Auch wenn ich am Anfang etwa gebraucht habe, um in der Storyline einen Überblick zu bekommen und das Name dropping am Anfang sehr anstrengend war, lohnte sich das durchkämpfen wirklich. Ich hätte mir nur eine grobe Orientierung vom Autor gewünscht, da ich teilweise etwas überfordert war.
Uns begegnet in diesem Buch ein neuartiges Magiesystem mit einem einzigartigen Worldbuilding, was mich ab der ersten Seite komplett fesseln konnte. Leviathane, die das Imperium bedrohen, politische Machtspiele, Korruption, Angst vor dem Zusammenbruch. Menschen, die sich modifizieren lassen und dadurch besondere Fähigkeiten bekommen, aber auch mit deutlichen Nachteilen leben müssen? Mal was ganz neues, was einen frischen Wind reingebracht hat.
Die Hauptprotagonisten waren für mich spannend ausgearbeitet. Dol, unsicher und zögerlich, zeigt aber auch Mut und Stärke, neben seiner Krankheit. Der perfekte Pendant ist die Ermittlerin, die einen so lustigen Humor hatte, dieser Wechsel zwischen Ernsthaftigkeit und stumpfen Humor, passt einfach zu ihr.
Auch diesen Aspekt des murder Mystery hat mir sehr gut gefallen, da ich von Anfang an miträtseln konnte und es nie langweilig wurde.
Zusammengefasst kann ich das Buch empfehlen, auch wenn der Überblick vielleicht nicht direkt gelingt, lohnt sich das Magiesystem und das Aufklären des Mordfalls wirklich. 4/5 ⭐️
Fantasy meets Crime, taucht ein in eine völlig neue Welt
Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt von NetGalley
Bei diesem Buch war ich sehr gespannt, da ich schon viel gutes gehört hatte und mich der Klappentext eben sehr neugierig gemacht hat.
Mit The Tainted Cup liefert der Autor Robert Jackson Bennett einen außergewöhnlichen Fantasy-Krimi ab, der klassische Detektivarbeit mit einer sehr komplexen, faszinierenden und magischen Welt verbindet. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, deren Fälle jeweils in sich abgeschlossen sind. Dadurch erhält man am Ende eine befriedigende Auflösung, während gleichzeitig genügend Potenzial für weitere Ermittlungen in dieser spannenden Welt bleibt.
Sein Schreibstil ist atmosphärisch, intelligent und sehr detailreich. Gerade der Weltenbau ist sehr beeindruckend, ohne die Handlung zu überlagern. Der Autor nimmt sich Zeit, seine ungewöhnliche Welt zu erklären, verliert dabei aber nie die Spannung des eigentlichen Kriminalfalls aus den Augen. Die Mischung aus Fantasy, Mystery und Detektivroman ist hervorragend gelungen.
Die Grundidee des Buches ist besonders originell. In einer Welt, in der Menschen durch magische biologische Veränderungen verbessert werden können und riesige Bedrohungen außerhalb der schützenden Mauern lauern, muss ein scheinbar unmöglicher Mordfall aufgeklärt werden. Genau diese Verbindung aus Ermittlungsarbeit, politischer Intrige und einzigartigem Worldbuilding macht den Reiz der Geschichte aus.
Im Mittelpunkt steht ein rätselhafter Todesfall, der schnell deutlich größer wird als zunächst angenommen. Die Ermittlungen führen immer tiefer in die Geheimnisse des Imperiums und fördern zahlreiche Verschwörungen, Machtspiele und verborgene Wahrheiten zutage. Dabei lebt die Handlung weniger von Action als von cleveren Schlussfolgerungen, überraschenden Enthüllungen und einer stetig wachsenden Spannung.
Besonders hervorzuheben ist das Ermittlerduo. Die brillante, exzentrische Ermittlerin Ana Dolabra gehört zu den faszinierendsten Figuren des Buches. Mit ihrem scharfen Verstand, ihren ungewöhnlichen Methoden und ihrer eigenwilligen Persönlichkeit zieht sie schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Ihr Assistent Dinios Kol entwickelt sich im Verlauf der Geschichte ebenfalls stark weiter. Durch seine Perspektive entdeckt man die Welt und die Geheimnisse des Falls Stück für Stück. Die Dynamik zwischen den beiden sorgt immer wieder für interessante und auch humorvolle Momente.
Der eigentliche Fall ist hervorragend konstruiert. Die Hinweise werden fair gestreut, sodass man als Leser miträtseln kann, gleichzeitig gelingt es dem Autor immer wieder, neue Wendungen einzubauen.
Ein weiteres Highlight ist für mich ganz klar das Magiesystem. Die Magie basiert auf biologischen Veränderungen und der Manipulation lebender Organismen, was sich angenehm von vielen klassischen Fantasy-Systemen abhebt. Dadurch wirkt die Welt gleichzeitig fremdartig, faszinierend und glaubwürdig und neu/anders. Die Magie ist nicht nur Dekoration, sondern eng mit der Gesellschaft, der Politik und dem Kriminalfall verknüpft.
Zu den zentralen Themen gehören Macht, Korruption, Loyalität, Wahrheit, Wissenschaft und die Frage, wie weit Menschen gehen, um ihre Gesellschaft zu schützen oder ihre eigenen Ziele zu verfolgen.
Das Besondere an dieser Reihe ist die gelungene Verbindung von Fantasy und Detektivroman. Während viele Fantasy-Geschichten auf große Schlachten oder Heldenreisen setzen, stehen hier Ermittlungen, Logik und die Aufklärung komplexer Verbrechen im Mittelpunkt. Zusammen mit dem außergewöhnlichen Weltenbau entsteht etwas, das sich frisch und anders anfühlt.
The Tainted Cup ist eine klare Empfehlung für Leserinnen und Leser, die Fantasy mit Mystery- und Krimielementen mögen. Wer intelligente Ermittlungen, ungewöhnliche Magie, starke Figuren und eine atmosphärische Welt schätzt, wird hier bestens unterhalten. An einigen Stellen hätten die vielen Details etwas straffer erzählt werden können, dennoch ist dies ein beeindruckender Reihenauftakt mit einem spannenden, abgeschlossenen Fall.
Interessante Mischung aus Fantasy und Krimi. Das Buch ist gut geschrieben, man kann es gut lesen. Ich fand die Geschichte eigentlich ganz gut, aber eben nicht so fesselnd und interessant, dass ich die Auflösung des Falles wissen wollte.
Vielleicht sind auch meine Fantasytage vorbei, denn ich habe gemerkt, dass mich das Worldbuilding, welche verschiedenen Veränderungen an den Personen vorgenommen werden können usw. nicht wirklich interessiert hat.
Das Buch lässt mich tatsächlich im Zwiespalt ob es echt gut ist oder eben nicht 😅
Dieses Buch hat mich ein bisschen in eine Leseflaute gebracht. Ich konnte wirklich lange mich nicht drauf einlassen. Und das find ich wieder echt doof wenn das Buch einen am Anfang echt nicht packt und man wirklich in den sauren Apfel beißen muss um irgendwann da an zu kommen wo man es dann gut findet 🙈😅 ab der Hälfte ca fand ich es dann auch tatsächlich echt gut. Und da hat es sich dann auch echt gut lesen lassen. Für meinen Geschmack waren die Kapitel aber teilweise zu lang.
So verstrickt wie die ganze Handlung war, war ich tatsächlich über die simple Auflösung verwundert 😅 aber dennoch nicht schlecht. Aber ich wäre niemals dahinter gekommen. Schade finde ich dass es für gewisse Sachen keine richtige Auflösung gab.
Also mein Fazit ist dass das Buch ab der Mitte echt gut wird, aber ob es das wert ist sich da erst mal hin zu quälen, ist jedem selbst überlassen.
Abstrakt. Futuristisch. Skurril, spannend und hochkomplex.
Das Buch ist eine komplexe Mischung. Es ist schwer irgendwo einzuordnen und genauso schwer war es für mich in die Geschichte reinzufinden - vor allem, wenn man wochenlang in leichter Romance versackt war.
Ich hab daher am Anfang etwas zu kämpfen gehabt, aber durchhalten lohnt sich definitiv!
Din ist unser ruhiger, besonnenerer und höflicher Gehilfe
- Watson, wenn ihr so wollt.
Wir begleiten ihn durch diesen Mordfall (als „Augen“ für seine Chefin), der sich nach jedem Kapitel zu verkomplizieren scheint, komplexer wird und mehr Tote und Mörder zu Tage fördert als man am Anfang dachte. - Hoppla 😬
Den Überblick nicht zu verlieren war eine Kunst für sich und wurde stetig mit Keksen an meine Wenigkeit belohnt. 🍪
Ana ist der weibliche Sheldon Cooper - oder Sherlock - dieser Welt. Skurill, direkt, neugierig, zu Hoch komplexen Gedankengängen fähig und sozial ziemlich inkompetent. - war mir sofort sympathisch 🤣
Das Worldbuilding war überragend. Erst mit und mit versteht man die komplexen Strukturen, Hierarchien und Lebensweisen. Bei den meisten Namen hab ich schnell kapituliert diese korrekt zu lesen, geschweige den auszusprechen. 😅
Beeindruckend fand ich vor allem die sozialen Strukturen. Casual Queer, Hierarchiesysteme und soziale Interaktionen verpackt in militärischer Höflichkeit.
Die Stimmung war durchweg eher düster, da das Leben - abgesehen von sehr kreativen Mördern - allgegenwärtig von Leviatanen bedroht wurde. Zynische Bemerkungen und skurrile Handlungen lockerten dies stehts auf.
Alles in allem keine leichte Kost, aber spannend bis zur letzten Seite. Mit sympathischen Haupt- wie Nebencharaktere und einer unfassbaren Welt
Dieses Buch hat mich absolut überrascht!
High Fantasy gepaart mit Krimi - genial.
Die Charaktere waren spannend und der Schreibstil reichte von witzig bis überragend.
Absolute Empfehlung
Dieses Buch war eine absolute Überraschung für mich, da ich zwar gute Bewertungen kannte, aber nicht wusste, ob es was für mich ist. Ich wurde nicht enttäuscht, denn mich erwartete ein Kriminalroman mit Körpermodifikationen, einem super spannenden und interessanten Setting und tollen Charakteren.
Die Geschichte lebt auf jeden Fall von ihren Charakteren. Mit Din und Ana gibt es ein Ermittlerduo, dass total toll ist. Ich mochte die Dynamik zwischen beiden sehr und auch den Schlagabtausch zwischen den beiden, aber auch mit anderen Protagonist*innen. Das hat genau meinen Humor getroffen.
Das Setting fand ich sehr spannend und habe etwas ähnliches vermutlich noch nicht gelesen. Die Städte bestehen aus bestimmten Pflanzen, die in gewisser Weise "leben" und "funktionieren" und due Menschen lassen sich über die Pflanzen modifizieren, um stärker und besser zu sein.
Der Fall, in dem ermittelt wird, ist sehr komplex und vieles ist irgendwie miteinander verstrickt und man beginnt innerlich mitzuermitteln. Die Lösung des Falls fand ich super, auch wenn es mir stellenweise etwas zu lang gedauert hat und ich einfach nur wissen wollte, wer es war. Auch ein Glossar wäre toll gewesen.
Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band!
Genialer Fantasy-Krimi, der beste den ich bis jetzt gelesen habe. Gut, bis jetzt auch der Einzige 😅 in dieser Kombi 👌
Ermittlungsgehilfe Dinios Kol kommt durch seine Chefin, Ermittlerin Anagosa Dolabra, nach dem ersten Aufklären eines Mordes zum Nachbar Kanton Talagray, wo sich wohl doch weitere Zusammenhänge mit dem vorherigen Fall verbinden lassen.
Zusätzlich werden die Ermittlungen durch die Gefahr der Leviathane, die über die Region hereinbreschen können erschwert. Doch Ana wäre nicht Ana, wenn sie selbst nicht schon längst einen geheimen Ermittlungplan in Petto hätte.
Es war sehr sehr spannend, hoch komplexe Welt, nicht-lineare Charaktere und Plots, die ich nicht erahnen konnte und wollte. Einfach weil es so Spaß machte, diese Welt zu ergreifen, verstehen und den zwei Hauptprotagonisten, aber vor allem Din, beim Ermitteln und sich Entwickeln, zu begleiten.
Ich freue mich auf den nächsten Band und hoffe sehr, dass da was die Leviathane angeht, mehr erklärt und passiert, weil es hoch interessant ist, was diese Wesen sind.
Einfach genial. Die Welt ist umwerfend und die Idee dahinter etwas Neues auf dem aktuellen Fantasy-Markt. Die Charaktere sind nachvollziehbar aber gleichzeitig unheimlich vielschichtig, überraschend und kurios. Selbst die Nebencharaktere. Der Fall ist rätselhaft, spannungsgeladen und voller guter Wendungen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Welt ist beeindruckend und kompliziert. Ich habe etwas gebraucht, um mit allen Begriffen und Ordnungen klarzukommen, aber es lohnt sich! Ich freue mich schon sehr auf Band 2 und noch mehr von dieser faszinierenden Welt und ihren Bewohnern zu lesen. Besonders die Mischung aus Fantasy und Kriminalroman finde ich fantastisch!🔪🌱🌊
Sherlock Holmes trifft Riesenmonster und Biopunk! Was für ein spaßiger Fantasy-Krimi!
Vorweg ein kleiner Warnhinweis: Wer mit dem Hörbuch liebäugelt, sollte es sich zweimal überlegen. Tim Gössler macht als Sprecher einen fantastischen Job – aber „The Tainted Cup“ wirft mit einer fast unaufhörlichen Flut an neuen Namen, Titeln, Rängen und Orten um sich, die in der Audioversion an einem vorbeifliegen, noch bevor man sie richtig abspeichern konnte. Rückblickend hätte ich dieses Buch wohl lieber in gedruckter Form gelesen.
Abgesehen davon: Was für ein Setting! Bennett hat hier etwas wirklich Frisches erschaffen: ein Biopunk-Imperium, in dem das Blut kolossaler, mauereinreißender Kreaturen namens Leviathane das Land mutieren lässt, Seuchen hervorbringt und still und heimlich jeden Aspekt der Gesellschaft formt. Es ist eine Mischung aus „Attack on Titan“ und „The Last of Us“, verpackt in die Ästhetik eines klassischen Krimis. Das Magiesystem ist subtil und organisch – es drängt sich nicht auf, sondern verdient sich seine Aufmerksamkeit, indem es ganz natürlich in die Welt und die Handlung eingeflochten ist, ohne eines von beiden je zu erdrücken.
Das Herzstück des Ganzen ist das Duo aus Ana Dolabra und Dinios Kol, und die beiden sind ein absoluter Genuss. Ana – die Augen verbunden, ans Haus gefesselt und brillant bis hin zur sozialen Katastrophe – ist eine der originellsten Detektivfiguren der jüngeren Fantasy. Din, ihr Assistent und „Gravierer“ mit einem magisch perfekten Gedächtnis, dient uns währenddessen als Augen und Ohren, und die Chemie zwischen den beiden ist herzlich, witzig und macht einfach durchgehend Spaß. Würde man Sherlock Holmes und Watson in eine Welt voller riesiger Seemonster und Body-Horror-Seuchen verpflanzen, käme wohl so etwas dabei heraus. Der Schlagabtausch zwischen ihnen trägt das Buch selbst durch die ruhigeren Passagen.
Der Kriminalfall selbst ist stark konstruiert – vielschichtig, absolut packend und es macht Laune, ihn zu entschlüsseln. Bennett versteht, dass eine gute Enthüllung nicht nur vom Schockmoment lebt; es geht darum, zurückzublicken und zu erkennen, dass alle Puzzleteile die ganze Zeit über da waren. Das Finale, in dem sich die Rätsel auflösen, sitzt auf den Punkt.
Wo ich mir allerdings etwas mehr erhofft hätte, war die Meta-Story rund um die Leviathane. Sie lauern grandios im Hintergrund und verleihen der Welt eine ständige Bedrohlichkeit und gewaltige Dimensionen – aber letztlich bleiben sie eben genau das: Hintergrund. Der Rahmen ist wunderschön gezeichnet, aber das Bild darin muss die eigentliche Arbeit leisten. Ob diese größere Mythologie in den nächsten Bänden ihren wohlverdienten Platz bekommt, bleibt abzuwarten.
Und obwohl der Fall an sich stark ist, muss ich zugeben, dass ich auf diesen einen finalen Plot-Twist gewartet habe, der mich völlig umhaut – und der kam nicht ganz. Befriedigend? Ja. Spektakulär? Nicht ganz.
Trotzdem: Das ist einer der unterhaltsamsten Genre-Mixe, die ich seit Langem gelesen habe. Ein originelles Setting, unwiderstehliche Charaktere und ein Krimi, der sein Ende absolut verdient. Heute geht es gleich weiter mit „A Drop of Corruption“, Band 2 der „Shadow of the Leviathan“-Reihe. Ich freue mich!
The Tainted Cup hat mich auf so vielen Ebenen überrascht.
Zunächst ist die Welt unglaublich komplex. Das ist definitiv kein Buch, das man einfach nebenbei wegliest — man muss sich konzentrieren und aufmerksam bleiben. Das fiel mir nicht immer leicht, weil manche Namen und Beschreibungen so wild waren, dass ich kurz dachte, der Autor sei mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen. 😅
Trotzdem war die Geschichte durchgehend spannend. Besonders Ana und Kol haben das Buch für mich getragen: ein brillantes, ungewollt witziges Ermittlerduo, das sich perfekt ergänzt. Ihre Dynamik hat die oft düstere und ungewöhnliche Welt wunderbar aufgelockert.
Je mehr Puzzleteile zusammenfielen, desto faszinierender wurde das Gesamtbild. Die Mischung aus Fantasy, Mystery und Ermittlungsarbeit war etwas ganz Eigenes — anspruchsvoll, ungewöhnlich und definitiv memorabel.
Fazit: Dieses Buch verlangt Aufmerksamkeit, belohnt sie dafür aber mit einer einzigartigen Welt und einem großartigen Ermittlerduo.
»Das ist das Problem, wenn man Sachen herausfindet - früher oder später trifft man auf jemanden, der es vorzieht, dass sein ganzer Mist nicht herausgefunden wird.«
Nun habe auch ich ihn endlich gelesen, den viel gelobten, ersten Teil der Shadow of the Leviathan Reihe und kann mich den vielen begeisterten Rezensionen nur anschließen.
Obwohl der Anfang, aufgrund vieler Namen und des ungewöhnlichen Wordlbuildings, etwas verwirrend war, war ich doch sehr schnell von der Geschichte gefesselt und von den Charakteren begeistert. Denn es handelt sich hier um einen klassischen und verzwickten Krimi, der in einer absolut skurrilen, originellen, fantastischen und ungewöhnlichen Welt spielt, voll von riesigen Ungeheuern und einer sehr urtümlichen und gefährlichen Pflanzenwelt. Die Menschen, die in dieser feindseligen Welt leben, sind teilweise durch Mutationen/Implantate an ihre entsprechenden Aufgaben angepasst und leben in einem System strenger Hierarchien. Die beiden Protagonisten, Ana und Din, finde ich sehr gelungen, interessant und gut geschrieben, genauso wie viele der Nebencharaktere. Es macht einfach Spaß ihnen bei den Ermittlungen zu folgen und vor allem Ana hat, mit ihrer leicht verrückten Art, auch immer wieder für humorvolle Momente gesorgt. Ich mochte es sehr, dass sowohl die Welt, als auch die Charaktere nicht komplett erklärt und beleuchtet werden. Viele Dinge werden zwar angedeutet, aber manchmal muss man sich die näheren Zusammenhänge selbst erschließen oder sie erstmal einfach hinnehmen. Trotzdem ist das, was man erfährt wirklich spannend und ich freue mich umso mehr auf die nächsten Bände, denn ich will definitiv mehr über die Leviathane, den Imperator und alle die verschiedenen Versuchungen erfahren und natürlich auch mehr über Ana und Din.
Alles in allem einfach ein toller und außergewöhnlicher Krimi, der mit einem spannenden Fall, tollen Charakteren, humorvollen Dialogen und einem originellen Setting punktet und definitiv Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, womit es Ana und Din dann zutun bekommen.
Vorweg ein Profitipp, wenn du dieses Buch liest: Zieh' durch!
Ich habe den Fehler gemacht und das Buch bei rund der Hälfte beiseite gelegt und andere Romane gelesen. Danach war es für mich so unfassbar schwer wieder hineinzufinden. Namen und Zusammenhänge waren teilweise nicht mehr in meinem Gedächtnis präsent. Für ein Buch, das ohnehin ein neues, eher unbekanntes Worldbuildung hat, das kaum erklärt wird, war das nahezu tödlich. 🥲
Dabei sind die Charaktere in diesem Buch so gut geschrieben. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist Sherlock- und Watsonlike fantastisch. Din Kol ist alles andere als ein starker, selbstsicherer MMC, sondern eher unsicher, voller Zweifel und ganz klar vom Impostorsyndrom befallen. 😆 Ich mag es wie Neurodivergenzen Platz finden und in diese fantastische, scifi anheimelnde Geschichte geschrieben werden.
Nach meiner Lesepause habe ich die Geschichte als Hörbuch weitergelesen und Tim Gössler macht hier so einen guten Job. Den unterschiedlichen Figuren wird so individuell Leben eingehaucht, dass ich zwischendurch gedacht habe, dass das nicht allein Sprecher sufgenommen haben kann. Tolle Leistung!
Seine Stimmvielfalt war es auch, die mich durch den Rest der Geschichte getragen hat. Ich hätte sonst ganz den Faden verloren.
Beim zweiten Band der "Shadow of the Leviathan"-Reihe greife ich direkt zum Hörbuch und werde die Geschichte nicht mehr unterbrechen.
Zugegeben war es nicht ganz leicht dieses Buch zu lesen. Unzählige Charaktere, ein episches fantasievolles Setting, ein (oder mehrere?) Verbrechen und ein etwas skurriles Ermittlerteam. Ich hatte sehr viel Spaß an dem Buch und einige Spekulationen im BuddyRead und auch auf Reddit hypen mich total für den zweiten Band, der übrigens heute am 22.05. erscheint! 😃
Der Roman trägt deutliche Sherlock und Watson-Vibes und es ist eine dieser Erzählungen, die viele Hinweise liefern, die man mal schneller, mal langsamer oder sogar gar nicht erkennt. Ein Buch bei dem einem beim zweiten Lesen bestimmt die Schuppen von den Augen fallen, weil man viele Hinweise entdeckt und nun viele Dinge besser einordnen kann.
Ich verstehe andere Rezensionen, die sich mit dem Buch etwas schwertun und es teilweise abbrechen, für mich hat sich das Durchhalten absolut gelohnt und ich freue mich auf den zweiten Band.
Alles in allem wäre für mich der ein oder andere Charakter weniger, aber dafür mehr Tiefgang bei den vorhanden Protagonisten toll gewesen. Bei einem Kriminalfall (und das ist es m.E. schwerpunktmäßig) kann ich das allerdings gut verzeihen, da die meistens Krimis am Ende von (ein wenig) oberflächlichen Charakteren leben. Vielleicht erfährt man im zweiten Band etwas mehr. 😃
4,5/5 ⭐️ weil es gerade in der ersten Hälfte hart ist, in das Geschehen einzusteigen
Stellt euch Sherlock Holmes im Setting von Attack on Titan mit mehr Regen vor. Dazu noch Bio-Punk mit Mutationen, Pilzen und Pflanzen, die für alles benutzt werden.
---> das Buch hier
Dieses Buch hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, es hat sie übertroffen.
Wir folgen dem Ermittlungsgehilfen Din und seiner Ermittlerin Ana bei der Untersuchung eines Mordfalles, der merkwürdiger nicht sein könnte und immer mehr Fragen aufwirft, je näher sie der Lösung kommen.
Bennet hat hier ein einzigartiges Magiesystem beschrieben und eine noch einzigartigere Welt.
Obwohl viele Namen gefallen sind, konnte man gut folgen und fiebert der Auflösung nach.
Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, wusste ich sofort, dass das ein Buch mit Potenzial sein kann, das voll und ganz meinen Geschmack trifft.
Ich mein Hallo? Murder Mystery, ein Ermittlerteam a la Holmes und Watson und das ganze noch in einem Fantasy Setting, dass einen sehr starken asiatischen Einschlag hat? Das kann ja eigentlich nur gut werden.
Und dem war auch so, mein Gefühl hat mich nicht im Stich gelassen, ich habe das Buch geliebt!
Auch die Charaktere waren nicht diese glatt gebügelten Übermenschen, die einem sonst so in Fantasy Büchern über den Weg laufen, sondern echte Menschen, mit echten Problemen, Ecken und Kanten die vielleicht nicht alles perfekt können (in mancher Hinsicht halt schon, weil Verbesserungen durchgeführt wurden, mehr dazu ist im Buch zu lesen ••), aber durchaus in der Lage sind das Beste draus zu machen und das mit andern Dingen ausgleichen können.
Wie das im echten Leben nun mal auch ist.
Der Schreibstil hat mir auch echt total gut gefallen und ich bin schon richtig gespannt wie es weiter geht, denn ich hab noch seeeeehr viele offene Fragen, die ich unbedingt noch beantwortet haben will e Alles in allem, war das wirklich ein mega cooles Buch, was fur mich null voraussehbar war und ich echt uberrascht war von all den Wendungen.
Dadurch ist es halt auch durchgehend super spannend gewesen.
Also falls ihr all sowas cool finden solltet, kann ich das Buch wirklich nur jedem wärmstens empfehlen
So ein Buch habe ich zuvor noch nicht gelesen.
In dem Buch geht es um Ana und Din, die gemeinsam einen Mord untersuchen. Ana ist die leitende Ermittlern und Din ihr Praktikant. Die Welt ist absolut magisch und richtige Fantasy. Menschen die optimiert wurden, magische Geschöpfe und interessante Pilze.
Die Mischung aus Fantasy und Krimi war absolut großartig. Ich habe die Beschreibung der Welt total geliebt. Der Fall war durchweg spannend und man hat mitgefiebert. Die Auflösung am Ende war richtig richtig gut.
Die Charaktere waren so cool geschrieben. Nicht perfekt, aber echt und das haben sie für mich perfekt gemacht. So viel Tiefe finde ich selten in Büchern. Die Zusammenarbeit der beiden Hauptprotagonisten war humorvoll und stimmig.
Der Schreibstil war flüssig und hat mich das Buch schnell lesen lassen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt was noch ans Licht kommt. Eine ganz große Leseempfehlung von mir. Ich habe es sehr genossen.
Dieses Buch hat mich wirklich begeistert! Die Welt, in die wir eintauchen ist faszinierend und originell. Das Ermittlerteam war einfach großartig und haben sich gegenseitig perfekt ergänzt. Beide haben mich an Sherlock und Watson erinnert. Die Mischung aus Fantasy und Krimi habe ich so bisher noch nie gelesen und ich wurde positiv überrascht. Es kann manchmal zu viel sein, da die Welt schon etwas komplex ist, aber genau das hat es so spannend gemacht, immer mehr zu erfahren.
Auch hat Humor und Witz an den richtigen Stellen nicht gefehlt. Ich bin gespannt was im nächsten Teil kommen wird.
Kurzweilige Mordermittlungen mit ungewöhnlichen Charakteren und interessantem Magiesystem
Wow das Buch hat mich echt ungewöhnlich schnell in seinen Bann gezogen. Allein die Pflanzenmagie und die "Veränderungen" der Menschen waren schon sehr interessant, aber dazu noch mysteriöse Mordfälle und ein ungleiches Ermittlerduo und ich war voll drin. Die teils derbe Sprache war für mich auch eine willkommene Abwechslung zu normaler eher hochgestochener Fantasy und hat mir das ein oder andere Lachen entlockt. Muss man aber mögen.
Die Kapitel sind kurz und ich war jedes Mal nach einer Lesepause wieder sofort im Buch. Hätte ich nicht so viel zu tun gehabt, hätte ich das Buch wohl sogar an 1-2 Tagen durchgesuchtet.
Ich freue mich darauf, mehr von Ana und Din zu lesen!
Fantasykrimi der besonderen Art! Interessante Welt, die für mich aber leider oft schwer zugänglich war.
Die ersten Seiten haben mich voll gepackt! Spannend, witzig, coole Charaktere! Aber ich fand es extrem schwer, mich in der Welt zurecht zu finden. Ein Glossar hätte mir sehr geholfen. Ich kam dadurch manchmal bei den Ermittlungen gar nicht mehr mit und fast hatte mich das Buch verloren. Aber dann nahmen die Ermittlungen Fahrt auf und ich konnte das Buch zufrieden beenden.
Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient!
Mein erstes Jahreshighlight 2026!!💥
Eine Highfantasy mit einem unglaublich lustigem und empathischem Ermittler-Duo.
Astreine Weltenbeschreibung, mit Karte vorne im Buch, tolle Charakterbeschreibungen und auch Entwicklungen!
Es waren sehr sehr viele neue Eindrücke und Namen, aber mir ist es tatsächlich ohne Glossar, nicht schwer gefallen, mir zu merken wer Wer ist oder zu welchem Teil der Stadt er gehört.
Der Schreibstil, einfach ein Traum🫠❤️ der Humor immer an der richtigen Stelle und das Ende, omg😭😍❤️❤️ auch dieses komplexe Denken des Autors, an wie viele Kleinigkeiten er gedacht hat und das auch alles logisch und sinnlich ist, der ABSOLUTE HAMMER!!!!!
Ich freue mich soooo sehr auf Band 2 und kann mir überhaupt nicht vorstellen, um was es dann geht🤩
Der Autor Robert Jackson Bennett hat mit „The tainted cup“ den Auftaktsband seiner „Shadow of the Leviathan“- Reihe geschrieben. Daher ist es nicht notwendig, dass man vorherige Bücher aus seiner Feder gelesen haben soll. Es kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Klappentext:
In einer opulenten Villa an der Grenze des Imperiums wird ein hoher Offizier tot aufgefunden – getötet durch einen Baum, der spontan seinem Körper entwuchs. Selbst hier, wo es viele Ansteckungen gibt und das Blut der Leviathane seltsame magische Veränderungen bewirkt, ist es ein Tod, der gleichzeitig schrecklich und eigentlich unmöglich ist. Zur Aufklärung des Verbrechens wird Ana Dolabra hinzugezogen, eine Ermittlerin, deren brillanter Ruf nur durch ihre Exzentrik übertroffen wird. An ihrer Seite steht ihr neuer Assistent Dinios Kol, ein Graveur, der auf magische Weise so verändert wurde, dass er ein perfektes Gedächtnis besitzt. Bald führt der Mord zu einem Plan, der die Sicherheit des Imperiums selbst bedroht. Für Ana ergibt all dies ein wunderbar stacheliges Puzzle - endlich etwas, das ihre Aufmerksamkeit wirklich fesselt. Und Din? Er muss einfach durchhalten.
Bei diesem Buch haben mich Empfehlungen von Freunden dazu gebracht, mich näher mit dem Inhalt zu befassen. Ich persönlich habe noch kein Buch von Bennett gelesen, wobei ich „Der Schlüssel der Magie“- Reihe noch auf dem SUB liegen habe – und auch über diese Reihe viel positive Meinungen gehört habe. Zu diesem Buch konnte mich der Klappentext ebenfalls neugierig machen und so bin ich ohne große Erwartungen herangegangen und wurde positiv überrascht.
Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, gekonnt schafft es der Autor, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Auch gelingt es Bennett, dass Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen und nicht selten habe ich während des Lesens das Gefühl gehabt, mitten im Geschehen zu sein. Sehr packend und gut umgesetzt fand ich auch das Worldbuilding. Diese konnte mich vollkommen überzeugen und stellt für mich ein Herzstück dieses Buches dar. Zu Beginn des Buches ist eine Karte beigefügt worden, welche dem Leser hilft sich zu orientieren. Diese habe ich nur zu gerne zur Hand genommen, um die Orte besser einschätzen zu können. Die fiktive Welt ist komplex und hat viele Facetten zu bieten. Nur zu gerne möchte ich weitere Details dieser Welt lesen. Allein die Plantate fand ich sehr interessant. Menschen müssen sich quasi upgraden oder verbessern, um dadurch einen Vorteil zu erlangen und eine Eigenschaft zu verbessern, damit sie sich in dieser brutalen Welt behaupten können. Schon dieser Aspekt des Worldbuilding schafft viele Möglichkeiten und es hat mir Spaß gemacht, diese innerhalb der Story zu entdecken.
Besonders ist bei „The tainted cup“ auch der Genremix, welchen ich sehr gelungen finde. Im Vordergrund steht hier ein makaberer Mordfall. Eine politisch wichtige Person wurde auf mysteriöse Weise ermordet und es gilt dies zu klären. Mit Hilfe einer Pflanze, welche aus dem Körper gewachsen ist, wurde der Mann ermordet – und der Leser muss erkennen, dass Botanik in diesem Buch ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Diese Mischung aus Kriminalroman und botanischer Fantasy fand ich sehr packend und konnte mich vollkommen in seinen Bann ziehen. Auch im weiteren Verlauf der Handlung nimmt die Pflanzenwelt einen wichtigen Faktor ein und ist für die Lösung des Mordfalls essentiell. Das Zusammenspiel ist hier gekonnt umgesetzt. Im Verlaufe der Ermittlungen werden die Ermittler in eine Garnisonsstadt geführt, welche bedroht wird. Eine Zerstörung durch einen Leviathan steht bevor, es gilt dies zu verhindern. Und die Lösung des Mordfalles spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle.
Die Geschichte wird aus der Perspektive vom Protagonisten Dinios erzählt. Er ist der Assistent der Ermittlerin. Er ist ein Gravierer, er kann sich mit Unterstützung von speziellen Düften Ereignisse oder Worte dauerhaft merken und besitzt dadurch ein perfektes Gedächtnis. Leider hat er auch ein Handicap – er hat Problem beim Lesen. Dies gibt er natürlich nicht gerne zu und hofft, dass er diese Schwäche vor seinen Mitmenschen verbergen kann. Da dieses Werk aus seiner Sicht erzählt wird, bekommt der Leser einen gekonnten Einblick in seine Gedankenwelt und damit auch in seine Hoffnungen oder Bedenken. Dies hat bei mir dazu geführt, dass ich sofort eine Verbindung zu Din aufbauen konnte und er wurde mir sofort sympathisch. Ich mochte seine Art, wie er die Dinge sieht und auch wie er an die Gegebenheiten rangeht. Auch steckt mehr Talent in Dinios als man zu Beginn vermuten würde. An seiner Seite ist die Ermittlerin Ana, welche ebenfalls sehr speziell ist. Sie ist wahrlich sehr clever, gekonnt kann sie Zusammenhänge erkennen und erkennt selbst kleinere Details. Bloß verlässt sie nur ungern ihr Zuhause, sodass Din für sie Auge und Ohren ersetzen muss. Ich mochte das Miteinander der beiden total gerne. Die gemeinsamen Szenen habe ich stets genossen. Wobei die beiden Protagonisten auch alleine brillieren können.
Innerhalb der Story wird auch eine kleine Lovestory eingebunden. Diese nimmt jedoch nicht allzu viel Raum ein, sie ist wirklich nur ein kleiner Nebenstrang und stört die Haupthandlung nicht weiter. Dies empfand ich als recht angenehm, da sie nicht zu aufdringlich war. „The tainted cup“ kommt definitiv auch ohne große Liebesgeschichte aus.
Etwas schwierig empfand ich den direkten Einstieg. Man wird sofort mitten in das Geschehen hineingeworfen. Der Leser wird quasi mit Informationen und Begriffen überhäuft. Erklärungen oder nähere Erläuterungen sucht man hier größtenteils vergebens. Besonders auf den ersten Seiten muss man sich sehr konzentrieren, um die Handlung zu verstehen. Man muss sich zu Beginn wahrlich erst orientieren. Ist dieser Einstieg in die Welt und die Charaktere jedoch gelungen, kann man den Inhalt in vollen Zügen genießen.
Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass mir, besonders zu Beginn des Buches, ein Glossar gefehlt hat. Dies hätte mir bestimmt geholfen, besser in die Geschichte hineinzufinden. Allein die Militärränge vom Imperium Khanum sind beigefügt wurden. Und diese habe ich nur zu gerne als Hilfestellung in Anspruch genommen. Ein kleines Glossar wäre daher bestimmt auch hilfreich gewesen.
Insgesamt konnte mich der Autor Robert Jackson Bennett mit seinem Reihenauftakt „The tainted cup“ gut unterhalten. Mir hat der Genremix von Kriminalfall und botanischer Fantasy richtig gut gefallen. Und auch die Darstellung der Charaktere konnte mich überzeugen. Begeistern konnte mich das Worldbuilding, welches ich wahrlich gelungen finde. Aufgrund des nicht ganz so leichten Einstieges möchte ich 4 Sterne vergeben und bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Auch möchte ich eine Leseempfehlung für Liebhaber besonderer Fantasy-Bücher aussprechen.
An sich ein gelungener Kriminalroman zumindest der Murder und Mystery Teil, jedoch war der Fantasy Weltenaufbau sehr komplex und die vielen verschiedenen Charaktere mit ihren doch sehr schwierigen Namen schwer auseinanderzuhalten. Das hat meinen Lesefluss sehr gestört und auch das allgemeine Verständnis.
Nach dem skurrilen Tod eines hohen Beamten in einer opulenten Villa werden die exzentrische Ermittlern Ana Dolabra und ihr Gehilfe Dinios Kol in die Militärstadt gerufen um weitere Tode dieser Art aufzuklären. Dabei kommen sie einem Plan auf die Spur, der die Sicherheit des ganzen Imperiums gefährdet.
Spannend und lustig erzählt Robert Jackson Bennett hier einen außergewöhnlichen Kriminalroman. Angelehnt an den klassischen Krimi spielt diese Geschichte jedoch in einer Fantasywelt voller Gefahren.
The Tainted Cup wartet mit einem spannenden Plot, interessanten Figuren und einer atmosphärischen Umgebung auf. Auch der Fall war richtig toll dargestellt. Komplex und geheimnisvoll mit vielen Wendungen und einer gelungenen Auflösung.
Große Schwierigkeiten hat mir der Weltenaufbau gemacht. Viele Begriffe und Gegebenheiten werden nicht oder unzureichend erklärt. Das hat mich persönlich sehr beim Lesen behindert.
Hilfreich ist die Landkarte und die Auflistung der Militärränge zu Anfang des Buches.
An sich gelungener Kriminalroman, der Fantasyanteil war für mich hingegen leider eher weniger gelungen.
Ich spreche dennoch gerne eine Empfehlung für Leser mit Vorliebe für komplexere Fantasybücher aus.
Leider musste ich das Hörbuch nach knapp 30% abbrechen... ❌
Ich hatte mir viel erhofft, denn die Bewertungen waren fast durchweg sehr gut. Aber ich hätte es besser wissen müssen... Fantasy-Krimis waren noch nie so richtig mein Favorit. 🤷🏻♀️
Die Charaktere in der Geschichte, die ich bis dahin kennenlernen durfte, waren wirklich cool. Die Interaktionen zwischen Din und Ana waren wirklich witzig und ihre jeweilige Präsenz mit ihren Eigenarten machten sie sympathisch.
Der Sprecher war auch fantastisch! Er steckt viel Liebe zum Detail in seine Arbeit. 🫶🏻
Wie allerdings schon in anderen Bewertungen gut beschrieben, gibt es in dieser Geschichte viiiiiiiele Neuerfindungen. Orte, Wörter, Lebewesen, ja sogar Lebensmittel sind frei erfunden. Deshalb fiel es mir zunehmend schwer, der Geschichte zu folgen und ließ mich schlussendlich abbrechen.
Wer dieser Geschichte eine Chance geben will, sollte das mit viel Konzentration tun! Dann kann es vielleicht auch gut werden.
Aber ich hatte noch über 10 Stunden Hörzeit vor mir, und das war es mir leider nicht wert.
Aufgrund des Abbruchs möchte ich keine Bewertung abgeben. 🙏🏻
Dennoch danke ich NetGalley für das Rezensionsexemplar!
#TheTaintedCup #NetGalleyDE
Etwas zäher Anfang, aber sobald die Geschichte richtig los ging, wollte ich nicht mehr aufhören. Spannender Krimi in einer Welt, über die ich sehr gerne noch mehr erfahren hätte!
Am Anfang habe ich etwa gebraucht, um reinzukommen. Dann wurde das Buch jedoch unerwartet tiefgründig und das Ende war super! Freue mich direkt auf Band 2. Cooles Ermittler-Duo und interessante Nebencharaktere. Habe noch nichts vergleichbares gelesen und kann es daher nur empfehlen.
Ich mochte es so sehr, war wie ein Klassischer Krimi aufgebaut, was mir aber besonders gut gefallen hat ist, das es in einer super durchdachten Fanatsywelt gespielt hat
Aufjedenfall zu empfehlen, wer Krimi und Fantasy mag
The Tainted Cup verbindet klassische Detektivarbeit mit einem innovativen Fantasy-Setting. Im Mittelpunkt steht eine Ermittlungsstruktur, die logisch aufgebaut ist und sich Schritt für Schritt entfaltet, ohne dabei unübersichtlich zu werden.
Zu den größten Stärken des Romans zählt das Worldbuilding. Die Welt wirkt durchdacht, eigenständig und konsistent. Insbesondere die Verbindung aus politischer Ordnung, Bedrohung von außen und biotechnologischen Elementen schafft eine Atmosphäre, die sich klar vom Genre-Durchschnitt abhebt. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die Interaktion zwischen Ana und Din. Die Dynamik zwischen Ermittlerin und beobachtendem Erzähler trägt die Handlung über weite Strecken. Und letztlich ist Din einfach ein sympathischer Kauz. Die Konstruktion des Falls ist insgesamt gelungen: Hinweise greifen ineinander, und die Auflösung wirkt nachvollziehbar. Der Roman setzt stärker auf Deduktion und Zusammenhänge als auf reine Action, was gut zur Grundidee passt.
Die Erzählgeschwindigkeit ist bei manchen Passagen eher langsam ist, ähnlich wie bei Harry-Bosch-Romanen. Anderen mag das zusagen, für mich hat das was von einer Gute-Nacht-Geschichte. Insoweit hat mir die Hörbuchversion auch gute Dienste erwiesen.
"Die Welt ist kein Rätsel, das gelöst werden will, Din. Sie ist ein Desaster, das gemanagt werden muss."
Ein außergewöhnlicher High-Fantasy-Krimi von ganz besonderer Klasse 🙌🏻
Ein Offizier wird in einer opulenten Villa tot aufgefunden - nicht einfach nur tot, sondern verwachsen in einem Baum. Eine Suche nach dem Mörder beginnt. Als Team stehen sich die impulsive Ermittlerin Ana Dolabra und ihr außergewöhnlicher Assistent Dinioa Kol gegenüber. Dieser verfügt über spezielle Fähigkeiten und wird als sogenannter 'Graveur' bezeichnet, das bedeutet, er wurde auf magische Weise so verändert, dass er ein perfektes Gedächtnis besitzt. Grundverschieden und dennoch ergänzen sich beide als Team auf eine besondere Art und Weise.
Dinn nimmt hierbei eher den unbeholfenen Part ein, auch wenn er sich seiner Fähigkeiten voll bewusst ist. Die Ermittlerin Ana dagegen nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie besitzt unglaublich feine Antennen und einen fast schon übernatürlichen Instinkt, Dinge wahrzunehmen und zu ermitteln.
Daraus entsteht ein Netz aus Magie, Betrug und Mord ✨🔪
Das extrem detailreiche Worldbuilding war für mich teilweise eine Herausforderung. Da fast alles einen eigenen Namen hat, fiel es mir schwer, mir die ganzen Begriffe zu merken, was den Lesefluss für mich etwas hemmte.
Und dennoch ist dieses Buch ist eine wahre Bereicherung für High-Fantasy-Leser und Liebhaber, die sich zudem für die Spannung eines Krimis begeistern können. Insgesamt eine spannende Reise voller Abenteuer, die auf viele unglaubliche und unvorhersehbare Ereignisse trifft.
🌱„Die Türme der Gerechtigkeit werden Stein für Stein errichtet. Wir haben noch einiges zu bauen. „🌾
Fantasy-Murder-Mystery vermischt sich mit Bio-Techno und dazu noch eine weibliche Sherlock Holmes und ihrem Watson mit einem Gedächtnis, noch viel besser als ein Elefant.
Was sagt man dazu, ich bin noch geflasht. Dieser bunte Kessel an Genre-Vermischungen funktioniert einzigartig gut!
Die Plotdichte ist mit Beginn Seite 1 unglaublich hoch und man braucht wirklich Durchhaltevermögen, um erstmal in die biotopische Welt einzutauchen. Aber wenn man drin ist, ist man drin. Und trotzdem kommen unsere Figuren nicht zu kurz und gewinnen immer mehr an Tiefe.
Die Sprache ist sowohl rau, ab und an poetisch und mit ganz eigener Note.
Auch die Aufklärung des Falls war äußerst zufriedenstellend und macht unglaublich Lust auf den nächsten Fall für das ungleiche Ermittler-Duo. 🍄🧩
Krimi und Fantasy in einem Buch. Tolles Hörbuch das mir wirklich Spaß gemacht hat! Super vertont und eine Geschichte die
Nachdem ich dieses Hörbuch nun beendet habe, freue ich mich, dass es bald einen zweiten Band gibt.
Eine Fantasywelt in deren ein Verbrechen aufgeklärt werden muss. Ein Praktikant und eine Ermittlerin, sowie viele weiter Charaktere, die sehr einzigartig sind.
Fesselnd und eine sehr interessante Welt. Zudem muss ich die Vertonung positiv hervorheben. Das war richtig gut!
Empfehlung!
Oh, das war gut! Spannend von Anfang bis Ende, eine grandiose Ermittlerin, ein überaus begabter Gehilfe, Mord und Intrigen gewaltigen Ausmaßes. Und das alles in einem Setting, das so neu und phantastisch ist, dass ich mitunter an meine Fantasy-Grenzen gestoßen bin 🌿
Für den halben Stern, der die 5 voll gemacht hätte, fehlte mir lediglich ein wenig Epik. Ich würde mich sehr freuen, wenn irgendwann Folgebände erscheinen! 📚
Tainted Cup hat in der Tat Sherlock und Watson Vibes. Der Schlagabtausch zwischen den beiden Ermittlern war köstlich 🤭
Die Story ist gut geschrieben, nur stolperte ich ständig über diese vielen komplizierten Namen und Stellungen der Personen. Hat mich im Lesefluss des Öfteren doch gestört.
Schaut welches wunderschöne Buch mich heute erreicht hat 😍
Ich habe tatsächlich ein Gewinnspiel bei der absolut süßen Maus @nisanur24 gewonnen 😍🥳
Wie schön kann man bitte ein Buch/Geschenk einpacken????👀
Hab noch nie eins gewonnen, umso glücklicher bin ich das ich tatsächlich ein Buch von ihr gewonnen habe,was ich auch unbedingt lesen will🤩
Ich liebe ja Dystopien und Fantasy, und beides zusammen? Einfach die beste Kombi 🤌🏾💯
Aber jetzt ein bisschen Werbung für die liebe @nisanur24, will, warum nicht? 🤭 Die meisten hier kennen ihr Profil wahrscheinlich schon?
Wenn nicht, hüpft unbedingt mal rüber und schaut vorbei😍 Liebe ihre emotionalen Rezis, und im allgemeinen ist es schön hier so wundervolle Leute kennenzulernen Lernen 🥰
Reado ist für mich wirklich der perfekte Ort sich mit Menschen zu connecten die dasselbe Hobby teilen, Love it ‼️🫶🏾
Ich kann mich nur allen Vorrednern anschließen und jedem diesen Krimi ans Herz legen. Sherlock Holmes wird zu Ana, seine Geige wird ihre Harfe, Dr. Watson wird zu Din, der Gravierer, durch Implantate mit einem Super-Gedächtnis ausgerüstet, und seine Drogen werden ersetzt durch Stimmungsplantate. London wird zu Talagray und England zum Imperium. Die Parallelen, die wir alle so an Sherlock Holmes lieben, sind da, aber dennoch ist das ganze Setting so anders und magisch. Freundschaft, Liebe und Charakterentwicklungen kommen auch nicht zu kurz. Großes Kino!
Das war fantastisch. Und so unerwartet gut. Zugegeben der Einstieg war nicht so ganz leicht, denn es gibt viele Namen und Begriffe und wirklich viele Protagonisten, aber die Geschichte zieht einen einfach in den Bann.
Din, unser Protagonist, ist so sympathisch und ist eine tolle Ergänzung zu seiner Chefin Ana. Sie ist irgendwie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Miss Marple.
Die Welt ist auch ganz arg faszinierend! Gefühlt gibt es überall garstige Pflanzen, Pilze und Sporen die einen potentiell umbringen können, viele Menschen haben irgendeine Form von Verbesserung bzw. Anpassung vorgenommen (so wie Din) und es gibt Leviathane.
Die sind auch ziemlich gefährlich im Subtext, denn diese Ungeheuer versuchen immer durch die Mauer zu brechen und das Landesinnere zu verwüsten. Hauptsächlich geht es aber eigentlich um die Aufklärung eines Mordes. So harmlos fängt das Buch an. Und dann taucht ein mysteriöses Fragezeichen nach dem anderen auf. Und mehr Leichen. Und mehr Mörder. Wie der Fall geklärt wird war auch wirklich gut und spannend. Die letzten zweihundert Seiten musste ich einfach am Stück lesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es aus geht.
Es gibt auch kein allzu offenes Ende, aber ich würde mich dennoch über einen zweiten Teil freuen.
Ein richtig starker Pageturner mit genialem Humor, spannenden Charakteren und einem durchdachten Fall – absolut empfehlenswert!
Was für ein absoluter Banger von einem Buch! The Tainted Cup hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett abgeholt. Die Schreibweise trifft meinen Humor einfach perfekt – ich musste mehrfach schmunzeln und war gleichzeitig total gefesselt.
Die Charaktere sind unglaublich interessant und der Fall selbst? Spannend, clever durchdacht und durchgehend fesselnd – genau so, wie man es sich wünscht!
Für alle Fans von cleveren Ermittlungen und einem gewissen Sherlock-Holmes-Vibe (vor allem in der Version mit RDJ 😉) ist dieses Buch eine ganz klare Empfehlung. Die Dynamik zwischen den Figuren, die überraschenden Wendungen und die dichte Atmosphäre machen das Ganze zu einem echten Pageturner.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war am Ende fast ein bisschen traurig, dass es schon vorbei war. Für mich definitiv eine klare Leseempfehlung!
Who-Done-It in einer ungewöhnlichen, fantastischen Welt
Das Worldbuilding ist komplex und faszinierend, die Charaktere interessant und sympathisch und das Murder Mystery spannend und abwechslungsreich. Ich liebe es, wie die ganze seltsame Welt und wie sie funktioniert extrem in den Kriminalfall verwoben ist. Es ergibt alles am Ende Sinn und macht Lust auf mehr. Auch die kleine Romanze ganz am Rande mochte ich so sehr.
Einfach großartig!
Selbst hätte ich es mir nicht gekauft, da mich „Fantasy“ in Kombination mit Krimi nicht abgeholt hätte, umso glücklicher bin ich es gelesen zu haben.
Es war spannend bis zum Schluss, zwischendurch hat es sich etwas gezogen, super flüssig geschrieben und einfach mal etwas anderes und nicht das was ich erwarte hätte.
5/5 ⭐️
I had a hard time getting into this book - the writing style just wasn't it for me. Which is a damn shame because the world building and the plot were amazing and the former refreshingly different!
Anfangs hab ich erst mal gar nichts verstanden. Aber lässt man sich von der Geschichte mitnehmen, ergeben die Welt und die Ereignisse irgendwann Sinn.
Meisterhaftes Worldbuiling, eingebettet in eine spannende Geschichte. Es fühlt sich an, wie ein klassischer Krimi, aber eben auch gar nicht.
Vielschichtige Charaktere, spannender Plot, einzigartige Welt und toller Schreibstil.
Die Auflösung des Mordes und der Verschwörung war mir etwas zu wild und herangezogen, trotzdem hat es mir gut gefallen.
Update:
Gelegentlich bekomme ich einen „Rappel“ und greife zu abgebrochenen Büchern, um sie dann doch zu beenden. Meistens steckt falscher Ehrgeiz dahinter, wie ich im Nachhinein feststellen muss.
Bei diesem Buch hatte ich die heimliche Hoffnung, auf den letzten Metern Zugang zu den Figuren zu finden. Und gerne würde ich Erfolg vermelden, kann es jedoch auch beim zweiten Versuch nicht.
Die Idee, Krimi und Fantasy miteinander zu verheiraten, finde ich gut. Und die Welt, die der Autor geschaffen hat, war sogar ziemlich interessant. Das gilt auch für das Magie- und Gesellschaftssystem. Ich habe zudem den Eindruck, dass der Leser in den Folgebüchern noch einiges entdecken kann.
Und dennoch wurde ich mit den Figuren nicht warm. Während ich mich an die leicht unflätige, an Jay Kristoff erinnernde Art eines Hauptcharakters irgendwann gewöhnt hatte, konnte ich zu keinem der Charaktere eine engere Bindung aufbauen. Sie blieben für mich durchaus gelungen konstruiert, aber keiner weckte in mir das Interesse, ihn besser kennenzulernen. Alles griff nahtlos ineinander über, die perfekten Zahnrädchen, ich wurde jedoch emotional nicht abgeholt.
Daher: Ich bin froh, das Buch beendet zu haben, so habe ich zumindest nicht mehr das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
***
Auf diesen Krimi war ich äußerst gespannt. Nicht nur habe ich ihn regelmäßig auf Instagram erblickt, sondern er wurde mir auch mehrere Male empfohlen.
Auch hier: Ich mag es, wenn sich Genres wie in diesem Buch treffen. Eine komplexe, außergewöhnliche Fantasywelt trifft auf Krimi. Eigentlich perfekt. Man wird direkt in das Geschehen geworfen und muss sich in der Welt zurechtfinden: Eine Welt voller Pflanzen, Lebewesen und Magie. Wegen dieser Kombi habe ich auch bis zur Hälfte durchgehalten.
Doch leider wurde ich mit den Figuren nicht warm. Die eine Protagonistin hat mich vom Stil her an Jay Kristoffs Charaktere erinnert und die bewusst eingesetzt rotzige Sprache langweilte mich leider genauso wie bei „Nevernight“ im Laufe der Handlung. Den zweiten Protagonist hingegen fand ich da schon wesentlich interessanter und hätte ihn durchaus länger verfolgt. Nur das Problem war: Er war die einzige Figur, die mich reizte. Alle anderen Personen empfand ich als blass, auch wenn sie auf den ersten Blick kreativ gestaltet waren.
Deswegen hieß es nach etwas über der Hälfte Abbruch.
Das Buch hat mich tatsächlich ziemlich positiv überrascht. Hier trifft Sherlock Holmes auf eine interessante Welt, die ich irgendwo zwischen Sci-Fi, Fantasy und Dystopie verorten würde.
Dementsprechend hat mir das einzigartige Worldbuilding sehr gut gefallen. Hier entsteht Technologie in Symbiose mit Pflanzen und der Natur.
Auch die grundsätzliche Krimi Story, sowie die Charaktere haben mich überzeugt und gefesselt! Die Geschichte ist gut zu verfolgen, ohne vorhersehbar zu sein und die Protagonisten habe ich auch schnell ins Herz geschlossen.
Die Collage zeigt nochmal den ✨ Vibe ✨ des Buches. ☺️