
Mein Fazit: Auch der 3. Teil der Serie lässt einem deutlich den Atem anhalten und ich bin neugierig auf das was nun kommt.
Über einen Prolog mit einer neuen Sichtweise geht es in die Story hinein und setzt dann wieder am Ende von Abrakadabra ein. Die Shows im neuen Zirkus wollen bespielt werden, aber das bringt auch neue Probleme mit sich. Connor versucht Melody weiterhin zu verkuppeln und lenkt somit von seinen eigenen Flüchen und Schmerzen ab. Melody lässt sich jedoch nicht von ihm abbringen und versucht zu helfen wo sie nur kann. Doch in sein innersten kann sie dabei nicht blicken und so nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Eine Wahrsagerin kann ihr jedoch mehr über ihre innere Gabe erzählen und so helfen zu verstehen. In ihren Träumen trifft sie dabei auf einen anderen Wandler. Razvan, Hunter und Connor bringen ihre Gefühle gleichermaßen zum Kochen und sie lässt sich frei fallen. Am Ende beginnt ein neues Abenteuer, ein neuer Roadtrip, denn der Zirkus hat seine Zelte abgebaut und in einem Epilog geht es zurück zum unbekannten Wandler. Mit dem Titel Maskenspiel geht es genauso aufregend und dramatisch weiter wie in seinem Vorgänger der Serie. Es macht Spass und es ist Neugierde erweckend, immer mehr in diese Buchserie abzutauchen. Die Haupthandlung bezieht sich wieder auf einen kurzen und übersichtlichen Zeitraum. Und die sinnlichen Momente sind so gar nicht mehr keusch und unschuldig. Sie wirbeln den Strudel aus Gefühlen zusätzlich an. Der Schreibstil ist sehr angenehm, lebendig und bildhaft. Die Beschreibungen rund um den Zirkus und seine Charaktere sind einem direkt vor dem inneren Auge. Man liest sich sehr leichtfüßig durch die gleichbleibenden Kapitellängen. In der Ich-Perspektive erzählen Melody, Connor, Razvan und auch Hunter im sichtbaren Wechsel ihre Geschichte. Handlungsort ist mitten in den USA. Das Buchcover ist wieder absolut passend und ein Hingucker und fügt sich zur Serie ein. Die kleinen Details sind einfach perfekt und im inneren gibt es auch wunderschöne Applikationen zu entdecken.

