Eines meiner liebsten Sub- Genres: Magische Ermittlungen. Da freute ich mich wirklich sehr über mein erstes Rezensionsexemplar. Die Geschichte vom mittellosen Privatdetektiven ist nicht gerade neu. Ein Maloney mit Gummibärchen in der Manteltasche? Natürlich nicht! Aber ein kleines bisschen schon. Es fiel mir schwer, mir ein Bild von Rufus Zweipfennig zu machen.
Man merkt, dass sehr viel Aufwand für das Worldbuilding, respektive das der Gesellschaft mitten unter den nichtsahnenden Menschen betrieben worden ist.
Die Action- Szenen sind richtig gut! Spannend mit etwas Vorlaufzeit.
Eine Empfehlung für Leute die offen sind für die Kombination von: Geisterjagd, Elementarmagie, auftragsloser Detektiv, Bureaukratie und Pentagramme.
Und vor allem für eines meiner liebsten Sub- Genres: Magische Ermittlungen!
Rufus Zweipfennig ist einer der wenigen Geisterjäger, die es noch in Deutschland gibt. Er lebt an der Mosel und wird gerufen, sobald mal wieder ein Geist herumspukt. Hat ein bisschen was von Ghostbusters 😉 Dabei trifft er auf einen ganz besonderen Geist, der sich nicht gern einfangen lässt, und schon wird der Hexenzirkel auf ihn aufmerksam. Eigentlich möchte er gar nichts mit den Hexen zu tun haben, aber hinter allem steckt eine viel größere Verschwörung. Da es nicht sehr viele Geisterjäger gibt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als mitzuarbeiten…
Ich liebe Urban Fantasy! Ich bin ja immer schon der Meinung gewesen, dass es Hexen und Zauberer, oder wie hier Geisterjäger gibt. Nur wir “Muggel” kriegen nix davon mit. (By the way: Ich warte immer noch auf meine Eule). Felix zeigt uns, dass das Hauptquartier an der Mosel liegt. Ich war vor einigen Jahren da, auch sogar in Cochem, ich habe da nichts gesehen. Vielleicht hätte ich zur Loreley weiterfahren sollen?
Die Hexenwelt wird hier sehr bildhaft beschrieben, Rufus Zweipfennig ist ein sehr spezieller Geisterjäger, kam er mir fast schon etwas unbeholfen und tollpatschig vor, was man eigentlich nicht vermutet bei dem Job. Aber trotzdem geht er immer sehr unerschrocken ans Werk. Seine Partnerin Fleur und sein alter Lehrmeister Weydenbrandt waren großartig.
Die ganze Geschichte hat sehr viel Witz und Charme, dass man immerzu hofft, dass Rufus heil aus diesem Abenteuer herauskommt. Ich lese sehr gern solche Fantasy, brauche aber nicht unbedingt lange Beschreibungen und großes Worldbuilding, was es ja im Fantasybereich häufig gibt. Wie auch hier, es ist alles sehr bildlich beschrieben. Was für viele wichtig ist, war mir hier bisschen zu viel.
Alles in allem war das aber ein tolles Debüt von Felix Barsch. Und es gibt bestimmt ein Wiedersehen mit Rufus, es war ja erst sein erster Fall!
🌟🌟🌟🌟
Vielen lieben Dank @felixtbartsch, dass ich Dein Buch lesen durfte!
Es hat mir wirklich richtig richtig gut gefallen!
Ich fand das Buch von vorne bis hinten großartig. Der Autor nimmt einen mit, verstreut bewusst Hinweise und lässt einen miträtseln. Die Hauptfigur ist sehr lustig und man mag Rufus einfach total gerne. Der Schreibstil ist einfach und verständlich. Man kann das Buch super runterlesen.
Ich freue mich auf die weiteren Fälle!
Highlight Leseempfehlung
Mega gelungener Depütstart
Ich hatte keine Ahnung was mich erwartet und wurde sowas von überrascht.
Der Autor entführt uns an die Loreley. Wir lernen Rufus Zweipfennig kennen, er ist eine Hexe ( kein Schreibfehler / hat damit zu tun das die Hexenzirkelanführerin Weiblich ist) und Geisterjäger.
Er befreit die Menschen von lästige Geistern, bei einer Befreiung trifft er auf einen besonderen Geist und wir sind mitten drin in der Story.
Mehr will ich nicht verraten um nicht zu spoilern.
Der Schreibstil ist frisch authentisch, lässt einen so durch die Seiten gleiten.
Hier passt der Spruch : Nur noch ein Kapitel 😅
Der Protagonist Rufus, so ein toller Kerl, offen, verschlossen im richtigen Moment, etwas eigensinnig. Ist mir in superkurzer Zeit ans Herz gewachsen.
Seine Begleiterinnen durch die Geschichte, sind einfach mega.
Auch die Beschreibung der jeweiligen Settings sind sehr realistisch getroffen und es entstehen beim Lesen Bilder im Kopf.
Rufus muss einiges durchmachen und geht oft an seine Grenzen und darüber hinaus, was seiner Entwicklung einen ordentlichen Schub gibt.
Die Spannungskurve wird jederzeit hochgehalten und man will unbedingt weiterlesen.
Für mich ein absolutes Highlight und eine humorvolle spannende Hexengeschichte die ohne Hexenbesen und Zauberhut auskommt aufklärt im richtigen Moment, warum es anders ist und einem ab und zu der Mund offen steht lässt.
Durch Zufall bin ich beim Stöbern auf dieses Buch gestoßen und habe beim Lesen gedacht, dass mir die Orte bekannt vorkommen. Siehe da - der Autor wohnt in der Koblenzer Umgebung und das Buch spielt in meinem Wohnort Koblenz. Besonders gut gefallen hat mir aber der lockere und lustige Schreibstil. Ich bin gespannt auf Band 2.
Locker und charmant geschrieben, tolles Worldbuilding, holpriger Einstieg, etwas vorhersehbare Krimi-Elemente.
Das Buch konnte mich in einigen Punkten überzeugen, lässt mich insgesamt aber mit gemischten Gefühlen zurück. Der Schreibstil ist sehr angenehm, humorvoll und locker, wodurch der Protagonist sofort lebendig wird. Er ist charmant, menschlich und hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, was ihn nahbar macht. Die Nebencharaktere sind vielfältig, jeder trägt seinen Teil zur Geschichte bei. Besonders die Rückblicke des Protagonisten haben mir gefallen, sie geben der Figuren noch mehr Tiefe.
Der Einstieg fiel mir allerdings schwer. Im ersten Drittel konnte mich die Handlung kaum packen, ich hatte Schwierigkeiten, dran zu bleiben. Sobald die Nebencharaktere stärker eingebunden wurden, bin ich richtig warm mit der Geschichte geworden. Die letzten zwei Drittel habe ich dann regelrecht an einem Tag verschlungen.
Das Worldbuilding hat mir gut gefallen und hebt sich von anderen Hexenbüchern ab. Der Hexenzirkel als Institution und die Welt der Geister sind durchdacht und strukturiert. Koblenz als urbane Fantasy-Kulisse gibt der Geschichte zusätzlich eine eigene Note.
Es gibt jedoch einige Punkte, die den Lesefluss gestört haben. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind mir hier häufiger aufgefallen, was mir sonst kaum passiert. An manchen Stellen wird eher erzählt als gezeigt, und die Monologe des Protagonisten, in denen er die Welt erklärt, hatten subtiler sein können. Bei den Krimi-Elementen ist oft schnell klar, wer auf welcher Seite steht, und der Lesende versteht manchmal Dinge eher als der Protagonist, was mich etwas ausbremste. Für mich ein kleiner Punkt: Die Erwähnungen von Harry Potter haben mich etwas gestört, weil die Autorin meiner Meinung nach nicht noch mehr Plattform bekommen sollte.
Das Ende ist rasant und actionreich, bietet einen gelungenen Abschluss und bereitet gleichzeitig auf den nächsten Band vor. Für ein Debüt ist das ein starker Auftakt einer Reihe und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Wir begleiten Rufus Zweipfennig auf Geisterjagd und werden in eine Welt hineingezogen die jeder Fantasy-Liebhaber und nicht Fantasy-Liebhaber gelesen haben sollte.
Die Geschichte ist unfassbar witzig und spannend! Einmal angefangen mit dem Lesen, kann man kaum wieder aufhören. Ich musste einfach wissen was Rufus als nächstes passiert und wie es weiter geht!
Der Autor hat das Setting und die Protagonisten wirklich sehr gut ausgearbeitet und ich hatte stets Bilder im Kopf, was das lesen noch mal intensiver macht.
Der Schreibstil war gut und flüssig lesbar.
Ich kann dieses Buch wirklich jeden empfehlen, der Lust auf eine sehr gute Unterhaltung hat! Absolute Empfehlung!!
Im.buch.versunken
Unterm Strich ist Zweipfennigs geisterhafte Detektei ein sehr sympathischer Serienauftakt: weniger spannend als erwartet, dafür sprachlich, atmosphärisch und humoristisch stark.
Zweipfennigs geisterhafte Detektei ist vor allem eines: ein sehr unterhaltsamer, oft herrlich witziger Urban-Fantasy-Klamauk. Felix Bartsch zeigt hier deutlich seine Herkunft aus dem Poetry Slam: Die Vergleiche sitzen, der Ton ist locker, pointiert und getragen von einem sicheren Gespür für Humor. Gerade dort, wo das Buch witzig sein will, liegt seine größte Stärke. Manche Sprüche liebe ich sogar.
Die Geschichte selbst ist dagegen weniger spannend. Die Handlung bleibt insgesamt recht simpel und „passiert“ eher, als dass sie mich überrascht. Schon früh ist mir klar, welche Figuren gut und welche böse sind – für ein Werk, das sowohl Fantasy- als auch Noir-Krimi-Anleihen hat, hätte man sich hier mehr Brüche und unerwartete Wendungen wünschen können. Als Auftaktband einer neuen Reihe verzeiht man dies jedoch gern.
Sehr gelungen sind dagegen das Worldbuilding und die Atmosphäre: Sprachlich und tonal trifft Bartsch ein Publikum, das auch die Flüsse-von-London-Reihe mag – nur eben nicht an der Themse, sondern fest verwurzelt in Koblenz und rund um die Loreley. Diese starke lokale Verankerung verleiht der Urban Fantasy eine eigene Identität und ist ein echtes Highlight des Buches.
Auch die Figuren überzeugen durchweg. Sie sind lebendig, klar gezeichnet und funktionieren besonders gut durch die konsequente Erzählweise aus der Ich-Perspektive, die Nähe schafft und den humorvollen Ton zusätzlich trägt.
Stell dir vor, du öffnest ein Buch und findest dich in einer Welt wieder, in der Magie nicht glänzt, sondern gelegentlich mit einer Taube diskutiert und manchmal verliert. Genau hier beginnt die Geschichte „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ von @felixtbartsch.
Rufus Zweipfennig, einer der letzten Geisterjäger des ganzen Bundesgebiets… und vermutlich der einzige davon, dessen Telefon seit Monaten im Schweigegelübde abgelegt hat. Seit er sich vom Hexenzirkel abgewendet hat, besteht sein Alltag aus Auftragsflaute, Existenzstress und der Frage, ob man Schokoriegel eigentlich steuerlich absetzen kann.
Rufus ist kein Held aus poliertem Mythos. Er ist ein Hexer, der menschlich-magisch durchs Leben stolpert, mit einer Ernsthaftigkeit, die er ausgerechnet seiner Telefonansage widmet. Schon sein Weg zur Arbeit wird zu einer epischen Entscheidungsschlacht: Vorwärtsgehen oder umdrehen und heiße Schokolade trinken?
Ein Blick in seine Vergangenheit zeigt keine glorreiche Heldenreise, sondern Kinderheim, strenge Großhexen und eine Ausbildung, die weniger nach Zauberfunken und mehr nach „Überlebensstrategie“ klingt.
Doch aus all dem ist jemand hervorgegangen, der trotz allem Mut in sich trägt… einen leisen, zähen, unbeirrbaren Mut. Rufus macht täglich weiter. Widerwillig, aber standhaft. Und genau deshalb wächst er einem sofort ans Herz.
Er bekommt einen neuen Fall und findet Nachts auf einen Geist, unter einer Werkbank, den Gameboy fest in der Hand, während Rabe, Wolf und Polarbär – seine Tiergeister – über ihn wachen. Magie und Menschlichkeit verschmelzen zu einem stillen Herzschlag der Geschichte. Ein Augenblick, der gleichzeitig absurd und wunderschön ist.
Doch schon bald beginnt etwas in Rufus’ ohnehin wackeligem Alltag zu verrutschen.
Ein Geist verhält sich seltsam… so seltsam, dass es selbst für magische Maßstäbe auffällt. Und ehe Rufus überhaupt die Chance hat, seine Schokoriegel neu zu sortieren, wird er von Kräften zurück ins Geschehen gezogen, denen er eigentlich den Rücken kehren wollte.
Was folgt, fühlt sich weniger nach Einladung und mehr nach einer höflich formulierten Pflichtteilnahme an.
Und plötzlich steht Rufus mittendrin: in etwas, das viel größer ist als ein fehlgeleiteter Geist… größer sogar als seine eigenen Sorgen. Auf diesem Weg begegnet er Charakteren, die keine Magie brauchen, um Wirkung zu zeigen.
Eine Erscheinung, die mit einem einzigen Blick ganze Gedanken ordnen kann, und eine andere, die mit stiller Klarheit Räume verändert, ohne ein Wort zu sagen. Keine lauten Auftritte, kein dramatisches Gewese… aber mit so witzigen Dialogen oder nur mit einem Bier oder Schnitzel.
Und irgendwo dazwischen entsteht etwas, das man nicht benennen muss, um es zu fühlen: ein Zusammenhalt, der sich tastend formt, warm, humorvoll, echt. Gemeinsam stoßen sie auf Spuren, die sich hinter Nebel und hartnäckigem Schweigen verstecken.
Und dann passiert es:
Ein Moment, der alles kippen lässt.
Ein Funke, der größer ist als Routine. Ein leises Beben, das zeigt, dass der wahre Auftrag gerade erst begonnen hat.
Von hier an kämpft Rufus mit mehr Schokoriegeln als Ausrüstung, mit mehr Herz als Erfahrung und mit dem Mut eines Mannes, der schon zu viel verloren hat, um jetzt noch aufzugeben.
Zwischen Bürokratie, Magie und dem unverschämten Chaos des Lebens entfaltet sich eine Geschichte, die spannend, humorvoll, leise, tief und warm zugleich ist.
All diese Momente verweben sich zu einer Welt, die schräg und zugleich berührend ist… voller Gefahren, Charme und überraschend viel Herz.
Genau das macht „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ so besonders. Freue mich auf die Fortsetzung