
𝘽𝙪𝙛𝙛𝙖𝙡𝙤 𝙃𝙪𝙣𝙩𝙚𝙧 𝙃𝙪𝙣𝙩𝙚𝙧 war mein erstes Buch des gefeierten amerikanischen Autoren Stephen Graham Jones, der selbst Native American ist. Zu diesem Buch verführt haben mich diverse Youtube Kanäle. Ich hab hier so viel Lob wahrgenommen und die Prämisse selbst sowie das Setting des Romans waren einfach unwiderstehlich. Vorneweg und das war schon klar - - dies ist kein Wohlfühlroman. Ich habe hier sehr wohl schwierige Themen erwartet und sie auch bekommen. Wir erleben eine Rahmen-im-Rahmen-Geschichte. Das ist schon recht ungewöhnlich und für mich war es definitiv ein Rahmen zu viel. Die Hauptgeschichte entführt uns ins 19. Jahrhundert in den Westen der USA. Die Weissen reißen alles an sich, Land und Tier. Die Büffel werden erbarmungslos gejagt und massakriert. Ein junger Native verlässt mit einigen anderen das Lager, zieht in die Rockys, um dort auf unfassbaren Horror zu treffen. Dieses Buch vermischt Historical Fiction mit Horror. Es interpretiert den Vampirmythos recht surreal neu. Die ersten 200 Seiten habe ich quasi verschlungen, trotz sperriger Sprache, die mir wirklich keinen Spass machte. Später im Buch hat es mich aber nicht mehr packen können. Ich hab es irgendwie als ziellos erlebt . Dieses Buch geizt nicht mit dem Tod von Mensch und Tier. Zeitweise habe ich mich wie in einem Tarrantino Film gefühlt. Genauso bizarr war es allemal.

