Forbidden Love, echte Charakterentwicklung und eine Geschichte, die unter die Haut geht. Annie Stone beweist hier noch einmal, warum Sweetwater süchtig macht und warum Abschiede manchmal richtig weh tun.
Annie Stone kann einfach Herz. Das weiß ich längst und trotzdem schafft sie es auch im siebten Band wieder, mich komplett abzuholen. Sweetwater fühlt sich inzwischen wie ein Zuhause an, und dieser Abschluss hat mich noch einmal richtig gepackt. Der Forbidden-Love-Trope passt hier perfekt. Stella verbietet ihrem Bruder Derek, sich auf ihre Anwaltsgehilfin Dallas einzulassen. Ausgerechnet Derek, der Casanova der Stadt, der bisher nichts ernst genommen hat. Und genau dieses Verbot macht alles nur intensiver, aufgeladener, emotionaler. Was mich besonders berührt hat, ist Dereks Entwicklung. Er ist nicht mehr nur der charmante Frauenheld , er zeigt Tiefe, Unsicherheit, echtes Gefühl. Dallas bringt eine schwere, spannende Hintergrundgeschichte mit, die mich mehrfach den Atem anhalten ließ. Ihr Schmerz ist spürbar, nichts wirkt überzogen oder künstlich dramatisch. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe mitgefiebert, gehofft, gelitten. Diese Mischung aus Sehnsucht, innerem Kampf und echter Nähe hat mich komplett erwischt. Und dann dieses Wissen: Das war’s. Das Ende der Sweetwater-Jungs. Ich bin ehrlich traurig, diese Welt loszulassen. Eine Reihe, die sich nicht einfach nur gelesen, sondern angefühlt hat. Genau deshalb liebe ich Annie Stones Bücher so sehr.

