krieg hatte sie mit ihrer Großmutter Anni Hamburg verlassen, ihre Mutter wollte nicht mitkommen. Im Jahre 1941 verliert sich dann ihre Spur und Greta hofft mehr über den Verbleib der Mutter ausfindig machen zu können. Beim Vater und seiner neuen Familie kommt sie zwar unter, aber willkommen ist sie dort nicht. Sie lernt Marieke kennen, eine Freundin ihres Halbbruders Mickey, und bald ist sie eng mit ihr befreundet. Bei der Suche nach der Mutter lernt sie Trixie kennen, deren Mutter eine Arbeitskollegin war. Gemeinsam machen die drei einen fahrbaren Schönheitssalon auf und sichern sich so ihren Lebensunterhalt. Ich war von Anfang an gefangen von der Geschichte. Greta ist sehr mutig mit ihrem Schritt ihr Leben in Schweden aufzugeben und in das ihr fremde Hamburg zu ziehen. Auch als es dort nicht wirklich rund läuft gibt sie nicht auf und auch von der unterschiedlichen Mentalität lässt sie sich nicht einschüchtern. Sie nimmt ihr Leben in die Hand und lässt sich auch durch Rückschläge nicht aufhalten. Ich hätte gerne noch mehr aus dem Alltag des Schönheitsmobils mitbekommen, das hat mir fast zu wenig eine Rolle gespielt. Aber ansonsten war das Buch toll zu lesen und hatte einige interessante Themen parat. Man merkt auch sehr, dass das Wirtschaftswunder nicht von heute auf morgen allen Wohlstand beschert hat und dass die Folgen des Krieges immer noch deutlich zu spüren waren. So sind arbeitende Frauen eher die Ausnahme und auf das Wohlwollen der Männer angewiesen. Frauen aus Ostpreußen sehen sich vielen Vorurteilen gegenüber und alleinerziehende Mütter werden vom Amt gegängelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde die Autorin mal auf meinem Radar behalten. Das war wirklich tolle Unterhaltung.
Beschreibung
Eine Schwedin im Hamburg der 1950er Jahre: Greta Bergström und ihre Freundinnen bringen mit einem mobilen Schönheitssalon Farbe in das Nachkriegsdeutschland.
Hamburg, 1954: Fast ihr gesamtes Leben hat Greta bei ihrer Großmutter in Stockholm verbracht, nun kehrt sie nach St. Pauli zurück, wo ihr Vater mit seiner neuen Familie lebt. Doch der empfängt die fremde Tochter eisig, eine Stelle als Kosmetikerin sucht Greta vergebens. Alles ändert sich, als Greta sich mit zwei Frauen anfreundet: Marieke, die den Nachbarinnen in den Altonaer Nissenhütten die Haare macht; und Trixie, die im feinen Blankenese lebt. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, einen mobilen Schönheitssalon zu eröffnen. Ihre Kundinnen sollen sich wieder wohl in ihrer Haut fühlen, das Leben endlich wieder genießen. Ein Stück vom Glück zu finden, davon träumen auch die drei Freundinnen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Kerstin Sgonina arbeitet als Autorin, Journalistin und Lektorin. Mit 18 Jahren kam sie nach Hamburg und schlug sich nach ihrem Abitur dort unter anderem als Türsteherin und Barfrau in Sankt Pauli durch. Nach wie vor liebt sie die Stadt an der Elbe heiß und innig, lebt aber heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern nahe Berlin.
Beiträge
Eine fesselnde Geschichte!
Dieses Buch lag schon länger auf meinem SuB und endlich habe ich es gelesen und ich habe es genossen. Die Geschichten dreier Frauen im Hamburg der 1950er Jahre war eine unterhaltsame und fesselnde Lektüre. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Sie hat das Hamburger der 1950er Jahre sehr lebhaft beschrieben und es kamen auch durchaus ernste Themen zur Sprache (Stichwort: Aufarbeitung der Verbrechen der NS Zeit). Trotzdem wurde die Geschichte auch immer durch eine gewisse Leichtigkeit bestimmt und ich musste oft schmunzeln. Die Charaktere sind mir alle ans Herz gewachsen und am Ende tat es mir richtig leid, sie verlassen zu müssen - ich hätte sie gerne noch etwas länger durch ihr Leben begleitet.🥹🥰
Greta kommt im Jahre 1954 nach Hamburg, um dort bei ihren Vater nach ihrer Mutter zu suchen. Kurz vor dem Krieg hatte sie mit ihrer Großmutter Anni Hamburg verlassen, ihre Mutter wollte nicht mitkommen. Im Jahre 1941 verliert sich dann ihre Spur und Greta hofft mehr über den Verbleib der Mutter ausfindig machen zu können. Beim Vater und seiner neuen Familie kommt sie zwar unter, aber willkommen ist sie dort nicht. Sie lernt Marieke kennen, eine Freundin ihres Halbbruders Mickey, und bald ist sie eng mit ihr befreundet. Bei der Suche nach der Mutter lernt sie Trixie kennen, deren Mutter eine Arbeitskollegin war. Gemeinsam machen die drei einen fahrbaren Schönheitssalon auf und sichern sich so ihren Lebensunterhalt. Ich war von Anfang an gefangen von der Geschichte. Greta ist sehr mutig mit ihrem Schritt ihr Leben in Schweden aufzugeben und in das ihr fremde Hamburg zu ziehen. Auch als es dort nicht wirklich rund läuft gibt sie nicht auf und auch von der unterschiedlichen Mentalität lässt sie sich nicht einschüchtern. Sie nimmt ihr Leben in die Hand und lässt sich auch durch Rückschläge nicht aufhalten. Ich hätte gerne noch mehr aus dem Alltag des Schönheitsmobils mitbekommen, das hat mir fast zu wenig eine Rolle gespielt. Aber ansonsten war das Buch toll zu lesen und hatte einige interessante Themen parat. Man merkt auch sehr, dass das Wirtschaftswunder nicht von heute auf morgen allen Wohlstand beschert hat und dass die Folgen des Krieges immer noch deutlich zu spüren waren. So sind arbeitende Frauen eher die Ausnahme und auf das Wohlwollen der Männer angewiesen. Frauen aus Ostpreußen sehen sich vielen Vorurteilen gegenüber und alleinerziehende Mütter werden vom Amt gegängelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde die Autorin mal auf meinem Radar behalten. Das war wirklich tolle Unterhaltung.





