Ich habe das Buch passenderweise in meinem Peru Urlaub gelesen. Es hat mich von Puno (Titicacasee), nach Cusco und anschließend bis zum Machu Picchu begleitet. Es ist wahnsinnig gut historisch aufgearbeitet und recherchiert worden und ich habe mich durch die Kulisse die ich selbst vor Augen hatte, auch richtig gut in die Geschichte und die Zeit der Inka hineinversetzen können.
Es war mein erster Zeitreise Roman und direkt einer, der mir richtig gut gefallen hat. Das Buch lässt sich nicht „schnell“ weglesen aber das brauchte ich auch gar nicht. Das Worldbuilding sowie die Geschehnisse muss man erst einmal auf sich wirken lassen.
Die Geschichte hat mich emotional sehr berührt und nachdenklich gemacht. Eine Empfehlung für alle, die sich mal ein anderes Setting wünschen, als die typischen Fantasyromane. Einfach toll!
Kann gar nicht so richtig meine Meinung dazu äußern. Das Buch war für mich okay, aber mehr auch nicht.
Ich bin nicht richtig warm geworden mit den Protagonisten .
Ich mag die History um die Inkas aber sehr,
𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar]
Mögt ihr Zeitreisegeschichten? Dann kann ich euch „Ruf der Anden“ von Thora Frey wirklich sehr ans Herz legen!
Wir begleiten hier die junge Florence mit ihrem Freund Mateo, die am Titicacasee einem mysteriösen Priester hinterher schleichen und in einer Höhle landen, in der ein altes Ritual abgehalten wird. Doch was dahinter steckt wissen sie nicht und folgen immer weiter ihrer Neugier, bis sie schließlich erwischt werden und in einer völlig ihnen unbekannten Welt und Zeit landen. Nämlich 1470 bei den Inka und hier bekommt Florence einen ganz besonderen Auftrag, der über ihr Leben und das Leben von Mateo entscheidet- sie soll den Sohn des Sapa Inka töten.
Besonders gefallen hat mir hier, wie Thora Frey die Zeitreise an sich gestaltet hat, durch dieses uralten Rituale usw. war es düster, für mein Empfinden sehr fesselnd, spannend und unheimlich greifbar erzählt. Wir bekommen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man wirklich richtig richtig gut in die Zeit der Inka um 1470 eintauchen konnte. Zum einen hat mir das Setting richtig gut gefallen, und zum anderen hatte ich beim Lesen das Gefühl wirklich selbst neben Florence zu stehen und konnte so ihre Probleme und Gedanken gut nachvollziehen. Es ist eben nicht einfach wenn man sich plötzlich mit einer ganz anderen Kultur, Land und Leuten und Zeit arrangieren muss und dann immer den Gedanken und die Angst im Nacken hat, das Ganze hoffentlich lebend zu überstehen.
Das Buch ist definitiv kein Romantasy, auch wenn Gefühle, Liebe und auch intimere Szenen hier ihren Platz haben. Viel mehr stand nach meinem Empfinden Florence im Fokus, deren Leben sich von jetzt auf gleich völlig auf den Kopf gestellt wurde und die nicht nur verantwortlich ist für ihr Leben und das ihres Freundes Mateo, sondern vermeidlich für das Leben oder Sterben eines ganzen Volkes! Es war einfach unheimlich spannend, besonders ihre Gefühlslage immer hautnah mitzuerleben, ihre Zweifel, ihre Ängste, ihre Hoffnung, Wut... die ganze Gefühlspalette.
Der Schreibstil von Thora Frey war für mein Empfinden auch sehr zugänglich, packend und insgesamt konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte von Beginn an vollends abholen! Für mich definitiv ein Lesehighlight ✨
An alle die Zeitreisen lieben und dazu vllt auch noch die Inkas und Machu Pichu interessant findet sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Ich hab die Geschichte verschlungen und war so tief in dieser Welt.
Der schreibstil lässt sich super flüssig lesen und die Geschichte sowie die Charaktere sind einfach der Wahnsinn
Unglaublich gute Recherche, eine packende Story mit vielen Wendungen und ein unglaublich toller Schreibstil! Mir hat das Buch super gut gefallen. Man hat mit den Protagonisten mitgefiebert und wurde immer wieder von einem spannenden Plot überrascht. Eine absolute Empfehlung von mir!
ch habe Ruf der Anden förmlich verschlungen – und war vom ersten Moment an gefesselt. Thora Frey gelingt mit diesem Roman ein Debüt, das sich groß, bildgewaltig und emotional anfühlt. Die Mischung aus Zeitreise, historischer Fantasy und Abenteuer hat für mich genau den richtigen Nerv getroffen.
Die Anden sind hier nicht nur Kulisse: nein sie fordern und sie erzählen eine Geschichte. Ich habe beim Lesen den Wind gespürt, die Kälte der Nächte und auch die Ehrfurcht vor den Göttern – so intensiv ist diese Atmosphäre, wie ich persönlich finde.
Der respektvolle Umgang mit der Inka-Kultur, Mythen, Machtstrukturen, religiöse Vorstellungen und Sprache wirken nicht dekorativ, sondern essenziell für die Handlung. Das hat mir gut gefallen
Überzeugt haben mich außerdem die Charaktere. Florence ist keine überzeichnete Figur, sondern sie ist eine junge Frau, die zweifelt, Angst hat, moralisch ringt – und genau dadurch nahbar wird. Ihre Zerrissenheit zwischen moderner Herkunft und historischer Verantwortung ist einer der stärksten Aspekte des Romans. Túpac Yupanqui hingegen ist weit mehr als nur der geheimnisvolle Thronfolger: Er ist klug, stolz, verletzlich und trägt das Gewicht eines ganzen Volkes auf den Schultern. Die Dynamik zwischen den beiden hat mich emotional sehr gut abgeholt – leise Momente, große Gefühle und ein Konflikt. Diese Zurückhaltung macht die Liebesgeschichte für mich umso schöner.
Thora Freys Sprache ist klar und einfach. Sie schafft für uns Leser Bilder, ohne sie zu erklären, und Emotionen, ohne sie zu benennen.
Trotz der ganzen emotionalen Tiefe verliert der Roman nie an Spannung. Politische Ränke, Gefangenschaft, Prophezeiungen und drohende Gewalt sorgen dafür, dass ich ständig weiterlesen wollte.
Fazit: Dieses Buch ist spannend, romantisch, tragisch und mutig zugleich. Ein Debüt, das man sich merken sollte.