
Meinung: Ich liebe die Bücher von Chris und auch mit diesem Thriller hat er es wieder geschafft, mich komplett in seinen Bann zu ziehen. Seit dem ersten Band verfolge ich diese Reihe mit absoluter Begeisterung, und jedes neue Buch fühlt sich an wie ein düsterer Sog, aus dem man nicht mehr entkommt. Der Maler Felix Brandner wird brutal ermordet in seinem Atelier aufgefunden nur wenige Monate nachdem bereits seine Frau einem ungeklärten Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Die Ermittlungen führen Speer und Bogner tief hinein in ein Netz aus Schuld, persönlichen Abgründen und erschütternden Geheimnissen. Dieser Fall hat mich von der ersten Seite an gepackt. Düster, brutal, atmosphärisch dicht und nervenaufreibend spannend, genau so muss ein Thriller für mich sein. Nach wenigen Seiten war ich vollkommen gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Ermittlungen wirken intensiv und authentisch, während die bedrückende Atmosphäre permanent unterschwellig Angst erzeugt. Besonders stark fand ich die vielen Wendungen, die dafür sorgen, dass man ständig miträtselt und wirklich niemandem mehr traut. Immer wenn ich dachte, ich hätte den Durchblick, kam die nächste Überraschung um die Ecke. Genau dieses permanente Kopfkino liebe ich beim Lesen und hier lief es auf Hochtouren. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd, bildhaft und flüssig. Chris schafft es mühelos, Emotionen, Spannung und Brutalität so greifbar zu machen, dass man komplett in der Geschichte versinkt. Einige Szenen waren wirklich harter Tobak und nichts für schwache Nerven, aber genau das macht für mich einen richtig guten Thriller aus. Und Speer und Bogner? Einfach ein geniales Ermittler-Duo, das die Reihe jedes Mal aufs Neue trägt. Die Dynamik zwischen den beiden macht einfach süchtig. Für mich wieder ein absolutes Highlight und eine ganz klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans


