
Liebevoll geschriebene Second-Chance-Geschichte
Unter neuem Namen und mit neuen Covern bringt Danielle A. Patricks ihre „Hoffnung für die Liebe“-Reihe heraus. Das Cover wirkt sehr romantisch auf mich, die Wildrosen im oberen Teil stellen den Bezug zum Titel und auch zur Geschichte, denn Lisas geliebte Wildrosenhecke taucht immer wieder in der Geschichte auf. Mir hat es sehr gefallen, dass Lisa aus dem Rosenhof einen Gnadenhof gemacht hat und ihrer Oma es so ermöglichte, im Haupthaus die Pension weiterzuführen. Die Generationen ergänzen sich prima. Felix bringt Lisas Welt gehörig ins Wanken, als er wieder im Ort bei seinen Eltern auftaucht und schnell ist klar, dass Lisa nie richtig abgeschlossen hat, was sie sehr ärgert, hat Felix ihr doch vor 9 Jahren das Herz gebrochen. Felix geht es ähnlich, bemerkt er doch, dass ihm seine Zeit in Wien gar nicht fehlt. Unterstützt wird er von seiner 5-jährigen Tochter Zoe aus einer früheren Liaison, die ein richtiger kleiner Wirbelwind ist. Zoes Schicksal ging mir sehr nah, umso mehr freute es mich, dass sie in Lisa direkt eine „große“ Freundin fand. Kritisch betrachtet habe ich die Nebenstory. Dass überall in Erholungsgebieten versucht wird, Land günstig aufzukaufen, um dort Luxuswohnungen hochzuziehen, ist ein erschreckendes Thema und wird von Danielle A. Patricks gut aufgegriffen. Es wird schnell richtig spannend, was sich auch bis zum Ende durchzieht. Leider erfahre ich nicht, ob die Fahndung erfolgreich ist, genauso wie ich mich gefragt habe, wie Zoe zu der Liebesgeschichte steht. Da die Wildrosenküsse der 1. Teil einer Reihe ist, hoffe ich, dass mir diese Fragen in den anderen Teilen vielleicht noch beantwortet werden.

