Viel Sehnsucht, Obsession & noch mehr Wahnsinn
Hunt the Villain von Rina Kent habe ich irgendwie vergöttert ❤️🔥 der Roman ist eine perfekte Mischung aus maximales Chaos, maximale Obsession und eine Beziehung, die einen Normalo an den Rand des Wahnsinn bringen kann. Im Mittelpunkt stehen Vaughn Morozov und Yulian Dimitriev – zwei Mafia-Erben, deren gesamte Dynamik auf gegenseitiger Besessenheit, emotionaler Abhängigkeit und diesem typischen Rina-Kent-Prinzip basiert: „Wir zerstören uns gegenseitig, aber ohne einander können wir auch nicht existieren.“ Dabei funktioniert die Beziehung weniger über gesunde Entwicklung oder Kommunikation, sondern vielmehr über Spannung, Besitzdenken und extreme emotionale Intensität. Besonders Yulian ist ein kompletter Chaos-Charakter. Er ist impulsiv, emotional, teilweise fast schon verzweifelt fixiert auf Vaughn und gleichzeitig unglaublich unhinged. Ich kann da die charakterlichen Parallelen zu God of Fury mit Niko durchaus auch sehen. Vaughn dagegen ist der klassische kalte, kontrollierte MMC, den Rina Kent immer wieder schreibt: verschlossen, dominant, possessiv und emotional komplett überfordert, sobald echte Gefühle ins Spiel kommen. Beide in Kombination haben mich süchtig gemacht. Gleichzeitig merkt man aber auch sehr stark, dass das Buch mehr über Vibes als über tatsächliche Handlung funktioniert, weil passieren tut da nicht viel, aber darum geht es in ihren Büchern auch nicht. Man liest Rina Kent, weil sie Sehnsucht, Obsession und Wahnsinn sehr gut verdeutlichen kann. Was man dem Buch aber lassen muss: Es weiß genau, was es sein will, denn Hunt the Villain versucht nie subtil, realistisch oder psychologisch besonders tiefgründig zu sein. Rina Kent schreibt hier keine gesunde Liebesgeschichte, sondern eine maximal obsessive Dark-Romance-Dynamik voller Besitzdenken, gegenseitiger Fixierung und emotionalem Wahnsinn. Die Atmosphäre ist intensiv, die Spannung konstant hoch und die beiden Hauptfiguren harmonieren in ihrer toxischen Art erstaunlich gut miteinander. Der Schreibstil bleibt dabei typisch Rina Kent: schnell, dramatisch, sehr binge-readable und voller emotionaler Eskalationen. Das sorgt dafür, dass man trotz der Länge oft erstaunlich schnell durch das Buch fliegt. Gleichzeitig fehlt dadurch aber manchmal Ruhe für echte Charakterentwicklung oder glaubwürdige emotionale Verarbeitung. Und genau deshalb polarisiert das Buch so sehr – entweder man verfällt komplett dieser verrückten Dynamik oder man bleibt emotional erstaunlich distanziert dazu. Ich gehöre zum Ersteren ✌🏻






























































