
Rezensionsexemplar „Summer Tides“ ☀️
Zwischen stürmischen Wellen und der Suche nach sich selbst „Summer Tides“ ist ein Roman, der mich vor allem durch seine emotionale Entwicklung und ein starkes Finale überzeugt hat, auch wenn der Weg dorthin anfangs etwas holprig war. Der Einstieg und die Charaktere Ich muss ehrlich gestehen: Der Start fiel mir nicht ganz leicht. Man wird sehr unvermittelt in die Handlung geworfen, was zunächst für etwas Verwirrung sorgt, da die Orientierung im Setting fehlt. Besonders die Protagonistin Scarlett hat es mir zu Beginn schwer gemacht. Ihre toxische Beziehung zu ihrem Freund und ihre teilweise sehr naive Sicht auf die Welt waren anstrengend zu verfolgen. Man möchte sie als Leser am liebsten schütteln und ihr die Augen öffnen. Lichtblicke und Highlights Was den Roman für mich gerettet und letztlich auch aufgewertet hat, war Jonah. Er ist ein wunderbar ausgearbeiteter Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Er bringt eine Erdung in die Geschichte, die Scarlett (und auch der Handlungsverlauf) zeitweise dringend nötig hatte. Auch wenn der rote Faden zwischendurch etwas verwirrend wirkte und manche Entscheidungen für mich nicht immer ganz nachvollziehbar waren, hat die Autorin beim Ende alles richtig gemacht. Fazit zum Ende Ohne zu spoilern: Das Ende ist absolut gelungen! Es ist mutig und erfrischend, dass Scarlett eine Entscheidung trifft, die ihre eigene Entwicklung und Unabhängigkeit in den Vordergrund stellt. Dass sie sich „zuerst für sich selbst“ entscheidet, gibt dem Buch eine Tiefe, die ich nach dem schwierigen Start nicht unbedingt erwartet hätte. Fazit: Ein emotionales Buch mit Startschwierigkeiten, das sich aber durch einen tollen männlichen Protagonisten und ein starkes, empowerndes Ende definitiv lohnt. Hinweis: Bild zur Rezension wurde mit KI erstellt



