Was für krasse Geschichte!!!
Meine Meinung: Worum es in der Story geht erfahrt ihr im Klappentext. Dies ist das 2. Buch welches ich von diesem Autor gelesen habe. Wenn einer Psychothriller kann, dann Christian Schirmer. Er schreibt Thriller ohne großes Gemetzel, Blut vergießen oder Beschreibungen die bis ins kleinste Detail gehen. Nein er schreibt Thriller die tief unter die Haut gehen und in die kleinsten Ecken der Psyche kriechen und dort lange nachhallen. Wer Clownskind liest sollte sich im klaren sein, dass man sich teilweise im Kopf des Täters befindet und der Clown wird von allen Seiten des abgrundtiefen beschrieben. Also eine Clowns Phobie ist nicht ausgeschlossen. Der Autor schafft mit seinem Schreibstil eine Atmosphäre die so düster ist, dass man es streckenweise kaum aushält und genau das macht dieses Buch so besonders. Mir hat die Protagonistin Julia Keller besonders gut gefallen, denn sie ist nicht die typische Vorzeige-Thriller-Heldin. Sie hat Ecken und Kanten, mit Fehlern aber ist auch durch ihre Neugier sehr getrieben, dadurch verwischen die Grenzen zwischen Recherche und ihrem persönlichen Abgrund. Was diese Geschichte so besonders macht??? Hier geht es nicht nur um den Täter allein. Sondern um Menschen die sich die Wahrheit so zurechtbiegen bzw. an die falsche Geschichte glauben, um das Geschehene zu ertragen und somit ist es für sie einfacher das Leid auszuhalten. Mein Fazit: Dieses Buch ist für alle die Thriller ohne großes Gemetzel und mit viel Tiefgang lieben. Von mir gibts eine absolute Leseempfehlung.







