Kann man mit einem Menschen, den man nur durch das Internet kennt, noch nie gesehen hat, eine intensive Beziehung aufbauen? Ihn zu seiner Vertrauensperson machen und alles mit ihm ansprechen? Zita und Joris erleben diese Situation. In einer persönlichen Ausnahmesituation meldet sich Joris bei Zita, die er eigentlich gar nicht kennt, ihr aber Zuspruch schenken möchte. Schnell stellen die beiden fest, dass sie auf einer Wellenlänge schwimmen und helfen sich mit Zuspruch, Ratschlägen und einem „offenen Ohr“ in Emails durchs Leben. Über viele Jahre hinweg sind sie einander Anker und Zuflucht, eine feste Konstante im Leben. Sonja beschreibt diese Wunschvorstellung einer Freundschaft in angenehm zu lesendem Schreibstil. Die verschiedensten Gefühle und Lebenskonstrukte der beiden waren jederzeit wunderbar nachvollziehbar. Es war spannend mitzuerleben, wie sich diese traumhafte Freundschaft über die Jahre gehalten hat, obwohl die Leben der beiden immer weiter auseinander gedriftet sind. Diese Novelle spielt zwischen zwei Buchreihen, bildet die Verbindung zwischen diesen, kann aber jederzeit als Stand Alone gelesen werden. Ich kann euch diese emotionale, tiefgründige Novelle von Herzen empfehlen! Sie bekommt eine eindeutige 5☆Leseempfehlung von mir!!!
8. Jan.Jan 8, 2026
Zita und Joris - die Geschichte einer besonderen Freundschaft: Eine Novelleby Sonja Bethke-Jehle
