Afterlife Crisis: Das Lieben nach dem Tod

Afterlife Crisis: Das Lieben nach dem Tod

E-Book
4.011

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
487
Preis
N/A

Beiträge

10
Alle
4

Ein extrem interessantes Buch über Verluste, das Loslassen und wie wir als Menschen für das was wir lieben über uns hinauswachsen.

"Afterlife Crisis" hat meine Erwartungen mehrfach übertroffen. Manchmal konnte ich das Buch (bzw meinen eReader) kaum weglegen, andere Male musste ich erst einen Moment innehalten, um das Gelesene zu verarbeiten bevor ich weiterlesen konnte. Man fiebert sofort mit den Charakteren mit und der Kopf schwirrt nur so voller Theorien, was als nächstes passieren würde – und jedes mal kommt es ganz anders. Die Spannung hört kaum auf bevor sie gewollt mit Humor und Gemütlichkeit abgelöst wird. Eine echte Achterbahnfahrt. Jeder einzelne der Charaktere hat eine unglaubliche Tiefe, in die man kurzweilig entführt wird. Miltraud, die Protagonistin des Buches, durchgeht eine wundervoll erzählte Charakterentwicklung und ich muss sagen: sie ist eine richtige Badass Female MC. Die Themen des Verlusts und des Loslassens werden in einer so facettenreichen Weise angesprochen, dass die Menschlichkeit nur so heraus strahlt. Die einen Stellen bangt man, die nächsten weint man, an anderen hat man ein bittersüßes Lächeln auf den Lippen. Einfach nur ergreifend. Der Schreibstil ist blumig, fast schon poetisch in seinen Umschreibungen, daher braucht es auf jeden Fall etwas mehr Konzentration zu lesen, wie eine alltägliche Romanze in Umgangssprache. Dennoch hatte ich äußerst selten das Problem, etwas nicht direkt verstanden zu haben. Die Tropes reichen quer durch das, was die Buchwelt zu bieten hat. Von Found Family bis zu ganz viel Angst über Action war echt alles dabei. Es ist keine klassische Romanze und reicht weit fernab, was man vom derzeitigen Buchmarkt gewöhnt ist.

Ein extrem interessantes Buch über Verluste, das Loslassen und wie wir als Menschen für das was wir lieben über uns hinauswachsen.
5

Hättest du gerne ein Leben nach dem Tod?

In diesem Buch lernen wir Miltraud kennen – einen etwa 200 Jahre alten Geist, der äußerlich zwischen 16 und 18 Jahren alt ist. Doch das Dasein als Geist ist alles andere als einfach: Es ist vor allem einsam. Zwar bewegt sie sich unter den Menschen, doch niemand kann sie sehen – bis sie auf Aleksander trifft, einen 18-jährigen Jungen, der mit seiner Schwester nach Silkesheim gezogen ist. Die Geschichte nimmt eine tragische Wendung, als Aleks und Miltraud sich aus den Augen verlieren (warum, müsst ihr unbedingt selbst herausfinden!). Nach einer längeren Phase der Traurigkeit begegnet Miltraud schließlich Fritz. Er steckt selbst in einer kleinen Krise, und ab diesem Punkt entwickelt sich eine herrlich unterhaltsame und zugleich berührende Dynamik zwischen den beiden. Gemeinsam erleben sie viele lustige, aber auch ernste Momente und wachsen dabei immer mehr zusammen. Ich musste beim Lesen wirklich oft lachen! An manchen Stellen fühlte ich mich sogar an „Pinky and the Brain“ sowie an „Der König der Löwen“ erinnert – eine unerwartete, aber tolle Mischung. Besonders gefallen haben mir auch die Namen im Buch. Sie sind angenehm anders und heben sich wohltuend von den typischen, oft wiederkehrenden Namen in vielen anderen Geschichten ab. Neben viel Humor bietet die Story auch spannende und actionreiche Szenen. Wer also Lust auf etwas wirklich Ungewöhnliches hat und sich auf eine besondere Geschichte einlassen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich hatte zunächst erwartet, eine sehr traurige Geschichte zu lesen, wurde aber positiv überrascht. Das Ende ist zugleich schön und etwas traurig – genau die richtige Mischung. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was er als Nächstes veröffentlichen wird! 😊

Hättest du gerne ein Leben nach dem Tod?
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"Afterlife Crisis" von Robin Theis ist der etwas andere Fantasy-Spukroman. Ein Buch voller Emotionen, aus dem man viel für das wahre Leben mitnehmen kann. Kurz zur Geschichte: Miltraud ist seit 200 Jahren ein Geist auf der Erde. Niemand nimmt sie wahr, bis sie Aleks begegnet, der sie sehen kann. Eine Fantasygeschichte mit großer emotionaler Tiefe. Es geht viel um Trauer und Verlust, aber auch um Liebe und den Wunsch, gesehen zu werden. Alles verpackt mit etwas Witz und einer tollen Story, die auch einige actionreiche Abschnitte hat, wodurch das Buch eine gute Portion Spannung bietet.😊 Die Protagonisten sind klasse gewählt. Sie sind alle verschieden im Charakter und bringen daher auch verschiedene Emotionen mit ins Spiel. Sie spiegeln etwas vom wahrem Leben wider und zeigen, welche Menschen man so in seinem Leben trifft.😊 Man kann vieles aus dem Buch im wirklichen Leben wiederfinden, wie z. B. den Umgang mit Trauer oder das Alleinsein. Aber auch, wie Menschen in deinem Umfeld dich zum Lachen bringen und dir damit helfen. Eine emotionale Fantasy-Geister-Geschichte, die eine klare Leseempfehlung erhält.😁

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Ein Abenteuer voller Herz, Humor und unerwarteter Wendungen ✨

Zweihundert Jahre Einsamkeit und dann begegnet Miltraud plötzlich jemandem, der sie sehen kann. Aleksander ist der Erste, der ihr als Geist wirklich begegnet, und diese Verbindung verändert alles. Doch dann verschwindet er plötzlich und Miltraud bleibt in tiefer Trauer zurück. Getrieben von dem Wunsch, ihn wiederzufinden, begibt sie sich allein auf eine Reise. Auf diesem Weg trifft sie auf Fritz den nächsten Menschen, der sie sehen kann. Doch statt sofort Antworten zu finden, entwickelt sich zwischen den beiden zunächst eine ehrliche und tiefe Freundschaft. Fritz wird zu einem wichtigen Halt für Miltraud und gibt ihr neue Kraft. Erst nach und nach rückt auch die gemeinsame Suche nach Aleksander in den Mittelpunkt. Was daraus entsteht, ist ein Abenteuer voller Überraschungen und Wendungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte. Ich konnte Afterlife Crisis kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil von Robin Theis ist unglaublich fesselnd und sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Besonders beeindruckt hat mich die emotionale Tiefe der Geschichte. Miltrauds Trauer ist intensiv und greifbar, man leidet mit ihr, spürt ihre Hoffnung und begleitet sie durch ihre dunkelsten Momente. Gleichzeitig bringt die Dynamik zwischen Miltraud und Fritz eine wunderbare Leichtigkeit in die Geschichte. Ihre Freundschaft entwickelt sich langsam, aber sehr authentisch und tief, und sorgt immer wieder für humorvolle Momente, die mich mehr als einmal laut haben lachen lassen. Gerade diese Mischung aus Emotion und Humor macht das Buch für mich so besonders. Hinzu kommen die vielen unerwarteten Wendungen, die die Geschichte durchgehend spannend halten. Immer wieder passieren Dinge, mit denen man einfach nicht rechnet, was mich total gefesselt hat. Auch die tiefgründigen Gedanken über Hoffnung, Licht und das Weitermachen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben und haben mich emotional sehr berührt. Fazit: Afterlife Crisis ist eine berührende, überraschende und gleichzeitig humorvolle Geschichte über Verlust, Freundschaft und den Mut, niemals aufzugeben. Ein Buch, das einen zum Lachen bringt, mitfiebern lässt und tief im Herzen berührt – für mich eine absolute Leseempfehlung.

4

Endlich mal was Paranormales 😍

Ich durfte Afterlife Crisis als Rezensionsexemplar lesen. Vielen Dank dafür. Miltraud ist ein Geist. Das seit 200 Jahren. Sie fristet ihr ewiges Dasein in Silkeim. Immer wieder bei verschiedenen Familien, damit sie sich zugehörig fühlt. Am See trifft sie auf Aleksander und plötzlich ändert sich ihr komplettes Dasein. Aleks Familie hütet ein Geheimnis und als er verschwindet setzt Miltraud alles daran, Aleks wieder zu sehen. Dabei lernt sie viele Leute kennen, die ihr Leben völlig verändern. Doch kann sie Aleks je wieder sehen? Das Buch ist in 5 Akte geteilt. Jeder Akt handelt von einer anderen Person, die mit Miltraud zu tun hat. Akt 1 geht über Aleksander und Miltraud. In Akt 2 und 3 lernt Miltraud viele neue Menschen, insbesondere Fritz kennen. Dieser wird ihr ein guter Freund. Akt 4 handelt von Venia. Zu Venia möchte ich nicht viel sagen. Ihre Story muss sich von selbst erklären. Der letzte Akt handelt von Miltraud. Das gesamte Buch über erfahren wir immer wieder sehr viel traurige Momente. Trauer und Abschied spielen eine zentrale Rolle in dem Buch. Doch die Trauer und der Umgang damit werden auf verschiedene Art und Weise gelöst. Genau wie im wahren Leben. Jeder Mensch geht anders mit Trauer um. So auch hier im Buch. Der eine überspielt die Trauer mit Galgenhumor, der andere zieht sich zurück usw. Das alles ist wunderbar in der Story verarbeitet und lässt einen viel nachdenken. Aber sind wir ehrlich: Jeder hat in seinem Leben schon mit Trauer und dessen Bewältigung zu tun gehabt. Ich für meinen Teil gehöre zu der Fraktion „ich ziehe mich zurück“ zwar nicht lange, aber ich brauche erstmal Zeit für mich. Ich habe es auch schon dem Autor geschrieben. Die Namensgebung der Charaktere ist sehr skurril. Aber genau da ist wieder dieser Punkt: Ich musste trotz der traurigen Szenen, die es im Buch gibt, lachen. Einzig allein aufgrund der Namen. Daher kann ich Robin gar nicht böse sein. Und eine Szene möchte ich euch erzählen, gerade weil sie mich nicht mehr löslässt. Ich werde nicht stark ins Detail gehen: Wir haben Ray, einen Angler. Besessen von Angeln. Und von einem Karpfen. Seinen Namen verrate ich nicht. Ich habe Tränen gelacht. Zurück zum Thema. Dieser eine Karpfen bestimmt Rays Leben. Und mich hat dieser Karpfen genervt. Richtig genervt. Ich war froh, als ich diesen Part der Story abgeschlossen habe. Zum Ende des Buches aber kam mein Schock. Der Karpfen kam zurück… Meine Gedanken waren original: „Was hat der denn mit diesem Sch°°°° Karpfen. Nicht schon wieder“! Ich glaube ich werde noch lange an diesen Karpfen zurückdenken. Der Schreibstil des Buches ist flüssig. Die Kapitel innerhalb der Akte haben eine gute Länge. Sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Ein tolles Mittelmaß. Den 4. Akte hätte ich mir persönlich etwas kürzer gewünscht, bzw. ich hätte die ein oder andere Szene weggelassen. Aber es ist jetzt wie es ist. Alles in allen ist es ein tolles Buch, dass wichtige Themen rund um Trauer, Abschied und dem Umgang damit auf witzige, nervige und interessante Art rüberbringt. Das alles verpackt in eine paranormale Fantasy. Ich kann es nur empfehlen.

4

Afterlife Crisis - Robin Theis "𝐃𝐀𝐒 𝐋𝐈𝐄𝐁𝐄𝐍 𝐍𝐀𝐂𝐇 𝐃𝐄𝐌 𝐓𝐎𝐃"

»Vergiss nicht, egal wo du bist. Wir werden zur selben Sonne schauen. Nur aus einem anderen Blickwinkel.« »Du bist bloß ein paranormaler Wasserkocher?« Ⓣⓡⓞⓟⓔⓢ 👥️-Drama 🕯-Tod/Trauer 👻-Paranormal 👻-200 Jahre alter Geist 🩸-Rache 🫂-Found Family 🦠-Krankheit Ⓩⓤⓜ Ⓑⓤⓒⓗ: 𝐕𝐨𝐫𝐰𝐞𝐠: 𝐈𝐜𝐡 𝐦ö𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐫𝐚𝐮𝐟 𝐚𝐮𝐟𝐦𝐞𝐫𝐤𝐬𝐚𝐦 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐬 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐡𝐚𝐧𝐝𝐞𝐥𝐭, 𝐝𝐢𝐞 𝐭𝐫𝐢𝐠𝐠𝐞𝐫𝐧𝐝 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐤ö𝐧𝐧𝐞𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐳. 𝐁. 𝐓𝐫𝐚𝐮𝐞𝐫, 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐮𝐬𝐭, 𝐓𝐨𝐝 𝐮𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭. 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐡𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐭𝐭𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐏𝐚𝐮𝐬𝐞, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐞𝐬 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐳𝐮 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐰𝐢𝐫𝐝. Wir treffen in der Geschichte auf einen 200 Jahre alten Geist namens Miltraud. Gemeinsam mit ihr begeben wir uns auf eine Reise zwischen Sehnsucht und Einsamkeit, voller Spannung und einer jugendlicher Liebschaft. Ⓜⓔⓘⓝ Ⓕⓐⓩⓘⓣ: Dieses Buch, ich sag’s euch … meine Gefühle gingen auf und ab wie bei einer Achterbahn. Ich bin relativ schnell in die Geschichte hineingekommen ....zack, hat sie mich mitgerissen. Mir sind Tränen gekommen, aber es gab auch ein paar Szenen, die mich zum Lächeln gebracht haben. Ich mag die Geschichte sehr. Trotz allem ist das Buch keine leichte Kost, daher macht zwischendurch Pausen. Der Schreibstil von Robin ist flüssig und leicht zu lesen. Die diversen Charaktere mag ich total, einfach sympathisch. Das Buch ist eine Mischung aus Nachdenklichkeit und Leichtigkeit. Eine gute Mischung aus Paranormal, Thriller, Romance und Found Family. Yes … ich mag es. Ⓚⓛⓐⓟⓟⓔⓝⓣⓔⓧⓣ: Miltraud bleiben die alltäglichen Freuden des Lebens sowie soziale Interaktionen verwehrt, denn seit zweihundert Jahren fristet sie ihr Dasein als Geist. Erst ihre Begegnung mit dem unscheinbaren Aleksander - der Erste, der sie sehen kann - lässt sie neue Hoffnung schöpfen. Doch als sie den Mut findet, ihn in ihr Geheimnis einzuweihen, muss er von seiner kriminellen Familie flüchten Um ihn wiederzusehen, setzt Miltraud Himmel und Holle in Bewegung.

Afterlife Crisis - Robin Theis 

"𝐃𝐀𝐒 𝐋𝐈𝐄𝐁𝐄𝐍 𝐍𝐀𝐂𝐇 𝐃𝐄𝐌 𝐓𝐎𝐃"
2

R E Z E N S I O N - gute Story nur nicht gut umgesetzt. Dennoch lesenswert für echte Geister-Fans

Ich muss sagen, dass ich mehr oder eher etwas anderes erwartet habe. Zu lange blieben Fragen für mich offen, ich kam eher schwer rein in die Geschichte und einige Stellen fand ich persönlich unpassend und überzogen. dennoch mochte ich den Aufbau der einzelnen Akte und Begegnungen ganz gerne und der Kontext ist gut. mich lässt dieses Buch mit gemischten Gefühlen zurück und ich kann mir vorstellen, dass es Lesenden die sich mehr als ich es tue für Geister begeistern können, ein gutes Buch ist. 

2.5

Das Buch ist in 5 Akte aufgeteilt. In jedem Akt geht es um eine bestimmte Person, die im Fokus der Geschichte steht. Miltraud ist ein Geist, seit 200 Jahren. Sie besucht Familien, die nicht ihre sind und beobachtet Menschen, die sie nicht sehen. Bis sie Aleks kennenlernt, der sie sieht. Es entsteht etwas zwischen den beiden, was plötzlich durch die fehlende Existenz Miltrauds ein jähes Ende findet. In dem Buch gibt es einige unerwartete Wendungen, selten passiert etwas, was man so voraussehen konnte. Dennoch musste ich mich immer wieder überwinden, weiter zu lesen und das Buch nicht zur Seite zu legen. Vielleicht sind Geister einfach nicht mein Thema.

3.5

Ich bin bei dem Buch echt unsicher wie ich es bewerten soll. Manche Stellen erinnerten mich an eine Parodie, andere waren ernsthaft und tragisch und schienen nicht zum Rest zu passen. Einige der Charaktere waren platt wie Flundern, andere entwickelten sich weiter, lieferten Tiefgang. Ein sehr ambivalentes Buch.

3.5

Afterlife Crisis Das Lieben nach dem Tod von @robin_theis erzählt die Geschichte von Geist Miltraud die ihr unsichtbares Dasein unter den Lebenden fristet. Doch dann begegnet ihr Aleksander - der erste Mensch der sie sieht und Miltraud wieder lebendig fühlen lässt. In fünf Akten erzählt der Autor Miltrauds Geschichte. Dabei dreht sich nicht jeder Akt nur um Aleksander. Es geht euch um Freundschaft mit einem gutherzigen Kaffeebetreiber der von einem Geist verfolgt wird. Um eine tragische Familiengeschichte voller Verlust. Um die Suche nach Liebe. Um Vergebung und Vertrauen. Um Geheimnisse und ihre Folgen. Manche Geschichten haben mich zum lachen gebracht, andere haben mich berührt (Venia und Miltrauds Vergangenheit z.B.) und dann gab es die skurrilen Momente von denen ich immernoch nicht sicher bin wie ich dazu stehen soll oder ob ich einfach die Art von Humor nicht verstehe. Die Kombination aus Tragik und den schillernden Personen wie dem Musiker mit einem sehr interessanten Namen (ich mag es nicht verraten weil ich schmunzeln musste) und seiner Art, oder den Anglerkonflikt waren mir persönlich oft zu überspitzt. Aber das ist mein eigenes Empfinden. Interessant fand ich dafür die detaillierte Entwicklung zu der Geisterwelt und den Fähigkeiten der Geister. Ich fand es etwas schade nicht noch mehr über Miltrauds Vergangenheit erfahren zu haben, denn die Protagonistin ist eine wirklich herausragende Persönlichkeit die ich gern mochte obwohl sie manches mal sehr selbstzentriert war. Was nach 200 Jahren ungesehen verständlich ist. Stilistisch lässt sich Afterlife Crisis leicht lesen und die Stimmungen der einzelnen Akte sind nachfühlbar dargestellt. Fazit: Afterlife Crisis war anders als ich erwartet hatte. Ein Wechselspiel aus Drama und Humor, wobei der Humor und ich leider nicht gematcht haben und ich deshalb einige Szenen nicht ernst nehmen konnte. Auf jedenfall haben wir hier ein ungewöhnliches Werk abseits des Mainstreams das eine Chance bei Lesenden verdient.

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