
Not my cup of tea.
Dass dieses Buch eventuell von ACOTAR inspiriert sein könnte hatte ich mir beim Lesen des Titels tatsächlich schon irgendwie gedacht. Aber dass es dann auch so viele Elemente übernommen hatte, wurde mir erst beim Lesen klar. Und damit willkommen zur heutigen Buchbesprechung: Ehrlich gesagt stürzt mich das rezensieren dieser Bücher immer in eine mittelschwere Krise. Denn ich sehe all die Dinge die sich die Autorin neu ausgedacht hat. Und das Buch war per se nicht schlecht. Es war schön geschrieben, leicht lesbar, aber nicht zu einfach. Es hatte eine interessante Story, mit neuen Elementen, mit Rätseln, mit alter Sprache und Hintergrundgeschichte zum Land. Gut das Worldbuilding war jetzt nicht allzu detailreich, aber immerhin vorhanden. Aber dann endete auch das eigene. Die Protagonistin war dann 0815-Feyre - äh ne halt Niva - Kriegswaise nur mit ihrer Schwester, mächtig und fähig und durch die tragische Backstory an einen Idioten gebunden, für den sie arbeiten muss. Und dann muss sie bei Rhysand am Hof der Nacht als Schriftführerin arbeiten. Halt warte, nein, er ist nur eine Eins-zu-Eins-Kopie von Rhysand. Hervorzuheben ist, dass die Romanze relativ spät beginnt und auch mit einer Spicy-Szene sehr genügsam ist. Aber bitte warum sind das immer uralte super-mächtige von außen missverstandene Shaddow Daddys die sich auch alle wie R. benehmen? Ab ca.40% habe ich angefangen sehr viel einfach querzulesen, weil der Handlungsablauf der eines klassischen Romantasy-Buches war und ich es leider schon sehr sehr häufig in genau demgleichen Schema hundert Mal gelesen habe.

















































