Ermittlungen auf Capri
Kurzweilig, humorvoll und gerne wieder, mochte den Commisario und wünsche ihm von Herzen weitere Fälle Uwe Teschner als Sprecher woe immer toll,ich mag seine Stimmfarbe sehr
Ermittlungen auf Capri
Kurzweilig, humorvoll und gerne wieder, mochte den Commisario und wünsche ihm von Herzen weitere Fälle Uwe Teschner als Sprecher woe immer toll,ich mag seine Stimmfarbe sehr
Capri von einer anderen Seite 😉
Brutale Morde erschüttern Capri - die Insel der Schönen, Reichen und Touristen. Da auch hier und in Neapel Fachkräftemangel herrscht, wird Tomasini aus der Rente zurück beordert um den Fall zu lösen. Einst ein erfolgreicher Polizist nun ein abgehalfteter Trinker ist kein guter Start. Bürgermeister und seine Vorgesetzten hängen ihm auch noch im Nacken. Eins steht fest, um den Fall zu lösen muss er wieder zur alten Form finden ... Mir hat das Hörbuch super gefallen. Die Story war gut, die Hauptfigur vielschichtig. Zwischendurch waren auch ein paar schöne schmunzler drinnen. Die Lösung des Falls war jetzt nicht zu kompliziert und man konnte sehr gut folgen und einfach genießen. Der Sprecher, Uve Teschner, hat sehr angenehm gesprochen. Teil 2 kann gerne kommen.
Die Geschichte beginnt spannend mit einer Mordserie auf Capri. Die Idee hinter dieser Mordserie fand ich wirklich gut. Zuerst einmal: Der Sprecher ist super. Er erzählt die Geschichte spannend und fesselnd, hat eine tolle, einnehmende Stimme. Hat mir gut gefallen. Zurück zur Geschichte: Aus Personalmangel einen Beamten A.D. zurück in den Dienst zu holen, dem es psychisch so schlecht geht wie diesem Ermittler, ist der erste Punkt, den ich fragwürdig finde. Das zeigte nicht nur sehr deutlich, wie wenig Respekt die Polizei vor diesem Beamten hatte, sondern machte auch die Dringlichkeit und Priorisierung der Ermittlungen klar, die die Verbrechen in der Stadt gegenüber den Bewohnern auf Capri hat. Diese Tatsache wurde auch mehrfach betont. Alles nicht so schlimm, die Polizei wird andernorts dringender gebraucht. Grenzwertig... Soweit so schlecht. Marco fängt an zu ermitteln, ist permanent betrunken und tut eigentlich nichts, um den Fall aufzuklären. Die Ermittlung im Suff kommt m. E. zu kurz, dafür Details wie Zimmerpreise zu fokussiert. Ich hatte nicht den Eindruck, dass überhaupt ermittelt wurde, denn der Ermittler war eigentlich permanent in Restaurants oder Bars unterwegs, um sich zu betrinken. Von Ermittlungen wenig zu lesen/hören. Verloren hat mich der Autor, als er Autisten wie Zirkusclowns ins Spiel gebracht hat. Auch hier ist die Beschreibung absolut respektlos und vorführend. Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat, aber schön wars nicht. Ich hab mich stellvertretend geschämt. Die Auflösung war dann wieder spannend. Daher bin ich hin und her gerissen zwischen "gute Geschichte" und den ganzen Patzern, die nicht hätten sein müssen. Ein Punkt zum Schmunzeln war allerdings, als sich der Autor selbst in die Geschichte geschrieben hat als Restaurantgast. Das war charmant. Rückblickend hinterlässt die Geschichte kein gutes Bauchgefühl, auch wenn sie mich vordergründig wirklich unterhalten konnte. Aber die Respektlosigkeit und Vorführung, die hier geschieht, überdeckt die positiven Empfehlungen. Schade eigentlich, denn das Potenzial war da.