Es war mir zu viel Hannah und zu wenig Levin.
Ich war schon im ersten Teil kein großer Fan von Hannah und nachdem ich jetzt den zweiten Teil gelesen habe bin ich es leider erst recht nicht. Tatsächlich konnte ich irgendwann dieses „ich will mich nicht verlieren“, was gefühlt in jedem Kapitel immer und immer wieder diskutiert wurde nicht mehr hören. Ich dachte mir dann bloß noch, ja ist gut, das hat inzwischen wirklich jeder verstanden. Ich habe jetzt, nachdem ich zwei Bücher lang sehr viel über Hannah, ihre Probleme und ihre Gefühlslage gelesen habe, wirklich das Gefühl, dass es für sie das beste wäre, sie würde sich einen Partner suchen, der einen 9 to 5 Job hat und jeden Abend mit ihr auf dem Sofa sitzt und Netflix schaut. Jemand mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder auch Dienstreisen ist absolut nichts für sie, damit kommt sie ja irgendwie überhaupt nicht klar. Ich bin jedenfalls absolut Team Levin. Nachdem sie jetzt zum Ende des zweiten Bandes wieder zusammengekommen sind, jedenfalls erstmal, wenn ich mir den Cliffhanger im Epilog anschaue, habe ich entschieden, dass für mich damit die Story auserzählt ist. Ich werde Band 3 nicht mehr lesen, denn ich habe keine Lust mehr auf Hannah, ihr ständiges hin und her und darauf noch öfters zu hören, dass sie sich verliert wenn sie eine Beziehung mit Levin eingeht.








